Gast
#4503804
Hallo, mir ist der ganze Linux Boot-Prozess noch nicht ganz klar, und vorallem die verschiedenen Varianten ein Root-Filesystem zu laden verwirren mich. Fangen wir bei meinem aktuellen Fall an: Mein Embedded-System wird von dem Hersteller mit einem Linux-Image, devicetree.dtb und uramdisk.cpio.gz ausgeliefert. Nachdem ich die uramdisk.cpio.gz um Programme & Libs erweitert habe, ist dieses plötzlich zu groß ist und kann nicht mehr richtig geladen werden. Zur Lösung müsste ich wohl den Kernel neu bauen und BLK_DEV_RAM_SIZE größer setzen. (Angeblich kann man das auch über U-Boot Prompt erreichen, aber das hat bei mir nicht funktioniert.) Wie dem auch sei, ich finde die Sache mit dem komprimierten RootFS sehr umständlich und ich würde gerne auf ein unkomprimiertes Dateisystem wechseln. Ich kenne das so, dass auf einer FAT-Partition Boot-Dateien, Linux-Image und Devicetree sind, und auf einer EXTx befinden das Linux Dateisystem in unkomprimierter Form. Und jetzt brauche ich Hilfe: Was muss ich wo ändern, damit beim Boot das unkomprimierte Dateisystem erkannt und geladen wird?