Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie realisiere ich einen flachen hochbelastbaren Taster?


von Michael (Gast)


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Hallo Leute,

für mein erstes Projekt (vermutlich auf Arduino-Basis) brauche ich einen 
Impuls der von einem Taster kommt. Dieser Taster muss aber spezielle 
Voraussetzungen erfüllen und ich weiß nicht, welcher da in Frage kommt.
Aber mal zur Beschreibung:
An einen Schuhabsatz soll unten ein Taster angebracht werden, der 
schließt wenn der Absatz auf den Boden aufsetzt. In späterer Folge wird 
das nachher verwendet um eine Aktion zu triggern (...).
Was also dieser Taster haben/können muss:
*) Er sollte möglichst flach sein (max. ca. 3mm).
*) Er muss einer Dauerbelastung von ca. 80kg standhalten.
*) Er muss einer hohen Kurzzeitbelastung standhalten, die auftritt, wenn 
man nach einem Sprung aufsetzt oder absichtlich mit dem Schuh fest gegen 
den Boden stampft (also geschätzte 160kg?!).
*) Er muss auf/innerhalb einer Kreisfläche von ca. 6cm Durchmesser 
wirksam sein.

Jetzt natürlich die große Preisfrage wie man das realisieren kann!
Conrad z.B. hat so einen Folientaster im Angebot, von dem ich aber nicht 
weiß, ob der der Belastung standhält, und ob der überhaupt geeignet ist 
für mein Vorhaben:
https://www.conrad.de/de/folientaster-24-v-005-a-1-x-aus-ein-ft-01-tastend-1-st-709883.html
Eine andere Möglichkeit wäre, Piezo-Elemente einzusetzen, aber da hab' 
ich Null Ahnung wie und wo man die anbringen soll, damit sich da was 
tut...

Ihr seht schon, ich bin noch auf Ideen- und Problemlösungssuche und 
bräuchte dabei eure Unterstützung. Empfehlungen für flache, 
widerstandsfähige Taster sind ebenso willkommen wie für generelle 
Anregungen bzgl. des Gesamtkonzepts!

Vielen Dank!

von Michael B. (laberkopp)


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Unterm Schuh ist schon mal blöd, weil dort (Sand, Beton) alles 
abgewetzt wird.

In der Sohle kann man einfach einen Knackfroschtaster auf einer 
kleinen Platine einlassen, der wird geschützt durch die Sohle (Gummi 
oder Leder), und die Sohle bildet dann auch einen grössere Fläche.

http://www.elv.de/schaltkontakte-knackfroesche.html

Es gibt Schuhe für Kinder in denen beim auftreten LEDs leuchten. Die 
sind supersimpel, manchmal wird nur der LED-Draht auf die Batterie 
gedrückt, aber sind sind allesamt in der Sohle.

von Joe F. (easylife)


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muss der taster geschlossen bleiben während der schuh am boden ist, oder 
reicht ein impuls beim aufsetzen/stampfen? im letzteren fall könnte ein 
beschleunigungssensor am schuh die lösung sein. da er einen analogwert 
liefert, kann die "schaltschwelle" in software angepasst werden, und die 
dinger halten mehrere zig g aus... die genaue stelle des sensors am/im 
schuh ist auch unkritisch.

von Michael (Gast)


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Danke für diese wirklich raschen Rückmeldungen! :-)

@Michael B.: Ja, das mit "unter dem Absatz" war um einerseits die 
Erklärung für die Vorstellung nicht allzu komplex zu machen und 
andererseits wäre das für mich ein erster Prototyp ob das überhaupt 
funktionieren kann so wie ich es brauche. Mit/in einer Sohle 
"rummurksen" ist dann der nächste Schritt.
Mit solchen Knackfrösche-Schaltkontakten hab ich noch wie was zu tun 
gehabt. Kann man die zwei langen Kontaktbeine(?) einfach abzwicken? 
Versteh ich die Funktion richtig, dass sich da der mittlere Teil 
"durchdrückt" und so einen Kontakt (auf einer Platine) herstellt?

@Joe F.: Es geht nur um die Erzeugung eines Impulses sobald der Fuß den 
Boden berührt. Das mit dem Beschleunigungssensor klingt interessant, 
aber gibt's das auch in dieser flachen Bauweise und so kompakt UND zu 
einem akzeptablen Preis (< 20 Euro). Hast du vielleicht einen 
Beispiellink zu einem Händler?

Was ich in meinem Anfangspost vergessen habe zu erwähnen wäre, dass es 
vielleicht auch eine Möglichkeit mit Dehnungsmessstreifen gäben könnte, 
aber auch da habe ich keinen blassen Dunst, wie ein konkreter Aufbau 
ausschauen könnte (und ob da überhaupt ein für mich 
brauchbares/verwertbares Signal rauskommt).

von Joe F. (easylife)


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Michael schrieb:
> aber gibt's das auch in dieser flachen Bauweise und so kompakt UND zu
> einem akzeptablen Preis (< 20 Euro).

Gibt es. Die kommen üblicherweise als QFN ICs daher. Du benötigst also 
eine Platine, um sie zu verwenden.
Da du ja offenbar sowieso weitere Elektronik im/am Schuh hast, um das 
Signal (per Funk?) weiterzuleiten, kann man das dort ja dazu bauen.

> Hast du vielleicht einen
> Beispiellink zu einem Händler?

https://hbe-shop.de/navi.php?suche=accelerometer

Wenn du das Herstellen einer passenden Platine scheust, könnte fürs 
erste auch ein Eval-Board dienen:

https://hbe-shop.de/Art-1699046-ANALOG-DEVICES-EVAL-ADXL335Z-KIT-EVAL-F-ADXL335-ACCELEROMETER
http://www.farnell.com/datasheets/1512959.pdf

Der könnte ganz gut passen. Misst bis +/-3g, hält aber Stößen bis 10000 
g stand.

von Michael B. (laberkopp)


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Michael schrieb:
> Kann man die zwei langen Kontaktbeine(?) einfach abzwicken?

Jein, die gehen durch die Platine zum verlöten, was übersteht, kann man 
abknipsen wie Bauteildrähte.

> Versteh ich die Funktion richtig, dass sich da der mittlere Teil
> "durchdrückt" und so einen Kontakt (auf einer Platine) herstellt

Ja.

von Wolfgang (Gast)


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Michael schrieb:
> An einen Schuhabsatz soll unten ein Taster angebracht werden, der
> schließt wenn der Absatz auf den Boden aufsetzt.

Warum muss das Ding unbedingt am Schuhabsatz sitzen. Typische 
Schrittzähler hängen einfach an der Hüfte.

von Carl D. (jcw2)


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Wolfgang schrieb:
> Michael schrieb:
>> An einen Schuhabsatz soll unten ein Taster angebracht werden, der
>> schließt wenn der Absatz auf den Boden aufsetzt.
>
> Warum muss das Ding unbedingt am Schuhabsatz sitzen. Typische
> Schrittzähler hängen einfach an der Hüfte.

Wird sicher ein SmartShoe, der nächste Schrei von Z.

von Harald W. (wilhelms)


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Carl D. schrieb:

> Wird sicher ein SmartShoe, der nächste Schrei von Z.

Du meinst einen Schuh, der von allein läuft, ohne das ich mich
selbst anstrengen muss?

von Michael (Gast)


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@Joe F.: Danke für die Links. Mein erster Prototyp wird eher ein 
Machbarkeitsexperiment sein, insofern ist das Eval-Board für 40 Euro 
fürs Erste ein bisschen zu viel. (Wenn es je eine verbesserte Variante 
geben wird, dann wahrscheinlich auch mit Funk, aber momentan werden's 
wohl 2 lange Drähte zu einer Art Hüftgürtel werden...)

@Wolfgang: Das wird kein Schrittzähler.

von Carl D. (jcw2)


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Harald W. schrieb:
> Carl D. schrieb:
>
>> Wird sicher ein SmartShoe, der nächste Schrei von Z.
>
> Du meinst einen Schuh, der von allein läuft, ohne das ich mich
> selbst anstrengen muss?

Nein der summiert die Aufprallenergie auf und bestellt gleich nach. In 
der medizinischen Variante wird, ab einen per App. konfigurierbaren 
Maximalbelastung, ein Termin bein jeweils nächstgelegene Facharzt 
gebucht. Geht aber nur zusammen mit SmartPhon, wegen GPS.

;-)

von wendelsberg (Gast)


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Carl D. schrieb:
>> Du meinst einen Schuh, der von allein läuft, ohne das ich mich
>> selbst anstrengen muss?
>
> Nein der summiert die Aufprallenergie auf und bestellt gleich nach.

Prima, eingebaute Obsoleszenz fuer Schuhe.

wendelsberg

von Wolfgang (Gast)


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Michael schrieb:
> @Wolfgang: Das wird kein Schrittzähler.

Es zwingt dich auch keiner die Impulse zu zählen. Aber was willst du mit 
einem Taster, wenn nicht Pulse erzeugen?

von durchgeknallterbastler (Gast)


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Für Prototyp und einfach mal unter die Sohle kleben nimm zwei 
Stahlplatten, fünf Reißzwecke und Schaumstoff.
Auf eine Stahlplatte die Reißzwecken wie auf einem Würfel als fünf 
anlöten/schweißen, schaumstoff aufkleben und die Bodenplatte drauf.
Hält vielleicht 24 Stunden sollte aber als Test ausreichend sein.
Du könntest auch eine Einlegesohle bauen, da wäre dann Piezo oder 
Kapazitivschalter sinnvoll.

von Michael (Gast)


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@Wolfgang: Ja, die Impulse brauch ich eh. Aber ich brauch die nicht zu 
irgendeiner nicht näher definierten Zeit (wie das bei einem 
Schrittzähler der Fall ist), sondern genau dann, wenn der Fuß/Schuh den 
Boden berührt. Außerdem möchte ich das nachher erweitern auf den 
Vorder-/Mittelfußteil als zusätzliches "Triggerevent".

@durchgeknallterbastler: Sowas in der Richtung hab ich mir auch schon 
überlegt. Ganz ist mir dein Konzept nicht klar (wo/was ist der 
Kontaktpunkt?), aber im Wesentlichen reichen zwei Hartmetallplatten mit 
einer erhabenen Kontaktfläche und dazwischengeklebter Schaumstoff ja 
auch aus. Allerdings finde ich die Lösung mit den 
Knackfrosch-Schaltkontakten eleganter. Aber ich schätze mal, du muss ich 
viel ausprobieren und experimentieren bis ich da auf eine brauchbare 
Lösung komme...

von Benedikt S. (benedikt_s)


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Warum benutzt du keinen Beschleunigungssensor im Schuh ?

von Andreas B. (andreasb)


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Michael schrieb:
> @Joe F.: Danke für die Links. Mein erster Prototyp wird eher ein
> Machbarkeitsexperiment sein, insofern ist das Eval-Board für 40 Euro
> fürs Erste ein bisschen zu viel.

Zufällig ausgewählt, gibt sicher auch noch andere...

http://www.aliexpress.com/item/GY-521-MPU-6050-MPU6050-Module-3-Axis-analog-gyro-sensors-3-Axis-Accelerometer-Module/641898763.html

US $3.69

http://playground.arduino.cc/Main/MPU-6050

Die Pinleisten darfst du natürlich nicht anlöten, sonst wirds unbequem 
im Schuh ;-)


mfg Andreas

von Andreas B. (andreasb)


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Oder einen ganz anderen Vorschlag: Mikrofon aus einem alten handy 
headset (die sind ziemlich klein) und ein "Klatschschalter" bauen.

Funktioniert natürlich nur in ruhier Umgebung, aber möglicherweise 
einfacher und günstiger...


mfg Andreas

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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FSR (force sensing resistor). Kostet bei Conrad ca. 10,- Euro und ändert 
seinen Widerstand von ca. 1 MOhm (ohne Last) auf bis zu 5kOhm (mit 
Last). Lässt sich z.B. prima mit Arduino Nano auswerten. Ich mache damit 
gerade eine Art "Touchscreen ohne Screen" (Bedienplatte mit 
aufgedruckten Schaltflächen) ...

http://www.electrade.com/index.php/drucksensoren.html

von Michael (Gast)


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@Benedikt S.: Hmm... interessante Idee. Ich hab' nur keine Ahnung wie 
die Messwerte aussehen, bzw. welche Charakteristika so ein 
auf-den-Boden-Stampfer hat. (Siehe auch meine Frage weiter unten.)

@Andreas B.: Wow! Ist ja wirklich günstig. Danke für die tollen Links!
Eignet sich dieses Sensor-Board für alle Arduinos? (Weitere Frage 
unten.)

@Frank E.: Oh - auch sehr interessant! Aber etwas fraglich, ob es hohen 
Belastungen (1-2 "Menschenmassen") auf Dauer aushält.

Frage: Also ich weiß ja nicht in welcher Form das 
Beschleunigungssensor-Board die Beschleunigungswerte ausgibt (also in 
meinem Fall für z.B. die z-Achse), aber ich vermute mal einen 
Wertebereich von z.B. 0-255 was einem tatsächlichen Messwertbereich von 
z.B. 9.81m/s²±2g entspricht.
Seh ich das so richtig? Um also ein Aufstampfen des Fußes erkennen zu 
können, müsste ich schauen, ob ein bestimmter Wert erreicht wird bzw. 
eigentlich eine bestimmte Werteänderung erfolgt ist. Diese 
"Stampf-Erkennung" wird dann am Arduino-Board durchgeführt - richtig???

(Sorry für die vielen Fragen, aber ich hab' noch keine Ahnung von 
Arduino und noch weniger von Beschleunigungssensoren!)

Danke jedenfalls fürs Feedback!

von Oh je... (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Oder einen ganz anderen Vorschlag: Mikrofon aus einem alten handy
> headset (die sind ziemlich klein) und ein "Klatschschalter" bauen.

Jetzt verstehe ich, warum mein Elektrotechnik Lehrer extrem laute 
"Stöckelschuhe" trägt.

Aber mal wieder zur Sache, ich denke ein reiner Beschleunigungssensor 
wird eher suboptimal sein. Ideal wäre es die Daten zu kombinieren, um 
erstens zu erkennen wann der Fuß entsprechend abgebremst wird, dass er 
auf dem Boden aufkommt, und um zweitens mit dem Gyroskop die Drehung / 
Neigung zu erkennen, um die Auflagefläche (vorne, mitten, hinten) 
herausrechnen zu können.

Die Erkennung wird auf dem Arduino ausgeführt. Da musst du also das 
entsprechende Programm schreiben. Ich würde so vorgehen, dass ich 
erstmal die Sensoren auslesen würde. Wenn das Funktioniert würde ich die 
Daten in Echtzeit (per serieller Schnittstelle) an den Computer 
übertragen, dort in ein Excel (oder LibreOffice) Sheet laden und 
visualisieren. Daraus würde ich dann versuchen die Werte für die 
Schritt/Stampferkennung abzuleiten.

von durchgeknallterbastler (Gast)


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Michael schrieb:

> @durchgeknallterbastler: Sowas in der Richtung hab ich mir auch schon
> überlegt. Ganz ist mir dein Konzept nicht klar (wo/was ist der
> Kontaktpunkt?), aber im Wesentlichen reichen zwei Hartmetallplatten mit
> einer erhabenen Kontaktfläche und dazwischengeklebter Schaumstoff ja
> auch aus. Allerdings finde ich die Lösung mit den
> Knackfrosch-Schaltkontakten eleganter. Aber ich schätze mal, du muss ich
> viel ausprobieren und experimentieren bis ich da auf eine brauchbare
> Lösung komme...

Das Konzept der Platten ist klar, die Reißzwecken dienen dazu den 
Schaumstoff zu durchstoßen und den Kontakt herzustellen.
Wenn es nur um Dedektion das der Fuß aufgetreten ist und keine Werte 
notwendig sind geht auch einfach ein Trembler, zwei Spiralfedern und 
einen Doppelkegel in einem Plastikrohr (Strohalm geht) und oben und 
unten eine Metallplatte.
Damit kannst Du dedektieren ob der Fuß gerade nach oben oder unter 
bewegt wird (Trägheitssensor).
Was eventuell auch gehen könnte wären Dehnungsmeßstreifen.
Es gibt auch Mikroschalter mit einer Wippe, den am Schuhrand ankleben 
oder mit Kabelbinder am Absatz fixieren und einen Stößel mit Führung 
anbauen.
Klappt vielleicht auch ohne Stößel direkt Wippe nach unten.
Wenn Du mal Pi mal Daumen die erwarteten Maximalwerte angeben kannst 
könnte man eher sagen was besser geeignet ist.
Wenn's nachher in normalen Schuhen massenhaft eingestzt werden soll ist 
die Einlegesohle die sinnvollste Variante.
Da kann man z.B. ebenfalls mit Schaumstoff arbeiten und nur zwei Folien 
aufkleben und danach direkt die Kapazität vergleichen.
Und auch sehr einfach ist ein Druckball der af einen Drucksensor geht, 
Druck < XYZ Fuß nicht aufgesetzt, Ball gedrückt Fuß unten.

von Andreas B. (andreasb)


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Michael schrieb:
> @Andreas B.: Wow! Ist ja wirklich günstig. Danke für die tollen Links!
> Eignet sich dieses Sensor-Board für alle Arduinos? (Weitere Frage
> unten.)

Yein, unterdessen gibt es diverse Arduino kompatible Boards, kaufe dir 
ein "Standard" Board mit ATMega328, das dürfte das meist verbreitest 
sein.

Von den Boards gibts jede Menge, nur die "Made in Italy" sind die 
Originale.

Ich kaufe mir meist kleine, billige aus China: 
http://www.aliexpress.com/item/Free-Shipping-Nano-3-0-Controller-Board-Compatible-with-Arduino-Nano-CH340-USB-Driver/2021663360.html

(Ich spende aber schon mal was an die Arduino IDE, die kriegen sicher 
nichts ab bei den Boards...)

> Frage: Also ich weiß ja nicht in welcher Form das
> Beschleunigungssensor-Board die Beschleunigungswerte ausgibt (also in
> meinem Fall für z.B. die z-Achse), aber ich vermute mal einen
> Wertebereich von z.B. 0-255 was einem tatsächlichen Messwertbereich von
> z.B. 9.81m/s²±2g entspricht.

Nein, 0 - 1024.
Ich habs auch noch nie gemacht. Hier hast du ein Beispiel:
http://playground.arduino.cc/Main/MPU-6050#short

> Seh ich das so richtig? Um also ein Aufstampfen des Fußes erkennen zu
> können, müsste ich schauen, ob ein bestimmter Wert erreicht wird bzw.
> eigentlich eine bestimmte Werteänderung erfolgt ist. Diese
> "Stampf-Erkennung" wird dann am Arduino-Board durchgeführt - richtig???

Ja, entweder musst du eine Änderung erkenne, oder ein Maximum.

Programmieren kannst du aber? Sonst solltest du damit erst anfangen ;-)

> (Sorry für die vielen Fragen, aber ich hab' noch keine Ahnung von
> Arduino und noch weniger von Beschleunigungssensoren!)

Also wenn ich das machen müsste, würde ich mir sowohl den Arduino als 
auch den Beschleunigungssensor kaufen, zusammenhängen (+/- 4 Kabel).

Testprogramm von oben flashen, und dann mal damit rumspielen.

Du hast ja 3 Achsen, je nach Befestigung interessiert dich nur einer 
oder zwei Werte (ausser du willst umgeknickte Füsse auch noch auswerten 
;-))

Dann siehst du ziemlich schnell ob das passt.


Noch eine andere Testidee:
Hast du ein Android Handy?

Installier dir mal CPU-Z (oder was ähnliches), gehe auf den Tab 
"Sensors", und da hast du ziemlich sicher einen "Accelerometer".
Da siehst du wie die Erdanziehung auf die 3 Achsen wirkt...


mfg Andreas

von Michael (Gast)


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Vielen Dank nochmal an alle für das tolle Feedback! Da waren wirklich 
super konstruktive Sachen dabei!

Ich werde es mal wagen und mir ein Arduino Uno + 
Beschleunigungssensorboard organisieren und mich während der Lieferdauer 
ein bisschen in Arduino einlesen.

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