Gast
#4522798
Hallo zusammen, ich bastele gerade an einem Spielzeug mit APA102-gesteuerten LED-Stripes. Als Mikrokontroller kommt ein Teensy-LC zum Einsatz. Das ganze soll für den Batteriebetrieb ausgelegt sein, also im "ausgeschalteten" (also Standby-) Modus möglichst wenig Strom verbrauchen. Deshalb wird die gesamte Schaltung mit 3.7V (bis zu 4.2V) einer LiIon-Zelle versorgt. Der uC hat einen integrierten Spannungsregler und arbeitet mit 3.3V. Mein Problem ist, dass die LEDs im ausgeschalteten Zustand locker 15 mA verbraten, was für den vorgesehenen Zweck eindeutig zu viel ist. Jetzt habe ich mir überlegt denen den Strom einfach abzuklemmen, wenn das Gerät im Standby ist. Dafür habe ich o.g. N-MOSFET (IRLIZ44N) zwischen Masse der LEDs und der Masse der Batterie. Was ich nicht bedacht hatte, war, dass die LEDs durch die Datenleitungen ja auch noch mit der Masse verbunden sind. Wenn das MOSFET sperrt, fließt also trotzdem noch Strom ab, was sich durch einen Verbrauch von 50 mA und ein unartikuliertes Flackern diverser LEDs äußert. Ich habe auch versucht, die Ports vom uC a) zu deaktivieren und alternativ b) auf HIGH zu schalten, damit hier eben keine Masse mehr anliegt. Leider scheint die Differenz zw. 3.8V und 3.3V auszureichen, um die LEDs immernoch flackern zu lassen. Gibt es irgendeine Möglichkeit, aus diesem Dilemma mit den vorhandenen oder anderen Allerweltsbauteilen zu entkommen? Alternativ, würde eine High-Side Schaltung mit einem entsprechenden P-MOSFET funktionieren, um den LEDs den Strom zu klauen? Würde ich hier nicht wegen der Potentialdifferenz (3.3V am Gate, 3.7V an Source) ebenfalls Probleme bekommen? P-MOSFETS müsste ich erst noch bestellen, deshalb wüsste ich gern vorher, ob das auch klappt :-) Liebe Grüße, Jax
