Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€
irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn
Konto.
Wie würdet ihr das Geld anlegen?
Fonds?
Bausparen? (Ich will in ca. 8 Jahren eh Bauen)
Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.
einen guten Kompromiss finden zwischen Rendite und Sicherheit (auch ohne
Rendite wär das ne nette Küche in 8 Jahren).
Anleger schrieb:> Bausparen? (Ich will in ca. 8 Jahren eh Bauen)> Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.
Klasse! Dann hast du in 8 Jahren genug für die Baugenehmigung und evtl.
die Erschließung des Grundstücks mit dem nötigsten!
Viel Spass beim zelten!
Anleger schrieb:> Bausparen? (Ich will in ca. 8 Jahren eh Bauen)
Dann überschlag mal. Kosten je nach Region? 400k€ bei Dir? Auf Kante
finanzieren? D.h. 30% Eigenkapital = 120k€. In 8 Jahren=100 Monaten
entspricht das 1200€/Monat. Das ist die Summe die Du jetzt zurücklegen
solltest.
Du solltest davon schon Baumaterial kaufen. Dank der gewünschten
Inflationsrate, hast du dann in 8 Jahren ordentlich bei der Beschaffung
gespart und kannst sofort anfangen zu bauen. MHD beachten! ;-)
Ich mag mich täuschen, aber für kleine Sparbeträge gibt es momentan
keine gute Anlageform.
Jay W. schrieb:> Ich mag mich täuschen, aber für kleine Sparbeträge gibt es momentan> keine gute Anlageform.
Und was wäre eine gute Anlageform für große Sparbeträge?
Madeleine schrieb:> Schau' mal nach Wohungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage...
Ich glaub irgendwie nicht, dass er weniger als 17900, respektive 25600
im Jahr verdient...
Du kannst auf Fondsparen setzen. Dabei muss dir allerdings klar sein,
dass das grob damit vergleichbar ist jeden Monat einen Dauerlottoschein
auszufüllen.
Das Risiko des Totalverlustes ist ganz real.
Wenn du auf Fondsparen setzt, dann solltest du unbedingt auf die
Gebühren achten. Sowohl die pro Transaktion, als auch Depotgebühren und
was sich Banken und beteiligte Börsen noch alles ausdenken. Dazu kommen
die Gebühren des Fond, Aufschläge usw. All das musst dein Fond erst
einmal erwirtschaften bevor etwas für dich übrig bleibt.
Hier http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/ bekommst du
einen Einstieg. Allerdings solltest du unbedingt darüber nachdenken, ob
die dort angepriesenen Fonds für dich wirklich richtige sind.
Mit 50 Euro im Monat wirst du locker Millionär. Jeder kann dad werden.
Anlegen unbedingt in Aktien. Ich sage nicht wie und wenn du scheiterst
bist du selber schuld.
Jay schrieb:> Du kannst auf Fondsparen setzen. Dabei muss dir allerdings klar sein,> dass das grob damit vergleichbar ist jeden Monat einen Dauerlottoschein> auszufüllen.
Da die 100 € eh nicht wehtun und er experimentieren möchte, halte ich
das auch für den richtigen Weg. Ich mach das nebenbei übrigens genauso.
Natürlich besteht das Risiko, dass das Geld irgendwann komplett weg ist.
Aber in dem Fall ist das gesamte Finanzsystem zusammengebrochen, und
jegliche Anlage ist nichts wert, inklusive dem Geldschein-Depot in der
Matratze, weil die Währung dann halt auch wertlos ist.
Fakt ist, es gibt momentan keine sichere Methode Kleckerbeträge
anzulegen, einschließlich dem heimischen Depot im Safe, daher gibt mans
imho entweder direkt aus oder geht halt ein bisschen Risiko und
investiert in Fonds.
genervt schrieb:> Klasse! Dann hast du in 8 Jahren genug für die Baugenehmigung und evtl.> die Erschließung des Grundstücks mit dem nötigsten!nenene schrieb:> Dann überschlag mal. Kosten je nach Region? 400k€ bei Dir? Auf Kante> finanzieren? D.h. 30% Eigenkapital = 120k€. In 8 Jahren=100 Monaten> entspricht das 1200€/Monat. Das ist die Summe die Du jetzt zurücklegen> solltest.
Naja ich bediene aktuell noch zwei Darlehen für meine Eigentumswohnung
in begehrter Gegend und schaff trotzdem schon ganz gut was auf die Seite
(oberes 3-stelliges Ende). Wenn die Darlehen jetzt in den nächsten 2
Jahren fertig getilgt sind wird das nochmal gut was mehr.
Da ichs nicht eilig habe aus der Wohnung rauszukommen kann ich also
recht gemütlich den Eigenanteil ansparen. Daher die 8 Jahre. Das
Grundstück bring ich mit.
Mir gehts wirklich nur darum was man mit einem Huni im Monat so machen
könnte.
Anleger schrieb:> Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€> irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn> Konto.> Wie würdet ihr das Geld anlegen?> Fonds?
Ja, aber dann einen int. Misch-Fond plus Sparzulage und
Vermögenswirksame Leistungen.
Wenn du kein Grundstück hast, kauf jetz und finanzier den Rest über eine
kleine Grundschuld. nach 8 Jahren gehört dir der Grund und Boden.
> Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.> einen guten Kompromiss finden zwischen Rendite und Sicherheit (auch ohne> Rendite wär das ne nette Küche in 8 Jahren).
Also einen int. Mischfond!
Anleger schrieb:> Naja ich bediene aktuell noch zwei Darlehen für meine EigentumswohnungAnleger schrieb:> Mir gehts wirklich nur darum was man mit einem Huni im Monat so machen> könnte.
In dem Fall: Sondertilgung. Ohne Überraschung, Höhe der gesparten Zinsen
ist auch bekannt.
Anleger schrieb:> Eigentumswohnung in begehrter Gegend und schaff trotzdem schon ganz gut> was auf die Seite> Grundstück bring ich mit.
Meine Güte, Du willst wohl der reichste auf dem Friedhof sein.
Zieh mit Deiner Lebensabschnittsgefährtin mal um die Häuser da sind die
paar Euro auch schnell weg und Du hast Spaß gehabt.
Lu R. schrieb:> Wohl denen die noch einen gut verzinsten Bausparvertrag aus alten Zeiten> haben... wie ich. :)>> Leider isser bald voll... spart sich von selbst voll. XD
und wenn du es brauchst gibts kein Geld, dann musst du teuer
zwischenfinanzieren.
Heist es nicht im Kleingedruckten, Auszahlung vorbehaltlich der
aktuellen Kassensituation oder so ähnlich?
Wenn die Bausparkasse gerade klamm ist weil sie viel Darlehen ausgegeben
hat dann musst du warten!
Ich hatte Aktienfonds gewählt, nur leider Europa, mit DAX wäre es besser
gelaufen.
Joachim B. schrieb:> Heist es nicht im Kleingedruckten, Auszahlung vorbehaltlich der> aktuellen Kassensituation oder so ähnlich?>> Wenn die Bausparkasse gerade klamm ist weil sie viel Darlehen ausgegeben> hat dann musst du warten!
Eher das Gegenteil. Die versuchen verzweifelt, mich dazu zu überreden
den Vertrag endlich zuzuteilen, mit irgendwelchen großartigen,
super-günstigen Kreditangeboten.
Wenn mein Geld da drin ist, verliert die Bausparkasse Geld, weil sie mir
Zinsen zahlen müssen. Wenn ich mein Geld raushole, verdient die Bank
wiederum durch Zinsen an mir (sofern ich ein Darlehen aufnehme). Und
selbst wenn nicht - seit gestern ist der Leitzins auf 0 gesetzt. Sollte
die Bausparkasse Kohle brauchen um mich auszuzahlen, dann holt sie sichs
einfach für lau.
Bevor du deinem 100er in der Geldbörse beim Wenigerwerden zuschaust leg
ihn auf ein Tagesgeldkonto. Da sind die Zinsen nicht wirklich
berauschend, dafür ist die Kohle da genauso sicher wie auf dem Girkonto
und es gibt wenigstens Zinsen. Alles, was du dafür tun musst ist einen
Tag Wartezeit bei der Auszahlung zu akzeptieren. Zinsen liegen im Moment
bei 0,8%.
Lu R. schrieb:> Wohl denen die noch einen gut verzinsten Bausparvertrag aus alten> Zeiten> haben... wie ich. :)>> Leider isser bald voll... spart sich von selbst voll. XD
Ach, deshalb ist die LBS so nett und möchte mir dauernd einen neuen
Bausparvertrag mit günstigeren Darlehenszinsen aufschwatzen und mich
"beraten".
Ich würde es nur in Münzen umwandeln und in einer großen
Milchbehälter mit Verschluss lagern - gibt es auf dem Land vom
Bauern...
Das übersteht einen Wohnungsbrand, kann nicht schimmeln und die
Mäuse können es nicht als Baumaterial verwenden, und wenn das
Papier nichts mehr wert ist, hast Du immer noch genug Altmetall
zum verkaufen...
Kein Witz, das meine ich ernst, denn Zinsen bekommst Du ja sowieso
keine mehr...
Mach es wie Dagobert Duck...
Lu R. schrieb:> Eher das Gegenteil. Die versuchen verzweifelt, mich dazu zu überreden> den Vertrag endlich zuzuteilen, mit irgendwelchen großartigen,> super-günstigen Kreditangeboten.
OK das war früher anders.
Joachim B. schrieb:> Lu R. schrieb:>> Eher das Gegenteil. Die versuchen verzweifelt, mich dazu zu überreden>> den Vertrag endlich zuzuteilen, mit irgendwelchen großartigen,>> super-günstigen Kreditangeboten.>> OK das war früher anders.
Habe ich jetzt schon von einigen gehört und ist auch bei mir so, das
Ding ist mit 4,x% verzinst und füllt sich langsam. Die würden mir das
Geld lieber heute als morgen hinterherwerfen.
D. I. schrieb:> Die würden mir das> Geld lieber heute als morgen hinterherwerfen.
vermutlich war früher das Geld bei den Bausparkassen knapp aber heute
kann man auch bei dem Zinssatz ohne Bausparkasse finanzieren.
Cha-woma M. schrieb:> Anleger schrieb:>> Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€>> irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn>> Konto.>> Wie würdet ihr das Geld anlegen?>> Fonds?> Ja, aber dann einen int. Misch-Fond plus Sparzulage und> Vermögenswirksame Leistungen.> Wenn du kein Grundstück hast, kauf jetz und finanzier den Rest über eine> kleine Grundschuld. nach 8 Jahren gehört dir der Grund und Boden.>> Die 100€ tun nicht weh, drum würd ich damit gern experimentieren, bzw.>> einen guten Kompromiss finden zwischen Rendite und Sicherheit (auch ohne>> Rendite wär das ne nette Küche in 8 Jahren).> Also einen int. Mischfond!
Ersetze "Misch-" durch "Index-" dann passt es. Die haben in der Regel
deutlich niedrigere Gebühren, bei vergleichbarer oder besserer
Performance.
Gruss
Axel
Holga R. schrieb:> am besten in sachen investieren, die man dann später für mehr verkaufen> kann!
Noch besser: Lotto spielen. Aber nur die Zahlen ankreuzen, die später
auch gezogen werden!
Axel L. schrieb:> Ersetze "Misch-" durch "Index-" dann passt es. Die haben in der Regel> deutlich niedrigere Gebühren, bei vergleichbarer oder besserer> Performance.>> Gruss> Axel
Endlich mal ein brauchbarer Vorschlag für den TO.
Mal ein Beispiel hierfür:
https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=31376509
Ist als konservativ eingestuft und bringt um die 6% pa.
Ja, ich weiss, außer wenn Pferde vor der Apotheke sind.
Natürlich kann es passieren, dass der Wert für ein paar Monate
runtergeht. Das muss man aushalten, ohne sich zu ärgern. Das ist das
Risiko. Ein Gesamtverlust ist hingegen durch die Streuung des ETF
(Renten Euroland) hinreichend unwahrscheinlich.
Wenn der TO das Geld in 8 Jahren braucht, wie eingangs erwähnt, sollte
das letztlich hinhauen.
Bernd K. schrieb:> Ein Gesamtverlust ist hingegen durch die Streuung des ETF> (Renten Euroland) hinreichend unwahrscheinlich.
Immer vorrausgesetzt das der Mark funktioniert und der von allen mit
großer Spannung erwartete endgültige Zusammenbrucht ausbleibt der den
Beginn eines neuen Wirtschaftssystems einläutet.
Ja, dann sind Aktien und verwandte Papiere sicher ganz toll.
Soll man die nicht eigentlich kaufen wenn die gerade niemand haben will,
statt zu einem Zeitpunkt wo alle wie blöd mangels Alternativen Aktien
kaufen ?
Die Märkte sind bis zum bersten mit billigen Geld geflutet und trotzdem
wächst die Wirtschaft nicht. Wo geht die viele Kohle wohl hin ?
Klar, in aufgeblähte Aktienkurse.
Martin G. schrieb:> die Scheiche können nicht ewig mit dem> Preisdumping weitermachen...
Wenn das mal das Problem wäre.
Alle Markteilnehmer MÜSSEN ihr Öl verkaufen fast egal wie billig, weil
ihre Staatshaushalte auf die Öleinnahmen angewiesen sind und auch wenn
die Marge mies ist können die nicht aufhören.
Im Gegenteil, es kommen trotz der vielen Fracking Pleiten in USA immer
noch neue Ölförderer hinzu und alle brauchen ganz dringend Geld.
Bernd K. schrieb:> Ist als konservativ eingestuft
Ja, das waren die Immo Fonds meiner Lebensgefährtin auch mit der
Santander einen empfindlichen Teil ihrer Rücklagen vernichtet hat.
Die kommt bis heute nicht an den klägichen Rest weil der immer noch
abgewickelt wird.
Michael K. schrieb:> Immer vorrausgesetzt das der Mark funktioniert und der von allen mit> großer Spannung erwartete endgültige Zusammenbrucht ausbleibt der den> Beginn eines neuen Wirtschaftssystems einläutet.
Dann fährt man mit einem Aktiendepot immer noch besser als die Kohle auf
dem Girokonto zu haben. Egal was nach einem Zusammenbruch wirtschaftlich
kommt, deswegen verschwindet Daimler, BASF, oder anderes produzierendes
Gewerbe nicht einfach im Äther. Gibt ja durchaus einige Unternehmen, die
einen Weltkrieg überstanden haben und man muss ja nicht nur in deutsche
Werte investieren. Nestle oder Coca-Cola werden auch nach einem Euro-Aus
noch weiterexistieren.
In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger
als eine etwaige Rendite. Ob man das jetzt mit Edelmetall, Aktien,
Immobilien oder anderen beliebten Sachwerten (neuerdings auch gerne
Whiskey, Fleisch, etc...) erreicht, das muss jeder selbst wissen.
>> Ja, dann sind Aktien und verwandte Papiere sicher ganz toll.> Soll man die nicht eigentlich kaufen wenn die gerade niemand haben will,> statt zu einem Zeitpunkt wo alle wie blöd mangels Alternativen Aktien> kaufen ?
Keine Angst, das Gros der Deutschen hat sich nicht und wird sich auch
nicht auf Aktien stürzen da böses Teufelszeug. Die jammern lieber als
dass sie die einmalige Rallye der letzten Jahre mitgenommen hätten. Aber
das Buffet ist halt auch irgendwann zuende.
>> Die Märkte sind bis zum bersten mit billigen Geld geflutet und trotzdem> wächst die Wirtschaft nicht. Wo geht die viele Kohle wohl hin ?> Klar, in aufgeblähte Aktienkurse.
D. I. schrieb:> deswegen verschwindet Daimler, BASF, oder anderes produzierendes> Gewerbe nicht einfach im Äther.
Wenn man denn in Unternehmen investiert die weniger spannend sind aber
dafür alles überleben und den nötigen Atem hat eine lange Zeit auf die
Kohle warten zu können stimmt das.
> In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger> als eine etwaige Rendite.
Die meisten scheinen 2008 aber vollkommen vergessen zu haben und meinen
das alles wieder bunt und schön ist und 6% vollkommen ohne Risiko zu
haben sind.
> Ach wo wir grad bei Aktien sind und politisch passend:>> http://www.finanzen.net/aktien/SmithWesson-Aktie
Hehe, es gibt halt Unternehmen denen geht es um so besser je schlechter
es allen anderen geht.
Da reicht aber auch ein neues Gesetz und ganz plötzlich gehts in den
Keller.
Michael K. schrieb:> D. I. schrieb:>> deswegen verschwindet Daimler, BASF, oder anderes produzierendes>> Gewerbe nicht einfach im Äther.>> Wenn man denn in Unternehmen investiert die weniger spannend sind aber> dafür alles überleben und den nötigen Atem hat eine lange Zeit auf die> Kohle warten zu können stimmt das.
Nun ja was heißt auf Kohle warten. Im Reset-Fall hat man ja schon
gewonnen wenn man mit mehr rausgeht als ohne Absicherung.
Wenn man jetzt mal nicht vom Worst-Case ausgeht, kann man ja
unterschiedlich agieren, zum Beispiel auf Dividenden setzen, da kann man
das Geld beruhigt liegen lassen. Man sollte halt schauen, dass man nicht
dringend auf angelegte Kohle angewiesen ist.
>>> In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger>> als eine etwaige Rendite.> Die meisten scheinen 2008 aber vollkommen vergessen zu haben und meinen> das alles wieder bunt und schön ist und 6% vollkommen ohne Risiko zu> haben sind.
Sicher. Für mich war das einzige Ärgernis an 2008ff., dass ich da mitten
im Studium steckte ohne zuviel Geld über um mal ordentlich einzukaufen
:)
>>> Ach wo wir grad bei Aktien sind und politisch passend:>>>> http://www.finanzen.net/aktien/SmithWesson-Aktie> Hehe, es gibt halt Unternehmen denen geht es um so besser je schlechter> es allen anderen geht.> Da reicht aber auch ein neues Gesetz und ganz plötzlich gehts in den> Keller.
So ist es.
Michael K. schrieb:> Bernd K. schrieb:>> Ein Gesamtverlust ist hingegen durch die Streuung des ETF>> (Renten Euroland) hinreichend unwahrscheinlich.>> Immer vorrausgesetzt dass der Markt funktioniert und der von allen mit> großer Spannung erwartete endgültige Zusammenbruch ausbleibt der den> Beginn eines neuen Wirtschaftssystems einläutet.
Ja, da ist sie zu erkennen: die viel zitierte 'German Angst'
Und sie erfährt auch Zustimmung mit 2 Bewertungen 'lesenswert'
Machen wir uns nichts vor: Bei staatlichen abgesicherten Anlagen
mit 100% Sicherheit liegt der Ertrag bei 0,xx % pro Jahr.
Hierzu ein reales Beispiel:
Wer monatlich 50 Euro auf seinem Sparbuch mit einer Verzinsung von 0,25
Prozent anspart und dies 16 Jahre lang durchhält, hat am Ende ein
Guthaben von 9.795 Euro und Zinsen von nur 195 Euro kassiert
Damit ist er auf der sicherern Seite; keine Frage.
Die Frage:
Ist es das, was der TO sich vorstellt?
Hier mal eine Abhandlung, welche imho die Situation gut darstellt:
https://www.fmh.de/zinsen-vergleiche/sparbuch/sparbuch-trotzt-niedrigzinsen
Fazit: Möge der TO sich äußern, welches Risiko er bereit ist, in Kauf zu
nehmen.
Bernd K. schrieb:> Ja, da ist sie zu erkennen: die viel zitierte 'German Angst'
Nein, das ist es nicht.
Ich habe 2008 billig Aktien gekauft weil das genau der Zeitpunt ist
Unternehmensbeteiligungen zu kaufen.
Währung bricht nämlich meist erst nach dem Zusammenbruch der Wirtschaft
ein.
In der Zwischenzeit hat man eine noch starke Währung und eine schon sehr
billige Wirtschaft.
Ich habe mein Geld mehr als verdoppelt und bin ausgestiegen als der Mark
anfing wieder zu überhitzen und aus China sehr beunruhgende Nachrichten
kamen.
Mit dem Geld habe ich mir mein Haus gekauft und warte nun auf den
nächsten Crash um das Spiel von vorne zu spielen.
Statt blindem marktvertrauen in das ewig linear anhaltende Wachstum mal
was über Kondratjew Zyklen lesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus
Du möchtest uns weismachen in einen Markt zu Investieren der deutlich
höher bewertet ist als vor der Krise 2008 obwohl er deutlich schwächer
ist als vor der Krise.
Das nennt sich dann wohl 'German Blödheit'
Michael K. schrieb:> Statt blindem marktvertrauen in das ewig linear anhaltende Wachstum mal> was über Kondratjew Zyklen lesen.> https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus>> Du möchtest uns weismachen in einen Markt zu Investieren der deutlich> höher bewertet ist als vor der Krise 2008 obwohl er deutlich schwächer> ist als vor der Krise.> Das nennt sich dann wohl 'German Blödheit'
Ich hab einfach mal zur Gaudi nach Beiträgen in Finanz-Foren gegoogelt.
So ca. 2012/13 herum gab es viele Anleger, die sich unsicher waren ob
man jetzt (also 12/13) noch in den DAX einsteigen soll, da dieser seit
der Krise 2008 so angezogen hat.
Damals ging auch die Meinung um, für einen Einstieg sei es zu spät da
das Wachstum nicht so weitergehen könnte.
Nunja, wären sie doch mal eingestiegen.
Was ich damit sagen will:
so einfach ist das leider alles nicht.
Für einen Kondratjew-Zyklus liegt aber 2008 noch nicht weit genug
zurück.
Kauft Euch was nettes.
Macht mal ne schöne Reise ("einmal im Leben")
nicht nur diese "Kind-Und-Kegel" Urlaube auf Malle für 5 Tage.
Spätestens wenn Ihr mal ein Pflegefall werdet,
solltet Ihr am besten garnix mehr auf der hohen Kante übrig haben.
Da nützen auch die Pflegeoffensiven nix,
die jetzt wohl so langsam angedacht werden.
Vom Grosen Bruder zu lernen heisst bezahlen zu lernen.
▶ J-A von der H. schrieb:> Du hälst Dich an sowjetischen Wirtschaftswissenschaftlern?
Ami gut, Russe schlecht, einfache Wahrheiten liebt das einfache Volk.
Die Realität ist ein wenig komplexer und die Sowjets haben in vielen
Bereichen ganz hervorragende Wissenschaftler hervorgebracht so wie jedes
andere Land auch.
Ich traue weder den einen noch dem anderen das die mehr tun als eigene
Interessen zu vertreten.
Michael K. schrieb:> Mit dem Geld habe ich mir mein Haus gekauft und warte nun auf den> nächsten Crash um das Spiel von vorne zu spielen.
Na, das ist aber egoistisch. Es gibt doch Milliarden von Menschen auf
der Erde, die Du mit dem überzähligen Geld unterstützen könntest. Gründe
einen Fonds, in den Gleichgesinnte einzahlen können, das würde
Niedrigverdiener und Rentner, die zwangsweise zur Unterstützung von
fremden Leuten herangezogen werden, unheimlich entlasten.
MfG Paul
Le X. schrieb:> Für einen Kondratjew-Zyklus liegt aber 2008 noch nicht weit genug> zurück.
Kondratjew sagte aber auch das die kleinen zusammenbrüche in immer
kürzeren Abständen erfolgen bis sich das system nicht mehr erholt und in
einem letzten großen knall zerbricht.
Nach einer Phase der Wirrungen entsteht ein neues Wirtschaftsystem und
das Spiel geht von vorn los.
Eben das können wir seit einigen Jahrzehnten beobachten und aus der
letzten Krise haben wir uns bis heute nicht erholt.
Mangels Alternativen reiten wir das tote Pferd nur weiter während es uns
unterm Hinter vergammelt.
Die Philosophie dabei scheint zu sein das der der als erstes aufgibt von
den anderen geplündert wird, deswegen versucht man duchzuhalten bis ein
anderer der erste ist oder alle gemeinsam den gleichen Weg gehen.
Der Zusammenhang aus im Umlauf befindlichen Geld und dem vorhandenen
Gegenwert ist zumindest ein wenig aus den Fugen geraten.
Das fällt nur nicht auf weil alle wie wahnsinnig Geld drucken so das die
Währungen zueinander relativ konstant sind.
Die Frage sollte m.E. eher sein in welche Werte man investiert um auch
nach einem Crash des Systems nicht mit runtergelassenen Hosen
dazustehen.
Grund und Boden ist da sicherlich die konservativste Form.
Paul B. schrieb:> Michael K. schrieb:>> Mit dem Geld habe ich mir mein Haus gekauft und warte nun auf den>> nächsten Crash um das Spiel von vorne zu spielen.>> Na, das ist aber egoistisch. Es gibt doch Milliarden von Menschen auf> der Erde, die Du mit dem überzähligen Geld unterstützen könntest.
Wo siehst du in seinen Ausführungen denn bitte "überzähliges Geld"?
> Gründe> einen Fonds, in den Gleichgesinnte einzahlen können, das würde> Niedrigverdiener und Rentner, die zwangsweise zur Unterstützung von> fremden Leuten herangezogen werden, unheimlich entlasten.
Warum soll er mit dem Gewinn jemanden Unterstützen? Bei einem Verlust
hätte ihn auch niemand unterstützt. Wer das Risiko trägt, soll auch die
Ernte einfahren.
Paul B. schrieb:> Na, das ist aber egoistisch. Es gibt doch Milliarden von Menschen auf> der Erde, die Du mit dem überzähligen Geld unterstützen könntest.
Überzähliges Geld ?
Wer hat den überzähliges Geld ?
Ich rede auch nicht von einer Villa mit weisser Kies Auffahrt und einem
Heli Landeplatz.
Ich habe ein kleines, fast bezahltes Häuschen in einer kleinen
spiessigen Gegend für meine Famile und mich.
Arbeiten werde ich noch ganz viel Jahre müssen um nicht zu hungern.
Wo waren denn die Milliarden Menschen die ich nun unterstützen soll als
ich pleite war und jeden Pfennig (!) umdrehen musste ?
Nee, nur selbst Essen macht satt.
Das Du Paul Deine Schäfchen auch im trockenen hälst haben wir im
Waschmaschinen Thread von Dir gehört als es darum ging fremdverursachten
Schaden erstattet zu bekommen auch wenn der Verursacher ziemlich blank
ist.
Ich betrache das also mal als humoristische Einlage.
Michael K. schrieb:> D. I. schrieb:>>> In so einem Szenario ist die Vermeidung eines Totalverlusts wichtiger>> als eine etwaige Rendite.> Die meisten scheinen 2008 aber vollkommen vergessen zu haben und meinen> das alles wieder bunt und schön ist und 6% vollkommen ohne Risiko zu> haben sind.>
Was war denn 2008 ?
Der DAX ist von 7500 auf 4000 abgeschmiert.
So what ?
Heute steht er bei 10.000.
Gruss
Axel
Michael K. schrieb:> Ich betrache das also mal als humoristische Einlage.
Dann kam das genau so an, wie es gemeint war -und das ganz ohne
besondere Kennzeichnung. Da freue ich mich doch, daß es noch Leute gibt,
die hintergründigen Humor erkennen. Viele sind's ja nicht mehr.
MfG Paul
Axel L. schrieb:> Was war denn 2008 ?
Leman Brothers, Pleitewelle, viele haben alles verloren, wurden
arbeitslos und sind es bis heute.
> Der DAX ist von 7500 auf 4000 abgeschmiert.> Heute steht er bei 10.000.
Mit seit jahren weit aufgerissene Geldhähnen, einer schrumpfenden
Wirtschaft, hoher Arbeitslosigkeit in 'nicht DE Ländern', weltweiten
aufflackern lokaler Kriege etc. pp.
Viele der Firmen gibt es auch nicht mehr in denen viel Geld versenkt
wurde.
Nochmal werden wir die Banken nicht retten können und noch mehr Geld in
das System zu pumpemn kurbelt ja auch ganz offesichtlich die Wirtschaft
nicht an weil das zugrundeliegendende Problem einfach eine zu hohe
Produktivität bei gesättigten Absatzmärkten ist.
Schön das es dem DAX so gut geht.
Hast Du vor 2008 Banken Aktien erworben ?
Was sind die heute wert ?
Jetzt will ich auch nochmal
Bei Aktien sollte man nie vergessen was die Zahl die neben Kurs steht
auch bedeutet!
Wenn eine Aktie innerhalb 10 Jahre um 100% gestiegen ist sollte die
Firma die dahinter steht auch doppelt so wertvoller geworden sein.
Jetzt schau die den DAX an und sag mir was die letzten 10 Jahre Real
passiert ist.
Hat sich eins der 30 Unternehmen um das doppelte vergrößert ?
( Mitarbeiter, Gebäude, Maschinen, Käufer/Kunden oder andere Werte die
eine Firma ausmachen )
Der Aktienhandel ist kaum noch mit der Realität verknüpft und das
schlimme ist das die EZB sich immer mehr mit Aktien und nicht mehr mit
Rohstoffen absichert.
Was zur Folge haben kann das beide Systeme zusammen fallen.
Eine Firma explodiert nicht wenn ihr Kurs fällt und kann weiter machen !
Die Geldscheine in deiner Geldbörse habe aber leider ein viel zu
geringen Brennwert um sie anderweitig zu benutzen.
50-100€ sind echt nicht den Stress wert mit Aktien zu spielen.
Aber eine gute Sicherheit wenn man sie in Werte anlegen kann die dir
keiner der großen Spieler nehmen kann.
Anleger schrieb:> Ich habe jetzt monatlich mehr Geld zur Verfügung und würde gern 50-100€> irgendwie auf die Seite schaffen. Hauptsache es liegt nicht mehr aufn
Nachdem die Frage hier auf mikrocontroller.net gestellt wurde, sehe ich
nur eine Antwort:
In Atmel-Mikrocontroller. Nachdem Atmel ja aufgekauft wurde, besteht die
Chance, dass die einmal auslaufen und Restposten zu Schwarzmarktpreisen
gehandelt werden. Ist aber ein langfristiges und riskantes Investment.
Ich merke aber an, dass mir die Idee, überschüssiges Geld in
Mikrocontroller zu investieren, schon grundsätzlich abwegig erscheint
und würde daher anregen, stattdessen wegen der dort eher anzutreffenden
Geldvermehrungsexpertise lieber finanzorientierte Foren zu benutzen.
Offenlegung nach Börserlgesetz und Pipapo: Der Autor dieser Zeilen
besitzt Atmel-Mikrocontroller und kann daher an den von ihm genannten
Instrumenten ein persönliches Interesse haben.
Michael K. schrieb:> ▶ J-A von der H. schrieb:>> Du hälst Dich an sowjetischen Wirtschaftswissenschaftlern?>> Ami gut, Russe schlecht, einfache Wahrheiten liebt das einfache Volk.>>>Ami gut
das habe ich nicht geschrieben.
>>>>>Vom Grosen Bruder zu lernen heisst bezahlen zu lernen
war dann ein Post später.
ich muss mir dringend abgewöhnen so zu schreiben,
dass man auch zwischen den Zeilen lesen muss.
wenn man schon sonst auch keine Texte verstehen kann.
ich bin aber auch ein widerwärtiger Zeitgenosse...
Dog G. schrieb:> Jetzt will ich auch nochmal>> Bei Aktien sollte man nie vergessen was die Zahl die neben Kurs steht> auch bedeutet!
Ja, das solltest Du vielleicht nicht.
>> Wenn eine Aktie innerhalb 10 Jahre um 100% gestiegen ist sollte die> Firma die dahinter steht auch doppelt so wertvoller geworden sein.> Jetzt schau die den DAX an und sag mir was die letzten 10 Jahre Real> passiert ist.
Die Gewinne der DAX Unternehmen haben sich seit 2009 fast verdoppelt.
Das sind ganz reale Einnahmen und entspricht ziemlich genau den
Kurssteigerungen.
Gruss
Axel
▶ J-A von der H. schrieb:> ich muss mir dringend abgewöhnen so zu schreiben,> dass man auch zwischen den Zeilen lesen muss.> wenn man schon sonst auch keine Texte verstehen kann.
Du solltest Dir abgewöhnen Texte zu schreiben die Du später nach
belieben uminterpretierts um dann allen anderen vorzuwerfen das sie zu
blöd sind um Texte zu verstehen.
Dog G. schrieb:> Hat sich eins der 30 Unternehmen um das doppelte vergrößert ?> ( Mitarbeiter, Gebäude, Maschinen, Käufer/Kunden oder andere Werte die> eine Firma ausmachen )
Das wichtigste hast du vergessen: die Gewinne! Das Kurs-Gewinn
Verhältnis ist imo eine recht einfache Methode den richtigen Wert eines
Unternehmens zu schätzen.
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7968915-dax-kgv-dax-kgv-killt-baeren
Wir sind im Dax bei einem KGV bei 13? Ist doch gar nicht so schlimm.
Korbinian G. schrieb:> ...während der Diskussion hätten 20.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto> schon 5 Euro Zinsen abgeworfen.
... und einen Kaufkraftverlust von 15 Euro (Inflation)
...der ohne Zinsen noch stärker ausfällt. ;)
Vom Tagesgeldkonto kannst du die Moneten innerhalb eines Tages
wiederholen. Dein Geld wird langsamer weniger als auf dem Giro.
Bis die geeignete Anlageform gefunden ist wäre das doch eine brauchbare
Zwischenlösung.
Michael K. schrieb:> Du solltest Dir abgewöhnen Texte zu schreiben die Du später nach> belieben uminterpretierts um dann allen anderen vorzuwerfen das sie zu> blöd sind um Texte zu verstehen.
andererseits:
Wenn ich einfach schreibe wird mir mangelnde Bildung vorgeworfen.
Der "Leitungen Abschirmen"-Thread hats doch erst wieder gezeigt.
▶ J-A von der H. schrieb:> Michael K. schrieb:>>> Du solltest Dir abgewöhnen Texte zu schreiben die Du später nach>> belieben uminterpretierts um dann allen anderen vorzuwerfen das sie zu>> blöd sind um Texte zu verstehen.>> andererseits:> Wenn ich einfach schreibe wird mir mangelnde Bildung vorgeworfen.> Der "Leitungen Abschirmen"-Thread hats doch erst wieder gezeigt.
So ein deutsches Professorenunding. Je komplizierter man sich ausdrückt,
desto (vermeintlich) intelligenter ist/wirkt man.
Ich finde es besser wenn man sich einfach und dennoch präzise und
unmissverständlich ausdrücken kann.
Anleger:
Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.
Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.
Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider
zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.
Ist's.
Seitdem hab ich mir eine Wohnung gekauft, und zahle fleißig die Raten
ab. Das ist m.M.n. die beste Verzinsung die man je bekommen kann
heuzutage für das monatlich eingezahlte Geld. Das ist, wie wenn dein
Geld auf ein eigenes Sparkonto gehen würde, mit gleichen Zinsen wie dein
Schuldenberg sie hat.
Und vor Allem, wenn mal das System zusammenbricht hab ich kein Geld nur
negatives Geld auf dem Konto. Wird das auch verschwinden ???
Was ich auch noch so mache ist mein Hobby finanzieren. Basteln was das
Zeug hält.
Martin G. schrieb:> Anleger:> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.> Ist's.
Und dann haste verkauft oder was? 2009 war sicher nicht der schlechteste
Zeitpunkt zum Einsteigen.
Aktien eignen sich nur bedingt zum kurzfristigen zocken, besser ist
üblicherweise eine langfristige Anlage. Siehe Renditedreieck:
https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/2014-12-31%20DAX-Rendite-Dreieck%2050%20Jahre%20Web.pdf
Es gibt nur wenig Zeiträume wo man dick verkacken konnte, aber viele wo
man ordentlich absahnen konnte, vor allem über längere Anlagezeiträume.
Ab 15 Jahren war man auf der sicheren Seite, ab 20 richtig dick dabei,
das macht kein Sparbuch mit. 8% auf 20 Jahre, da kommt schon was
zusammen.
>> Seitdem hab ich mir eine Wohnung gekauft, und zahle fleißig die Raten> ab. Das ist m.M.n. die beste Verzinsung die man je bekommen kann> heuzutage für das monatlich eingezahlte Geld. Das ist, wie wenn dein> Geld auf ein eigenes Sparkonto gehen würde, mit gleichen Zinsen wie dein> Schuldenberg sie hat.
Ja die Bank freut sich immer über Darlehen. Hoffentlich hat deine
Wohnung eine gute Lage.
Cyblord -. schrieb:> Warum soll er mit dem Gewinn jemanden Unterstützen? Bei einem Verlust> hätte ihn auch niemand unterstützt. Wer das Risiko trägt, soll auch die> Ernte einfahren.
ist das so?
Wenn ich bedenke das sich so viele als Selbstständige aus der
Solidargemeinschaft ausgliedern (können) und später weil selbst nie
eingezahlt von der Grundsicherung profitieren, ich finde das echt mies.
Aber so wollen es ja einige.
OK mies finde ich auch Mindestlohn Lohndumping Outsourcing und soziale
Hängematte für alle gleich ob sie 35 Jahre oder nie gearbeitet und
eingezahlt haben.
Martin G. schrieb:> Anleger:> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.> Ist's.>
Verstehe ich jetzt nicht, der DAX hat sich seitdem fast verdoppelt.
Gruss
Axel
Joachim B. schrieb:> Wenn ich bedenke das sich so viele als Selbstständige aus der> Solidargemeinschaft ausgliedern (können) und später weil selbst nie> eingezahlt von der Grundsicherung profitieren, ich finde das echt mies.
Komisch, ich kenne weit mehr die sich über ihre Selbsständigkeit aus der
Arbeitslosigkeit befreit haben, Jobs geschaffen haben und weit davon
entfernt sind im Alter die Grundsicherung in Anspruch zu nehmen.
Überleg Dir doch mal wie hoch Deine Abgaben sind wenn Du gerade gut
verdienst und SV + RV + KV dir so vollkommen schamlos in die Tasche
greifen wollen das für Investitionen in Dein Unternehmen kein Geld mehr
bleiben würde.
Als ich >60 Std / Woche gearbeitet habe und ins volle Risiko ohne
jegliche Absicherung gegangen bin um auf einen grünen Zweig zu kommen
haben viele nur blöde Spüche gerissen das ich mich doch brav in die
Schlange der 'bitte, bitte lieber Chef geb mir Arbeit' Typen einreihen
soll.
Jetzt, wo ich mehr habe als die gleichen Pfeifen die mich damals für
blöd hielten bin ich ein Sozialschmarotzer der ja sicher irgendwann am
sankt Nimmerleinstag von den Sozialabgaben anderer leben wird.
Joachim B. schrieb:> später weil selbst nie> eingezahlt von der Grundsicherung profitieren, ich finde das echt mies.
Das stimmt ja auch nicht.
Die meisten deren die es dann doch nicht gepackt haben, haben vorher
lange Jahre gearbeitet und damit keinen Deut weniger eingezahlt als so
mancher der sich ohne Umweg über die Selbständigkeit in das soziale Netz
hat fallen lassen.
Wenn die Beiträge für RV + SV in irgendeinem darstellbaren Verhältniss
zu den Leistungen stehen würde dann wäre ich da nie ausgestiegen.
Ich kann mein Leben lang in dieses System einzahlen und am Ende doch
nichts haben weil die Verträge jederzeit einseitig geändert werden
können.
Die Politik unterstütz Arbeitswelten die die Produktivität der
Arbeitenden so brutal nach oben peitscht das die eine Häflte arbeitslos
ist währen die andere sich in die frühe Arbeitsunfähigkeit schuftet.
Das eine wird durch die SV bezahlt, das andere durch die RV.
Das würde ich mal als 'nicht bestimmungsgemäße Verwendung' bezeichnen.
Axel L. schrieb:> Die Gewinne der DAX Unternehmen haben sich seit 2009 fast verdoppelt.Lasst mich A. schrieb:> Das Kurs-Gewinn> Verhältnis ist imo eine recht einfache Methode den richtigen Wert eines> Unternehmens zu schätzen.
Wer hat euch den das erzählt.
Die großen Firmen können „Gewinne „ einfahren ohne eins ihrer Produkte
verkauft zu haben.
Es werden gerade mal 10.000 Mitarbeiter gefeuert und schon kannst du
deren Monatlichen Gehalt ein Gewinn verbuchen. Dann verkaufst du noch
das Werk und die Maschinen mit denen die gearbeitet haben und schon
musst du schauen das du deinen „Gewinn „ über Jahre aufteilen kannst
damit es nach einem stetigen Gewinn aussieht.
Als Aktienbesitzer hast du nix von den Gewinnen, wenn die Firmen es
statt in neue Investitionen in die eigene Tasche stecken. Wenn die
Taschen nicht groß genug sind und die Manager nicht wollen das zu viel
Geld neben ihren Füssen liegt gibt es dann Dividenden für die Deppen die
den Luftballon kaufen.
Axel L. schrieb:> Martin G. schrieb:>> Anleger:>> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.>> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.>> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider>> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.>> Ist's.>>>> Verstehe ich jetzt nicht, der DAX hat sich seitdem fast verdoppelt.
man kann auch andere Aktien kaufen.
Von Unternehmen, die nicht im DAX gelistet sind.
das ist die Überwiegende Mehrheit.
Dog G. schrieb:> Axel L. schrieb:>> Die Gewinne der DAX Unternehmen haben sich seit 2009 fast verdoppelt.>> Lasst mich A. schrieb:>> Das Kurs-Gewinn>> Verhältnis ist imo eine recht einfache Methode den richtigen Wert eines>> Unternehmens zu schätzen.>> Wer hat euch den das erzählt.> Die großen Firmen können „Gewinne „ einfahren ohne eins ihrer Produkte> verkauft zu haben.> Es werden gerade mal 10.000 Mitarbeiter gefeuert und schon kannst du> deren Monatlichen Gehalt ein Gewinn verbuchen. Dann verkaufst du noch> das Werk und die Maschinen mit denen die gearbeitet haben und schon> musst du schauen das du deinen „Gewinn „ über Jahre aufteilen kannst> damit es nach einem stetigen Gewinn aussieht.
Ja, und das wird alles dokumentiert, das kann man sich ansehen. Von
Firmen, die so agieren, braucht man keine Aktien kaufen.
>> Als Aktienbesitzer hast du nix von den Gewinnen, wenn die Firmen es> statt in neue Investitionen in die eigene Tasche stecken. Wenn die> Taschen nicht groß genug sind und die Manager nicht wollen das zu viel> Geld neben ihren Füssen liegt gibt es dann Dividenden für die Deppen die> den Luftballon kaufen.
Das klappt vielleicht ein paar Quartale, aber nicht über 7 Jahre.
Ausserdem gilt auch hier: Das ist bei AG alles öffentlich, das kannst du
Dir ansehen.
Übrigens ist auch die Dividendenrendite deutlich gestiegen.
Gruss
Axel
War auch nur ein einfaches Beispiel.
Es gibt gibt noch genügend andere Tricks die ein Laie nicht durchschauen
oder erklären kann.
Es ist nicht alles Lug und Trug ( aber das meiste ;-)
Aber ein Tip ist immer noch gültig:
Wenn in der Bild steht wie gut man mit Aktien Geld verdienen kann:
Ist es aller höchste Zeit alle seine Aktien zu verkaufen.
▶ J-A von der H. schrieb:> Axel L. schrieb:>> Martin G. schrieb:>>> Anleger:>>> Ich hab mir immer mit Aktien und Fonds die Finger verbrannt.>>> Weil immer zum schlechten Zeitpunkt eingestiegen.>>> Letztes mal hab ich 2009 gekauft, als alles im Sinkflug war. Hab leider>>> zu früh gekauft. "Jetzt! Kann ja nicht mehr tiefer gehen..." Denkste.>>> Ist's.>>>>>>> Verstehe ich jetzt nicht, der DAX hat sich seitdem fast verdoppelt.>> man kann auch andere Aktien kaufen.> Von Unternehmen, die nicht im DAX gelistet sind.> das ist die Überwiegende Mehrheit.
Gut, der Dow Jones ist um 40% gestiegen, NASDAQ hat sich fast
verdoppelt.
Beim Eurostoxx braucht man noch etwas Atem, allerdings fehlen im Index
die Dividenden.
Gruss
Axel
Dog G. schrieb:> War auch nur ein einfaches Beispiel.> Es gibt gibt noch genügend andere Tricks die ein Laie nicht durchschauen> oder erklären kann.> Es ist nicht alles Lug und Trug ( aber das meiste ;-)>> Aber ein Tip ist immer noch gültig:> Wenn in der Bild steht wie gut man mit Aktien Geld verdienen kann:> Ist es aller höchste Zeit alle seine Aktien zu verkaufen.
Ok, Du steckst Dein Geld ins Kopfkissen.
Das kann ja für Dich ok sein, da muss man sich nicht für schämen.
Gruss
Axel
Axel L. schrieb:> Das kann ja für Dich ok sein, da muss man sich nicht für schämen.
Nun ja, da schwingt ja durchaus etwas Sarkasmus mit.
Aber du hast recht, das kann wirklich durchaus OK sein.
Beispielsweise wenn man, wie der TE auf ein festes Ziel hinspart, in dem
Fall der Hausbau in 8 Jahren.
Ich gehe davon aus dass der DAX langfristig immer steigen wird, aber das
muss man eben aussitzen können. Und mit "langfristig" meine ich hier
mindestens 10 Jahre, eher aber > 15. In solchen Zeiträumen sollte sich
mit Aktien(-fonds) durchaus hohe Renditen bei hinreichend niedrigem
Risiko (wenn gut gestreut) erzielen lassen.
Wenn ich aber das Geld in 8 Jahren definitiv brauche sind Aktien(-fonds)
eher weniger geeignet und Festgeld und Bausparer werden wieder
interessanter.
Werden die Zeiträume kleiner (Baubeginn meinetwegen in 5 Jahren) sind
Aktien(-fonds) noch weniger geeignet.
Steht das Häuschen aber dann und man hat keine größere Investition mehr
anstehen außer die Altersvorsorge würd ich aber dann doch auf
Wertpapiere setzen.
Aber eine Anlagenform pauschal abzuwatschen ist zu kurz gedacht und
zeugt von wenig Verständnis.
's muss auch immmer noch soviel dabei rum kommen,
um z.B. die Trade Gebühren drin zu haben.
Dann Depot-Gebühren etcpp.
Nicht nur "drin haben" sondern auch noch 'n büsch'n mehr als das.
sonst verdienen nur andere mit Deinem Geld.
und wenn das nicht "drin" ist,
kannst Du tatsächlich das Geld im Kopfkissen haben.
Oder eben:
Kauf Dir was nettes.
Dann ist das Geld zwar auch weg, aber Du hast wenigstens was davon
gehabt.
Es geht hier immer noch um 50-100€ im Monat.
▶ J-A von der H. schrieb:> Dann ist das Geld zwar auch weg, aber Du hast wenigstens was davon> gehabt.
Ein schönes Daunenkopfkissen damit schläfst du wesentlich besser als
jeden Abend nochmal kurz den Aktienkurs zu checken.
Ein guter Schlaf ist unbezahlbar.
▶ J-A von der H. schrieb:> sollte jemand mal nicht wohin wissen mit seinem Geld...>> -Ich kann da jederzeit was mit anfangen.
Ähnlich zu: Jeder der meint Geld macht nicht glücklich möge bitte einen
Betrag auf xxx überweisen, ich stelle mich gerne als Testobjekt zur
Verfügung :)
Le X. schrieb:> Axel L. schrieb:>> Das kann ja für Dich ok sein, da muss man sich nicht für schämen.>> Nun ja, da schwingt ja durchaus etwas Sarkasmus mit.> Aber du hast recht, das kann wirklich durchaus OK sein.
Naja, wenn ich mir die Kommentare des Dog Ger durchlese, bleibt wirklich
nur Sarkasmus in Anbetracht von so wenig Wissen und so viel
Voreingenommenheit.
> Beispielsweise wenn man, wie der TE auf ein festes Ziel hinspart, in dem> Fall der Hausbau in 8 Jahren.> Ich gehe davon aus dass der DAX langfristig immer steigen wird, aber das> muss man eben aussitzen können. Und mit "langfristig" meine ich hier> mindestens 10 Jahre, eher aber > 15. In solchen Zeiträumen sollte sich> mit Aktien(-fonds) durchaus hohe Renditen bei hinreichend niedrigem> Risiko (wenn gut gestreut) erzielen lassen.>> Wenn ich aber das Geld in 8 Jahren definitiv brauche sind Aktien(-fonds)> eher weniger geeignet und Festgeld und Bausparer werden wieder> interessanter.> Werden die Zeiträume kleiner (Baubeginn meinetwegen in 5 Jahren) sind> Aktien(-fonds) noch weniger geeignet.
Das ist korrekt. Bei einem anstehenden Hauskauf in acht Jahren sind
Aktien grenzwertig. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass bei
den derzeitigen Zinssätzen und Inflationsraten Festgeld in acht Jahren
ziemlich sicher ein ordentliches Verlustgeschäft wird. Bei Aktien ist
das vielleicht so.
>> Steht das Häuschen aber dann und man hat keine größere Investition mehr> anstehen außer die Altersvorsorge würd ich aber dann doch auf> Wertpapiere setzen.
Wann willst Du dann auf Aktien setzen ? Hauskauf mit 30, abgezahlt mit
60. Dann ist es für Aktien so gesehen auch zu spät.
Und gerade bei 100€/Monat Spielgeld würde ich auf Aktien setzen. Die
Dividendenrendite z. B. der Allianz lag in den letzten 8 Jahren zwischen
4% und 6%, d. h. in 8 Jahren hat man akkumuliert schon über 40%
Dividendenrendite bekommen. Der Kurs müsste also schon um 35%
abschmieren, nur um das im Vergleich zu Festgeld auszugleichen.
Gruss
Axel
wirklich sicher ist nur der Tod.
und wenn es aktientechnisch eigentlich alles gut geht,
verzockt einer plötzlich 'ne ganze Bank.
Barings Bank - Nick Leeson
sowas noch'n Begriff?
▶ J-A von der H. schrieb:> wirklich sicher ist nur der Tod.>> und wenn es aktientechnisch eigentlich alles gut geht,> verzockt einer plötzlich 'ne ganze Bank.>> Barings Bank - Nick Leeson>> sowas noch'n Begriff?
Und, was willst du uns jetzt damit sagen ?
Daß das Festgeld bei dieser Bank weg war ?