Forum: Platinen Maschinelle Lötung?


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von Falk B. (falk)


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Hallo,

kann man solche Pins maschinell löten? Oder ist das alles gute 
Handarbeit?
Wenn ja, wie geht das?
Es geht nicht um eine aktuelle Anwendung, just nice to know.

MfG
Falk

von Wellenlöten (Gast)


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Schau mal nach Wellenlöten.

von Marcus P. (marc2100)


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von Joe F. (easylife)


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: Bearbeitet durch User
von Jonas L. (Firma: JL-Elektronik) (jonas1984) Benutzerseite


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Sehe ich genau so, Wellen oder Selektiv Löten scheidet aus da ansonsten 
die Pins mit Zinn überzogen währen. Außer PiP könnte auch Roboter oder 
Laser Löten genutzt worden sein.

Gruß Jonas

: Bearbeitet durch User
von nemesis... (Gast)


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Falk B. schrieb:
> kann man solche Pins maschinell löten?

Nach dem maschinellem Dispensern kann man das auch maschinell
löten (IR oder Vapour-Phase). Welle und Tauchlöten stoßen da
an ihre Grenzen.

von Falk B. (falk)


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Daß es KEIN einfaches Wellenlöten sein kann sollte wohl klar sein! Und 
wie kann ein automatischer Dispenser die Lotpaste an die Borung bringen? 
Wenn man es VOR dem Bestücken der Stiftleisten macht, klebt Lotpaste an 
den Stiften. Macht man es danach, müsste der Dispenser zumindest 
irgendwie schräg arbeiten. Denkbar. Wer weiß genaueres?

von Joe F. (easylife)


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Vielleicht wurde es auch mit Overprint gemacht (sehe ich auch zum ersten 
mal, sieht aber faszinierend aus):

Youtube-Video "Overprint of Solder Paste Reflow"

von Falk B. (falk)


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@Joe F. (easylife)

>Ich tippe auf solder Preforms...

>http://alphaassembly.com/Products/Preforms/Tape-and-Reel
>Youtube-Video "Alpha Solder Preform Products Increase Solder Volume"
>Youtube-Video "Solder Fortification® Using Preform-In-Paste (PiP) - Indium 
>Corporation"

Hey, was es nicht alles gibt! Das kannte ich noch nicht. Das scheint des 
Rätsels Lösung zu sein.

von Thomas V. (tommy_v)


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Wir haben so etwas vor 25 Jahren mal gemacht.
Auf einer grossen Backplane wurden VG-Leisten (DIN 41612)
mit langen Wire-Wrap Pins montiert. Auf die Pins wurden
dann exakt auf Länge geschnittene Schläuche (Silikon ?)
gesteckt. Da es sich um Multilayer handelte, gingen diese
dann erst einmal in den Temperaturschrank zum Vorwärmen.
An der Lötanlage wurden dann die Durchfahrthöhe und die
Wellenhöhe entsprechend eingestellt.
Das funktionierte erstaunlich gut, selbstverständlich
nicht ganz ohne Lötzinnbrücken.

von nemesis... (Gast)


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Thomas V. schrieb:

> Das funktionierte erstaunlich gut, selbstverständlich
> nicht ganz ohne Lötzinnbrücken.

Das kann man mit Fluxer vermeiden.

von Falk B. (falk)


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Ich glaube der Trick heißt Integrated Washers

http://www.indium.com/engineered-solder-and-alloys/connector-assembly/

von WaddeHaddeDuDeDa (Gast)


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Denke auch "Pin in Paste" Verfahren, mit breiteren Vias als normal, so 
dass die Paste sauber durchstoßen wird und nicht wie in dem Video 
(https://youtu.be/UlktpQvqxtE?t=6m50s) aus dem Via gedrückt wird, daher 
auch der Lotrest an der Spitze der Pins im Foto.

von Falk B. (falk)


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@ WaddeHaddeDuDeDa (Gast)

>Denke auch "Pin in Paste" Verfahren, mit breiteren Vias als normal,

Glaub ich nicht, denn dann wäre ja Lotpaste an der Pinspitze. Das ist 
nicht der Fall.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Oder ist das alles gute Handarbeit?

Hängt natürlich immer von der Losgröße ab.

Für Kleinserien kann sowas durchaus auch mit der Hand gelötet werden.
So ineffizient ist das nun auch wieder nicht.

von nemesis... (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> So ineffizient ist das nun auch wieder nicht.

Keine Lötstelle ist gleich. Eine andere Leiterbahn und schon
verändert sich das Lötprofil. Das kann kein Mensch so gleichmäßig
löten, vor allem nicht mit Lötdraht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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nemesis... schrieb:
> Das kann kein Mensch so gleichmäßig löten

So gleichmäßig ist das ja nun auch wieder nicht, und so schlecht
sind die Leute, die das (mit ordentlichem Werkzeug ;) jeden Tag
machen auch nicht.

von Gerd E. (robberknight)


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Jörg W. schrieb:
> nemesis... schrieb:
>> Das kann kein Mensch so gleichmäßig löten
>
> So gleichmäßig ist das ja nun auch wieder nicht, und so schlecht
> sind die Leute, die das (mit ordentlichem Werkzeug ;) jeden Tag
> machen auch nicht.

genau. Vorallem wenn Du so einen Lötkolben mit automatischem 
Lötdrahtvorschub hast. Da gibt es welche da kannst Du eine Vorschubmenge 
programmieren und dann kriegst Du bei jedem Drücken auf den Auslöser die 
selbe Menge.

von Thomas V. (tommy_v)


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nemesis... schrieb:
> Thomas V. schrieb:
>
>> Das funktionierte erstaunlich gut, selbstverständlich
>> nicht ganz ohne Lötzinnbrücken.
>
> Das kann man mit Fluxer vermeiden.

Fluxer war mit im Spiel, schön aufgeschäumt, danach eine Heizung
zum Trocknen.

Die Höhe der Lötwelle brachte die Lötzinnbrücken.

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