Stromverstärkung Bei MOSFET-Datasheets

Gast #4493459
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Hallo zusammen,

ich interessiere mich sehr für den FDP8030L Logic-Level-Transistor. 
Leider finde ich nirgendswo eine Stromverstärkung im Sätigungsbereich 
bzw. irgendeine Stromverstärkung. Diese Information ist aber wichtig, 
denn ich möchte den basiswiderstand dimensionieren. Hier das Datenblatt:

http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/12cf/0900766b812cf71b.pdf

Heißt die Stromverstärkung nicht mehr H(fe)? oder bin ich einfach nur 
blind?

Ziel ist es, ströme bis zu 1,2 A mit einm möglichst niedrigen Basisstrom 
sicher zu schalten. Es dient ein Arduino als µC.

Vielen dank und Grüße.
Gast #4493482
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Und was fließen da dann für Ströme in etwa? Denn dieser Basistrom fließt 
ja dann in die I(ds) strecke mit ein.
Da ich diese nahezu kaum verfälschen möchte, möchte ich einen sehr 
niedrigen Basistrom.

danke für die Antworten bisher!
(Firma: Outside the Asylum) #4493489
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Blumerika schrieb:
> Da ich diese nahezu kaum verfälschen möchte, möchte ich einen sehr
> niedrigen Basistrom.

Das ist kein Problem, Du hast immer einen Basisstrom von Null weil Du 
keine Basis hast.
Beim Schalten fließt ein Strom, der die Gate-Drain-Kapazität läd, danach 
keiner mehr.
Du brauchst nur einen MOSFET der bei der Steuerspannung des Arduinos 
komplett durchschaltet, einen sogenannten LogicLevelMOSFET.
Schau Dir doch mal die grundlegende Funktion von MOSFETs an.
Gast #4493500
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Ja wudnerbar! Dann soltle der ausgewählte Transistor aufjedenfall 
passen.
Aus dem Datenblatt kann man ja sehr gut erkennen, ab wannd er Transistor 
durchschaltet.

Kennt ihr noch andere empfehlenswerte LL-N-Channel Mosfets?

Vieln Dank für eure Antworten!
#4493511
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@ Blumerika (Gast)

>ich interessiere mich sehr für den FDP8030L Logic-Level-Transistor.

Schön.

>Ziel ist es, ströme bis zu 1,2 A mit einm möglichst niedrigen Basisstrom
>sicher zu schalten. Es dient ein Arduino als µC.

Damit hast du mit einem Logic Level MOSFET die optimale Wahl getroffen, 
denn dessen Eingangsstrom (Gatestrom) ist statisch praktisch NULL. Damit 
ist die Stroomverstärkung unendlich groß ;-)

AHHHHHH, warum habe ich es geahnt? Dein FDP8030L ist ein 80A Monster mit 
4,5 mOHM R_DS_ON!!! Den brauchst du nie im Leben, um lausige 1,2A zu 
schalten! Nimm den klassischen IRLZ34N, der reicht locker!
Gast #4493535
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Vielen Dank Falk,

der sieht auch gut aus! Je niedriger R_dson desto besser! Der IRLZ34N 
sieht gut aus, diese <50mOhm sind auch noch ok.
ich finde den Preis von 44 Cent sehr günstig (re*chelt), denn der 
FDP8030L kostet bei RS 3€! und ich brauche 10 Stück von denen.

Von daher, spare ich dadurch ca 25€. Thank you.
#4493609
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Wenn man SMD Löten kann, tut es für 1,2A auch ein IRF7103, dort 
bekommt man sogar zwei MOSFETs in einem Gehäuse für sagenhafte 33 Cent, 
macht 16,5 Cent/MOSFET. Mit etwas Geschick kann man den auch auf 
Lochraster löten.

http://www.reichelt.de/IRC-IRF-Transistoren/IRF-7103/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=41623&GROUPID=2891&artnr=IRF+7103

Bei 1,2A und 0,2 Ohm R_DS_ON macht das ~600mW Verlustleistung wenn beide 
eingeschaltet sind. Das ist noch OK.
Gast #4493659
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Naja, wenn ich 40 Tonnen Brötchen brauche, dann fahre ich mit dem 
40tonner dahin ;) Spaß am rande.

Ne, ich baue eine Widerstadnsdekade auf, die so genau wie möglich sein 
sollte. Und bei 0.2 Ohm ist das nichtmehr vernachlässigbar in meinem 
Bereich.

ich denke der IRLZ34N wird es werden :)

Ein klassischer Miniaturkippschalter - was hat der für einen 
durchgangswiderstand?
Gast #4493784
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Blumerika schrieb:
> Naja, wenn ich 40 Tonnen Brötchen brauche, dann fahre ich mit dem
> 40tonner dahin ;) Spaß am rande.

...oder fährst 40 x mit einem Eintonner.
Wer hätte die Möglichkeit bedacht?

Blumerika schrieb:
> Ne, ich baue eine Widerstadnsdekade auf, die so genau wie möglich sein
> sollte. Und bei 0.2 Ohm ist das nichtmehr vernachlässigbar in meinem
> Bereich.
>
> ich denke der IRLZ34N wird es werden :)

Da hab ich ernste Zweifel, dass du weißt was du tust. ;-b
Gast #4498694
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Brauche ich eigentlich einen Vorwiderstand um den Strom zu begrenzen? 
Ich möchte den Transistor mit einem Arduino ansteuern. Leider finde ich 
immer widersprüchliche Informationen.

Einen pulldown/up widerstand benötige ich doch auch oder? Sonst ist der 
Spannungspegel nicht eindeutig definiert, wie bei einem klassischen 
Taster.
(Firma: matzetronics) #4498715
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Blumerika schrieb:
> Brauche ich eigentlich einen Vorwiderstand um den Strom zu begrenzen?

Wie bereits des öfteren erwähnt, fliesst da lediglich eine Umladestrom. 
Dieser Umladestrom fliesst nur während des Schaltvorganges und wird also 
im Mittel grösser, wenn du die Umschalterei des MOSFet oft machst - 
sprich, eine hohe Schaltfrequenz hast.
Bei deinen geringen Umschaltfrequenzen ist der Widerstand nicht nötig, 
du kannst aber immer ein paar Ohm reinschalten, schaden tut es nicht und 
es sorgt dafür, das auf der Versorgung des Arduino nie nichts einbricht. 
Also bau 22-100 Ohm in die Gateleitung, das beruhigt.

Blumerika schrieb:
> Einen pulldown/up widerstand benötige ich doch auch oder? Sonst ist der
> Spannungspegel nicht eindeutig definiert, wie bei einem klassischen
> Taster.

Nur, solange der MC Ausgang des Arduino nicht als Ausgang definiert ist. 
Ein externer Pulldown würde dann den MOSFet definiert sperren.
Gast #4498756
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Okay vielen Dank.

D.H. ein Pull-Down Widerstand setze ich aufjedenfall ein. Die Frage ist 
jetzt nur welchen Wert. Du sagtest jetzt 100kOhm.

hier z.B. steht 10kOhm bzw. 18 kOhm:
http://forum.arduino.cc/index.php?topic=132977.0

Ist das egal? gibts eine Faustformel? Oder gar eine Formel zum 
Berechnen? Ich vermute mal nicht - denn es geht ja nur darum, eine evtl. 
Spannung über den Widerstand abfallen zu lassen.

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