LED Verständnisfrage

OP #4494899
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Hallo,

ich möchte eine LED mit einem Mikrocontrollerpin ohne Transistor mit 
3.3V Betriebsspannung schalten. Dazu habe ich mir die low-current LED 
L-934LID herausgesucht.

An diesen Post habe ich die Kurve Forward Current vs Forward Voltage 
angehängt. Nach meinem Verständnis kann ich von dieser Kurve nun 
ablesen, mit welcher Spannung ich die LED betreiben darf, und wähle 
bspw. 2V, um unter 12mA zu bleiben. Darauf basierend würde ich den 
Vorwiderstand von (3.3V - 2V) / 12mA = 108 => 110 Ohm verwenden.

Ist das soweit korrekt?

Aktuell habe ich nur den Durchlassstrom (Forward Current) betrachtet. Im 
Datenblatt steht ein Betriebsstrom von 2mA. Muss ich diesen mit in meine 
Berechnung aufnehmen?

Danke im Voraus
Angehängte Dateien:
Gast #4494922
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Janis E. schrieb:
> Ist das soweit korrekt?

Die LED sucht sich ihre Spannung selbst. Die Abbildung im Datenblatt ist 
nur eine grobe Orientierung, weil jedes LED-Exemplar etwas anders ist 
und die Kennlinie auch noch temperaturabhängig ist. Du muss deine 
Schaltung so aufbauen, dass unabhängig von der genauen Vf der gewünschte 
Strom fließt. Bei Stromstabilisierung durch einem einfachen 
Vorwiderstand variiert dann der Betriebsstrom innerhalb gewisser 
Grenzen. Damit muss die LED dann leben.
Gast #4494924
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LEDs werden mit einem definierten Strom versorgt und es stellt sich 
daraufhin an der LED eine Spannung ein. Wenn du es über die Spannung 
machen möchtest, nimmst du die typischen Werte aus dem Datenblatt: Strom 
auswählen, aus Diagramm die typische Spannung bei dem Strom raussuchen 
und dann den Vorwiderstand so berechnen, wie du es schon gemacht hast.
Gast #4495416
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Hallo

wieder mal die vom Forum heiß geliebte LED Frage, nur Rechtschreibung 
(Wiederstand...) und Fragen zum Stromnetz zu Hause sind noch beliebter 
hier und sind garantierte Stimmungskanonen ;-)

Jetzt mal eine Anschlussfrage dazu,eigentlich aber auch jedes andere 
Halbleiterbauteil:

Was für "Störungen" und Unterschiede im Detail sorgen eigentlich dafür 
das die Daten und Kennlinien jedes Exemplars doch (minimal) verschieden 
sind, worin liegen die Ursachen?
Es wäre schön wenn nicht nur einfach Schlagworte am Kopf geworfen 
werden, sondern auch erklärt wird was da genauer physikalisch, 
elektrisch und eventuell sogar chemisch, geschieht - aber möglichst so 
das es für einen Hobbyelektroniker verständlich ist bzw. ohne das man 
sich Monatelang irgendwelche tief gehende Grundlagen weit oberhalb der 
Allgemeinbildung aneignen muss um die Erklärungen zu verstehen.

Praktiker

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