Ich denke mal jeder kennt das Phänomen, wenn der Klinkenstecker (meist eher die Buchse) dreckig ist, dann hört man nur die Hälfte vom Ton (also die Bässe fehlen, die Stimmen klingen merkwürdig). Stimmt es dann, dass der Dreck bzw Luftspalt auf bzw zwischen dem Kontakt als Hochpassfilter wirkt, da er dann als Dielektrikum zwischen den Kontakten einen Kondensator bildet?
Es ist eher ein erhöhter ohmscher Widerstand. Der liegt in Reihe zum Signalpfad und bildet allein dadurch einen Hochpass. Koppelkondensatoren im Inneren der Geräte bilden das nötige "C", was den Hochpass dann ausmacht. Also R und C in Reihe geschaltet.
Es kann auch ein Masseproblem sein. Wenn diese fehlt, hört man teilweise nur noch die Differenz zwischen L und R - Und das klingt teilweise WIRKLICH merkwürdig.
Stefan P. schrieb: > Es kann auch ein Masseproblem sein. > Wenn diese fehlt, hört man teilweise nur noch die Differenz zwischen L > und R - Und das klingt teilweise WIRKLICH merkwürdig. Also in konkretem fall ist es so, dass ich teilweise nur auf einer seite die hälfte ankommt. wenn der kontakt beim massenanschluss nicht ganz passt, sollte es ja beide seiten betreffen oder? Das ist ja das phänomen, wenn man den klinkenstecker leicht herauszieht, so dass kein massekontakt mehr stattfindet.
Stefan M. schrieb: > Koppelkondensatoren im Inneren der Geräte bilden das nötige "C", was den > Hochpass dann ausmacht. Aha. Und ein höherer Widerstand soll dann nach der Formel
eine höhere Grenzfrequenz ergeben? Sebastian B. schrieb: > der Dreck bzw Luftspalt auf bzw zwischen dem > Kontakt als Hochpassfilter wirkt Ist ein sehr kleiner Kondensator, würde ich sagen. Edit: Oder natürlich das von Stefan P. erwähnte Phänomen. Gruß Jobst
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