Ich hatte da so eine Idee. :D Wir leben in einem Haus, das hat 17 Wohnungen. Davon haben ca 10 Wohnungen eine Telefonleitung mit DSL von der Telekom. Die Idee wäre: Da nicht jeder die ganze Zeit voll seine Bandbreite ausnutzt, wäre es doch sinnvoll, die Übertragungsleistung zu bündeln, und zu verteilen. Also Beispiel: 10 x 16Mbit/ download und 1 Mbit Upload speed = 160 Mbit down und 10 Mbit upload. Damit könnte ich schon mal sehr gut leben :D Natürlich ist das mit den Miteigentümern zu besprechen eine schwierigere Hürde als die Elektronik zu meistern. Auch rechtlich gesehen ist das ein Hirngespenst, wenns da Probleme mit dem hochgeladenen Inhalt u. ä. geht. Aber prinzipiell: Gibt es solche Router, die sowas machen? Input: 10 DSL Leitungen, Output: 10 LAN Leitungen oder WLAN o.ä. Optimierung des Downloads und Verteilung der Upload Datenpackete auf alle. Geht das überhaupt? Wie werden die Datenpackete einer TCP-IP Verbindung verteilt?
Martin G. schrieb: > Geht das überhaupt? nicht so einfach, weil du dann viele externe IPs hast. Eine TCP-IP Session wird damit also nicht schneller > Wie werden die Datenpackete einer TCP-IP Verbindung verteilt? kann man einstellen, man kann sie z.b. auf die Leitung geben die die wenigsten Daten überträgt. Es gibt Router die das können, die brauchen am anderen Ende (also im Internet) auch noch eine Gegenstelle, das werden dann die vielen Leitungen wieder zu einer IP gebündelt.
Gehen tut soetwas schon...ist aber nichts das man mal eben schnell hinbastelt. Insbesondere müssten die dsl router an zentraler stelle auf zB einen vlan fähigen switch gehen und von dort aus an einen wan gateway, der sich um das bonding und Routen kümmert. Von da aus geht dann erst die verbindung zu den endusern. Auf der anderen seite, sprich im internet benötigst du dann außerdem einen server die der volle bandbreite x2 kann und das bonding auflöst. Kostentechnisch ist das also nichts... Alternativ zum bonding kann man multi-wan fähige router nehmen, dann werden einzelne verbindungen auf jeweils 1nen kanal verteilt. Bedeutet aber, dass ein download maximal so schnell ist wie eine dsl Verbindung. Bei parallel downloads ist es dann erst schnell. Multipath tcp wird noch keines eurer geräte unterstützen
... und dann kommt da noch die Hürde dazu, dass sich die DSL Leitungen im Kabelbündel vom KVZ gegenseitig stören und du netto demnach nie n*Kapazität sondern eher n*kapazität-40% bekommen würdest...
vor allen dingen ist wohl ein kabel vertrag mit 200 MBit/s oder ein Glasfaser Vertrag weit billiger als 10 DSL Leitungen..
Ich dachte auch erst über die Möglichkeiten nach... Gemeinsamer Kabelanschluss, Internet... Aber im Endeffekt will jeder was andres, der nächste will Entertain von der Telekom. Dann sind die älteren Eigentümer ja eher Technikfern und wissen garned was du denen da erzählst. Die wollen ihre Wohnung vermieten und fertig... Dann brauchst du jemanden der sich um die Anlagen kümmert. Das und die Anschaffungskosten wirken schon abschreckend. Kauf dir einfach dein DSL und freu dich dass du keinen Streß hast und dich nicht mit den andren Miteigentümern rumärgern darfst ;-)
Die Thematik lässt sich nur andersrum angehen: 1x VDSL 100 MBit und dann teilen durch die Nutzer, da hat dann jeder was davon, einfacher im Aufbau, nur Blödsin sollte keiner mit seinem Zugang online machen, denn dann trifft es den Anschlußinhaber und der wird sich dann dafür bedanken. Was will man eigentl. mit 160 MBit DL und 100 MBit UL machen? kosten würde das so ca. 10x 35,- Euro = 350,- Flocken monatlich, ein VDSLer mit 100 MBit kostet so ca. 45,- Euro, also kein so guter Gedanke. Die technischen Finessen sind dann eher unbedeutend. Das Problem mit dem einen VDSLer wird dann nur die Telefonie sein, die wäre nur 1x mit Festnetz, wenn überhaupt noch, und der Rest mit reiner IP, dann aber nicht über die Telekom möglich. Also mal ganz schnell solchen Quark vergessen. In einer WG mit max. 5 Leuten geht das vllt. noch, oder in einer Großfamilie oder mit Freunden in der Nachbarschaft, aber selbst da will das keiner mitmachen.
Marc S. schrieb: > vor allen dingen ist wohl ein kabel vertrag mit 200 MBit/s oder ein > Glasfaser Vertrag weit billiger als 10 DSL Leitungen.. Müsste man vorher mal ins Kleingedruckte spicken. Für den Fall, dass die sich per Verwendung des Begriffs "Haushalt" gegen Sparfüchse abgesichert haben.
Naja, das mit dem umgedrehten hat den Nachteil, daß nur einer der Depp ist, wenn jemand Kinderfilmchen verbreitet.(und der will nicht ich sein...) Aber wer ist der Verantwortliche, wenn beim gebündelten ADSL alle dranhängen? Ich denke, da sind alle dran Schuld. Aber kann man da alle verklagen? ujujuj, das wird lustig, wenn das jemand versucht...
Martin G. schrieb: > Aber wer ist der Verantwortliche, wenn beim gebündelten ADSL alle > dranhängen? > Ich denke, da sind alle dran Schuld. Aber kann man da alle verklagen? > ujujuj, das wird lustig, wenn das jemand versucht... Wenns um sowas wie KiPo geht, klingelts Samstag um 5:30 und es werden einfach alle PCs, Phones, externe Festplatten, etc. mitgenommen.
Martin G. schrieb: > Aber wer ist der Verantwortliche, wenn beim gebündelten ADSL alle > dranhängen? Natürlich derjenige, dessen Name im Vertrag steht. Wenn alle haften sollen, müßtet ihr eine Firma oder einen Verein gründen, der als Vertragspartner gilt. Ich würde es lassen, denn es ist keine Frage, ob es Ärger geben wird, sondern nur wann.
Icke ®. schrieb: > Natürlich derjenige, dessen Name im Vertrag steht. Wenn alle haften > sollen, müßtet ihr eine Firma oder einen Verein gründen, der als > Vertragspartner gilt. Die rechtliche Situation ist aufgrund uneinheitlicher Urteile nicht so einfach. Wenn mehrere Personen dafür in Frage kommen, kann man je nach Gericht auch bei beweisbarer Unschuld haftbar sein, oder der Vertragspartner muss nicht automatisch haften, wenn auch andere Personen in Frage kommen. Die anstehenden Renovierung des diesbezüglichen Rechts wird nach heutigem Stand nicht übersichtlicher. Das ist heute oft so. Gesetze sind aufgrund inhärenter Unklarheiten erst dann leidlich zuverlässig interpretierbar, wenn nach vielen Jahren ein im deutschen Rechtsprinzip eigentlich nicht existierender Präzedenzfall mindestens bis zum BGH durchgefochten wurde. Da die Kläger daran kein Interesse haben, verläuft das aber vorher im Sand und die Unsicherheit bleibt. Mit etwas Glück schafft die EU klare Grundlagen.
Le X. schrieb: > Ich dachte auch erst über die Möglichkeiten nach... Gemeinsamer > Kabelanschluss, Internet... > Aber im Endeffekt will jeder was andres, der nächste will Entertain von > der Telekom. Dann sind die älteren Eigentümer ja eher Technikfern und > wissen garned was du denen da erzählst. Die wollen ihre Wohnung > vermieten und fertig... > Dann brauchst du jemanden der sich um die Anlagen kümmert. Das und die > Anschaffungskosten wirken schon abschreckend. > > Kauf dir einfach dein DSL und freu dich dass du keinen Streß hast und > dich nicht mit den andren Miteigentümern rumärgern darfst ;-) Fragwürdiges Eigentum..... wenn permanent ein despotischer Hausverwalter mit Horror Märchen durch intellektuell unterbelichtete Lemminge Mehrheitsbeschlüsse erzielt für fragwürdige schwachsinnige Projekte ,da hast Du keine Chance die sagen zu allem Ja und Amen auch wenn sie dabei betrogen werden ! Und der Zampano bestimmt dann allein recht undemokratisch in welche Kanäle er das Geld dass er der Gemeinschaft abgepresst hat an "befreundete Fachfirmen" verteilt .....wenn der Topf wieder voll ist! Und so eine Zecke saugt über Jahrzehnte die Leute aus und toleriert betrügerisches Handeln seiner Mitarbeiter die sich die Stunden schreiben wie sie es brauchen Zehn Stunden arbeiten, Hundert notieren und Hundertfünfzig Stunden abkassieren ,da verdient ein "Hausmeister" für niedere Dienste schon mehr als eine nette Dame für soziale Handlungen!
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