Hallo, weiß jmd. wie man die Impedanz eines Metalles messen kann oder wo dies nachgelesen werden kann. Am besten, dass der Widerstand und die Induktivität seperat gemessen oder ausgerechnet werden können. Vielen Dank im Vorraus!
Was möchtest du genau? mit einem RLC-Meter mit Vierleitermessung kann man sehr einfach, nun ja, R, L und C messen. Wenn du die spezifische Leitfähigkeit eines Metalls wissen möchtest könntest du a) in einer Formelsammlung schauen (oder bei Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Widerstand) oder b) (z.B.) den Widerstand eines langen, dünnen Drahtes messen und sie ausrechnen. Falls du eine "spezifische Induktivität" für ein bestimmtes Metall suchst muss ich dich enttäuschen. Stell dir ein Stück Kupferdraht vor. Und dann mach ein paar Windungen rein. Die Induktivität ist von der Form abhängig. Grüße
Was ich jetzt eigentlich meinte ist die Impedanz messen. Ich weiß, dass dies nirgends in den Tabellen steht. Ich dachte nur, dass vlt. in einem Buch oder auf einer Seite steht wie so eine Impedanz gemessen werden kann. Zum Beispiel von Stahl oder Aluminium.
Ein Werkstoff hat keine Impedanz. Ein Bauteil hat eine Impedanz. https://de.wikipedia.org/wiki/Impedanz Und jetzt bitte nochmal genauer formulieren, was du eigentlich messen willst.
Ich meine jetzt z.B. wie in der Induktionserwärmung. Dort bestimmt die Impedanz des Materials das Verhalten der Spule und diese Impedanz des Materials würde ich gerne Messen.
Material und Form bestimmen die Impedanz der Spule... Nebenbei geht auch noch die Frequenz mit ein.
M. S. schrieb: > Impedanz eines Metalles messen Die Impedanz ist von der Frequenz abhängig. Vermessen wird sie meistens mit einem Vektor Netzwerk Analyzer (VNWA).
Harry schrieb: > Die Impedanz ist von der Frequenz abhängig. Vermessen wird sie meistens > mit einem Vektor Netzwerk Analyzer (VNWA). Danke für dem Hinweis. Leider habe ich nur Multimeter und digitalen Oszilloskop zur Verfügung. Könnte man eine Schaltung aufbauen, um die Impedanz zu messen?
Die Impedanz ist von den Abmessungen abhängig. Für Werkstoffe allgemein kann man nur den "Spezifischen Widerstand" angeben. Der läßt sich zum Beispiel mittels Wirbelströmen messen. Es gibt genau vermessene Standard-Metallstücke zum Vergleich, um die Prüfsonde zu kalibrieren. Das edle Holzköfferchen mit den Teststücken ist nicht ganz billig. Mit dem Ohmmeter könnte man einen genau definierten Quader messen, der spezifische Widerstand wird in Ohm mal mm² pro Meter angegeben, das kann man sich für einen 1m langen Draht mit einem Quadratmillimeter Querschnittsfläche leicht vorstellen.
M. S. schrieb: >> Die Impedanz ist von der Frequenz abhängig. Vermessen wird sie meistens >> mit einem Vektor Netzwerk Analyzer (VNWA). > > Danke für dem Hinweis. Ein (V)NWA ist eher ein Instrument der Hochfrequenztechnik. Er misst im Allgemeinen S-Parameter. Man kann ihn dafür nutzen, aber ich nehme nicht an dass du dein "Metall" im Mikrowellenbereich einsetzen möchtest? Verrat doch endlich mal was zu den Abmessungen und der Form. Die Impedanz ist dann noch davon abhängig ob du deinen ausgedehnten Metallkörper an zwei Punkten verbindest oder großflächig kontaktierst, und vor allem natürlich wo. Außerdem wäre der gewünschte Frequenzbereich interessant. Grüße
M. S. schrieb: > Könnte man eine Schaltung aufbauen, um die Impedanz zu messen? Es wurde jetzt oft genug erklärt, dass es eine Impedanz des Materials schlicht nicht gibt. Offensichtlich interessiert dich das aber überhaupt nicht. Du kannst dir also irgendeine Schaltung aufbauen und irgendetwas messen, das ist ohne jede Bedeutung. Georg
Möwe schrieb: > Ein (V)NWA ist eher ein Instrument der Hochfrequenztechnik. Er misst im > Allgemeinen S-Parameter. Man kann ihn dafür nutzen, aber ich nehme nicht > an dass du dein "Metall" im Mikrowellenbereich einsetzen möchtest? > > Verrat doch endlich mal was zu den Abmessungen und der Form. Die > Impedanz ist dann noch davon abhängig ob du deinen ausgedehnten > Metallkörper an zwei Punkten verbindest oder großflächig kontaktierst, > und vor allem natürlich wo. Außerdem wäre der gewünschte Frequenzbereich > interessant. > > Grüße Ich möchte die Impedanz eines Wälzlagers bestimmen. Den spezifischen Widerstand habe ich (100Cr6 ist das Material; d.h aus Tabellen herausgesucht). Der Wälzlager ist eine Axiallager, die Wälzkörper müssen also nicht betrachtet werden.
> Es wurde jetzt oft genug erklärt, dass es eine Impedanz des Materials > schlicht nicht gibt. Offensichtlich interessiert dich das aber überhaupt > nicht. Du kannst dir also irgendeine Schaltung aufbauen und irgendetwas > messen, das ist ohne jede Bedeutung. > > Georg Könnte man die Induktivität des Werkstoffes messen?
M. S. schrieb: > Könnte man die Induktivität des Werkstoffes messen? Möwe schrieb: > Falls du eine "spezifische Induktivität" für ein bestimmtes Metall > suchst muss ich dich enttäuschen. Stell dir ein Stück Kupferdraht vor. > Und dann mach ein paar Windungen rein. Die Induktivität ist von der Form > abhängig.
Von wo nach wo solls denn gemessen werden? Welche Frequenzen? Ach, und ein kurzer Hinweis WARUM überhaupt wäre nett. Grüße
Impedanzmessung macht nur im Zusammenhang mit Frequenz Sinn. Also bei welcher Frequenz möchstes du die Impedanz deines Lagers haben. Oder möchtest du ein bestimmtes Frequenzband vermessen (DC-150 Mhz oä.)?
M. S. schrieb: > Könnte man die Induktivität des Werkstoffes messen? Ein Werkstoff hat auch keine Induktivität, sondern eine Permeabilität, das sagt dir aber wahrscheinlich nichts. Du bist auf dem gleichen falschen Dampfer wie zuvor mit der Impedanz. 100g Kupfer als Kugel haben völlig andere Eigenschaften als die gleiche Menge als Draht und als Spule mit 1000 Windungen. So lässt sich fast jede Induktivität verwirklichen mit dem gleichen Material. Für ein Wälzlager müsstest du definieren, was genau der Leitungsweg sein soll - wo kommt ein Signal rein und wo kommt es raus. Dann könntest du z.B. ein Time Domain Reflektometer anschliessen, da wird aber nichts vernünftiges rauskommen, da es auf sinnlose Fragen kein richtigen Antworten gibt. Immerhin, irgendeinen Messwert wird das Gerät wohl anzeigen, falls dich das zufriedenstellt. Georg
M. S. schrieb: > Ich meine jetzt z.B. wie in der Induktionserwärmung. M. S. schrieb: > Ich möchte die Impedanz eines Wälzlagers bestimmen. Warum kommen die Informationen nur in Häppchen?? Willst Du Wälzlager induktiv erwärmen? Kenn ich nur mit 50Hz Trafo mit Kern zum Öffnen, das Lager ist dann eine Kurzschlusswicklung, da ist dann nur der Spez. Widerstand und die Ringgeometrie entscheidend um den Widerstand im Ring zu schätzen. Der Strom wird im Ring eingeprägt und über den Widerstand wird's warm. Nimmt man eine induktive 'Herdplatte' wird es noch stärker von den Geometrien aller Beteiligten abhängen... Evtl kann man primär die abgegebene Wirkleistung schätzen und über das Gewicht und die spez. Wärmekapazität des Lagers eine Abschätzung treffen..... Hotspots kanns dann aber immer noch geben...
M. S. schrieb: > Ich möchte die Impedanz eines Wälzlagers bestimmen. Suchst Du eventuell eine mechanische Kenngröße? In der Schwingungslehre gibt es auch den Begriff der Impedanz. Da gehen dann wirklich Eigenschaften des Werkstoffes ein. Aber auch die Abmessungen, der Aufbau, die Steifigkeit usw. usw.
Wenn es um induktive Erwärmung geht wäre vielleicht ein Blick auf einschlägige Webseiten erfolgreicher als das permanente Herumreiten auf der nicht existenten Impedanz. siehe beispielsweise http://www.plustherm.ch/abschaumltzung-der-erforderlichen-waumlrmeleistung.html
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