Gast
#4515005
Ich hatte ein planmäßiges Mitarbeitergespräch mit einem Vorgesetzten: Mein Gegenüber begann das Gespräch damit, dass er nicht über Zielvereinbarungen reden möchte die an irgendwelche Leistungen gekoppelt sind, da dies zu einer für beide Seiten angespannten Gesprächsatmosphäre führe. Man könne Ziele "auch so" vereinbaren. Nun muss man folgendes wissen: 1. Es ist bei uns aufgrund von Rahmenbedingungen eher die Ausnahme Ziele geknüpft an Boni zu vereinbaren. 2. Ich hatte derartiges gar nicht vor. 3. Ich hätte das Gespräch jederzeit abbrechen können ohne nennenswerte Konsequenzen fürchten zu müssen (!). Ich habe dazu gar nichts gesagt und das weitere Gespräch war sogar ganz angenehm. Was mir nicht aus dem Kopf will: Warum diese Eröffnung? Die war total unnötig! Hätte ich verhandeln wollen, dann hätte ich den plumpen Anker einfach zurückgeworfen. Und die Motivation "Personalkosten drücken" kann ich mir nicht vorstellen. Was denkt ihr darüber? No-Go? Akzeptabel? Pikiert nachhaken? Wie hättet ihr an meiner Stelle reagiert?