Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verzögerungsschaltung hilfe Transistor falsch verstanden?


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von Hannes (Gast)


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Hallo liebe Community,

ich versuche gerade eine Zeitverzögerung mittels Transistor und Elko auf 
die Beine zu stellen, habe die angehängte Schaltung nach gebaut. Nun bin 
ich verwundert warum die LED langsam aus geht mit einen gewissen 
Dimmefekt. Nach meinem Verständnis schaltet der Transistor den vollen 
Strom durch wenn auf der Basis 0,7 V anliegen. Also sollte die LED 
sobald der Strom unter 0,7 V ist einfach ausgehen. Warum ist das nicht 
so und bekommt man es irg. wie so hin?

: Verschoben durch User
von Hannes L. (hannes)


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Hannes schrieb:
> Warum ist das nicht
> so

Weil ein nakter Transistor kein Schmitt-Trigger-Verhalten hat.

Wink mit Zaunpfahl: Nach Schmitt-Trigger suchen...

...

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hannes schrieb:
> Also sollte die LED sobald der Strom unter 0,7 V ist einfach ausgehen.
> Warum ist das nicht so
Weil diese 0,7V als Kennlinie nicht rechtwinklig, sondern abgerundet 
sind. D.h. auch bei 0,65V wird der Transistor noch ein wenig leiten...

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Lösung: Wenn Du statt der LED ein Relais (ohne Vorwiderstand) benutzen 
würdest, dann geht's.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Dirk J. schrieb:
> statt der LED ein Relais
Denn das Relais hat eine (sehr ausgeprägte) Hysterese wie ein 
Schmitttrigger...

von rs (Gast)


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Vorschlag:

Anbei eine Schaltung die mir spontan dazu einfallen würde.
Nach Simulation deiner Schaltung würde das ganze sonst einige Sekunden 
dauern.

Grüße

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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rs schrieb:
> Anbei eine Schaltung die mir spontan dazu einfallen würde.
Durch den zusätzlichen Entladewiderstand parallel zum Kondensator geht 
das Abschalten hier schneller. Das wäre aber schlecht, wenn man eine 
längere "Haltezeit" will. Und wenn man dann 5sec Nachleuchtdauer hat, 
dann schaltet diese Schaltung genauso langsam ab.

Ich würde einfach eine 2. Transistorstufe einbauen, die "verschärft" 
den Schaltpunkt...

von dolf (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Das wäre aber schlecht, wenn man eine
> längere "Haltezeit" will.

man nehme n paar transis mehr und schon sind lange haltezeiten kein 
problem mehr.
diese schaltung gab  es vor langer zeit als ic a902d.
den nachfolger gibt´s als a302d immer noch in der bucht.
der c darf wegen der leckströhme kein elko sein.
ansonsten benutzt man halt nen lm393 o.ä. oder nen cd4093 o.ä als 
trigger.

von Jens G. (jensig)


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Und wozu brauchst Du so viele T's am Ausgang?
Man könnte die LED auch gleich in den C des T2 einschleifen ...

von Sascha (Gast)


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Und schon sind wir im Bereich wo die Aufgabe mit ICs kleiner, besser und 
billiger gelöst ist.

Aus Lerngründen sehr schön wenn man sowas kann, aber die optimale Lösung 
für die gestellte Aufgabe ist das nicht. Und so wie ich den 
Kenntnisstand des TE einschätze versteht der die ganzen Transistoren da 
auch gar nicht.

von Jens G. (jensig)


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>Und schon sind wir im Bereich wo die Aufgabe mit ICs kleiner, besser und
>billiger gelöst ist.

Wirklich? So wesentlich ist der Unterschied bei dieser einfachen Sache 
nun wirklich noch nicht.
Wenn man mal vom einfachsten SchmittTrigger ausgeht, dann ersetzt man 
nur die Transistoren, und evtl. einen R mit einem IC.
Taster, Eingangs-RC-Netzwerk, LED und deren Rv muß man so oder so drin 
haben.

von dolf (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Und wozu brauchst Du so viele T's am Ausgang?

t3 dient der entkopplung zwischen dem riggerteil und dem schalttransi 
t5.
t4 ist ist für die negation zuständig.
der nachfolger a302 ist deutlich komplizierter aufgebaut.
der nutzt schon opamp technik.
man kann für die triggerfunktion natürlich auch nen billigen und überall 
erhältlichen lm393 verwenden.
allerdings benötigt man mehr drum herum als beim 902/302.

von Hannes L. (hannes)


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Sascha schrieb:
> Und schon sind wir im Bereich wo die Aufgabe mit ICs kleiner, besser und
> billiger gelöst ist.

Richtig. Jetzt käme nach dem einfachen Schmitt-Trigger mit 2 
Transistoren als nächste Stufe der NE555 in betracht, möglichst in 
CMOS-Version (Stromverbrauch). Aus Sicht der Peripherie-Beschaltung 
könnte dann auch der Einsatz eines ATTiny13 sinnvoll sein.

Trotzdem ist aber die Erkenntnis des TO, dass ein einfacher Transistor 
alleine eben noch kein optimales digitales Bauelement ist, ein wichtiger 
Meilenstein in Richtung Digitaltechnik.

...

von Dietrich L. (dietrichl)


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Hannes schrieb:
> Nach meinem Verständnis schaltet der Transistor den vollen
> Strom durch wenn auf der Basis 0,7 V anliegen.

Das ist falsch.
Entscheidend ist nicht die Spannung, sondern der Strom, der in die Basis 
fließt! Es ist schon richtig, dass der Strom erst dann fließt, wenn die 
Spannung die 0,7V (*) überschreitet.
Der Ablauf ist wie folgt:
Der Basisstrom Ib = (Uelko - 0,7V) / 47kOhm ist am Anfang am größten 
(Uelko = 9V). Er entlädt den Kondensator, die Kondensatorspannung nimmt 
ab und der Basisstrom wird immer kleiner (-> e-Funktion). Je nach 
Stromverstärkung des Transistors reicht der Strom irgendwann nicht mehr 
aus, den Transistor völlig durchzusteuern, und er fängt langsam an zu 
sperren (-> Dimmeffekt).

(*) Das ist jetzt grob vereinfacht, denn in Wirklichkeit ist das kein 
scharfer Knick, sondern man muss den Strom/Spannungsverlauf einer Diode 
(Basis-Emitter-Diode) berücksichtigen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Diode#Kennlinie

Gruß Dietrich

von Eddy C. (chrisi)


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Hey Hannes,

Abseits von Schmitt-Trigger, NE555 usw. noch ein Hinweis zu Deiner 
konkreten Schaltung:

Betrachte weniger die Spannung, welche an der Basis anliegt, sondern den 
Strom durch die Basis. Kollektorstrom und Basisstrom stehen in einem 
festen Verhältnis, der Stromverstärkung des Transistors.

Der Basisstrom nimmt annähernd in einer e-Funktion ab. Der Transistor 
kann wegen seiner endlichen Stromverstärkung aber nur einen 
proportionalen Maximalstrom an die LED liefern. Das ist der Grund, warum 
die LED einige Zeit mit voller Helligkeit weiterleuchtet (Transistor ist 
noch voll eingeschaltet, in Sättigung) und dann allmählich dunkler wird.

von rs (Gast)


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Ich habe wohl die Aufgabenstellung nicht ganz verstanden! ;-)

Bin ganz deiner Meinung. Falls der Autor keinen großen Aufwand betreiben 
will, sollte eine zusätzliche Transistorstufe ausreichen um den 
Dimmeffekt merklich zu reduzieren. Anbei eine Schaltung, kein 
Schmitt-Trigger, die bei nicht betätigen des Tasters einen sehr 
niedrigen Ruhestrom aufweist (Batteriebetrieb und so).

von Hannes (Gast)


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rs schrieb:
> Vorschlag:
> Anbei eine Schaltung die mir spontan dazu einfallen würde.
> Nach Simulation deiner Schaltung würde das ganze sonst einige Sekunden
> dauern.
>
> Grüße

Würde das gerne mal nachbauen welches Software wird dafür von dir 
genutzt? Und könnte du evtl. die Datei für mich bitte bereitstellen?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hannes schrieb:
> welches Software wird dafür von dir genutzt?
Das altbekannte LTSpice von Linear Technologies.

von matze (Gast)


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#Hannes,

warum nicht eine einfache z-Diode in reihe mit dem 4,7k widerstand?

mfg
matze

von rs (Gast)


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Entschuldige meine nicht vollständigen Sätze!

Mit "das ganze" meine ich die Abschaltzeit des Transistors deiner zu 
Anfang gezeigten Schaltung. Wie Lothar schrieb, ist das mit LTSPice von 
Linear Technologies simuliert worden (1 Min Aufbau).

Zu der Schaltung mit zwei Transistoren:
Bedenke das der Strom durch die LED mit Temperaturänderung variiert. Mit 
R2 kann das "An" Zeitfenster justiert werden.

@Matze: Das mit der Z-Diode funktioniert, siehe Anhang, jedoch kann man 
so schlecht den Einschaltzeitraum einstellen. Oder hab ich dich falsch 
verstanden?

von Hannes (Gast)


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rs schrieb:
> Ich habe wohl die Aufgabenstellung nicht ganz verstanden! ;-)
>
> Bin ganz deiner Meinung. Falls der Autor keinen großen Aufwand betreiben
> will, sollte eine zusätzliche Transistorstufe ausreichen um den
> Dimmeffekt merklich zu reduzieren. Anbei eine Schaltung, kein
> Schmitt-Trigger, die bei nicht betätigen des Tasters einen sehr
> niedrigen Ruhestrom aufweist (Batteriebetrieb und so).

Ich möchte dir mal dazu den Hintergrund erklären evtl. fällt dir dazu 
eine komplette Schaltung ein die ich mal nach bauen kann häng an diesen 
Problem schon das ganze Osterwochenende und ist etwas deprimierend.

Ich habe mein Raspberry Pi über ein Modul angeklemmt was einen Li-ion 
Akku aufläd und sobald die Spannung vom Netzteil wegfällt der Akku den 
Raspberry so lange am leben hält bis er halt normal heruntergefahren 
ist. Nun zu meinen Problem die Spannung wird halt nie abgeschalten über 
den Akku und deshalb kann ich ihn nicht einfach neu starten wenn ich das 
Netzteil wieder anschalte.

Deshalb würde ich gerne dieses Problem wie folgt lösen, am liebsten wäre 
es mir dieses mit Transistoren zu lösen, denn viele Bauteile auser 
WIderstände, Elkos, und Transistoren besitze ich leider nicht.

Sobald die Spannung vom Netzteil(5-5,36V) und einen ausgewählten GPIO 
(3,3V) wegfällt, soll die Spannung vom Modul getrennt werden. Sobald die 
Spannung vom Netzteil wieder da ist soll die Spannung zum Modul wieder 
hergestellt werden. Sowas wie eine ODER-Schaltung realisiert über 
Transistoren wenn das Möglich ist. Da leider der GPIO früher auf LOW 
geht als mir lieb ist muss dort auch noch eine Zeitverzögerung von 5-10 
Sekunden her. Deshalb eigentlich dieser Thread.

Eventuell ist es dir möglich mir da etwas vorzuschlagen am liebsten so 
einfach wie es geht denn ich stehe noch sehr am Anfang im Thema 
Elektronik. Ich versuche mich weiter einzulesen aber geht halt nicht 
alles so schnell wie man das gerne hätte.

von rs (Gast)


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Hannes schrieb:
> Ich habe mein Raspberry Pi über ein Modul angeklemmt was einen Li-ion
> Akku aufläd und sobald die Spannung vom Netzteil wegfällt der Akku den
> Raspberry so lange am leben hält bis er halt normal heruntergefahren
> ist. Nun zu meinen Problem die Spannung wird halt nie abgeschalten über
> den Akku und deshalb kann ich ihn nicht einfach neu starten wenn ich das
> Netzteil wieder anschalte.


Also ist die Aufgabe eine ganz andere. Ohne das Netzteil und 
Akku-Lademodul zu kennen kann ich dir da leider nicht helfen. Dazu wäre 
auch ein Schaltplan / Anschlussplan hilfreich.

Es ist bestimmt elektronisch zu lösen, jedoch wird es schon ein wenig 
aufwendig werden..

von Hannes (Gast)


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Naja das Netzteil geht an das Lademodul, und man hat eine Spannung von 
5V für den Raspberry dieser kann an das Modul direkt über USB 
angeschlossen werden. Desweiteren ist am Modul noch ein Ausgang In+ und 
GND damit ist die Netzteil Spannung gemeint. Ich kann gerne den Namen 
des Moduls mal nennen das wäre hier das f014m. Es soll über eine 
einfache ODER Schaltung gesteuert werden wie oben schon erklärt, ich 
arbeite mich gerade etwas in das Programm ein dann versuch ich mich mal.

Deine Schaltung die du entworfen hast mit den 7 Sekunden Verzögerung 
muss noch mit einer ODER Schaltung verknüpft werden, aber ist das nicht 
ganz so einfach machbar?

Netzteil GPIO Modul->Rpi
0 0 0
1 0 1
0 1 1

Wie gesagt ich setz mich jetzt mal hin, und würde mich freuen wenn ihr 
mich so gut wie es geht verbessern würdet. Leider blutiger Anfänger. Bis 
hier hin schon mal einen großen Dank an euch.

von rs (Gast)


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Also verstehe ich dich richtig?

Der Laderegler bekommt per USB +5V Spannung. Aus dieser wird über den 
Laderegler der Rasp versorgt und der Akkumulator geladen.

Sollte das Netzteil ausfallen schaltet der Laderegler automatisch auf 
den Akkumulator um?

Ist das Problem, dass der Laderegler nach Netzteilausfall nicht weiter 
lädt, falls der Akku noch Spannung hat und angeschlossen ist?

Also muss erst nach dem Einschalten des Ladereglers der Akkumulator 
zeitversetzt niederohmig angeschlossen werden?

Das wäre ohne großem Aufwand zu realisieren.

von Hannes (Gast)


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Der Laderegler bekommt per USB +5V Spannung. Aus dieser wird über den
Laderegler der Rasp versorgt und der Akkumulator geladen.

Ja.


Sollte das Netzteil ausfallen schaltet der Laderegler automatisch auf
den Akkumulator um?

Ja


Ist das Problem, dass der Laderegler nach Netzteilausfall nicht weiter
lädt, falls der Akku noch Spannung hat und angeschlossen ist?

Nein, das Problem ist das der Raspberry (mini Computer) nach dem 
ausschalten weiterhin mit Strom vom Akkumulator versorgt wird. Auch wenn 
das Netzteil getrennt ist, wird dieser Zustand beibehalten. Warum 
Problem? Wenn ich das Netzteil wieder hinzu schalte wird der Raspberry 
nicht hochgefahren warum? Weil die Spannung vom Lademodul durch den Akku 
permanent aufrecht erhalten wird, und da sich durch das zusätzliche 
anschließen des Netzteil eigentlich nichts ändert, fährt er sich nicht 
hoch. Deshalb diese Schaltung ich bau einfach mal schnell was zusammen 
damit du vl. mal siehst was ich meine. Auch wenns falsch ist.

von Hannes (Gast)


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Wenn der 1. Transistor über das Netzteil "geöffnet" wird, kann das 
Lademodul den Raspberry mit Strom versorgen. Wenn der 2. Transistor über 
den GPIO-Port des Raspberrys ein HIGH bekommt dann soll dieser auch über 
das Lademodul den Raspberry versorgen. Und wenn der GPIO auf LOW 
schaltet das macht er nur wenn er herunterfährt, aber hier wird die 
Zeitverzögerung gembraucht, da er schon im Prozess des Herunterfahrens 
auf LOW schaltet er aber noch ein paar sekunden warten soll. Denn wenn 
er sofort die Spannung unterbrechen würde könnte es zu Schreibfehlen auf 
der Speicherkarte kommen und das Sstem ist gecrasht.

von rs (Gast)


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Dann könnte die Schaltung etwas für dich sein?

Habe mal einen Netzausfall simuliert nach einer Sekunde. Dabei kann vom 
GPIO Port des Raspberry auch ein high Signal anliegen, die 
Spannungsebenen werden durch die Dioden entkoppelt. Die Zeitverzögerung 
wird über den Kondensator C2 eingestellt, oder den Widerständen R1 und 
R10. Du musst natürlich mit dem Raspberry feststellen wann keine 
Netzspannung mehr anliegt. Das kannst du ja über einen Widerstandsteiler 
oder so realisieren.

von Hannes (Gast)


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Danke da blick sogar ich als Anfänger durch, bei den Mosfet muss ich ja 
mur drauf achten das er die A vom Raspberry aushält und im 5-6V Bereich 
liegt oder lieg ich da falsch? Oder gibt es da noch weitere 
unterschiede? Würde da fix über die Bucht was bestellen, da ich sonst 
alles da habe.

von rs (Gast)


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Ja richtig, z. B. der FET in der Simulation hätte die passenden Werte 
mit ausreichend reserve. Kann 20 V Drain-Source sperren und hält 4,5 A 
aus.

Meld dich, falls die Schaltung für dein Problem passen sollte. Hätte 
gerne eine Rückmeldung. ;)

von Hannes (Gast)


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Na ich werde Sie mal im Programm nachbauen, aber komm noch nicht ganz 
mit dem messen klar. Danach wenn des Mosfet kommt werd ich sie testen. 
Hast du vl. noch ein paar alternativen für den Mosfet? Die es evtl. auch 
in der Bucht zu kaufen gibt. Jetzt bei Reichelt zu bestellen würde mehr 
Versand kosten als alles andere. Und klar melde ich mich, super Hilfe 
muss man schon sagen ??.

von Hannes (Gast)


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Hätte noch eine Frage zur Schaltung, habe sie erfolgreich in LTSpice 
nach gebaut. Nur leider is mir aufgefallen das nach dem die VNetz 
abfällt die VCC hier Grün im Diagramm auf 4,2 geht. Ich dachte das liegt 
daran weil du die VBat auf 4,2 festgesetzt hast. Ich habe jetzt mal die 
Vbat auf 5 angehoben aber die Spannung fällt nach dem Trennen der VCC 
immernoch auf 4,2 kannst du das kurz erklären?

von Hannes (Gast)


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Ist der okay, IRLML 6402 als Mosfet?

von rs (Gast)


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Der scheint auf den ersten Blick geeignet zu sein!

von rs (Gast)


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Hannes schrieb:
> Hätte noch eine Frage zur Schaltung, habe sie erfolgreich in
> LTSpice
> nach gebaut. Nur leider is mir aufgefallen das nach dem die VNetz
> abfällt die VCC hier Grün im Diagramm auf 4,2 geht. Ich dachte das liegt
> daran weil du die VBat auf 4,2 festgesetzt hast. Ich habe jetzt mal die
> Vbat auf 5 angehoben aber die Spannung fällt nach dem Trennen der VCC
> immernoch auf 4,2 kannst du das kurz erklären?

das liegt an der Entkopplung durch die Dioden D2 und D3. Über diese 
fällt eine Spannung ab. Hab die Dioden aber nur für die Simulation 
eingefügt. Bei dir gibt es ja keine zwei Netzzuleitungen von dem 
Lademodul zum Raspberry, sondern nur eine einzige. Also kein Problem, in 
der realen Schaltung solltest du also diese Dioden weglassen ;)

von Hannes (Gast)


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Hallo,

bin gerade mit den Nachbau beschäftigt und habe doch einen IRF9510 
gewählt wegen der Größe des Bauteiles. Hier stellt sich nochmal die 
Frage ist dieses Bauteil geignet?

Habe mir für LTSpice die Lib dazu herunter geladen aber noch nicht zum 
laufen bekommen, entweder passt das Bauteil nicht zum Schaltplan oder 
das Bauteil wurde von LTSpice nicht angenommen. Bin mir da noch nicht 
sicher, und gerade am testen.

von Alfred B. (alfred_b979)


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Hannes schrieb:
>habe doch einen IRF9510 gewählt wegen der Größe des Bauteiles.

Sind Dir die beiden anderen zu klein?

> Hier stellt sich nochmal die Frage ist dieses Bauteil geignet?

Nein.

> entweder passt das Bauteil nicht zum Schaltplan

Ja.

> oder das Bauteil wurde von LTSpice nicht angenommen.

Ich fürchte, weil man den IRF9510 bei weitem nicht mit solch kleinen 
Steuer-Spannungen durchschalten kann.

Bleib am besten bei einem der beiden vorher gewählten, oder suche Dir 
einen anderen P-Channel, der dahingehend tauglich ist. (Bei -2,5V 
Steuerspannung spezifiziert.)

: Bearbeitet durch User
von Hannes (Gast)


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Schade, kenn mich bei den Mosfets nicht aus, habe sonst immer mit 
Transistoren gearbeitet. Ich werde wohl da nochmal schauen müssen. Evtl. 
noch ein vorschlag in einer Baugröße die man auch auf Breadboards 
verwenden kann und vorrätig bei Reichelt oder Conrad ist?

von Alfred B. (alfred_b979)


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Hannes schrieb:
> vorschlag in einer Baugröße die man auch auf Breadboards
> verwenden kann und vorrätig bei Reichelt oder Conrad ist?

Du willst die Schaltung erst bei LTSpice simulieren, und dann auf 
Breadboard testen, bevor Du "Dich an ein Stück Lochraster/Lochstreifen 
rantraust", oder wie soll ich das verstehen? O.O

Hier für den Notfall ein normaler "Logic-Level", (I(D) bei -4V als 
locker ausreichend befunden, aber durch die viel zu hohe 
Spannungsfestigkeit eigentlich viel zu hohe Kapazitäten - man müßte wohl 
den 47k Widerstand reduzieren, um nicht gar so langsam zu schalten, aber 
absolute Untergrenze für den realen Aufbau ist 47R [wegen Icmax(Q2)], 
davon bitte Abstand halten... in der Simu kann man ja ermitteln, was 
genügt).

https://www.reichelt.de/index.html?&ACTION=7&LA=3&OPEN=0&INDEX=0&FILENAME=A100%252FIRLU024N_IR.pdf

Bei einer Suche nach -2,5V-spezifizierten mit "langen Beinchen" wird man 
wohl etwas Zeit aufwenden müssen, die ich aber grade nicht habe. Ich 
würde an Deiner Stelle versuchen, etwas passendes aufzutreiben, und 
gleich eine Platine zu verwenden.

: Bearbeitet durch User
von Hannes L. (hannes)


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Hannes schrieb:
> kenn mich bei den Mosfets nicht aus,

Dann solltest Du das ändern. Es gibt zu jedem Typ ein Datenblatt. Diese 
kann man vergleichen. Und wenn man die angegebenen Parameter nicht 
versteht, so kann man danach im Netz suchen und bei Missverständnissen 
auch hier mal danach fragen. Ein bissel Eigeninitiative schadet aber 
auch nicht.

Als bedrahtete MOSFETs für direkte Ansteuerung von AVRs (also ohne 
Gate-Treiber, aber mit Gate-Widerstand um die 39 Ohm) haben sich bei mir 
diese beiden Typen durchgesetzt:

N-Kanal: IRLU024N
P-Kanal: IRFR9024

Sie zeichnen sich durch eine relativ geringe Gate-Kapazität aus und 
vertragen auch ordentlich Strom. Für ganz kleine Ströme nutze ich 
natürlich auch kleinere Typen im SOT23-Gehäuse.

Also besorge Dir bei IRF oder Vishay die Datenblätter, suche nach 
Bezugsquellen und los gehts.

...

von Alfred B. (alfred_b979)


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Hannes L. schrieb:
> N-Kanal: IRLU024N
> P-Kanal: IRFR9024

Ach Du Pein. Vor lauter "übergutgemeintem Drumherumgefasel" hab ich 
einen N-Kanal-Typen ausgewählt. Ich fass es nicht. (Mag auch mit der 
Uhrzeit zu tun gehabt haben.)

Sorry. Folge bitte einfach Hannes´ Anweisungen...

von Hannes (Gast)


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Habe den Schaltplan erfolgreich auf eine Platine gebracht, mit einem SMD 
Bauteil leider etwas schwieriger als gedacht aber läuft. Würde mir für 
später die von Hannes vorgeschlagenen Mosfets bestellen, diese sollten 
ja für die hier geforderten Spezifikationen geeignet sein oder?

Möchte an dieser Stelle noch einen großen Dank aussprechen an die 
Helfer.

von Jens G. (jensig)


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@ Hannes (Gast)

>Schade, kenn mich bei den Mosfets nicht aus, habe sonst immer mit
>Transistoren gearbeitet. Ich werde wohl da nochmal schauen müssen. Evtl.

Ist nicht so schlimmer. Schlimmer ist, daß Du den Mosfet scheinbar nicht 
als Transistor anerkennst ...

von Hannes (Gast)


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Hab ich dann später auch germerkt das es ein Transistor ist, die 
Bzeichnungen Gate, Drain und Source waren mir bisher nocht bekannt.

von rs (Gast)


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Kein Problem. Kannst dann ja mal berichten wie das ganze im System 
funktioniert.

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