Hallo Leute, ich muss, um Akkus auch im Winter unter 0 Grad durch die Solaranlage laden zu können erst Energie in Aufwärmung der Akkus stecken. Da ich eh vor hatte die einzelnen Akkus (8Ah Wina LiFePo4 http://www.faktor.de/batterien-einzelzellen/einzelzellen/wina-lifepo4-batterien/wina-lifepo4-leistung-3-2v-8ah.html) durch 1cm dicke Akkuplatten voneinander abzugrenzen, kann ich da auch gleich Vertiefungen hinein Fräsen um darin flache Heizwiderstände (http://www.tme.eu/de/details/gbr618-3-5-2/heizwiderstaende/telpod/gbr-618-3-5-2/) einzukleben. Der Plan ist, auf jede dieser Platten vier der oben genannten Widerstände eingelassen aufzukleben um immer mind. 10 Grad an den Zellen zu garantieren, wenn diese geladen werden sollen. <Methode zum Laden> 1. Temperatur prüfen (einfacher Zweipunktregler) 1.1 Temeratur unter 10°C -> alle Energie in die Heitzwiederstände 1.2 Temeratur >= 10°C -> Widerstände abschalten und Laden 2. Laden bis Akkus voll (inkl. Balancen,..) </Methode zum Laden> Da von dem Solarpannel max 40W @ 17V kommen, diese aber im Winter vermutlich eh nie anstehen werden die Zellen einfach von einem Wechselrelais angesteuert von einem einfachen Zweipunktregler direkt an das Solar Panel geklinkt... Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage! Ich habe nachher 5 Platten (dazwischen halt meine 4 Zellen) mit je 4 Widerständen... Die Widerstände werden nie brüllend heiß werden... was für einen Klebstoff nehme ich da um dieses Aluminiumoxid direkt auf Alu zu kleben? Wäreleitkleber ist echt teuer... 2-4g um die 30€. Ich würde einfach 2k Epoxy nehmen - was meint ihr, geht das? by the way... Die Aluplatten werden dann ganz dünn mit Silikonwärmeleitpaste (die hingegen fast nix kostet) an die Akkus gedrückt und unter leichtem Druck eingebaut.
Sticky Glue schrieb: > Ich würde > einfach 2k Epoxy nehmen - was meint ihr, geht das? 2k Epoxy wird bei rund 100°C weich. Warum schraubst du die Widerstände nicht auf die Aluplatte? Es gibt da nette mit Schraublöchern: http://www.reichelt.de/10-Watt-axial/2/index.html?&ACTION=2&LA=2&GROUPID=5272
HildeK schrieb: > Es gibt da nette mit Schraublöchern: Noch nettere gibt es im TO220-Gehäuse. Kleben ist eine ganz schlechte Idee. Georg
Hallo, > Sticky Glue schrieb: > Widerständen... Die Widerstände werden nie brüllend heiß werden... was > für einen Klebstoff nehme ich da um dieses Aluminiumoxid direkt auf Alu > zu kleben? nur alleine kleben würde ich nicht machen. Eine mechanische Befestigung ist immmer zuverlässiger. > Wäreleitkleber ist echt teuer... 2-4g um die 30€. Ist auch völlig überflüssig. Du machst du Gedanken um völlig Nebensächliches. Die Widerstände geben in jedem Fall genau 100% der Heizenergie ab, egal wie gut oder schlecht du die thermische Kopplung zur ALU-Platte machst. Der Unterschied besteht nur im Wärmegradienten zwischen Widerstand und Platte und damit der max. Temp. im Widertstand. Nimmst du billige Drahtwiderstände, so halten die eh weit über 150°C aus. Nach außen solltest du natürlich eine Wärmedämmung dran haben, damit die Wärme zum größsten Teil in die ALU-Platte geht geht. > Ich würde einfach 2k Epoxy nehmen - was meint ihr, geht das? Das geht, aber irgend wann wird bei solcher thermischen Wechselbelastung jede Klebestelle schwach. Nimm entweder die Heizwidertstände mit Flansch, wie oben beschrieben oder solche im TO220-Gehäuse zum Anschrauben http://www.reichelt.de/Dickschichtwiderstaende-TO220/2/index.html?&ACTION=2&LA=3&GROUPID=4336 oder solche billigen Drah-R und klemme die z.B. mit einer Blechschelle fest an die ALU-Platte: http://www.reichelt.de/5-Watt-axial/2/index.html?&ACTION=2&LA=3&GROUPID=3117 http://www.reichelt.de/11-Watt-axial/2/index.html?&ACTION=2&LA=3&GROUPID=3120 Das hat auch den Vorteil, dass es auch weitaus robuster gegen Feuchte und Korrosion ist, als diese Dickschicht-R. Vertiefungen fräsen halte ich auch für Überflüssig, ober hast du ein Problem mit der Dicke der Platte? Gruß Öletronika
Sticky Glue schrieb: > Wäreleitkleber ist echt teuer... 2-4g um die 30€ Du sollst das Zeug nicht grammweise auftragen, sondern nur eine ganz dünne Schicht zur Überbrückung der Rauhigkeit von Aluplatte und Hei*z*widerstand.
40W fürs heizen sind sehr wenig, auch wenn sie sehr gut wärmedämmend eingepackt sind. Beachte, dass sich Akkus auch bei Betrieb erwärmen können. Nicht das denen dann zu heiß wird. Die Akkus kannst Du lt. Datenblatt bis -20°C betreiben. Das sollte für unsere Breite ausreichen
Petra schrieb: > Die Akkus kannst Du lt. Datenblatt bis -20°C betreiben. ...auch beim Laden? @Sticky warum nimmst Du nicht einfach Spiegelheizung für KFZ-Aussenspiegel ? Die gibt es paarweise als Folienpad und sind selbstklebend. Ausserdem geben sie die Wärme schön flächig über das ganze Pad ab und Du sparst dir das Fräsen.....
Sticky Glue schrieb: > ich muss, um Akkus auch im Winter unter 0 Grad durch die Solaranlage > laden zu können erst Energie in Aufwärmung der Akkus stecken. nimm ein Bleigel Akku und all deine Probleme sind gelöst
Hallo, Ich möchte ebenfalls mal anmerken, dass die Heizenergie Eh zu 100% abgegeben wird. Da man bei der geringen Menge bereitgestellter Energie Das Ganze eh in Ein Styroporgehäuse o.Ä. packen muss, damit es sich erwärmt, würde es auch ausreichen einen Widerstand "freiluft" in das Styroporgehäuse zu hängen und die Wärme mit einem kleinen Lüfter etwas zu verteilen. MfG
Bestromer schrieb: > warum nimmst Du nicht einfach Spiegelheizung für KFZ-Aussenspiegel ? > Die gibt es paarweise als Folienpad und sind selbstklebend. > Ausserdem geben sie die Wärme schön flächig über das ganze Pad ab und Du > sparst dir das Fräsen..... Coole idee! Und vor allem "Selbstklebend" ;-)
ek16 schrieb: > nimm ein Bleigel Akku und all deine Probleme sind gelöst ....sicherlich, leider sieht es da mit der Energiedichte nicht ganz so super aus...aber der TO hat ja auch nix vom verfügbaren Platz und direkten Verwendungszweck gesagt :) Unverwüstlich sind die Teile allemal, wobei die entnehmbare Energie unter -10 Grad auch merklich abnimmt wenn ich mich richtig erinnere(ansonsten bitte korrigieren). Kekse schrieb: > würde es auch ausreichen einen Widerstand "freiluft" in das > Styroporgehäuse zu hängen und die Wärme mit einem kleinen Lüfter etwas > zu verteilen. ...das dürfte bei der kompakten Bauweise wie es der TO vor hat schlecht funktionieren. Bis der Kern des Akkupacks durchwärmt ist wird die Sonne wieder untergegangen sein :) Es sollten schnellstmöglich direkt alle Akkus durch die ersten Sonnenstrahlen erwärmt werden, damit so früh wie möglich geladen werden kann....
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