Gast
#4513884
Hallo, ich versuche erstmals, Millivolt-genau mit einem digitalen Oszilloskop zu messen. Ich benutze diverse bauartverschiedene 1x Tastköpfe an einem analogen und einem digitalen Oszilloskop, die auf 1 Millivolt/dev eingestellt sind. Die Masseklemme des Tastkopfes ist unmittelbar an dessen Spitze angeklemmt, also kurzgeschlossen. Ich berühre eine beliebigen Punkt auf einer stromlosen Platine. Mit dem analogen Instrument nehme ich zunächst eine saubere Wellenlinie wahr. Beim digitalen hingegen ist der ganze Bildschirm mit Geflackere gefüllt. Jetzt schaue ich mir den analogen Ossi noch einmal genauer an und drehe die Helligkeit hoch. Tatsächlich ist da neben der deutlichen Wellenlinie ein kaum wahrnehmbarer wabender Nebel auf dem gesamten Schirm. Kann es sein, dass durch die Digitalisierung dieser Nebel so "verstärkt" wird oder ist das digitale Oszilloskop einfach schlecht? Hat jemand schon einmal das Gleiche beobachtet oder könnte versuchen, das nachzuvollziehen?