Sparkfun Pro Micro bzw. ATmega32U4 Bootloader

OP #4497472
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Hallo zusammen,

wenn ich selber für den Prozessor Software schreiben müsste, müsste ich 
mich auch tief in die entsprechenden Manuals einarbeiten und mir die 
Frage selbst beantworten. Aber im Moment ist mir nur wichtig zu wissen, 
"wo der Hase lang läuft" - ich muss ihn nicht fangen. Das machen andere. 
Also hoffe ich auf eine kurze Antwort hier. Der Thread 
Beitrag "Bootloader des Atmega32U4" geht auch in diese 
Richtung, hilft mir aber nicht direkt.

Also: Vielleicht ist es vollkommen oder teilweise richtig oder ganz 
falsch, was ich meine, herausgefunden zu haben:

- Der Sparkfun Pro Micro (https://www.sparkfun.com/products/12640) wird, 
soweit ich weiß, ausschließlich über USB programmiert. Das macht ihn 
sehr anwendungsfreundlich.

- Der darauf verwendete ATmega32U4 kann im Auslieferungszustand nur über 
JTAG programmiert werden. (Vielleicht auch seriell? Jedenfalls nicht 
über USB.)

Daraus schließe ich, dass der Sparkfun Pro Micro, wenn er ausgeliefert 
wird, mit einem USB-Bootloader programmiert wird. Auf 
https://learn.sparkfun.com/tutorials/pro-micro--fio-v3-hookup-guide las 
ich im Abschnitt 
https://learn.sparkfun.com/tutorials/pro-micro--fio-v3-hookup-guide#troubleshooting-and-faq:

We ship the Pro Micro with a modified version of the Arduino Leonardo 
bootloader, with one major enhancement. ...

Aha. Zum Arduino Leonardo Bootloader fand ich wiederum: 
https://www.arduino.cc/en/Hacking/Bootloader?from=Tutorial.Bootloader

Frage: Ist es korrekt, dass zum Programmieren eines jungfräulichen 
ATmega32U4 über USB nicht mehr und nicht weniger gemacht werden muss, 
als das Brennen des Arduino Leonardo Bootloader wie auf der Webseite 
beschrieben ist? Oder bin ich irgendwo auf einen Holzweg abgezweigt?

Danke, Grüße,
Uwe
Gast #4497489
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Uwe B. schrieb:
> - Der darauf verwendete ATmega32U4 kann im Auslieferungszustand nur über
> JTAG programmiert werden. (Vielleicht auch seriell? Jedenfalls nicht
> über USB.)

Auch über ISP.

Uwe B. schrieb:
> Frage: Ist es korrekt, dass zum Programmieren eines jungfräulichen
> ATmega32U4 über USB nicht mehr und nicht weniger gemacht werden muss,
> als das Brennen des Arduino Leonardo Bootloader wie auf der Webseite
> beschrieben ist? Oder bin ich irgendwo auf einen Holzweg abgezweigt?

Richtig - aber vorsicht... Beim Leonardo Bootloader sind einige 
"Verrenkungen" nötig um ihn normal via AVRDUDE oder Atmel Studio zu 
programmieren. Lese dich da mal ein - der Bootloader muss erst mit in 
den Reset gesetzt werden (Ich glaube mit 2000Baud verbinden und dann 
resetet er sich, danach hast du 2sec Zeit zum proggen), über die Arduino 
IDE ist das kein Ding.

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