Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bluetooth Modul von Murata, wie aufwendig?


von Holger K. (holgerkraehe)


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Hallo zusammen

Ich möchte meiner Hardware die kommunikation mit einem PC oder 
Smartphone mittels Bluetooth ermöglichen.

Dazu habe ich mich bei den bestehenden Modulen umgeschaut und bin auf 
dieses hier gestossen:

LBCA2HNZYZ-711
http://www.murata.com/en-us/about/newsroom/news/product/frontend/2013/0912

Hat jemand bereits Erfahrung mit diesem Modul?
Gibt es bei Bluetooth Low Energy weiterhin die Module wie SPP also 
Serielle Schnittstelle? Oder wie werden heutzutage die Daten 
übrlicherweise zwischen den Geräten übermittelt?

Danke schonmal

von .-. (Gast)


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Hi

Habe keine Erfahrung mit dem Modul. Aber SPP gibt es bei BLE (bzw. 
Bluetooth Smart) nicht mehr. Bluetooth Smart und Bluetooth Classic haben 
bis auf den Namen nur wenig gemeinsam.
Ich habe Erfahrung mit den BLE Chips von Nordic (nRF51 / nRF52). Diese 
kann ich sehr empfehlen. Es gibt viele Beispiele (auf für serielle 
Übertragung) und guten Support. Es gibt auch Module mit Antenne von 
Drittanbietern.

http://www.nordicsemi.com/
Support: http://devzone.nordicsemi.com

Infos zu BLE -> Bluetooth.com

von Holger K. (holgerkraehe)


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Danke für deine Inputs.

Könntest du mir den Ablauf der Verbindung und der übertragenen Daten 
beim Mikro kurz noch etwas erläutern? So in groben Abschnitten.

Etwa:

- Verbindung über Uart zum Chip
- AT Command zum Scannen, Pairen
- Alle daten welche ab dann über die schnittstelle laufen gehen 1:1 
durch..

oder sowas.

Muss ich den Stack selbst implementieren oder haben das die Chips 
breits?

Danke

von .-. (Gast)


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Hier ein Beispiel (UART over BLE)
http://infocenter.nordicsemi.com/topic/com.nordic.infocenter.sdk5.v11.0.0/ble_sdk_app_nus_eval.html?cp=4_0_0_4_1_2_18

Die Stacks werden als Softdevice zur Verfügung gestellt.

von Holger K. (holgerkraehe)


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.-. schrieb:
> Hier ein Beispiel (UART over BLE)
> http://infocenter.nordicsemi.com/topic/com.nordic....
>
> Die Stacks werden als Softdevice zur Verfügung gestellt.

Sehr schön vielen Dank!
Dies hilft mir schon sehr viel weiter.

Nun noch eine frage... Wie bekomme ich die "Softdevices" in den Chip?
Brauche ich dazu zwingend einen Segger Debugger?

Muss ich dazu auf meinem Board einen extra Programmieranschluss 
vorsehen?

von Jim M. (turboj)


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Holger K. schrieb:
> Nun noch eine frage... Wie bekomme ich die "Softdevices" in den Chip?
> Brauche ich dazu zwingend einen Segger Debugger?
>
> Muss ich dazu auf meinem Board einen extra Programmieranschluss
> vorsehen?

Das ist der bei Weitem einfachste Weg, und dann hat man auch gleich 
einen vernünftigen Debugger zur Fehlersuche.

Bei kommerziellen Fertig- Modulen kann (muss aber nicht) ein Bootloader 
drin sein der over-the-air Updates kennt. Datenblatt lesen.

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