Netzteil Frage

Gast #4496257
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Gerd E. schrieb:
> Den selben abartigen abload-Werbelink hast Du gestern schon gepostet und
> so wie es mir aussieht haben die Mods das gelöscht.

Ein adblocker ist heutzutage Pflicht für jeden Browser. Habe nur den 
Link vom Verfasser dieser Schaltung übernommen.

Und das Pi clc glieg, wie berechnet man die Grenzfrequenz?
#4497091
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Luca E. schrieb:
> C1 und R3 bilden einen Snubber.
> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Snubber
>
> Wofür der in dieser Schaltung gut sein soll, weiß ich nicht.
> Audio-Voodo?

Kann in einem Regelkreis Bestandteil einer Phasenkorrektur sein, also 
Schwingschutz.

Auch in NF-Schaltungen kommt so etwas vor, z.B. Frequenzgangkorrektur 
bei Tonbandgeräten oder bei Wiedergabe von Schallplatten. Aber da müsste 
man halt das Schaltbild sehen.

Nebenbei:

Uns vor unsinniger Werbung zu verschonen finde ich richtig.
Danke an den Moderator!
Gast #4497629
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Jörg W. schrieb:
> bgf schrieb:
>> Der ist in der Schaltung ein Post über dir!
>
> Mit einer überaus genauen Beschriftung.
>
> Was auch immer ein „L1/R7“ mit „33R“ als Induktivität sein soll –
> mehr als den genannten Blinddarm-Effekt wird das Teil in dieser
> Schaltung zwischen zwei fetten Elkos kaum ausrichten.

Wahrscheinlich eine RL-Kombination, damit die Spule nicht so groß wird.

Snubber ist der falsche Ausdruck. Hierbei handelt es sich um eine 
Siebkette mit Siebgliedern. Um die Brummspannung weiter zu reduzieren, 
wird ein RC oder LC Glied nachgeschaltet. Da es sich hier um ein 
Netzteil für einen Audioverstärker handelt, ist eine geringe 
Brummspannung bzw. gute Siebung angebracht.
Moderator Persönliche Seite #4497638
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GreenIslander schrieb:
> Da es sich hier um ein Netzteil für einen Audioverstärker handelt, ist
> eine geringe Brummspannung bzw. gute Siebung angebracht.

Brummunterdrückung mit einem bisschen Induktivität, die auf einen
33-Ω-Widerstand (offenbar) gewickelt ist?

Zu Zeiten von Röhrenradios war Brummunterdrückung mit Drosseln in der
Siebkette noch gang und gäbe, aber dafür wurden üblicherweise Drosseln
im Bereich einiger Henry verbaut.  Mit vielleicht einem Millihenry (wenn
überhaupt) gewinnste zwischen diesen fetten Elkos keinen Blumentopp.

HF-mäßig wiederum sind die Dinger an der Stelle auch nutzlos.

Wenn man von diesen tollen Widerstanduktivitäten ein wenig mehr wüsste
(tatsächliche Induktivität oder wenigstens eine Aufbauvorschrift),
könnte man das noch genauer einschätzen.
Gast #4497657
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Jörg W. schrieb:
> Wenn man von diesen tollen Widerstanduktivitäten ein wenig mehr wüsste
> (tatsächliche Induktivität oder wenigstens eine Aufbauvorschrift),
> könnte man das noch genauer einschätzen.

Das ist ein Widerstands auf den ein die Spule aufgewickelt wurde. Mehr 
Info habe ich auch nicht.
Gast #4497669
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Jörg W. schrieb:
> GreenIslander schrieb:
>> Da es sich hier um ein Netzteil für einen Audioverstärker handelt, ist
>> eine geringe Brummspannung bzw. gute Siebung angebracht.
>
> Brummunterdrückung mit einem bisschen Induktivität, die auf einen
> 33-Ω-Widerstand (offenbar) gewickelt ist?
>

Naja, wie gesagt der 33 Ohm Widerstand soll hier die Hauptsiebung 
übernehmen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe ist der Siebfaktor für 
diesen Aufbau ohne die Induktivität ~50. Allerdings hat man hier dann 
halt hohe Wärmeverluste.

Ich sehe gerade es gibt ja doch einen Snubber vorne am Gleichrichter.
Moderator Persönliche Seite #4497683
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GreenIslander schrieb:
> Naja, wie gesagt der 33 Ohm Widerstand soll hier die Hauptsiebung
> übernehmen.

Da bleibt nicht viel übrig davon, wenn du den mit einem Stück
Draht überbrückst.

> Ich sehe gerade es gibt ja doch einen Snubber vorne am Gleichrichter.

Wird auch ziemlich witzlos sein, außerdem hatte der TE ja seine Frage
auf die CLC-Kombi korrigiert.
#4497714
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bgf schrieb:
> Braucht man diesen Snubber für ein Audio-Netzteil?

Nein. Völlig überflüssig.

Was aber fehlt, sind 47nF Kondensatoren parallel zu jeder 
Gleichrichterdiode.

Die Feinsicherungen sind auch zweifelhaft: Wenn sie die Endstufe 
schützen sollen, muss eine pro links recht Stereokanal rein.

Wenn sie den Trafo schützen sollen, müssen sie vor Gleichrichter und 
Siebelko, dafür träge.
#4498215
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Diese Kombination niederohmiger Widerstand mit einigen Windungen 
umwickelt sah man früher öfter in der Röhrentechnik. 
Elektronen-Leistungsröhren arbeiten locker bis in den VHF- und auch 
UHF-Bereich als Oszillator und das noch mit saftiger Leistung
Dort entstanden bei ungünstigen Zuleitungen zu Anode oder zum Gitter 
Leitungs-Resonanzkreise, die so im Bereich dreißig bis hundert MHz die 
Röhre schwingen ließen. Der 33-Ohm Widerstand brachte da wirksame 
Bedämpfung der lambda-Viertel-Resonanzmöglichkeiten.
In einem Transistor-Leistungsverstärker ziemlicher Unsinn, besonders 
hier, im Netzteil.

Die Reihenschaltung 1,5nF/0,47 Ohm könnte Spannungsspitzen abfangen, die 
bei Hochstrom-Gleichrichterdioden durch den Trägerstaueffekt entstehen 
können.

Evtl. hat man sich auch dabei gedacht, irgendwelche HF-Spannungen 
abzufangen, die über das Netzkabel hereinkommen. Dafür wäre aber ein 
Entstörglied mit kompensierter Drossel und Kondensatoren wesentlich 
wirksamer, halt so wie bei Schaltnetzteilen am Netzeingang.

Sieht so ein bisschen nach Vodoo aus oder auf übertriebener Vorsicht in 
Hinsicht auf Frequenzen, die weit über dem Hörbereich liegen.
Moderator Persönliche Seite #4498554
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bgf schrieb:
> Das wisst ihr doch schon

Nein, was du da aufschreibst, ist bestenfalls Marketing-Blahblah,
aber keine ordentliche Spezifikation.

Außerdem hat eine ordentliche NF-Endstufe so viel eigene
Brummunterdrückung, dass man da normalerweise nicht noch zusätzlich
anfängt, einen Längsregler (mit extra Verlustleistung) in die
Versorgung einzuschleifen.  Das hat man schon vor 50 Jahren beherrscht.
#4498620
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bgf schrieb:
> Zeigt mir eine bessere, auf!

So ein Netzteil ist doch unglaublich einfach zu machen. Grundsätzlich 
braucht man so Sachen wie umwickelte Widerstände an der benannten Stelle 
einfach nicht. Das hat doch bis jetzt fast jeder voll bestätigt. Andere 
haben es zwar so nicht erwähnt, teilen diese Meinung aber doch.

Auch waren schon andere gute Tipps dabei. Kleine Kondensatoren parallel 
zu den Dioden z.B.

Jörg W. schrieb:
> Dann definiere erstmal deine Anforderungen

Exakt das solltest Du tun. Wofür genau soll das Netzteil sein? Was Du 
beschriebst, ist nur eine "magische Black Box", die laut Deinen Worten 
jeden Verstärker optimal versorgt. Deshalb die Kritik.

Man braucht für eine Lösung alle wichtigen Informationen. Wenn Dir nicht 
ganz klar ist, welche, mußt Du halt alle Angaben machen, die Du auch 
hast. Alle Daten. Besser "zuviel" als zuwenig. Bis jetzt haben wir nur 
das Beispielschaltbild aus dem Nirgendwo - da kann niemand wissen, was 
Du brauchst.

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