Guten Tag, ich bin momentan mit meiner Bachelor Arbeit beschäftigt. Diese baut auf BA Arbeiten von Komilitonen auf. Aber durch Probleme mit den Verschiedenen Versionen und den verschiedenen Quelltexten. Funktioniert momentan sehr wenig. Ich habe das Gefühl das ich ungeignet bin. Ich habe einen riesigen Quelltext vor mir und es funktioniert einfach nicht. Ich finde keinen Fehler. Ich habe das Gefühl das ich einfach keine Fortschritte mache. Seit zwei Wochen beschäftige ich mich mit dem Projekt. Jetzt intressiert es mich wie Arbeitet ein Ingineur ? Die arbeit inform von z.B. Quelltext des Ing. bassieren doch immer auf anderen Arbeiten. Ein Ingineur arbeit einfach und Ergebnis orientiert. Ich habe immer gedacht das ich auch pragmatisch und unkompliziert bin. Ich war einfach zu sehr mit den Klausuren in meinem Studium der Elektrotechnnik beschäftigt. Ich konnte alle bestehen ohne durchzufallen. Aber das ist einfach absolut weit entfernt davon was für Fähigkeiten in der Realität benötigt werden. Mein Gefühl sagt mir das ich mich selber Betrogen habe. Ich bin kein Ingineur. Was soll ich nun machen ? Mein nächster Weg ist es die BA abzubrechen. Bei einem anderen Prof weiter zu machen. Dann könnte ich später vielleicht im Vertrieb arbeiten. Oder ich müsste nochmal von neuem Studieren ? Mich würde sehr eure Meinung dazu interessieren. Bitte seit Ehrlich zu mir. Ich bin es auch.
Erst einmal: Kopf hoch. Es haben schon Leute mit nicht oder nur teilweise funktionierenden Projekten den Bachelor gemacht. Zweitens: Wenn man kann, mit dem Betreuer reden. Schlimmstenfalls versuchen, ein anderes Thema zu bekommen, wenn die Zeit noch nicht zu sehr fortgeschritten ist. Drittens: Theoretisches Wissen ist ein wichtiger Grundstock und keinesfalls unterzubewerten. Sich in die u.U. kryptischen Quelltexte anderer einzulesen, ist eine oft erst in längerer Berufspraxis erworbene Fähigkeit. Im Einzelfall kann komplett neu schreiben effektiver sein.
Huber W. schrieb: > Guten Tag, > > ich bin momentan mit meiner Bachelor Arbeit beschäftigt. Diese baut auf > BA Arbeiten von Komilitonen auf. Aber durch Probleme mit den > Verschiedenen Versionen und den verschiedenen Quelltexten. Funktioniert > momentan sehr wenig. > > Ich habe das Gefühl das ich ungeignet bin. Ich habe einen riesigen > Quelltext vor mir und es funktioniert einfach nicht. Ich finde keinen > Fehler. Ich habe das Gefühl das ich einfach keine Fortschritte mache. > Seit zwei Wochen beschäftige ich mich mit dem Projekt. Das klingt leider sehr nach stumpfem "Copy&Paste" so wie man das hier oft bei den Arduinos und anderen Anfängern sieht. Einfach mal aus verschiedenen Quellen was kopiert, was man nicht versteht und dann START drücken und wundern wenns nicht läuft. Und dann steht man da und kann nichts tun, weil man ja nichts von dem versteht was man da hat. > Jetzt intressiert es mich wie Arbeitet ein Ingineur ? Die arbeit inform > von z.B. Quelltext des Ing. bassieren doch immer auf anderen Arbeiten. > Ein Ingineur arbeit einfach und Ergebnis orientiert. Ich habe immer > gedacht das ich auch pragmatisch und unkompliziert bin. Natürlich baut man auf anderen Dingen auf. Aber diese Dinge muss man vorher trotzdem verstehen. Zumindest wie man sie benutzt. Und das kann man dann auch testen, ob eine Komponente sich so benutzen lässt wie man sich das vorstellt. Wenn nicht, ist sie wohl ungeeignet oder fehlerhaft, oder man hat was nicht verstanden. Aber man weiß wo das Problem einzukreisen ist. > Ich war einfach zu sehr mit den Klausuren in meinem Studium der > Elektrotechnnik beschäftigt. Ich konnte alle bestehen ohne > durchzufallen. Aber das ist einfach absolut weit entfernt davon was für > Fähigkeiten in der Realität benötigt werden. Die Abschlussarbeit sollte natürlich ein Thema sein mit dem du dich auskennst. Wenn es da um FPGAs geht, dann gehe ich davon aus, du hast dich im Studium so viel damit beschäftigt und bist darin ziemlich fit. Wenn nicht, dann ist das Thema vielleicht einfach falsch gewählt. Liegt dir ein anderes Thema besser? Warum gerade FPGAs?
@cyblord Natürlich du hast absolut recht. Die Arbeit die ich momentan mache ist Copy and Paste. Aber mir wurde auch keine andere Möglichkeit gegeben. Mein Projekt baut auf drei anderen Projekten auf. Aber keines der Projekte habe ich vollständig zu Verfügung gestellt bekommen. So das ich keine richtige Fehler Analyse machen kann. Da einfach kein Quelltext funktioniert. Darunter sind zwei der betreffenden Personen nicht mehr anzutreffen und sie haben einfach viele Quelltexte ihrer Projekte gelöscht. Da zu haben jeweils die Arbeiten unterschiedliche Versionen und unterschiedliche Aufgaben gehabt. @der_andere_sebastian Danke für deine Antwort. Du hast mich wieder Aufgebaut.Ich muss noch intensiver mit meinem Betreuer reden. Den das sind Probleme die nicht richtig lösbar sind. Zudem habe ich mich schon informiert bezüglich eines Abbruches es ist Möglich. Ich habe auch schon mit einem Alternativen Betreuer gesprochen. Der mir ermöglichen würde sofort neu zu beginnen. Eine sehr schwierige Situation. Ich bin sehr stark unter Stress. Habe seit zwei Wochen durchgehend Augen zucken. Bin jeden Tag in der Uni etc. Das ist glaube ich keine gute Lösung und vorallem nicht gesund.
Huber W. schrieb: > So das ich keine richtige Fehler Analyse machen kann. Da einfach kein > Quelltext funktioniert. Darunter sind zwei der betreffenden Personen > nicht mehr anzutreffen und sie haben einfach viele Quelltexte ihrer > Projekte gelöscht. Dann hat der Betreuer dieser Arbeiten versagt. An dem Lehrstuhl bei dem ich meine Arbeiten geschrieben habe war es Usus dem Betreuer einen Datenträger mit allen Sourcen inkl. Anleitung wie man das Zeug zum Laufen bekommt zu geben damit es ins Lehrstuhlarchiv wandern konnte.
Huber W. schrieb: > Ich bin kein Ingineur. Eines vorneweg: sowas gibt es auch gar nicht... Du könntest bestenfalls ein Ingenieur sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur > Jetzt intressiert es mich wie Arbeitet ein Ingineur ? Er zerlegt eine große Gesamtaufgabe in kleine Teilprobleme, löst die nacheinander und fügt dann Alles wieder zu einem Ganzen zusammen. > Seit zwei Wochen beschäftige ich mich mit dem Projekt. Das ist noch nicht allzu lange. Allerdings sollten sich jetzt schon so langsam einzelne Teilaspekte herauskristallisieren. > Ich bin sehr stark unter Stress. Das kann schon mal vorkommen. Es gibt Leute, die laufen unter Stress zur Höchstform auf, andere klappen zusammen. Die Grenze dazwischen ist schmal. Du kannst dir selber sagen: in 3 Monaten ist das alles vorüber. Wozu die Panik? Lehn dich zurück, sprich mit deinem Betreuer und zeige ihm das Dilemma auf. Er sollte dann eine passende Neuausrichtung des Ziels vorschlagen können. Denn es hilft dir und ihm nichts, wenn gar nichts voran geht... Wenn du allerdings ein für dich komplett untaugliches Thema gewählt hast, nur weil es gerade "hipp" ist, dann solltest du dorthin wechseln, wo du dich auskennst und dich wohlfühlst. Huber W. schrieb: > Die Arbeit die ich momentan mache ist Copy and Paste. Dieser Aktionismus ist ein schlechter Ansatz. Du solltest erst mal versuchen, zu verstehen, was du hast, was geht und wo du hin willst. Sebastian E. schrieb: > Erst einmal: Kopf hoch. Es haben schon Leute mit nicht oder nur > teilweise funktionierenden Projekten den Bachelor gemacht. Durchaus. Oft reicht es aus, aufzuzeigen, dass der bisher eingeschlagene Weg eine Sackgasse war und eine Neuausrichtung aufgezeigt werden kann. Oder wenn ein bisher undokumentiertes Projekt zusammengefasst und umfassend analysiert und beschrieben wird. Das hier ist allerdings schon ein Punkt der auf Antwort wartet: Cyblord -. schrieb: > Wenn es da um FPGAs geht, dann gehe ich davon aus, du hast dich im > Studium so viel damit beschäftigt und bist darin ziemlich fit. Korrekt. Es ist unbedingt umfassendes Vorwissen nötig. Sicher klappt es bestenfalls bei überragend guten Ingenieren, sich im verfügbaren Zeitrahmen in Hardwarebeschreibung auf FPGAs einzuarbeiten und gleichzeitig ein Projekt weiterzuführen. Hast du (auch in deiner Freizeit) schon was mit FPGAs gemacht? > Liegt dir ein anderes Thema besser? Warum gerade FPGAs? Und warum in D unbedingt Verilog?
Wie "groß" ist den Dein Projekt? Zum einen bietet sich an, das ganze große in kleine Teilprobleme zu zerlegen. Aber auch das setzt natürlich vorraus, dass Du gute FPGA-Kentnisse hast. Hast Du denn schonmal vor Deiner BA-Arbeit etwas mit FPGAs programmiert? VHDL ist leider weit weg von dem C++ welches man im Studium lernt, vlt. ist es sinnvoller erst einmal ein paar tutorials durchzuarbeiten bevor man sich dann an die große BA-Arbeit begibt....
Lothar M. schrieb: >> Jetzt intressiert es mich wie Arbeitet ein Ingineur ? > Er zerlegt eine große Gesamtaufgabe in kleine Teilprobleme, löst die > nacheinander und fügt dann Alles wieder zu einem Ganzen zusammen. Wollte ich auch gerade schreiben. Wenn man Programme als großen monolithischen Block ansieht, kann man nur auf die Nase fallen. Es gilt besonders beim Programmieren: "Divide et impera" Huber W. schrieb: > Die Arbeit die ich momentan mache ist > Copy and Paste. Damit ist das Chaos vorprogrammiert. Sobald etwas Ähnliches an 2 oder mehr Stellen benötigt wird, macht man daraus ein Modul und ruft es dann nur noch an diesen Stellen auf. Und spätestens, wenn man in dem Modul einen Fehler entdeckt oder es erweitern muß, ist man froh darüber, daß man die Änderungen nur an einer Stelle machen muß und nur ein Modul testen muß. Programmieren ist keine Magie. Erfahrene Programmierer unterscheiden sich von Anfängern nur dadurch, daß sie ein paar Binsenweisheiten kennen und anwenden. Und einige haben diese Binsenweisheiten auf die harte Tour gelernt (Projekt gegen den Baum fahren, wegschmeißen, komplett neu anfangen).
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