Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstand in laufender Schaltung tauschen


von Jochen Drempel (Gast)


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Guten Morgen liebe Forumsgemeinde,

ich habe aktuell ein Problem, und ich hoffe das es dafür eine Lösung 
gibt.

Ich muss in einer im Betrieb befindlichen Schaltung einen Widerstand 1:1 
ohne Unterbrechungen tauschen. Der Widerstand hat 150 Ohm und muß mit 
einem anderen 150 Ohm Widerstand getauscht werden. Der Wert darf während 
des Tauschens nicht verändert werden. Einen zweiten Widerstand parallel 
dazu löten funktioniert ja nicht da ich dann erst 75 Ohm mit beiden 
Widerständen habe

Ich dachte an eine Schaltung mit blitzschnellen Transistoren, fällt der 
eine Widerstand weg, wird sofort auf den neuen umgeschaltet. Ist so 
etwas irgendwie möglich?

Danke schon einmal für Eure Ideen oder Vorschläge.

Gruß
Jochen

von Seltsam (Gast)


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Grundsätzlich lässt sich ALLES abschalten (spätestens bei einem 
Stromausfall ist alles Dunkel)! Um was für ein Gerät geht es denn?

Wenn es so schwer abzuschalten ist oder so extrem wichtig ist, was 
machst du denn dann, wenn dein "Versuch" schief geht?

Verstehst du, was ich meine? Bei einem AKW würdest du auch nicht XYZ 
tauschen, nur weil es schwer abzuschalten ist. Geht es ohne Abzuschalten 
schief, hast du ggf. schlimmere Probleme (beim AKZ vielleicht eine 
Kernschmelze) als wenn du gleich abgeschaltet hättest!

von Jochen Drempel (Gast)


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Das Problem ist ein Atmel und ein statischer RAM in der Schaltung, wird 
der Widerstandswert verändert, wird der Atmel für die Schaltung 
unbrauchbar und der statische RAM wird kurzgeschlossen. Die Daten auf 
dem RAM müssen aber auf alle Fälle erhalten bleiben.

von Georg (Gast)


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Jochen Drempel schrieb:
> Der Widerstand hat 150 Ohm und muß mit
> einem anderen 150 Ohm Widerstand getauscht werden

Weshalb denn, wenn er doch den richtigen Wert hat? No Risc no Fun? Das 
Risiko beim Tauschen ist doch viel höher.

Georg

von gigigigi (Gast)


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Es gibt Analogschalter mit sehr geringem Widerstand.
Damit geht sowas.
Ich würde das vorher an einem Demoschaltung ausreichend testen.

von xx (Gast)


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Da würde ich nach einer anderen Lösung suchen, denn entweder ist der 
Widerstand kurzzeitig höher oder niedriger. Z.B. die Daten des RAM 
sichern. ...

von Jochen Drempel (Gast)


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Der besagte 150 Ohm Widerstand hat die Funktion eines Gehäusedeckels und 
die Form einer Platine und verdeckt die gesamte Schaltung, soll heissen 
wenn ich den Deckel welcher mit einem Kontaktschwann auf der Platine 
verbunden ist einfach abnehme, wird die Schaltung unbrauchbar. Da die 
eingebauten Batterien in der Schaltung irgendwann unter eine gewisse 
Grenze fallen, verliert der SRAM seine Daten. An die Batterien komme ich 
aber nur ran, wenn ich vorher den Deckel entferne.

von Seltsam (Gast)


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Jochen Drempel schrieb:
> Da die
> eingebauten Batterien in der Schaltung irgendwann unter eine gewisse
> Grenze fallen, verliert der SRAM seine Daten. An die Batterien komme ich
> aber nur ran, wenn ich vorher den Deckel entferne.

Und den Deckel kannst du nicht abnehmen, da der SRAM auch dann seine 
daten verliert... Wer baut den so etwas? Dann sind die Daten doch 
sowieso irgendwann weg!? Eine Schaltung die zu 100% funktionieren MUSS 
und NIEMALS ausfallen darf wird über Batterie versorgt?

Das Hört sich gerade so an, als wolltest du an einer fremden Schaltung 
was pfriemeln, wo du nichts dran verloren hast... Du bist 
zufälligerweise kein Einbrecher der eine EMA austricksen will? :D

Was ist denn an diesen Daten so immens wichtig?

von Hendrik D. (Firma: dg3hda) (dg3hda)


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Das ist eine Sabotagesicherung und Du willst also sabotieren :)

von Seltsam (Gast)


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Wenn die Daten wichtiger als alles andere sind:

Dann schneide das Ding halt einfach auf oder öffne es mit Gewalt, dann 
kommst du an die Batterien ;)

von Rene H. (Gast)


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Hendrik D. schrieb:
> Das ist eine Sabotagesicherung und Du willst also sabotieren :)

Oder er will sich nicht in die Luft sprengen:)

Ein Foto vom Aufbau kannst Du sicher auch nicht machen?

von Mike M. (mikeii)


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Speicher von Spielautomaten haben sowas eingebaut. Optische Sensoren 
sind übrigends auch mit drin

von Jochen Drempel (Gast)


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Der Hersteller möchte um alles in der Welt verhindern, dass die Daten 
auf dem SRAM ausgelesen, bzw. darum geht es hauptsächlich, manipuliert 
werden. Es handelt sich um ein Datenbank eines Geldspielautomaten. Wenn 
man so ein Gerät erhalten möchte, muß man eine Möglichkeit haben die 
Batterien der Datenbank rechtzeitig zu wechseln, bevor der SRAM seine 
Daten verliert. Die Datenbanken gibt es nur vom Hersteller im Austausch 
solange diese noch eine gewerbliche Zulassung haben, das heisst 
irgendwann ist Schluss und man kann einen kompletten Automaten entsorgen 
da die Datenbank nicht mehr will. Mir geht es darum die Batterien zu 
wechseln. Die Daten auf dem SRAM werden von einem Atmel verschlüsselt, 
aber dafür interssiere ich mich auch nicht.

von Rudolph R. (rudolph)


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Okay, ist lustig, also was solls.

Ein Ansatz wäre vielleicht noch, was mit dem Widerstand überhaupt 
gemacht wird.
Wenn das Ding Teil eines Spannungsteilers ist und der Controlller die 
resultierende Spannung misst, könnte man vielleicht die Spannung 
einspeisen.

Ein anderer Ansatz wäre auf der einen Seite ein Kabel mit beiden Seiten 
anzulöten und dann aufzutrennen, so dass die Verbindung durch das Kabel 
geht.

Oder wie beschrieben einen anderen Weg in das Gerät hinein suchen.

von Jochen Drempel (Gast)


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Ich habe schon alle Möglichkeiten durch, das einzige was funktionieren 
wird ist den Widerstand konstant zu halten. Gibt es wirklich keine 
Möglichkeit mit einer Schaltung den Widerstand bei Wegfall mit einem 
anderen im ms Bereich zu überbrücken?

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Wie wäre es mit folgender Idee:

Ziel ist ja, den vorhandenen 150 Ohm durch einen neuen 150 Ohm zu 
ersetzen.

also nimmt man folgende Schaltung:

   |--- 150_alt -- Poti (0...n Ohm)---|
---+                                  +---
   |--- 150_neu -- Poti (n...0 Ohm)---|


Es sollte dann ein Stereo-Poti verwendet werden, welches 
"entgegengesetzt" verschaltet ist: der obere Zweig hat dann nahezu 0 
Ohm, der untere Zweig nahezu XX Ohm.

Die Bauteile werden entsprechend eingebaut (initial: 150_alt Poti auf 0 
Ohm), dann das Poti in andere Endstellung gebarcht, und dann wird alles 
wieder ausgebaut.

Solch ein Einbau geht mit genügender Vorsicht auch in einer laufenden 
Schaltung, sollte aber sicherlich vorher trocken ausprobiert werden. 
Kontinuierliche Kontaktgabe des Potis ist Voraussetzung.

Bei einem linearen Poti von 330 Ohm komme ich auf folgende 
Gesamt-Widerstandswerte:

114
130
142
151
156
158
156
151
142
130
114

Die Schaltung muß natürlich die wechselnden Werte "ab können", speziell 
den Sprung von 150 auf 114


---

villeicht ließe sich auch mit einem "elektronischen" Poti was machen, 
welches durch einen Controller angesteuert wird, und dann die Linearität 
im Mittelbereich gewährleistet ist (und es wesentlich hochohmiger gehen 
könnte, bei 5K gibt es nur noch 2.7% Abweichung im Endwert [147/150])

Alternativ könnte man auch 2 Mono-Zehngangpotis verwenden, und manuell 
vorsichtig gegenläufig hochdrehen

von Stefan F. (Gast)


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Ich glaube diese und jede andere denkbare Schaltung wird ihm nichts 
nützen, denn er müsste das Gerät öffnen, um sie einzubauen. Und öffnen 
will er ja erst, nachdem die Schaltung eingebaut wurde.

von Rudolph R. (rudolph)


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Jochen Drempel schrieb:
> Ich habe schon alle Möglichkeiten durch, das einzige was funktionieren
> wird ist den Widerstand konstant zu halten.

Du hast also mehr Informationen, warum rückst Du damit dann nicht raus?

> Gibt es wirklich keine Möglichkeit mit einer Schaltung den
> Widerstand bei Wegfall mit einem anderen im ms Bereich zu überbrücken?

Wenn Du schon meinst auf beide Seiten vom Widerstand zu kommen um da 
eine Schaltung anschliessen zu können, warum funktioniert es dann nicht,
die Anschlüsse zu verlängern?
Also wie im Bild, erst die blauen Leitungen zusätzlich anschliessen, 
dann auftrennen.
Die zusätzlichen Leitungen sollten nur nicht mehrere Ohm haben.

von Basti (Gast)


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Wenn der Widerstand nur als ein Spannungsteiler fungiert, dann muss doch 
nur die Spannung über diesen Widerstand konstant gehalten werden.
Ergo: Spannung messen, externen Spannungsquelle mit dieser Spannung 
anschließen.

Ähnliches sollte bei einem Stromteiler funktionieren.

Sollte der Widerstand komplex sein und/oder Strom-Spannungs-Rampen 
gefahren werden, wirds echt spannend...

von Jochen Drempel (Gast)


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Vielen Dank erstmal an Alle und besonders an Wegstaben Verbuchsler.

Ich kann lediglich den 150 Ohm Widerstand der Bohrschutzplatine auf der 
Schaltung abgreifen, die Idee mit den Potis ist gut, aber leider kann 
ich den Poti nicht zwischen diesem Widerstand einschleifen, da es keine 
Möglichkeit gibt die Schaltung dort aufzutrennen. Die einzige 
Möglichkeit einzugreifen wäre auf parallelem Weg. Ich wußte das es 
kompliziert wird...

von Klaus (Gast)


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Nur mal so aus Neugierde, weil ich mir aus den von Dir genannten Fakten 
Verschiedenes, aber nichts Eindeutiges vorstellen kann (Fotos wären 
hilfreich). Ich denke nicht, dass ich wirklich helfen kann.

Ist der Deckel selbst konstruktiv der Widerstand? Oder handelt es sich 
um einen handelsüblichen Widerstand, etwa wie hier: 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e3/3_Resistors.jpg/330px-3_Resistors.jpg

Verstehe ich es richtig, dass die Anschlüsse des Widerstandes zugänglich 
sind? Ohne den Deckel zu öffnen? Wie genau sieht das aus? Insbesondere: 
Auf welche Weise ist dieser Widerstand mit dem Rest der Schaltung 
verbunden?

Auf welche Weise wird der Widerstand zerstört oder abgetrennt, falls Du 
den Deckel öffnen würdest? (Skizze oder Foto).

von Frank B. (frank501)


Angehängte Dateien:

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Nur eine Vermutung, deren Richtigkeit ich nicht belegen kann. Und wenn 
ich falsch liege wäre das vermutlich fatal für den Automaten:
Da der Mikrocontroller, wenn ich es richtig verstanden habe, über 
Batterie gespeist wird, dann wird er vermutlich nicht dauernd den 
Widerstand überprüfen sondern, um Strom zu sparen (sonst wäre eine 
Batterie vermutlich in kürzester Zeit leer), nur in festgelegten 
Intervallen.

Ich habe mal aufgemalt, wie ich es versuchen würde, wenn alles Andere 
ausscheidet.

Der untere Widerstand ist der original vorhandene, der obere wird über 
einen zweipoligen Umschalter an diesen angeschlossen.
Nachdem die Verbindungen angelötet (oder anders verbunden sind) kann man 
die Verbindungen an den mit den Kreuzen markierten Stellen auftrennen 
und hat immer noch den originalen Widerstand in der Schaltung.
Nun kann man (mit etwas Glück) im passenden Moment umschalten und hat 
den Ersatzwiderstand in der Schaltung.

Aber ich übernehme natürlich keine Gewähr, das es so funktioniert.

Frank

von Jochen Drempel (Gast)


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Also, wie gesagt ist das Problem, das ich den vorhandenen Widerstand 
nirgendwo aus der Schaltung heraustrennen kann.

Der Widerstand ist eine Platine die als Deckel dient, bestehend aus 
winzig kleinen Leiterbahnen welchen einen Widerstand von ca. 150 Ohm 
ergeben. Verbunden wird das ganze mit einem kleinen Kontaktschwämmchen 
zwischen Platine und jener Bohrschutzplatine. Das Konstrukt verliert 
oftmals mit der Zeit auch einfach den Kontakt, oder ein kurzer Schlag 
reicht schon aus um den Kontakt kurzzeitig zu untebrechen und der 
Dateninhalt ist weg...

Die Bohrschutzplatine bekommt einmal Masse, und durch den anderen 
Kontakt geht das ganze an zwei 1KOhm Widerstände, diese führen dann an 
zwei Eingänge eines Atmel Atmega 48V.

von Noch einer (Gast)


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Kling ja so, als wäre es einfacher, du tauscht das ganze Modul gegen 
eine eigene Platine aus und schreibst dafür ein eigenes Programm.

(Dann könntest du auch eine Webcam mit Gesichtserkennung anschließen, 
nur die sympathischen Leute gewinnen lassen.)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Schon mal probiert, bei einem laufenden Ottomotor einen Kolben zu 
wechseln? Oder die Nadel in einer laufenden Nähmaschine?

von Schubi Damdam (Gast)


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Jochen Drempel schrieb:
> Der Hersteller möchte um alles in der Welt verhindern, dass die Daten
> auf dem SRAM ausgelesen, bzw. darum geht es hauptsächlich, manipuliert
> werden. Es handelt sich um ein Datenbank eines Geldspielautomaten.

Das ist auch vollkommen richtig so! Wenn man sich vor Augen hält, wie 
viele Leute durch Spielautomaten in den Ruin getrieben wurden, wie viele 
werden es dann erst durch manipulierte und nicht mehr zugelassene 
Automaten sein?

Seid ihr von allen guten Geistern verlassen, ein solches Ansinnen zu 
unterstützen?

von Marc H. (marchorby)


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Mach mal von dem Ding ein Foto! Ich kenne da etwas!

von Jochen Drempel (Gast)


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Schubi Damdam schrieb:
> Das ist auch vollkommen richtig so! Wenn man sich vor Augen hält, wie
> viele Leute durch Spielautomaten in den Ruin getrieben wurden, wie viele
> werden es dann erst durch manipulierte und nicht mehr zugelassene
> Automaten sein?
>
> Seid ihr von allen guten Geistern verlassen, ein solches Ansinnen zu
> unterstützen?

Wer das Wissen hat den Inhalt des RAM auszulesen um ihn anschliessend 
manipuliert wieder aufzupielen, der lacht über die Öffnung ohne 
Datenverlust.

Hier geht es überhaupt nicht um eine Manipulation der Daten, sondern um 
eine Öffnung der Datenbank zum Batterietausch uns somit zum Erhalt der 
Daten.

von Schubi Damdam (Gast)


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Jochen Drempel schrieb:
> Hier geht es überhaupt nicht um eine Manipulation der Daten, sondern um
> eine Öffnung der Datenbank zum Batterietausch uns somit zum Erhalt der
> Daten.

Ist ja gut...
Ich glaub's ja schon. Ich glaube nämlich auch Alles, was mir in den 
Nachrichten erzählt wird.

von Steven M. (8023)


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um auf die spannung zurückzukommen... hindert dich etwas daran, am 
schwämmchen die spannung zu messen, und die spannung dann dort aus einer 
externen quelle anzulegen? denn darauf läuft es doch hinaus, dass 
spannung x nach dem deckel am atmel aufläuft..., oder?

von Georg G. (df2au)


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Steven M. schrieb:
> am
> schwämmchen die spannung zu messen, und die spannung dann dort aus einer
> externen quelle anzulegen

Wenn der Entwickler halbwegs wusste, was er macht, ist es keine 
Gleichspannung sondern ein vom Prozessor zufällig getaktetes Signal.

von Bernd K. (prof7bit)


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Flüssiges Helium.

Kühle das ganze Gerät auf nahe des Nullpunkts herunter, dann entferne 
gemütlich den Deckel, trenne den RAM-Chip von der Schaltung, schließe 
externe Spanungsversorgung und Datenleitungen an, fahre die Temperatur 
langsam wieder hoch auf Zimmertemperatur, dann lies ihn aus. Fertig.

von Dial (Gast)


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> Seid ihr von allen guten Geistern verlassen, ein solches Ansinnen zu
> unterstützen?

Ist das nicht so oder so kriminell (Umgehung von 
Datenschutzmechanismen)?

von Georg G. (df2au)


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Dial schrieb:
> Ist das nicht so oder so kriminell (Umgehung von
> Datenschutzmechanismen)?

Das Ding gehört ihm, er macht keinen Handel damit, was soll da kriminell 
sein? In meinen vier Wänden darf ich vieles...

von Hp M. (nachtmix)


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Schubi Damdam schrieb:
> Das ist auch vollkommen richtig so! Wenn man sich vor Augen hält, wie
> viele Leute durch Spielautomaten in den Ruin getrieben wurden, wie viele
> werden es dann erst durch manipulierte und nicht mehr zugelassene
> Automaten sein?

Gewöhnlich geht es bei solchen Trickschaltungen nicht um die Moral, 
sondern um Geld.
Ich hatte vor zig Jahren mal mit einem amerikanischen Hersteller 
gesprochen, der noch ein magnetisches Speicherverfahren (iirc 
Bubble-Memory) in seinen Spielautomaten einsetzte.
Batterie gestütztes RAM war zu unsicher, da es beim Stromausfall sofort 
seine Daten vergisst.
Dass dies nicht passieren durfte, war eine Zulassungsbedingung des 
Finanzamtes!

von Georg G. (df2au)


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Hp M. schrieb:
> Zulassungsbedingung des
> Finanzamtes!

Geldspielgeräte werden in Deutschland von der PTB zugelassen.

von Thomas H. (Firma: CIA) (apostel13)


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Ich würde gerne meine Kupplung bei laufendem Motor wechseln, hat jemand 
einen Tip? :-))

von Dial (Gast)


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Thomas H. schrieb:
> Ich würde gerne meine Kupplung bei laufendem Motor wechseln, hat jemand
> einen Tip? :-))

Du kannst deine Kupplung wechseln, solange du das Auto in Ruhe lässt.

von Nosnibor (Gast)


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Also wenn ich die Beschreibung mit den zwei Prozessorpins richtig 
interpretiere, ist einer davon ein Ausgang, der gelegentlich eine 
Prüfspannung an den von den Widerständen (und der Deckelplatine) 
gebildeten Spannungsteiler anschließt. Der zweite Prozessorpin mißt 
dann, welche Spannung sich am Abgriff einstellt. Die Software wird beide 
Werte prüfen: den erwarteten Wert bei korrektem Widerstand und 
angelegter Prüfspannung und 0V, wenn die Prüfspannung abgeschaltet ist.

Man könnte also mit einem Oszi den Spannungsverlauf an der Deckelplatine 
prüfen; ich würde da ein Rechteck mit einer Amplitude von 5-10% der 
Batteriespannung erwarten. Wenn man jetzt der Deckelplatine eine 
Schaltung (künstliche Z-Diode) parallelschaltet, die die an ihr 
abfallende Spannung auf diese Amplitude begrenzt, kann man die 
Deckelplatine entfernen. Vor dem Batteriewechsel sollte man aber wieder 
einen ohmschen Widerstand anschließen, da die Prüfspannnung sicherlich 
mit der Batteriespannung skaliert.

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