Forum: Offtopic Wie kleineren monatlichen Geldbetrag anlegen?


von Anleger (Gast)


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Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€ 
irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn 
Konto.
Wie würdet ihr das Geld anlegen?
Fonds?
Bausparen? (Ich will in ca. 8 Jahren eh Bauen)
Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw. 
einen guten Kompromiss finden zwischen Rendite und Sicherheit (auch ohne 
Rendite wär das ne nette Küche in 8 Jahren).

von Z. Udummfür (Gast)


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hozitontal, damit nix davonrollt

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Anleger schrieb:
> Hauptsache es liegt nicht mehr aufn
> Konto.

Warum? Haste Angst vor den Minuszinsen?

von genervt (Gast)


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Anleger schrieb:
> Bausparen? (Ich will in ca. 8 Jahren eh Bauen)
> Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.

Klasse! Dann hast du in 8 Jahren genug für die Baugenehmigung und evtl. 
die Erschließung des Grundstücks mit dem nötigsten!

Viel Spass beim zelten!

von nenene (Gast)


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Anleger schrieb:
> Bausparen? (Ich will in ca. 8 Jahren eh Bauen)

Dann überschlag mal. Kosten je nach Region? 400k€ bei Dir? Auf Kante 
finanzieren? D.h. 30% Eigenkapital = 120k€. In 8 Jahren=100 Monaten 
entspricht das 1200€/Monat. Das ist die Summe die Du jetzt zurücklegen 
solltest.

von Jay W. (jayway)


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Du solltest davon schon Baumaterial kaufen. Dank der gewünschten 
Inflationsrate, hast du dann in 8 Jahren ordentlich bei der Beschaffung 
gespart und kannst sofort anfangen zu bauen. MHD beachten! ;-)

Ich mag mich täuschen, aber für kleine Sparbeträge gibt es momentan 
keine gute Anlageform.

von Madeleine (Gast)


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Schau' mal nach Wohungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage...

LG, Maddi

von nenene (Gast)


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Jay W. schrieb:
> Ich mag mich täuschen, aber für kleine Sparbeträge gibt es momentan
> keine gute Anlageform.

Und was wäre eine gute Anlageform für große Sparbeträge?

von N. N. (clancy688)


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Madeleine schrieb:
> Schau' mal nach Wohungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage...

Ich glaub irgendwie nicht, dass er weniger als 17900, respektive 25600 
im Jahr verdient...

von Jay (Gast)


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Du kannst auf Fondsparen setzen. Dabei muss dir allerdings klar sein, 
dass das grob damit vergleichbar ist jeden Monat einen Dauerlottoschein 
auszufüllen.

Das Risiko des Totalverlustes ist ganz real.

Wenn du auf Fondsparen setzt, dann solltest du unbedingt auf die 
Gebühren achten. Sowohl die pro Transaktion, als auch Depotgebühren und 
was sich Banken und beteiligte Börsen noch alles ausdenken. Dazu kommen 
die Gebühren des Fond, Aufschläge usw. All das musst dein Fond erst 
einmal erwirtschaften bevor etwas für dich übrig bleibt.

Hier http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/ bekommst du 
einen Einstieg. Allerdings solltest du unbedingt darüber nachdenken, ob 
die dort angepriesenen Fonds für dich wirklich richtige sind.

von Lehmmehr (Gast)


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Mit 50 Euro im Monat wirst du locker Millionär. Jeder kann dad werden. 
Anlegen unbedingt in Aktien. Ich sage nicht wie und wenn du scheiterst 
bist du selber schuld.

von N. N. (clancy688)


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Jay schrieb:
> Du kannst auf Fondsparen setzen. Dabei muss dir allerdings klar sein,
> dass das grob damit vergleichbar ist jeden Monat einen Dauerlottoschein
> auszufüllen.

Da die 100 € eh nicht wehtun und er experimentieren möchte, halte ich 
das auch für den richtigen Weg. Ich mach das nebenbei übrigens genauso.

Natürlich besteht das Risiko, dass das Geld irgendwann komplett weg ist. 
Aber in dem Fall ist das gesamte Finanzsystem zusammengebrochen, und 
jegliche Anlage ist nichts wert, inklusive dem Geldschein-Depot in der 
Matratze, weil die Währung dann halt auch wertlos ist.

Fakt ist, es gibt momentan keine sichere Methode Kleckerbeträge 
anzulegen, einschließlich dem heimischen Depot im Safe, daher gibt mans 
imho entweder direkt aus oder geht halt ein bisschen Risiko und 
investiert in Fonds.

von Richard H. (richard_h27)


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Bei Anlage in Spirituosen bekommst Du 40%.
Es gibt aber auch kritische Stimmen die berichten, dass effektiv nur 
0,3% (3 Promille) zu erreichen sind.

von genervt (Gast)


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Ohnehin der völlig falsche Weg: Geldanleger sind Verbrecher!

Nehme Kredite auf!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/europaeische-zentralbank-senkt-leitzins-auf-null-prozent-a-1081630.html

von N. N. (clancy688)


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Wohl denen die noch einen gut verzinsten Bausparvertrag aus alten Zeiten 
haben... wie ich. :)

Leider isser bald voll... spart sich von selbst voll. XD

von Anleger (Gast)


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genervt schrieb:
> Klasse! Dann hast du in 8 Jahren genug für die Baugenehmigung und evtl.
> die Erschließung des Grundstücks mit dem nötigsten!

nenene schrieb:
> Dann überschlag mal. Kosten je nach Region? 400k€ bei Dir? Auf Kante
> finanzieren? D.h. 30% Eigenkapital = 120k€. In 8 Jahren=100 Monaten
> entspricht das 1200€/Monat. Das ist die Summe die Du jetzt zurücklegen
> solltest.

Naja ich bediene aktuell noch zwei Darlehen für meine Eigentumswohnung 
in begehrter Gegend und schaff trotzdem schon ganz gut was auf die Seite 
(oberes 3-stelliges Ende). Wenn die Darlehen jetzt in den nächsten 2 
Jahren fertig getilgt sind wird das nochmal gut was mehr.
Da ichs nicht eilig habe aus der Wohnung rauszukommen kann ich also 
recht gemütlich den Eigenanteil ansparen. Daher die 8 Jahre. Das 
Grundstück bring ich mit.

Mir gehts wirklich nur darum was man mit einem Huni im Monat so machen 
könnte.

von Cyblord -. (cyblord)


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Anleger schrieb:
> Mir gehts wirklich nur darum was man mit einem Huni im Monat so machen
> könnte.

Geh damit ins Kasino. Roulette -> Leg auf ne Zahl.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Anleger schrieb:
> Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€
> irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn
> Konto.
> Wie würdet ihr das Geld anlegen?
> Fonds?
Ja, aber dann einen int. Misch-Fond plus Sparzulage und 
Vermögenswirksame Leistungen.
Wenn du kein Grundstück hast, kauf jetz und finanzier den Rest über eine 
kleine Grundschuld. nach 8 Jahren gehört dir der Grund und Boden.
> Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.
> einen guten Kompromiss finden zwischen Rendite und Sicherheit (auch ohne
> Rendite wär das ne nette Küche in 8 Jahren).
Also einen int. Mischfond!

von Dumdi D. (dumdidum)


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Anleger schrieb:
> Naja ich bediene aktuell noch zwei Darlehen für meine Eigentumswohnung

Anleger schrieb:
> Mir gehts wirklich nur darum was man mit einem Huni im Monat so machen
> könnte.

In dem Fall: Sondertilgung. Ohne Überraschung, Höhe der gesparten Zinsen 
ist auch bekannt.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Spare dir 6Mio an, kaufe davon eine Banklizenz, gründe eine Bank, haue 
tausende Kleinsparer legal übers Ohr und werde Millardär.

von Michael K. (Gast)


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Anleger schrieb:
> Eigentumswohnung in begehrter Gegend und schaff trotzdem schon ganz gut
> was auf die Seite

> Grundstück bring ich mit.

Meine Güte, Du willst wohl der reichste auf dem Friedhof sein.
Zieh mit Deiner Lebensabschnittsgefährtin mal um die Häuser da sind die 
paar Euro auch schnell weg und Du hast Spaß gehabt.

von Joachim B. (jar)


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Lu R. schrieb:
> Wohl denen die noch einen gut verzinsten Bausparvertrag aus alten Zeiten
> haben... wie ich. :)
>
> Leider isser bald voll... spart sich von selbst voll. XD

und wenn du es brauchst gibts kein Geld, dann musst du teuer 
zwischenfinanzieren.

Heist es nicht im Kleingedruckten, Auszahlung vorbehaltlich der 
aktuellen Kassensituation oder so ähnlich?

Wenn die Bausparkasse gerade klamm ist weil sie viel Darlehen ausgegeben 
hat dann musst du warten!

Ich hatte Aktienfonds gewählt, nur leider Europa, mit DAX wäre es besser 
gelaufen.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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https://www.youtube.com/watch?v=UVVWR-loCIs

Wenn es nicht so traurig wäre...

von N. N. (clancy688)


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Joachim B. schrieb:
> Heist es nicht im Kleingedruckten, Auszahlung vorbehaltlich der
> aktuellen Kassensituation oder so ähnlich?
>
> Wenn die Bausparkasse gerade klamm ist weil sie viel Darlehen ausgegeben
> hat dann musst du warten!

Eher das Gegenteil. Die versuchen verzweifelt, mich dazu zu überreden 
den Vertrag endlich zuzuteilen, mit irgendwelchen großartigen, 
super-günstigen Kreditangeboten.

Wenn mein Geld da drin ist, verliert die Bausparkasse Geld, weil sie mir 
Zinsen zahlen müssen. Wenn ich mein Geld raushole, verdient die Bank 
wiederum durch Zinsen an mir (sofern ich ein Darlehen aufnehme). Und 
selbst wenn nicht - seit gestern ist der Leitzins auf 0 gesetzt. Sollte 
die Bausparkasse Kohle brauchen um mich auszuzahlen, dann holt sie sichs 
einfach für lau.

von Korbi G. (Firma: Möhrchenzucht) (korbinian_g53)


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Bevor du deinem 100er in der Geldbörse beim Wenigerwerden zuschaust leg 
ihn auf ein Tagesgeldkonto. Da sind die Zinsen nicht wirklich 
berauschend, dafür ist die Kohle da genauso sicher wie auf dem Girkonto 
und es gibt wenigstens Zinsen. Alles, was du dafür tun musst ist einen 
Tag Wartezeit bei der Auszahlung zu akzeptieren. Zinsen liegen im Moment 
bei 0,8%.

Lu R. schrieb:
> Wohl denen die noch einen gut verzinsten Bausparvertrag aus alten
> Zeiten
> haben... wie ich. :)
>
> Leider isser bald voll... spart sich von selbst voll. XD

Ach, deshalb ist die LBS so nett und möchte mir dauernd einen neuen 
Bausparvertrag mit günstigeren Darlehenszinsen aufschwatzen und mich 
"beraten".

von Dog G. (dogger) Flattr this


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Kurz und knackig!

50-100€ ?
> versuche das  „E „ weg zu bekommen !
Kauf dir einfache Silbermünzen ( kein Sammlerzeug ).

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ich biete 20% Zins, im monat. Mehr, wenn du noch zusaetzliche Kunden 
aquiriert. Dann gibt's 20% von deren Zins.
:-)

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Investiere in Steuern. Die steigen garantiert. :-)

von Mani W. (e-doc)


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Ich würde es nur in Münzen umwandeln und in einer großen
Milchbehälter mit Verschluss lagern - gibt es auf dem Land vom
Bauern...


Das übersteht einen Wohnungsbrand, kann nicht schimmeln und die
Mäuse können es nicht als Baumaterial verwenden, und wenn das
Papier nichts mehr wert ist, hast Du immer noch genug Altmetall
zum verkaufen...


Kein Witz, das meine ich ernst, denn Zinsen bekommst Du ja sowieso
keine mehr...

Mach es wie Dagobert Duck...

von Joachim B. (jar)


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Lu R. schrieb:
> Eher das Gegenteil. Die versuchen verzweifelt, mich dazu zu überreden
> den Vertrag endlich zuzuteilen, mit irgendwelchen großartigen,
> super-günstigen Kreditangeboten.

OK das war früher anders.

von D. I. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Lu R. schrieb:
>> Eher das Gegenteil. Die versuchen verzweifelt, mich dazu zu überreden
>> den Vertrag endlich zuzuteilen, mit irgendwelchen großartigen,
>> super-günstigen Kreditangeboten.
>
> OK das war früher anders.

Habe ich jetzt schon von einigen gehört und ist auch bei mir so, das 
Ding ist mit 4,x% verzinst und füllt sich langsam. Die würden mir das 
Geld lieber heute als morgen hinterherwerfen.

von Joachim B. (jar)


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D. I. schrieb:
> Die würden mir das
> Geld lieber heute als morgen hinterherwerfen.

vermutlich war früher das Geld bei den Bausparkassen knapp aber heute 
kann man auch bei dem Zinssatz ohne Bausparkasse finanzieren.

von Axel L. (axel_5)


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Cha-woma M. schrieb:
> Anleger schrieb:
>> Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€
>> irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn
>> Konto.
>> Wie würdet ihr das Geld anlegen?
>> Fonds?
> Ja, aber dann einen int. Misch-Fond plus Sparzulage und
> Vermögenswirksame Leistungen.
> Wenn du kein Grundstück hast, kauf jetz und finanzier den Rest über eine
> kleine Grundschuld. nach 8 Jahren gehört dir der Grund und Boden.
>> Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.
>> einen guten Kompromiss finden zwischen Rendite und Sicherheit (auch ohne
>> Rendite wär das ne nette Küche in 8 Jahren).
> Also einen int. Mischfond!

Ersetze "Misch-" durch "Index-" dann passt es. Die haben in der Regel 
deutlich niedrigere Gebühren, bei vergleichbarer oder besserer 
Performance.

Gruss
Axel

von Olaf B. (omb)


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Ich würde auch erst mal versuchen die bestehenden Darlehn schneller zu 
tilgen. Kannst du die Rate erhöhen oder Sondertilgungen machen?

von Holga R. (holgaa)


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am besten in sachen investieren, die man dann später für mehr verkaufen 
kann!

von J.-u. G. (juwe)


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Holga R. schrieb:
> am besten in sachen investieren, die man dann später für mehr verkaufen
> kann!

Noch besser: Lotto spielen. Aber nur die Zahlen ankreuzen, die später 
auch gezogen werden!

von Bernd K. (bmk)


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Axel L. schrieb:
> Ersetze "Misch-" durch "Index-" dann passt es. Die haben in der Regel
> deutlich niedrigere Gebühren, bei vergleichbarer oder besserer
> Performance.
>
> Gruss
> Axel

Endlich mal ein brauchbarer Vorschlag für den TO.

Mal ein Beispiel hierfür:
https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=31376509

Ist als konservativ eingestuft und bringt um die 6% pa.
Ja, ich weiss, außer wenn Pferde vor der Apotheke sind.

Natürlich kann es passieren, dass der Wert für ein paar Monate 
runtergeht. Das muss man aushalten, ohne sich zu ärgern. Das ist das 
Risiko. Ein Gesamtverlust ist hingegen durch die Streuung des ETF 
(Renten Euroland) hinreichend unwahrscheinlich.

Wenn der TO das Geld in 8 Jahren braucht, wie eingangs erwähnt, sollte
das letztlich hinhauen.

von Martin G. (Firma: http://www.gyurma.de) (martin_g)


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Kaufe Öl/Benzin/Diesel!

Das ist jetzt saubillig, und die Scheiche können nicht ewig mit dem 
Preisdumping weitermachen...

von Michael K. (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Ein Gesamtverlust ist hingegen durch die Streuung des ETF
> (Renten Euroland) hinreichend unwahrscheinlich.

Immer vorrausgesetzt das der Mark funktioniert und der von allen mit 
großer Spannung erwartete endgültige Zusammenbrucht ausbleibt der den 
Beginn eines neuen Wirtschaftssystems einläutet.

Ja, dann sind Aktien und verwandte Papiere sicher ganz toll.
Soll man die nicht eigentlich kaufen wenn die gerade niemand haben will, 
statt zu einem Zeitpunkt wo alle wie blöd mangels Alternativen Aktien 
kaufen ?

Die Märkte sind bis zum bersten mit billigen Geld geflutet und trotzdem 
wächst die Wirtschaft nicht. Wo geht die viele Kohle wohl hin ?
Klar, in aufgeblähte Aktienkurse.

Martin G. schrieb:
> die Scheiche können nicht ewig mit dem
> Preisdumping weitermachen...

Wenn das mal das Problem wäre.
Alle Markteilnehmer MÜSSEN ihr Öl verkaufen fast egal wie billig, weil 
ihre Staatshaushalte auf die Öleinnahmen angewiesen sind und auch wenn 
die Marge mies ist können die nicht aufhören.
Im Gegenteil, es kommen trotz der vielen Fracking Pleiten in USA immer 
noch neue Ölförderer hinzu und alle brauchen ganz dringend Geld.

Bernd K. schrieb:
> Ist als konservativ eingestuft
Ja, das waren die Immo Fonds meiner Lebensgefährtin auch mit der 
Santander einen empfindlichen Teil ihrer Rücklagen vernichtet hat.
Die kommt bis heute nicht an den klägichen Rest weil der immer noch 
abgewickelt wird.

von D. I. (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Immer vorrausgesetzt das der Mark funktioniert und der von allen mit
> großer Spannung erwartete endgültige Zusammenbrucht ausbleibt der den
> Beginn eines neuen Wirtschaftssystems einläutet.

Dann fährt man mit einem Aktiendepot immer noch besser als die Kohle auf 
dem Girokonto zu haben. Egal was nach einem Zusammenbruch wirtschaftlich 
kommt, deswegen verschwindet Daimler, BASF, oder anderes produzierendes 
Gewerbe nicht einfach im Äther. Gibt ja durchaus einige Unternehmen, die 
einen Weltkrieg überstanden haben und man muss ja nicht nur in deutsche 
Werte investieren. Nestle oder Coca-Cola werden auch nach einem Euro-Aus 
noch weiterexistieren.
In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger 
als eine etwaige Rendite. Ob man das jetzt mit Edelmetall, Aktien, 
Immobilien oder anderen beliebten Sachwerten (neuerdings auch gerne 
Whiskey, Fleisch, etc...) erreicht, das muss jeder selbst wissen.

>
> Ja, dann sind Aktien und verwandte Papiere sicher ganz toll.
> Soll man die nicht eigentlich kaufen wenn die gerade niemand haben will,
> statt zu einem Zeitpunkt wo alle wie blöd mangels Alternativen Aktien
> kaufen ?

Keine Angst, das Gros der Deutschen hat sich nicht und wird sich auch 
nicht auf Aktien stürzen da böses Teufelszeug. Die jammern lieber als 
dass sie die einmalige Rallye der letzten Jahre mitgenommen hätten. Aber 
das Buffet ist halt auch irgendwann zuende.

>
> Die Märkte sind bis zum bersten mit billigen Geld geflutet und trotzdem
> wächst die Wirtschaft nicht. Wo geht die viele Kohle wohl hin ?
> Klar, in aufgeblähte Aktienkurse.

von D. I. (Gast)


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Ach wo wir grad bei Aktien sind und politisch passend:

http://www.finanzen.net/aktien/SmithWesson-Aktie

;)

von Michael K. (Gast)


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D. I. schrieb:
> deswegen verschwindet Daimler, BASF, oder anderes produzierendes
> Gewerbe nicht einfach im Äther.

Wenn man denn in Unternehmen investiert die weniger spannend sind aber 
dafür alles überleben und den nötigen Atem hat eine lange Zeit auf die 
Kohle warten zu können stimmt das.

> In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger
> als eine etwaige Rendite.
Die meisten scheinen 2008 aber vollkommen vergessen zu haben und meinen 
das alles wieder bunt und schön ist und 6% vollkommen ohne Risiko zu 
haben sind.

> Ach wo wir grad bei Aktien sind und politisch passend:
>
> http://www.finanzen.net/aktien/SmithWesson-Aktie
Hehe, es gibt halt Unternehmen denen geht es um so besser je schlechter 
es allen anderen geht.
Da reicht aber auch ein neues Gesetz und ganz plötzlich gehts in den 
Keller.

von D. I. (Gast)


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Michael K. schrieb:
> D. I. schrieb:
>> deswegen verschwindet Daimler, BASF, oder anderes produzierendes
>> Gewerbe nicht einfach im Äther.
>
> Wenn man denn in Unternehmen investiert die weniger spannend sind aber
> dafür alles überleben und den nötigen Atem hat eine lange Zeit auf die
> Kohle warten zu können stimmt das.

Nun ja was heißt auf Kohle warten. Im Reset-Fall hat man ja schon 
gewonnen wenn man mit mehr rausgeht als ohne Absicherung.
Wenn man jetzt mal nicht vom Worst-Case ausgeht, kann man ja 
unterschiedlich agieren, zum Beispiel auf Dividenden setzen, da kann man 
das Geld beruhigt liegen lassen. Man sollte halt schauen, dass man nicht 
dringend auf angelegte Kohle angewiesen ist.

>
>> In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger
>> als eine etwaige Rendite.
> Die meisten scheinen 2008 aber vollkommen vergessen zu haben und meinen
> das alles wieder bunt und schön ist und 6% vollkommen ohne Risiko zu
> haben sind.

Sicher. Für mich war das einzige Ärgernis an 2008ff., dass ich da mitten 
im Studium steckte ohne zuviel Geld über um mal ordentlich einzukaufen 
:)

>
>> Ach wo wir grad bei Aktien sind und politisch passend:
>>
>> http://www.finanzen.net/aktien/SmithWesson-Aktie
> Hehe, es gibt halt Unternehmen denen geht es um so besser je schlechter
> es allen anderen geht.
> Da reicht aber auch ein neues Gesetz und ganz plötzlich gehts in den
> Keller.

So ist es.

von Bernd K. (bmk)


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Michael K. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Ein Gesamtverlust ist hingegen durch die Streuung des ETF
>> (Renten Euroland) hinreichend unwahrscheinlich.
>
> Immer vorrausgesetzt dass der Markt funktioniert und der von allen mit
> großer Spannung erwartete endgültige Zusammenbruch ausbleibt der den
> Beginn eines neuen Wirtschaftssystems einläutet.

Ja, da ist sie zu erkennen: die viel zitierte 'German Angst'
Und sie erfährt auch Zustimmung mit 2 Bewertungen 'lesenswert'

Machen wir uns nichts vor: Bei staatlichen abgesicherten Anlagen
mit 100% Sicherheit liegt der Ertrag bei 0,xx % pro Jahr.

Hierzu ein reales Beispiel:
Wer monatlich 50 Euro auf seinem Sparbuch mit einer Verzinsung von 0,25 
Prozent anspart und dies 16 Jahre lang durchhält, hat am Ende ein 
Guthaben von 9.795 Euro und Zinsen von nur 195 Euro kassiert

Damit ist er auf der sicherern Seite; keine Frage.

Die Frage:
Ist es das, was der TO sich vorstellt?

Hier mal eine Abhandlung, welche imho die Situation gut darstellt:
https://www.fmh.de/zinsen-vergleiche/sparbuch/sparbuch-trotzt-niedrigzinsen

Fazit: Möge der TO sich äußern, welches Risiko er bereit ist, in Kauf zu 
nehmen.

von Michael K. (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Ja, da ist sie zu erkennen: die viel zitierte 'German Angst'

Nein, das ist es nicht.
Ich habe 2008 billig Aktien gekauft weil das genau der Zeitpunt ist 
Unternehmensbeteiligungen zu kaufen.
Währung bricht nämlich meist erst nach dem Zusammenbruch der Wirtschaft 
ein.
In der Zwischenzeit hat man eine noch starke Währung und eine schon sehr 
billige Wirtschaft.
Ich habe mein Geld mehr als verdoppelt und bin ausgestiegen als der Mark 
anfing wieder zu überhitzen und aus China sehr beunruhgende Nachrichten 
kamen.

Mit dem Geld habe ich mir mein Haus gekauft und warte nun auf den 
nächsten Crash um das Spiel von vorne zu spielen.

Statt blindem marktvertrauen in das ewig linear anhaltende Wachstum mal 
was über Kondratjew Zyklen lesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus

Du möchtest uns weismachen in einen Markt zu Investieren der deutlich 
höher bewertet ist als vor der Krise 2008 obwohl er deutlich schwächer 
ist als vor der Krise.
Das nennt sich dann wohl 'German Blödheit'

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael K. schrieb:
> mal
> was über Kondratjew Zyklen lesen.



Du hälst Dich an sowjetischen Wirtschaftswissenschaftlern?

U made my day

von Le X. (lex_91)


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Michael K. schrieb:
> Statt blindem marktvertrauen in das ewig linear anhaltende Wachstum mal
> was über Kondratjew Zyklen lesen.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus
>
> Du möchtest uns weismachen in einen Markt zu Investieren der deutlich
> höher bewertet ist als vor der Krise 2008 obwohl er deutlich schwächer
> ist als vor der Krise.
> Das nennt sich dann wohl 'German Blödheit'

Ich hab einfach mal zur Gaudi nach Beiträgen in Finanz-Foren gegoogelt.
So ca. 2012/13 herum gab es viele Anleger, die sich unsicher waren ob 
man jetzt (also 12/13) noch in den DAX einsteigen soll, da dieser seit 
der Krise 2008 so angezogen hat.
Damals ging auch die Meinung um, für einen Einstieg sei es zu spät da 
das Wachstum nicht so weitergehen könnte.
Nunja, wären sie doch mal eingestiegen.

Was ich damit sagen will:
so einfach ist das leider alles nicht.
Für einen Kondratjew-Zyklus liegt aber 2008 noch nicht weit genug 
zurück.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Kauft Euch was nettes.
Macht mal ne schöne Reise ("einmal im Leben")
nicht nur diese "Kind-Und-Kegel" Urlaube auf Malle für 5 Tage.

Spätestens wenn Ihr mal ein Pflegefall werdet,
solltet Ihr am besten garnix mehr auf der hohen Kante übrig haben.
Da nützen auch die Pflegeoffensiven nix,
die jetzt wohl so langsam angedacht werden.
Vom Grosen Bruder zu lernen heisst bezahlen zu lernen.

von Michael K. (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> Du hälst Dich an sowjetischen Wirtschaftswissenschaftlern?

Ami gut, Russe schlecht, einfache Wahrheiten liebt das einfache Volk.
Die Realität ist ein wenig komplexer und die Sowjets haben in vielen 
Bereichen ganz hervorragende Wissenschaftler hervorgebracht so wie jedes 
andere Land auch.

Ich traue weder den einen noch dem anderen das die mehr tun als eigene 
Interessen zu vertreten.

von Paul B. (paul_baumann)


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Michael K. schrieb:
> Mit dem Geld habe ich mir mein Haus gekauft und warte nun auf den
> nächsten Crash um das Spiel von vorne zu spielen.

Na, das ist aber egoistisch. Es gibt doch Milliarden von Menschen auf 
der Erde, die Du mit dem überzähligen Geld unterstützen könntest. Gründe 
einen Fonds, in den Gleichgesinnte einzahlen können, das würde 
Niedrigverdiener und Rentner, die zwangsweise zur Unterstützung von 
fremden Leuten herangezogen werden, unheimlich entlasten.

MfG Paul

von Michael K. (Gast)


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Le X. schrieb:
> Für einen Kondratjew-Zyklus liegt aber 2008 noch nicht weit genug
> zurück.

Kondratjew sagte aber auch das die kleinen zusammenbrüche in immer 
kürzeren Abständen erfolgen bis sich das system nicht mehr erholt und in 
einem letzten großen knall zerbricht.
Nach einer Phase der Wirrungen entsteht ein neues Wirtschaftsystem und 
das Spiel geht von vorn los.

Eben das können wir seit einigen Jahrzehnten beobachten und aus der 
letzten Krise haben wir uns bis heute nicht erholt.
Mangels Alternativen reiten wir das tote Pferd nur weiter während es uns 
unterm Hinter vergammelt.

Die Philosophie dabei scheint zu sein das der der als erstes aufgibt von 
den anderen geplündert wird, deswegen versucht man duchzuhalten bis ein 
anderer der erste ist oder alle gemeinsam den gleichen Weg gehen.

Der Zusammenhang aus im Umlauf befindlichen Geld und dem vorhandenen 
Gegenwert ist zumindest ein wenig aus den Fugen geraten.
Das fällt nur nicht auf weil alle wie wahnsinnig Geld drucken so das die 
Währungen zueinander relativ konstant sind.

Die Frage sollte m.E. eher sein in welche Werte man investiert um auch 
nach einem Crash des Systems nicht mit runtergelassenen Hosen 
dazustehen.
Grund und Boden ist da sicherlich die konservativste Form.

von Cyblord -. (cyblord)


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Paul B. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Mit dem Geld habe ich mir mein Haus gekauft und warte nun auf den
>> nächsten Crash um das Spiel von vorne zu spielen.
>
> Na, das ist aber egoistisch. Es gibt doch Milliarden von Menschen auf
> der Erde, die Du mit dem überzähligen Geld unterstützen könntest.
Wo siehst du in seinen Ausführungen denn bitte "überzähliges Geld"?

> Gründe
> einen Fonds, in den Gleichgesinnte einzahlen können, das würde
> Niedrigverdiener und Rentner, die zwangsweise zur Unterstützung von
> fremden Leuten herangezogen werden, unheimlich entlasten.

Warum soll er mit dem Gewinn jemanden Unterstützen? Bei einem Verlust 
hätte ihn auch niemand unterstützt. Wer das Risiko trägt, soll auch die 
Ernte einfahren.

von Michael K. (Gast)


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Paul B. schrieb:
> Na, das ist aber egoistisch. Es gibt doch Milliarden von Menschen auf
> der Erde, die Du mit dem überzähligen Geld unterstützen könntest.

Überzähliges Geld ?
Wer hat den überzähliges Geld ?

Ich rede auch nicht von einer Villa mit weisser Kies Auffahrt und einem 
Heli Landeplatz.
Ich habe ein kleines, fast bezahltes Häuschen in einer kleinen 
spiessigen Gegend für meine Famile und mich.
Arbeiten werde ich noch ganz viel Jahre müssen um nicht zu hungern.

Wo waren denn die Milliarden Menschen die ich nun unterstützen soll als 
ich pleite war und jeden Pfennig (!) umdrehen musste ?
Nee, nur selbst Essen macht satt.

Das Du Paul Deine Schäfchen auch im trockenen hälst haben wir im 
Waschmaschinen Thread von Dir gehört als es darum ging fremdverursachten 
Schaden erstattet zu bekommen auch wenn der Verursacher ziemlich blank 
ist.
Ich betrache das also mal als humoristische Einlage.

von Axel L. (axel_5)


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Michael K. schrieb:
> D. I. schrieb:

>
>> In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger
>> als eine etwaige Rendite.
> Die meisten scheinen 2008 aber vollkommen vergessen zu haben und meinen
> das alles wieder bunt und schön ist und 6% vollkommen ohne Risiko zu
> haben sind.
>

Was war denn 2008 ?

Der DAX ist von 7500 auf 4000 abgeschmiert.

So what ?

Heute steht er bei 10.000.

Gruss
Axel

von Paul B. (paul_baumann)


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Michael K. schrieb:
> Ich betrache das also mal als humoristische Einlage.

Dann kam das genau so an, wie es gemeint war -und das ganz ohne 
besondere Kennzeichnung. Da freue ich mich doch, daß es noch Leute gibt, 
die hintergründigen Humor erkennen. Viele sind's ja nicht mehr.

MfG Paul

von Michael K. (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Was war denn 2008 ?
Leman Brothers, Pleitewelle, viele haben alles verloren, wurden 
arbeitslos und sind es bis heute.

> Der DAX ist von 7500 auf 4000 abgeschmiert.
> Heute steht er bei 10.000.

Mit seit jahren weit aufgerissene Geldhähnen, einer schrumpfenden 
Wirtschaft, hoher Arbeitslosigkeit in 'nicht DE Ländern', weltweiten 
aufflackern lokaler Kriege etc. pp.
Viele der Firmen gibt es auch nicht mehr in denen viel Geld versenkt 
wurde.

Nochmal werden wir die Banken nicht retten können und noch mehr Geld in 
das System zu pumpemn kurbelt ja auch ganz offesichtlich die Wirtschaft 
nicht an weil das zugrundeliegendende Problem einfach eine zu hohe 
Produktivität bei gesättigten Absatzmärkten ist.

Schön das es dem DAX so gut geht.
Hast Du vor 2008 Banken Aktien erworben ?
Was sind die heute wert ?

von Dog G. (dogger) Flattr this


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Jetzt will ich auch nochmal

Bei Aktien sollte man nie vergessen was die Zahl die neben Kurs steht 
auch bedeutet!

Wenn eine Aktie innerhalb 10 Jahre um 100% gestiegen ist sollte die 
Firma die dahinter steht auch doppelt so wertvoller geworden sein.
Jetzt schau die den DAX an und sag mir was die letzten 10 Jahre Real 
passiert ist.

Hat sich eins der 30 Unternehmen um das doppelte vergrößert ?
( Mitarbeiter, Gebäude, Maschinen, Käufer/Kunden oder andere Werte die 
eine Firma ausmachen )

Der Aktienhandel ist kaum noch mit der Realität verknüpft und das 
schlimme ist das die EZB sich immer mehr mit Aktien und nicht mehr mit 
Rohstoffen absichert.
Was zur Folge haben kann das beide Systeme zusammen fallen.

Eine Firma explodiert nicht wenn ihr Kurs fällt und kann weiter machen !
Die Geldscheine in deiner Geldbörse habe aber leider ein viel zu 
geringen Brennwert um sie anderweitig zu benutzen.

50-100€ sind echt nicht den Stress wert mit Aktien zu spielen.
Aber eine gute Sicherheit wenn man sie in Werte anlegen kann die dir 
keiner der großen Spieler nehmen kann.

von Alexander T. (Firma: Arge f. t. abgeh. Technologie) (atat)


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Anleger schrieb:

> Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€
> irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn

Nachdem die Frage hier auf mikrocontroller.net gestellt wurde, sehe ich 
nur eine Antwort:

In Atmel-Mikrocontroller. Nachdem Atmel ja aufgekauft wurde, besteht die 
Chance, dass die einmal auslaufen und Restposten zu Schwarzmarktpreisen 
gehandelt werden. Ist aber ein langfristiges und riskantes Investment.

Ich merke aber an, dass mir die Idee, überschüssiges Geld in 
Mikrocontroller zu investieren, schon grundsätzlich abwegig erscheint 
und würde daher anregen, stattdessen wegen der dort eher anzutreffenden 
Geldvermehrungsexpertise lieber finanzorientierte Foren zu benutzen.

Offenlegung nach Börserlgesetz und Pipapo: Der Autor dieser Zeilen 
besitzt Atmel-Mikrocontroller und kann daher an den von ihm genannten 
Instrumenten ein persönliches Interesse haben.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael K. schrieb:
> ▶ J-A von der H. schrieb:
>> Du hälst Dich an sowjetischen Wirtschaftswissenschaftlern?
>
> Ami gut, Russe schlecht, einfache Wahrheiten liebt das einfache Volk.


>>>Ami gut

das habe ich nicht geschrieben.


>>>>>Vom Grosen Bruder zu lernen heisst bezahlen zu lernen

war dann ein Post später.

ich muss mir dringend abgewöhnen so zu schreiben,
dass man auch zwischen den Zeilen lesen muss.
wenn man schon sonst auch keine Texte verstehen kann.

ich bin aber auch ein widerwärtiger Zeitgenosse...

von Axel L. (axel_5)


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Dog G. schrieb:
> Jetzt will ich auch nochmal
>
> Bei Aktien sollte man nie vergessen was die Zahl die neben Kurs steht
> auch bedeutet!
Ja, das solltest Du vielleicht nicht.

>
> Wenn eine Aktie innerhalb 10 Jahre um 100% gestiegen ist sollte die
> Firma die dahinter steht auch doppelt so wertvoller geworden sein.
> Jetzt schau die den DAX an und sag mir was die letzten 10 Jahre Real
> passiert ist.
Die Gewinne der DAX Unternehmen haben sich seit 2009 fast verdoppelt. 
Das sind ganz reale Einnahmen und entspricht ziemlich genau den 
Kurssteigerungen.

Gruss
Axel

von Michael K. (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> ich muss mir dringend abgewöhnen so zu schreiben,
> dass man auch zwischen den Zeilen lesen muss.
> wenn man schon sonst auch keine Texte verstehen kann.

Du solltest Dir abgewöhnen Texte zu schreiben die Du später nach 
belieben uminterpretierts um dann allen anderen vorzuwerfen das sie zu 
blöd sind um Texte zu verstehen.

von Lasst mich A. (ich_bin_durch)


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Dog G. schrieb:
> Hat sich eins der 30 Unternehmen um das doppelte vergrößert ?
> ( Mitarbeiter, Gebäude, Maschinen, Käufer/Kunden oder andere Werte die
> eine Firma ausmachen )

Das wichtigste hast du vergessen: die Gewinne! Das Kurs-Gewinn 
Verhältnis ist imo eine recht einfache Methode den richtigen Wert eines 
Unternehmens zu schätzen.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7968915-dax-kgv-dax-kgv-killt-baeren

Wir sind im Dax bei einem KGV bei 13? Ist doch gar nicht so schlimm.

von Korbi G. (Firma: Möhrchenzucht) (korbinian_g53)


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...während der Diskussion hätten 20.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto 
schon 5 Euro Zinsen abgeworfen.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Korbinian G. schrieb:
> ...während der Diskussion hätten 20.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto
> schon 5 Euro Zinsen abgeworfen.

... und einen Kaufkraftverlust von 15 Euro (Inflation)

von Korbi G. (Firma: Möhrchenzucht) (korbinian_g53)


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...der ohne Zinsen noch stärker ausfällt. ;)

Vom Tagesgeldkonto kannst du die Moneten innerhalb eines Tages 
wiederholen. Dein Geld wird langsamer weniger als auf dem Giro.

Bis die geeignete Anlageform gefunden ist wäre das doch eine brauchbare 
Zwischenlösung.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael K. schrieb:

> Du solltest Dir abgewöhnen Texte zu schreiben die Du später nach
> belieben uminterpretierts um dann allen anderen vorzuwerfen das sie zu
> blöd sind um Texte zu verstehen.

andererseits:
Wenn ich einfach schreibe wird mir mangelnde Bildung vorgeworfen.
Der "Leitungen Abschirmen"-Thread hats doch erst wieder gezeigt.

von D. I. (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>
>> Du solltest Dir abgewöhnen Texte zu schreiben die Du später nach
>> belieben uminterpretierts um dann allen anderen vorzuwerfen das sie zu
>> blöd sind um Texte zu verstehen.
>
> andererseits:
> Wenn ich einfach schreibe wird mir mangelnde Bildung vorgeworfen.
> Der "Leitungen Abschirmen"-Thread hats doch erst wieder gezeigt.

So ein deutsches Professorenunding. Je komplizierter man sich ausdrückt, 
desto (vermeintlich) intelligenter ist/wirkt man.
Ich finde es besser wenn man sich einfach und dennoch präzise und 
unmissverständlich ausdrücken kann.

von Martin G. (Firma: http://www.gyurma.de) (martin_g)


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Anleger:
Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.
Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.
Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider 
zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste. 
Ist's.

Seitdem hab ich mir eine Wohnung gekauft, und zahle fleißig die Raten 
ab. Das ist m.M.n. die beste Verzinsung die man je bekommen kann 
heuzutage für das monatlich eingezahlte Geld. Das ist, wie wenn dein 
Geld auf ein eigenes Sparkonto gehen würde, mit gleichen Zinsen wie dein 
Schuldenberg sie hat.
Und vor Allem, wenn mal das System zusammenbricht hab ich kein Geld nur 
negatives Geld auf dem Konto. Wird das auch verschwinden ???

Was ich auch noch so mache ist mein Hobby finanzieren. Basteln was das 
Zeug hält.

von D. I. (Gast)


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Martin G. schrieb:
> Anleger:
> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.
> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.
> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider
> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.
> Ist's.

Und dann haste verkauft oder was? 2009 war sicher nicht der schlechteste 
Zeitpunkt zum Einsteigen.
Aktien eignen sich nur bedingt zum kurzfristigen zocken, besser ist 
üblicherweise eine langfristige Anlage. Siehe Renditedreieck:

https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/2014-12-31%20DAX-Rendite-Dreieck%2050%20Jahre%20Web.pdf

Es gibt nur wenig Zeiträume wo man dick verkacken konnte, aber viele wo 
man ordentlich absahnen konnte, vor allem über längere Anlagezeiträume. 
Ab 15 Jahren war man auf der sicheren Seite, ab 20 richtig dick dabei, 
das macht kein Sparbuch mit. 8% auf 20 Jahre, da kommt schon was 
zusammen.

>
> Seitdem hab ich mir eine Wohnung gekauft, und zahle fleißig die Raten
> ab. Das ist m.M.n. die beste Verzinsung die man je bekommen kann
> heuzutage für das monatlich eingezahlte Geld. Das ist, wie wenn dein
> Geld auf ein eigenes Sparkonto gehen würde, mit gleichen Zinsen wie dein
> Schuldenberg sie hat.

Ja die Bank freut sich immer über Darlehen. Hoffentlich hat deine 
Wohnung eine gute Lage.

von Joachim B. (jar)


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Cyblord -. schrieb:
> Warum soll er mit dem Gewinn jemanden Unterstützen? Bei einem Verlust
> hätte ihn auch niemand unterstützt. Wer das Risiko trägt, soll auch die
> Ernte einfahren.

ist das so?


Wenn ich bedenke das sich so viele als Selbstständige aus der 
Solidargemeinschaft ausgliedern (können) und später  weil selbst nie 
eingezahlt von der Grundsicherung profitieren, ich finde das echt mies.

Aber so wollen es ja einige.

OK mies finde ich auch Mindestlohn Lohndumping Outsourcing und soziale 
Hängematte für alle gleich ob sie 35 Jahre oder nie gearbeitet und 
eingezahlt haben.

von Axel L. (axel_5)


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Martin G. schrieb:
> Anleger:
> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.
> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.
> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider
> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.
> Ist's.
>

Verstehe ich jetzt nicht, der DAX hat sich seitdem fast verdoppelt.

Gruss
Axel

von Michael K. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Wenn ich bedenke das sich so viele als Selbstständige aus der
> Solidargemeinschaft ausgliedern (können) und später  weil selbst nie
> eingezahlt von der Grundsicherung profitieren, ich finde das echt mies.

Komisch, ich kenne weit mehr die sich über ihre Selbsständigkeit aus der 
Arbeitslosigkeit befreit haben, Jobs geschaffen haben und weit davon 
entfernt sind im Alter die Grundsicherung in Anspruch zu nehmen.

Überleg Dir doch mal wie hoch Deine Abgaben sind wenn Du gerade gut 
verdienst und SV + RV + KV dir so vollkommen schamlos in die Tasche 
greifen wollen das für Investitionen in Dein Unternehmen kein Geld mehr 
bleiben würde.

Als ich >60 Std / Woche gearbeitet habe und ins volle Risiko ohne 
jegliche Absicherung gegangen bin um auf einen grünen Zweig zu kommen 
haben viele nur blöde Spüche gerissen das ich mich doch brav in die 
Schlange der 'bitte, bitte lieber Chef geb mir Arbeit' Typen einreihen 
soll.

Jetzt, wo ich mehr habe als die gleichen Pfeifen die mich damals für 
blöd hielten bin ich ein Sozialschmarotzer der ja sicher irgendwann am 
sankt Nimmerleinstag von den Sozialabgaben anderer leben wird.

Joachim B. schrieb:
> später  weil selbst nie
> eingezahlt von der Grundsicherung profitieren, ich finde das echt mies.
Das stimmt ja auch nicht.
Die meisten deren die es dann doch nicht gepackt haben, haben vorher 
lange Jahre gearbeitet und damit keinen Deut weniger eingezahlt als so 
mancher der sich ohne Umweg über die Selbständigkeit in das soziale Netz 
hat fallen lassen.

Wenn die Beiträge für RV + SV in irgendeinem darstellbaren Verhältniss 
zu den Leistungen stehen würde dann wäre ich da nie ausgestiegen.
Ich kann mein Leben lang in dieses System einzahlen und am Ende doch 
nichts haben weil die Verträge jederzeit einseitig geändert werden 
können.

Die Politik unterstütz Arbeitswelten die die Produktivität der 
Arbeitenden so brutal nach oben peitscht das die eine Häflte arbeitslos 
ist währen die andere sich in die frühe Arbeitsunfähigkeit schuftet.
Das eine wird durch die SV bezahlt, das andere durch die RV.
Das würde ich mal als 'nicht bestimmungsgemäße Verwendung' bezeichnen.

von Dog G. (dogger) Flattr this


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Axel L. schrieb:
> Die Gewinne der DAX Unternehmen haben sich seit 2009 fast verdoppelt.

Lasst mich A. schrieb:
> Das Kurs-Gewinn
> Verhältnis ist imo eine recht einfache Methode den richtigen Wert eines
> Unternehmens zu schätzen.

Wer hat euch den das erzählt.
Die großen Firmen können „Gewinne „ einfahren ohne eins ihrer Produkte 
verkauft zu haben.
Es werden gerade mal 10.000 Mitarbeiter gefeuert und schon kannst du 
deren Monatlichen Gehalt ein Gewinn verbuchen. Dann verkaufst du noch 
das Werk und die Maschinen mit denen die gearbeitet haben und schon 
musst du schauen das du deinen „Gewinn „ über Jahre aufteilen kannst 
damit es nach einem stetigen Gewinn aussieht.

Als Aktienbesitzer hast du nix von den Gewinnen, wenn die Firmen es
statt in neue Investitionen in die eigene Tasche stecken. Wenn die 
Taschen nicht groß genug sind und die Manager nicht wollen das zu viel 
Geld neben ihren Füssen liegt gibt es dann Dividenden für die Deppen die 
den Luftballon kaufen.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Martin G. schrieb:
>> Anleger:
>> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.
>> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.
>> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider
>> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.
>> Ist's.
>>
>
> Verstehe ich jetzt nicht, der DAX hat sich seitdem fast verdoppelt.

man kann auch andere Aktien kaufen.
Von Unternehmen, die nicht im DAX gelistet sind.
das ist die Überwiegende Mehrheit.

von Axel L. (axel_5)


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Dog G. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Die Gewinne der DAX Unternehmen haben sich seit 2009 fast verdoppelt.
>
> Lasst mich A. schrieb:
>> Das Kurs-Gewinn
>> Verhältnis ist imo eine recht einfache Methode den richtigen Wert eines
>> Unternehmens zu schätzen.
>
> Wer hat euch den das erzählt.
> Die großen Firmen können „Gewinne „ einfahren ohne eins ihrer Produkte
> verkauft zu haben.
> Es werden gerade mal 10.000 Mitarbeiter gefeuert und schon kannst du
> deren Monatlichen Gehalt ein Gewinn verbuchen. Dann verkaufst du noch
> das Werk und die Maschinen mit denen die gearbeitet haben und schon
> musst du schauen das du deinen „Gewinn „ über Jahre aufteilen kannst
> damit es nach einem stetigen Gewinn aussieht.
Ja, und das wird alles dokumentiert, das kann man sich ansehen. Von 
Firmen, die so agieren, braucht man keine Aktien kaufen.

>
> Als Aktienbesitzer hast du nix von den Gewinnen, wenn die Firmen es
> statt in neue Investitionen in die eigene Tasche stecken. Wenn die
> Taschen nicht groß genug sind und die Manager nicht wollen das zu viel
> Geld neben ihren Füssen liegt gibt es dann Dividenden für die Deppen die
> den Luftballon kaufen.

Das klappt vielleicht ein paar Quartale, aber nicht über 7 Jahre. 
Ausserdem gilt auch hier: Das ist bei AG alles öffentlich, das kannst du 
Dir ansehen.

Übrigens ist auch die Dividendenrendite deutlich gestiegen.

Gruss
Axel

von Dog G. (dogger) Flattr this


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War auch nur ein einfaches Beispiel.
Es gibt gibt noch genügend andere Tricks die ein Laie nicht durchschauen 
oder erklären kann.
Es ist nicht alles Lug und Trug ( aber das meiste ;-)

Aber ein Tip ist immer noch gültig:
Wenn in der Bild steht wie gut man mit Aktien Geld verdienen kann:
Ist es aller höchste Zeit alle seine Aktien zu verkaufen.

von Axel L. (axel_5)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Martin G. schrieb:
>>> Anleger:
>>> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.
>>> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.
>>> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider
>>> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.
>>> Ist's.
>>>
>>
>> Verstehe ich jetzt nicht, der DAX hat sich seitdem fast verdoppelt.
>
> man kann auch andere Aktien kaufen.
> Von Unternehmen, die nicht im DAX gelistet sind.
> das ist die Überwiegende Mehrheit.

Gut, der Dow Jones ist um 40% gestiegen, NASDAQ hat sich fast 
verdoppelt.

Beim Eurostoxx braucht man noch etwas Atem, allerdings fehlen im Index 
die Dividenden.

Gruss
Axel

von Axel L. (axel_5)


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Dog G. schrieb:
> War auch nur ein einfaches Beispiel.
> Es gibt gibt noch genügend andere Tricks die ein Laie nicht durchschauen
> oder erklären kann.
> Es ist nicht alles Lug und Trug ( aber das meiste ;-)
>
> Aber ein Tip ist immer noch gültig:
> Wenn in der Bild steht wie gut man mit Aktien Geld verdienen kann:
> Ist es aller höchste Zeit alle seine Aktien zu verkaufen.

Ok, Du steckst Dein Geld ins Kopfkissen.

Das kann ja für Dich ok sein, da muss man sich nicht für schämen.

Gruss
Axel

von Le X. (lex_91)


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Axel L. schrieb:
> Das kann ja für Dich ok sein, da muss man sich nicht für schämen.

Nun ja, da schwingt ja durchaus etwas Sarkasmus mit.
Aber du hast recht, das kann wirklich durchaus OK sein.

Beispielsweise wenn man, wie der TE auf ein festes Ziel hinspart, in dem 
Fall der Hausbau in 8 Jahren.
Ich gehe davon aus dass der DAX langfristig immer steigen wird, aber das 
muss man eben aussitzen können. Und mit "langfristig" meine ich hier 
mindestens 10 Jahre, eher aber > 15. In solchen Zeiträumen sollte sich 
mit Aktien(-fonds) durchaus hohe Renditen bei hinreichend niedrigem 
Risiko (wenn gut gestreut) erzielen lassen.

Wenn ich aber das Geld in 8 Jahren definitiv brauche sind Aktien(-fonds) 
eher weniger geeignet und Festgeld und Bausparer werden wieder 
interessanter.
Werden die Zeiträume kleiner (Baubeginn meinetwegen in 5 Jahren) sind 
Aktien(-fonds) noch weniger geeignet.

Steht das Häuschen aber dann und man hat keine größere Investition mehr 
anstehen außer die Altersvorsorge würd ich aber dann doch auf 
Wertpapiere setzen.
Aber eine Anlagenform pauschal abzuwatschen ist zu kurz gedacht und 
zeugt von wenig Verständnis.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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's muss auch immmer noch soviel dabei rum kommen,
um z.B. die Trade Gebühren drin zu haben.
Dann Depot-Gebühren etcpp.
Nicht nur "drin haben" sondern auch noch 'n büsch'n mehr als das.

sonst verdienen nur andere mit Deinem Geld.

und wenn das nicht "drin" ist,
kannst Du tatsächlich das Geld im Kopfkissen haben.

Oder eben:
Kauf Dir was nettes.
Dann ist das Geld zwar auch weg, aber Du hast wenigstens was davon 
gehabt.

von Dog G. (dogger) Flattr this


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Es geht hier immer noch um 50-100€ im Monat.

▶ J-A von der H. schrieb:
> Dann ist das Geld zwar auch weg, aber Du hast wenigstens was davon
> gehabt.

Ein schönes Daunenkopfkissen damit schläfst du wesentlich besser als 
jeden Abend nochmal kurz den Aktienkurs zu checken.
Ein guter Schlaf ist unbezahlbar.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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sollte jemand mal nicht wohin wissen mit seinem Geld...

-Ich kann da jederzeit was mit anfangen.

von D. I. (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> sollte jemand mal nicht wohin wissen mit seinem Geld...
>
> -Ich kann da jederzeit was mit anfangen.

Ähnlich zu: Jeder der meint Geld macht nicht glücklich möge bitte einen 
Betrag auf xxx überweisen, ich stelle mich gerne als Testobjekt zur 
Verfügung :)

von Axel L. (axel_5)


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Le X. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Das kann ja für Dich ok sein, da muss man sich nicht für schämen.
>
> Nun ja, da schwingt ja durchaus etwas Sarkasmus mit.
> Aber du hast recht, das kann wirklich durchaus OK sein.

Naja, wenn ich mir die Kommentare des Dog Ger durchlese, bleibt wirklich 
nur Sarkasmus in Anbetracht von so wenig Wissen und so viel 
Voreingenommenheit.


> Beispielsweise wenn man, wie der TE auf ein festes Ziel hinspart, in dem
> Fall der Hausbau in 8 Jahren.
> Ich gehe davon aus dass der DAX langfristig immer steigen wird, aber das
> muss man eben aussitzen können. Und mit "langfristig" meine ich hier
> mindestens 10 Jahre, eher aber > 15. In solchen Zeiträumen sollte sich
> mit Aktien(-fonds) durchaus hohe Renditen bei hinreichend niedrigem
> Risiko (wenn gut gestreut) erzielen lassen.
>
> Wenn ich aber das Geld in 8 Jahren definitiv brauche sind Aktien(-fonds)
> eher weniger geeignet und Festgeld und Bausparer werden wieder
> interessanter.
> Werden die Zeiträume kleiner (Baubeginn meinetwegen in 5 Jahren) sind
> Aktien(-fonds) noch weniger geeignet.

Das ist korrekt. Bei einem anstehenden Hauskauf in acht Jahren sind 
Aktien grenzwertig. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass bei 
den derzeitigen Zinssätzen und Inflationsraten Festgeld in acht Jahren 
ziemlich sicher ein ordentliches Verlustgeschäft wird. Bei Aktien ist 
das vielleicht so.

>
> Steht das Häuschen aber dann und man hat keine größere Investition mehr
> anstehen außer die Altersvorsorge würd ich aber dann doch auf
> Wertpapiere setzen.

Wann willst Du dann auf Aktien setzen ? Hauskauf mit 30, abgezahlt mit 
60. Dann ist es für Aktien so gesehen auch zu spät.

Und gerade bei 100€/Monat Spielgeld würde ich auf Aktien setzen. Die 
Dividendenrendite z. B. der Allianz lag in den letzten 8 Jahren zwischen 
4% und 6%, d. h. in 8 Jahren hat man akkumuliert schon über 40% 
Dividendenrendite bekommen. Der Kurs müsste also schon um 35% 
abschmieren, nur um das im Vergleich zu Festgeld auszugleichen.

Gruss
Axel

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wirklich sicher ist nur der Tod.

und wenn es aktientechnisch eigentlich alles gut geht,
verzockt einer plötzlich 'ne ganze Bank.

Barings Bank - Nick Leeson

sowas noch'n Begriff?

von Axel L. (axel_5)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> wirklich sicher ist nur der Tod.
>
> und wenn es aktientechnisch eigentlich alles gut geht,
> verzockt einer plötzlich 'ne ganze Bank.
>
> Barings Bank - Nick Leeson
>
> sowas noch'n Begriff?

Und, was willst du uns jetzt damit sagen ?

Daß das Festgeld bei dieser Bank weg war ?

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