Ich möchte mit 4 druckabhängigen Sensoren (FSR-Widerstände) eine Art "Touchscreen ohne Screen" (Singletouch) bauen. Das Projekt dient als Machbarkeits-Studie, ob man den Druckpunkt eines Fingers hinreichend genau auflösen kann, um z.B. Schaltbefehle (mit Hilfe aufgedruckter Schaltflächen) auszuführen. Dazu habe ich die Widerstände in je einer Ecke einer ca. 12 x 6 cm großen Platte angebracht und über Spannungsteiler mit den Analogeingängen eines Arduino verbunden. Nach dem rel. einfachen Formel-Ansatz: x1 = wx * B / (A + B) x2 = wx * D / (C + D) x = (x1 + x2)/2 y1 = hy * C / (A + C) y2 = hy * D / (B + D) y = (y1 + y2)/2 bekomme ich zwar Werte, die in gewisser Weise mit dem Druckpunkt korrelieren, aber nicht sehr verlässlich sind. Was mich besonders stört, ist, dass der berechnete Punkt beim Drücken erst zu einer gewissen Position hinwandert, statt sich einfach nur aus dem Verhältnis der Druckverteilung zu ergeben. Mir ist klar, dass dies wahrscheinlich mit der uneinheitlichen Empfindlichkeit und Kennlinie der Sensoren zusammenhängt und wahrscheinlich über eine Kalibrierung der Sensoren zumindest reduziert werden kann. Auch habe ich in meine Software eine Schwelle eingebaut, so dass die Auswertung erst ab einer bestimmten Summe der Druckwerte überhautp "anspringt" ... hmm, geht irgendwie, aber nicht so perfekt, wie ich das gerne hätte. Gibts noch irgendwelche "genialen" Ansätze oder Vorschläge ... ? Danke für Tips.
Frank E. schrieb: > Gibts noch irgendwelche "genialen" Ansätze oder Vorschläge ... ? Danke > für Tips. http://forums.reprap.org/read.php?336,565658
Mit 4 Sensoren ist das System überbestimmt (4beiniger wackelnder Tisch) und die Kräfte hängen von der Verformung der Platte und anderen feinmechanischen Ekelhaftigkeiten ab, wenn die Sensoren keinen nennenswerten Federweg haben. Ich würde es mal mit drei Stück probieren.
Hallo, > Frank E. schrieb: > Ich möchte mit 4 druckabhängigen Sensoren (FSR-Widerstände) eine Art > "Touchscreen ohne Screen" (Singletouch) bauen. Das Projekt dient als > Machbarkeits-Studie, ob man den Druckpunkt eines Fingers hinreichend > genau auflösen kann, um z.B. Schaltbefehle (mit Hilfe aufgedruckter > Schaltflächen) auszuführen. > Dazu habe ich die Widerstände in je einer Ecke einer ca. 12 x 6 cm > großen Platte angebracht und über Spannungsteiler mit den > Analogeingängen eines Arduino verbunden. also eigentlich sind die Sensoren doch in sich geschlossen, so dass diese nur reagieren, wenn man direkt drauf drückt. sieh z.B. http://www.electrade.com/index.php/drucksensoren.html Wie also sollen die überhauüpt ansprechen, wenn du irgendwo auf Blech drückst? Oder hast du Sensoren nach unten quasi wie 4 Füße montiert? > Mir ist klar, dass dies wahrscheinlich mit > der uneinheitlichen Empfindlichkeit und Kennlinie der Sensoren > zusammenhängt und wahrscheinlich über eine Kalibrierung der Sensoren > zumindest reduziert werden kann. siehe die Bemerklung auf der Seite oben: "Der FSR - Sensor ist keine Wägezelle und kein Dehnungsmeßstreifen, obwohl er ähnliche Eigenschaften aufweist. FSR - Sensoren sind keine hochgenauen Meßwandler, sie eignen sich eher als Wandler für Bediengeräte." Man kann damit hinreichend genau einen Schaltpunkt definieren, aber wohl keine gut reproduzierbaren analogen Messwerte. Das liegt einfach am Prinzip. > Gibts noch irgendwelche "genialen" Ansätze oder Vorschläge ... ? Warum willst du denn diese Sensoren in dieser Art verwenden? Gruß Öletronika
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