Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unsere DCF-77 Funkuhren: nach einigen Jahren keine Synchronisation mehr


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von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Wir haben offenbar ein Problem mit unseren Funkuhren hier im Haus.

Nachdem verschiedenste Fabrikate (Lidl, Conrad, Tchibo usw.) jahrelang 
einwandfrei synchronisierten, sind jetzt bis auf einen uralten 
Funkwecker offenbar alle nicht mehr in der Lage dazu - was umso 
ärgerlicher ist, da die meisten dieser Uhren nicht per Hand einstellbar 
sind :-/

Aufgefallen ist uns das schon während der letzten Zeitumstellung im 
Herbst, wo es gleich drei(!) Uhren erwischt hat und wir eine durch 
Platzierung draußen vor der Haustür zumindest nochmal zur 
Synchronisation überreden konnten. Zwei der ausgefallenen Uhren waren 
keine drei Jahre alt.

Batterien getauscht (Spannungen gemessen), mehrfach an verschiedene 
Standorte verbracht, stromlos gemacht usw: all das hat jetzt auch bei 
der letzten Uhr nichts mehr gebracht.

Schlechter Empfang kann es eigentlich auch nicht sein, denn in den 
ersten Jahren funktionierte die Synchronisation einwandfrei und stimmte 
auch immer mit den Radionachrichten überein. Hier in der Region Koblenz 
sind wir ja auch nicht so wirklich weit von Mainflingen entfernt und der 
alte Funkwecker aus meiner Studentenzeit unten in der Garage (Stahlbeton 
und Blechgaragentor) geht jetzt schon zwei Jahrzehnte auf die Sekunde 
genau.

Ich stecke nicht so in der DCF-77-Elektronik und den Impulsfolgen drin, 
habe aber gelesen, dass die Empfänger recht schmalbandig sind.

Kann ein sich langsam verstimmender Schwingkreis die Ursache sein?

Ich möchte die Uhren eigentlich nicht wegwerfen, sondern in einer 
ruhigen Stunde reparieren.

Vielleicht kann mir da jemand Tipps geben - auch, wie man den Kreis am 
einfachsten neu abstimmen könnte (falls das die Ursache ist).

: Bearbeitet durch Moderator
von Harald W. (wilhelms)


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Chris D. schrieb:

> Wir haben offenbar ein Problem mit unseren Funkuhren hier im Haus.

Vermutlich gibt es bei Euch irgendeinen neuen Störsender auf der
DCF-Frequenz, z.B. ein Schaltnetzteil.

von holger (Gast)


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>Vermutlich gibt es bei Euch irgendeinen neuen Störsender auf der
>DCF-Frequenz, z.B. ein Schaltnetzteil.

Oder RGB LED-Stripes;)

von Henrik V. (henrik_v)


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Ein schlechterer Empfang ist sehr wohl möglich.
Dabei muss die Signalstärke des DCF77 Senders sich gar nicht ändern, nur 
das Rauschen sprich die Störstrahlung auf der Frequenz hat zugenommen.

Experiment: Im ganzen Haus den Strom über Nacht (oder 24h)  abstellen :) 
und mal schauen ob die Uhren sich dann umgestellt haben.

Schaltnetzteile in Leuchtmitteln und anderen elktronischen Geräten 
senden gerne auch in der Frequenz, die das Zeitsignal überträgt.

Ich habe ein (zugegeben bekannt schlechtes) Empfangmodul von Pollin mit 
einer LED versehen, die die empfangen Impulse anzeigt. Schalte ich einen 
Monitor in etwa 1m Entfernung auch nur auf Standby wird das Signal schon 
gestört.

von Chris (Gast)


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Würde ebenfalls auf Störung in der Umgebung tippen.

Falls möglich nehme deine Uhren einfach mit auf den nächsten Ausflug zu 
Eltern, Schwiegereltern, Oma usw.
Wenn es dort auch nicht funktioniert kann man weiter überlegen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Hmmm, aber überall im Haus Störsender? Das Verhalten haben ja alle 
Uhren, unabhängig vom Stockwerk und Raum.

Die müssten ja auch im Garten stören - da hatte ich die Uhren ja auch 
schon, um ihnen eine Reaktion zu entlocken :-}

Ich werde jetzt mal ein Experiment durchführen: den alten Funkwecker aus 
der Garage raufholen und direkt neben einer der Uhren platzieren und neu 
synchronisieren lassen.

von Guido B. (guido-b)


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Wir haben eine ähnliche Mischung, die älteste gekaufte Uhr ist
noch vom original Voelkner. Alle funktionieren prächtig, keine
Alterung.

Der Eingangskreis ist relativ breitbandig und wird nur durch
Verschieben der Spule auf dem Kern abgestimmt. Der Rest ist
quarzstabil. Abgleich wird also kaum helfen.

: Bearbeitet durch User
von W.A. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Hmmm, aber überall im Haus Störsender?

Die Wellenlänge von DCF77 beträgt fast 4 Kilometer - das ist kein WLAN, 
was schon im Nachbarraum schwächeln kann.

von wendelsberg (Gast)


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holger schrieb:
> Oder RGB LED-Stripes;)

Oder Power-Lan, weil es ja so schoen praktisch ist.
Das DCF77-Zeug war vor vielen Jahren schon stoerempfindlich, mindestens 
1m vom PC entfernt musste es schon sein, sonst ging nichts.

wendelsberg

von Unkamateur (Gast)


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> Experiment: Im ganzen Haus den Strom über Nacht (oder 24h)  abstellen :)
> und mal schauen ob die Uhren sich dann umgestellt haben.

  meinst wohl im ganzen Quartier oder gleich Kreis den Strom 
abstellen.

  Eben: wenn schon Mainflingen (ok, mit Kilowatts) halb Europa bedient 
(Empfang auch schon auf den Kanaren bestätigt), dann muss ein "kleiner 
Störer" auf gleicher Wellenlänge nicht zwingend gleich im Haus sein.

  Schön dass es nicht nur Funkamateure beeinträchtigt, die schon lange 
vor "PLC Störstraler" & co warnen und wettern.
  Offensichtlich gibt es eben auch noch andere Nutzer leiser Signale, 
welche was von ach so "veralteten" niederigen Frequenzen profitieren.

  Ich weiss nicht bei euch: wär das nicht was für die mobile Messequipe 
der BNA(oder wie die eben heissen mögen) den Störer zu lokalisieren?

von Andreas M. (andreas_m62)


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Die Störung kann ich auch bestatigen.
Die Wetterstation vom meinem Vater hat sich auch nicht automatisch 
umgestellt.
Auch der Wecker von meiner Omma hat damals (vor 5 Jahren) rumgezickt.
Die hatte keinen PC, kein Schaltnetzteil, keine LED- oder 
Energiesparlampen.
Da war nachts alles Elektrische aus.

Sendet der 77,5er überhaupt noch durchgängig 24 Stunden am Tag?

von Eppelein V. (eppelein)


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Unsere Funkuhren, DCF-Empfänger hatten sich erst am Dienstag in der 
Frühe "aktualisiert" gehabt.

Scheint ein weitverbreitetes Problem zu sein -

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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So: Funkwecker synchronisiert auch nicht mehr :-(

Der Tipp mit den Schwiegereltern ist gut: ich werde morgen also mal zwei 
Uhren mit in die Halle nehmen - da kann ich am einfachsten alles 
abschalten.

Eigentlich sollte die Synchronisation doch eine Sache weniger Minuten 
sein - so habe ich es jedenfalls in Erinnerung. Zuerst synchronisierten 
die Sekunden zur jeweils vollen Minute.

Hier zuckt jetzt noch nicht einmal der Sekundenzeiger :-/

von ösi (Gast)


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Eppelein V. schrieb:
> Scheint ein weitverbreitetes Problem zu sein -

hier im ösiland: keine Probleme

von Paul B. (paul_baumann)


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ösi schrieb:
> hier im ösiland: keine Probleme

In Deutschland gehen die Uhren anders...
;-)
MfG Paul

von Ingo L. (corrtexx)


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Hier im Oberharz haben alle meine Uhren keine Probleme gehabt

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

wenn Du die Uhre woanders zum Test hinstellst daran denken kurz Batterie 
raus.
Freiwillg syncronisieren die fast alle nur nachts um 2.00 Uhr.

Gru0 aus Berlin
Michael

von Harald W. (wilhelms)


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Chris schrieb:

> Falls möglich nehme deine Uhren einfach mit auf den nächsten Ausflug zu
> Eltern, Schwiegereltern, Oma usw.

Synchronisiert wird aber meist nur nachts zwischen 1...3 Uhr.

von Günter Lenz (Gast)


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Chris D. schrieb:
>Hmmm, aber überall im Haus Störsender? Das Verhalten haben ja alle
>Uhren, unabhängig vom Stockwerk und Raum.

Wenn einer meiner Nachbarn in 300m Entfernung abends seine
China-LED_Lampen anmacht, ist es bei mir vorbei mit
Kurzwellenempfang.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Harald W. schrieb:
> Synchronisiert wird aber meist nur nachts zwischen 1...3 Uhr.

Warum ist das so?

von Mani W. (e-doc)


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Meine Funkwetterstation- und Funkuhr habe ich auch zwingen müssen, sich
auf die neue Zeit einzustellen, entweder Batterien heraus oder über
die Mode Taste oder ähnlichem den Empfänger in Betrieb zu nehmen,
dabei aber auf das Fensterbrett stellen wegen besserem Empfang...

Das war bis jetzt immer so bei einer Zeitumstellung in den letzten
zwei Jahren...

von Warum (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Warum ist das so?

Weil nachts die Zeitumstellung stattfindet und so theoretisch stets die 
richtige Uhrzeit angezeigt wird. Viele meiner über die Jahre gekauften 
"Funkuhren" scheinen aber weder die Phasenmodulation auszuwerten noch 
eine Plausibilitätskontrolle bezüglich aufeinander folgender Zeitstempel 
zu durchzuführen, da wird bei Empfangsstörungen schon mal munter die 
falsche Uhrzeit eingestellt.
Und das nicht ständig synchronisiert wird, dürfte zumindest bei 
batteriebetriebenen Geräten mit dem Stromverbrauch zusammenhängen. Die 
verbleibende Zeit zwischen den Synchronisierungs-Versuchen verlassen 
sich die Teile dann auf einen eingebauten Oszillator, wodurch viele der 
Uhren im Laufe des Tages erkennbar asynchron werden. Synchron gehen bei 
mir zu Hause nur die DCF77-Uhren, die ich vor vielen vielen Jahren 
selbst gebaut habe(erst eine mit Schieberegistern auf Lochraster und 
später eine mit µC).

von R. M. (rmax)


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Andreas M. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Synchronisiert wird aber meist nur nachts zwischen 1...3 Uhr.
>
> Warum ist das so?

Das hat wohl zwei Gründe:

1. Nur einmal täglich synchronisieren und die restliche Zeit als 
Quarzuhr laufen braucht weniger Energie als die ganze Zeit auf Empfang 
zu sein.

2. In den Nachtstunden sind typischerweise weniger Störquellen aktiv als 
am Tag. Außerdem fällt es um die Zeit weniger auf, wenn die Uhr bei der 
Synchronisation etwas vor- oder zurückspringen muß.

von Paul A. (wandkletterer)


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Meine Funk-Armbanduhr hat sich automatisch umgestellt. Und die liegt 
nachts auf dem Flur neben einem Billigen China-USB-Schaltnetzteil.

von Harald W. (wilhelms)


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Mani W. schrieb:


> die Mode Taste

Ja, seit es Mode geworden ist, überall schlecht entstörte
Schaltnetzteile aufzustellen, brauchtman immer öfter die
Modetaste.

von Der Andere (Gast)


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Seltsam, bei mir gerade umgedreht.
Ich hatte die letzten Jahre immer mal Probleme, dass die Funkuhren sich 
nicht synchronisiert hatten oder dafür wirklich mehr als 5 Minuten 
brauchten, aber die letzten 2 Male (Winter und jetzt Sommerzeit) haben 
alle einwandfrei funktioniert.
Als jetzt die Aussentemeraturanzeige sich nicht mehr synchronisieren 
wollte musste ich mehrfach die Batterien von der Zentralstation 
herausnehmen, da hat die Uhr auch schnell zynchronisiert sogar bei 
zunächst schwacher Batterie.

Kann eigentlich eine Bebauung (Hochhaus, größere Wohnkomplexe) dafür 
sorgen, daß durch Interferenzen das Signal prötzlich schwächer oder auch 
besser wird?

von Eppelein V. (eppelein)


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Wir wohnen in einer Senke und da ist der Rundfunkempfang (UKW), trotz 
Dipol-Antenne, auch oft nicht berauschend.

DCF ist jedoch unabhängig von der Lage nicht so prickelnd.

von Der Andere (Gast)


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Eppelein V. schrieb:
> Wir wohnen in einer Senke und da ist der Rundfunkempfang (UKW), trotz
> Dipol-Antenne, auch oft nicht berauschend.

Na ja, zwischen 100MHz und 77,5 kHz liegen Welten. Vor allem was die 
Ausbreitung betrifft. Bei Langwelle sind das ja wohl Bodenwellen, 
während es bei UKW Raumwellen sind, bei denen man zum Empfang quasi 
Sichtkontakt braucht.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Der Andere schrieb:
> Seltsam, bei mir gerade umgedreht.
> Ich hatte die letzten Jahre immer mal Probleme, dass die Funkuhren sich
> nicht synchronisiert hatten oder dafür wirklich mehr als 5 Minuten
> brauchten, aber die letzten 2 Male (Winter und jetzt Sommerzeit) haben
> alle einwandfrei funktioniert.

Röhrenfernseher und Röhrenmonitore stör(t)en den DCF-Empfang recht 
stark. Da diese Geräte langsam aber sicher aussterben, verbessert sich 
die Situation. Zumindest solange keine neuen Störer dazukommen.

> Kann eigentlich eine Bebauung (Hochhaus, größere Wohnkomplexe) dafür
> sorgen, daß durch Interferenzen das Signal prötzlich schwächer oder auch
> besser wird?

Ja. Auch wenn Interferenz eher nicht das richtige Phänomen ist.

von Mani W. (e-doc)


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Harald W. schrieb:
> Ja, seit es Mode geworden ist, überall schlecht entstörte
> Schaltnetzteile aufzustellen, brauchtman immer öfter die
> Modetaste.

Ist aber schon schräg!?

von Hp M. (nachtmix)


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Axel S. schrieb:
> Röhrenfernseher und Röhrenmonitore stör(t)en den DCF-Empfang recht
> stark. Da diese Geräte langsam aber sicher aussterben, verbessert sich
> die Situation.

Dein Wort in Gottes Gehörgang, denn der Störpegel der Flachbildschirme 
ist auch nicht gerade gering.
Am schlimmsten aber werden die Schaltnetzteile in den Energiesparlampen 
sein. Dafür wurden ja sogar Ausnahmen im EMVG gemacht.

von Thomas S. (thommi)


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Chris D. schrieb:
> Eigentlich sollte die Synchronisation doch eine Sache weniger Minuten
> sein - so habe ich es jedenfalls in Erinnerung. Zuerst synchronisierten
> die Sekunden zur jeweils vollen Minute.
>
> Hier zuckt jetzt noch nicht einmal der Sekundenzeiger :-/

Im Idealfall ist die Uhrzeit innerhalb 38 Sekunden synchronisiert:

In der 58. Sekunde wird bis zur 0. Sekunde dauermoduliert, das längere 
Signal muss die Funkuhr erkennen. Dann folgt ein nullwertiges Bit das 
den Start einer neuen Minute markiert. danach folgen Meteodaten, 
Senderzustandsdaten, und ab der 20. Sekunde werden zuerst die Minuten, 
dann die Sekunden bis Sekunde 35 codiert. Dann folgt das Datum.

Dazwischen gibt es Paritätsbits. Wenn nur eine Sekunde lang kein Empfang 
besteht, passt das nicht mehr mit dem Paritätsbit, einfach gesagt, und 
die Uhr versucht es dann in der nächsten Minute wieder, und wieder, und 
wieder... bis 61 Sekunden lang durchgehend ausreichender Empfang 
gewährleistet wird, also von Sekunde 58 bis Sekunde 59 der folgenden 
Minute.

Sekunde 1...19 ist zwar irrelevant, aber die Uhr braucht sie, um zu 
wissen, wann die 20. Sekunde ist.

DCF-77 sendet immer, ausser bei Senderschaden oder sehr starkem Wind.

Bei Sturm deswegen, weil er eine offizielle Eichfrequenz ist, und die 
Genauigkeit dann nicht mehr garantiert werden kann, denn nach diesem 
Sender werden auch Frequenzmessgeräte kalibriert, er ist sehr 
frequenzgenau.

Funkuhrempfänger sind sehr schmalbandig. Irgendwo so um die 10...20 Hz.

von asdf (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Bei Sturm deswegen, weil er eine offizielle Eichfrequenz ist, und die
> Genauigkeit dann nicht mehr garantiert werden kann,

Das versteh ich nicht. Was hat ein Sturm mit der Frequenzgenauigkeit des 
DCF-Senders zu tun? Kannst du das bitte mal erläutern?

von Jan H. (jan_m_h)


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asdf schrieb:
> Das versteh ich nicht. Was hat ein Sturm mit der Frequenzgenauigkeit des
> DCF-Senders zu tun? Kannst du das bitte mal erläutern?

Der Antennenmast schwankt im Wind und dadurch entsteht eine periodische 
Dopplerverschiebung in der gesendeten Frequenz.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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asdf schrieb:
> Das versteh ich nicht. Was hat ein Sturm mit der Frequenzgenauigkeit des
> DCF-Senders zu tun? Kannst du das bitte mal erläutern?

Nicht die Frequenzgenauigkeit, sondern die Genauigkeit der Anpassung der 
Sendeantenne an die Sendefrequenz.
Hier stehts:
https://www.ptb.de/cms/en/ptb/fachabteilungen/abt4/fb-44/ag-442/dissemination-of-legal-time/dcf77/dcf77-receiver-authorization-and-availability.html

Wenn ein Sturm zu stark wird, verstimmt sich die Sendeantenne - ihr 
Stehwellenverhältnis wird schlechter. Wenn zu viel Sendenergie in den 
Sender zurückläuft, wird er aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Seit 
1998 läuft bei DCF77 ein Halbleitersender, der im Allgemeinen nicht so 
gut reflektierte Sendeleistung verträgt wie ein Röhrensender.

Die Sendefrequenz selber ist davon allerdings überhaupt nicht betroffen. 
Die ist beinhart immer die gleiche.

von asdf (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> asdf schrieb:
>> Das versteh ich nicht. Was hat ein Sturm mit der Frequenzgenauigkeit des
>> DCF-Senders zu tun? Kannst du das bitte mal erläutern?
>
> Nicht die Frequenzgenauigkeit, sondern die Genauigkeit der Anpassung der
> Sendeantenne an die Sendefrequenz.
> Hier stehts:
> https://www.ptb.de/cms/en/ptb/fachabteilungen/abt4...
>
> Wenn ein Sturm zu stark wird, verstimmt sich die Sendeantenne - ihr
> Stehwellenverhältnis wird schlechter. Wenn zu viel Sendenergie in den
> Sender zurückläuft, wird er aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Seit
> 1998 läuft bei DCF77 ein Halbleitersender, der im Allgemeinen nicht so
> gut reflektierte Sendeleistung verträgt wie ein Röhrensender.
>
> Die Sendefrequenz selber ist davon allerdings überhaupt nicht betroffen.
> Die ist beinhart immer die gleiche.

Das leuchtet mir schon eher ein als Grund.
Die "Dopplerverschiebung" wegen schwankendem Mast (bei 77,5kHz) gehört 
wohl eher zum Motto des heutigen Tages :-)

von Jan H. (jan_m_h)


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asdf schrieb:
> Das leuchtet mir schon eher ein als Grund.
> Die "Dopplerverschiebung" wegen schwankendem Mast (bei 77,5kHz) gehört
> wohl eher zum Motto des heutigen Tages :-)

Tritt auf, ist aber doch nicht der Abschaltgrund. Asche auf mein Haupt.

von asdf (Gast)


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Jan H. schrieb:
> asdf schrieb:
>> Das leuchtet mir schon eher ein als Grund.
>> Die "Dopplerverschiebung" wegen schwankendem Mast (bei 77,5kHz) gehört
>> wohl eher zum Motto des heutigen Tages :-)
>
> Tritt auf, ist aber doch nicht der Abschaltgrund. Asche auf mein Haupt.

Klar, messtechnisch kann man es sicher nachweisen. Aber ob es die 
Genauigkeit der Frequenz so beeinflußt, daß sie nicht mehr als 
Frequenznormal nutzbar ist, wage ich zu bezweifeln. Deshalb meine 
Nachfrage. Und als Grund für die Abschaltung ganz sicher nicht.

Alles klar, ich danke euch :-)

von Michael Nagler (Gast)


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Hallo Chris,
beziehe auch einmal defekte Schaltnetzteile in deine Überlegung mit ein: 
Ich habe im letzten Sommer das Phänomen erlebt, dass sich meine 
DCF-Uhren immer schlechter, nach einigen Wochen gar nicht mehr 
synchronisiert haben. Auf Lang- und Mittelwelle hatte ich im ganzen Haus 
massive Bursts mit ca. 400 kHz, die sich meist mit 70 bis 90 KHz 
wiederholten. Außerhalb des Hauses konnte ich die Störung im Umkreis von 
100m mit einer einfachen Luftspule nachweisen. Blöd - es war MEIN Haus!

Als mir die Ideen zur Ursache ausgingen, rief ich den Messdienst der 
Bundesnetzagentur. Die fanden die Ursache im Schaltnetzteil meines 
Sat-Multiswitches! Der SAT-Empfang war völlig ungestört, auch der LNB 
wurde versorgt, aber die Koax-Verkabelung zu den einzelnen Empfängern 
wirkte als riesige Antenne für Lang- und Mittelwelle. Die gesamte 
Umgebung meines Hauses war mit diesen Störungen verseucht.

Das Multiswitch habe ich ersetzt und es war Ruhe, alle Uhren ticken 
wieder richtig. Die Messung des Teams der BNetzA war kostenlos und die 
Beratung der Messbeamten war sehr freundlich und kompetent.

Gruß
Michael

von Dussel (Gast)


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Michael Nagler schrieb:
> Die Messung des Teams der BNetzA war kostenlos
Muss die dann eigentlich der Importeur oder Hersteller des Gerätes 
zahlen?

von Harald W. (wilhelms)


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Michael Nagler schrieb:

> Die Messung des Teams der BNetzA war kostenlos

Das hätte ich jetzt nicht gedacht (Daumen hoch). :-)

von Hugo (Gast)


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Dussel schrieb:
> Michael Nagler schrieb:
>> Die Messung des Teams der BNetzA war kostenlos
> Muss die dann eigentlich der Importeur oder Hersteller des Gerätes
> zahlen?

Das Netzteil muß ja nicht von Anfang an defekt gewesen sein. Kann ja 
auch später kaputt gegangen sein...

von Harald W. (wilhelms)


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Hugo schrieb:

>>> Die Messung des Teams der BNetzA war kostenlos
>> Muss die dann eigentlich der Importeur oder Hersteller des Gerätes
>> zahlen?
>
> Das Netzteil muß ja nicht von Anfang an defekt gewesen sein. Kann ja
> auch später kaputt gegangen sein...

Oft genug sind auf den Platinen die Löcher für Siebglieder aber bereits
vorhanden, nur die Bauelemente wurden einfach nicht bestückt.

von Peter D. (peda)


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Hugo schrieb:
> Das Netzteil muß ja nicht von Anfang an defekt gewesen sein. Kann ja
> auch später kaputt gegangen sein...

In den Netzfiltern sind selbstheilende MP-Kondensatoren.
Das "selbstheilend" meint, die Durchschlagsstelle verdampft und bildet 
keinen Kurzschluß.
Allerdings sinkt mit jedem Durchschlag die Kapazität, bis sie quasi 
unwirksam sind.

Theoretisch sollten solche Kondensatoren so spannungsfest dimensioniert 
sein, daß ein Durchschlag gar nicht oder sehr selten auftritt.
Aber man sieht es ja sehr schön an den Senseo-Ausfällen, daß die 
Kondensatoren gerne knirsch auf knack dimensioniert werden.

von W.S. (Gast)


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Ähem... neueste Funkamateur-April-Ente gelesen?
"DCF77-Abschaltung zum 31.3.2016"...

W.S.

von adrian (Gast)


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Lustiger Scherz!

Weniger lustig finde ich, dass das 80m-Band zum 31.12.2019 privatisiert 
werden soll:

http://www.darc.de/uploads/media/RS_Lokal_2015_02.txt

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Michael Nagler schrieb:
> Hallo Chris,
> beziehe auch einmal defekte Schaltnetzteile in deine Überlegung mit ein:
> Ich habe im letzten Sommer das Phänomen erlebt, dass sich meine
> DCF-Uhren immer schlechter, nach einigen Wochen gar nicht mehr
> synchronisiert haben. Auf Lang- und Mittelwelle hatte ich im ganzen Haus
> massive Bursts mit ca. 400 kHz, die sich meist mit 70 bis 90 KHz
> wiederholten. Außerhalb des Hauses konnte ich die Störung im Umkreis von
> 100m mit einer einfachen Luftspule nachweisen. Blöd - es war MEIN Haus!

Ja, im Moment sieht es hier auch danach (oder Ähnlichem) aus.

Ich habe gestern zwei der Uhren im Auto "spazierengefahren" und sie 
synchronisierten nach einem Reset beide innerhalb von fünf Minuten.

Die Ursache muss also hier im oder am Haus liegen. Für einen nächsten 
Test werde ich mal das ganze Haus für ein paar Minuten stromlos 
schalten, um zu schauen, ob wir es selbst sind. Danach kann ich dann 
systematisch vorgehen.

Danke schon mal an alle für die offenbar richtige Vermutung.

Ich werde weiter berichten :-)

von Johannes O. (jojo_2)


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Ein paar Details möchte ich noch hinzufügen:
Ja, der Schwingkreis ist recht schmal von der Resonanzfrequenz her, es 
wird in der Regel auch ein 77.5 kHz Quarz eingesetzt. Ich denke daher 
nicht, dass die Uhren über die Zeit hinweg sich stark verändern würden.

Den Hinweis auf die zunehmenden Störungen in der Umgebung halte ich auch 
für den richtigen Weg.
Ein Grund, weshalb das vor allem bei neueren Uhren auftritt: Die 
Antennen etc. werden tendenziell immer kleiner und einfacher aufgebaut. 
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, je kleiner der Ferritstab ist, 
desto schlechter der Empfang.

Manchmal ist es nicht nachvollziehbar, weshalb der Empfang an einer 
Stelle klappt oder warum nicht. Da können Schaltnetzteile, Geräte etc. 
Schuld sein.

Ich hatte eine selbstgebaute Platine mit DCF77 Empfänger drauf, der 
Empfang war aber sehr schlecht. Bis ich dann den (kleinen) Schaltregler 
(TRACO, Pinout wie 7805, nur eben als "Kasten" mit allem drin) auf dem 
Board einfach mal um 90° gekippt habe (liegende statt stehende Montage). 
Natürlich war auf dem Board ausreichend Filterung (DCF77+Schaltregler 
ist ungünstig, aber nicht immer vermeidbar!). Der Schaltregler strahlte 
in eine Richtung wohl (zu) viel Feld ab... Plötzlich funktionierte es. 
Das Verhalten war reproduzierbar.

Kurz gesagt: Das Zeug ist sehr empfindlich, messbar ist davon das 
wenigste mit Hausmitteln...

von Mani W. (e-doc)


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Auch etwas interessantes dazu:


Wenn mein Handy (Nokia, kann nur telefonieren, keine Kamera)
neben der Funkwetterstation einen Anruf bekommt, dann stehen
alle Anzeigen auf Null bis wieder alles aufgefunden wurde...

Praktisch ein Restart...

von Peter D. (peda)


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Meine Selbstbauuhr mit Conrad-Modul hat auch nicht auf Sommerzeit 
umgestellt.
Grund war das Steckernetzteil der neuen O2-Box in ~1m Entfernung. Ich 
mußte es weiter weg stellen, nun baumelt aber das Kabel rum und es 
besteht die Gefahr, die Box vom Tisch zu reißen.
Das Steckernetzteil des USB3-Hubs stört dagegen nicht.

von Eppelein V. (eppelein)


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Könnte man eventuell die Sekundär-Ltg. verlängern?
Hatte ich selbst schon etliche Male mit anderen Steckernetzteilen 
praktiziert -

: Bearbeitet durch User
von adrian (Gast)


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Du könntest eine Rahmenantenne ähnlich dieser hier

http://ecx.images-amazon.com/images/I/81Pgs7ICYqL._SX355_.jpg

aufbauen und die Funkuhr in der Antenne aufstellen.

Wenn die Rahmenantennen auf die Frequenz der Funkuhr abgeglichen ist, 
sind in der Regel die allermeisten Störungen im Nahfeld der Uhr 
eliminiert.


Früher hat man auch gerne einen Weltempfänger/MW-Radio in solch einer 
abstimmbaren Rahmenantenne untergebracht, um den Empfang deutlich zu 
verbessern.

von Thomas S. (thom45)


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Hp M. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Röhrenfernseher und Röhrenmonitore stör(t)en den DCF-Empfang recht
>> stark. Da diese Geräte langsam aber sicher aussterben, verbessert sich
>> die Situation.
>
> Dein Wort in Gottes Gehörgang, denn der Störpegel der Flachbildschirme
> ist auch nicht gerade gering.
> Am schlimmsten aber werden die Schaltnetzteile in den Energiesparlampen
> sein. Dafür wurden ja sogar Ausnahmen im EMVG gemacht.

Diese Ausnahmen waren absolut nötig, damit es heute überhaupt den 
modernen Mobilfunk gibt.

Mich interessiert da nur eins, nämlich wie die dazu notwendigen 
Bestechungsmechanismen funktionier(t)en...

Oder es geht auch anders: Wenn die Hochfinanz die Keule schwingt, hat 
der Gesetzgeber zu kuschen und darf noch Ja und Amen sagen.

Hat da irgend jemand noch eine (nette) Frage? :-) :-) :-)

Gruss
Thomas

von Hugo (Gast)


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Thomas S. schrieb:
>> Am schlimmsten aber werden die Schaltnetzteile in den Energiesparlampen
>> sein. Dafür wurden ja sogar Ausnahmen im EMVG gemacht.
>
> Diese Ausnahmen waren absolut nötig, damit es heute überhaupt den
> modernen Mobilfunk gibt.

Diese Logik erschließt sich mir nicht auf den ersten Blick.
Die Ausnahmen bei den Energiesparlampen, daß diese höhere 
Störaussendungen machen dürfen, sind "absolut nötig", damit es den 
modernen Mobilfunk gibt?

Könntest du bitte deine Gedankengänge etwas erläutern?

mfg Hugo

von Der Andere (Gast)


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Könntet ihr bitte den Thread NICHT zuspammen.
Wir warten nämlich immer noch dass Chris seine weitere Suche zum Störer 
hier reinstellt.

Wenn ihr über Sinn und Unsinn bestehender Regelungen diskutieren wollt, 
dann macht einen eigenen Thread in Hf, Funk & Felder auf.

von Thomas S. (thom45)


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Hugo schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>>> Am schlimmsten aber werden die Schaltnetzteile in den Energiesparlampen
>>> sein. Dafür wurden ja sogar Ausnahmen im EMVG gemacht.
>>
>> Diese Ausnahmen waren absolut nötig, damit es heute überhaupt den
>> modernen Mobilfunk gibt.
>
> Diese Logik erschließt sich mir nicht auf den ersten Blick.
> Die Ausnahmen bei den Energiesparlampen, daß diese höhere
> Störaussendungen machen dürfen, sind "absolut nötig", damit es den
> modernen Mobilfunk gibt?
>
> Könntest du bitte deine Gedankengänge etwas erläutern?

Nein so ist das nicht gemeint. Da gibt es keinen direkten Zusammenhang. 
Ich kann natürlich nur für CH sprechen, aber ich denke für D ist das 
kaum viel anders.

Lange bevor es den Mobilfunk gab, waren die Vorschriften der 
Sendeanlagen deutlich strenger. Als dann der Mobilfunk aufkam - nicht 
gleich zu Beginn aber im Laufe der Zeit - wurden die Grenzwerte nach 
oben verschoben, dass der heutige moderne Mobilfunk mit der Möglichkeit 
des Internets überhaupt möglich wurde.

Dass dem so ist, kann ich ganz leicht bestätigen. Vor mindestens 10 
Jahren kaufte ich von ELEKTOR ein Bausatz zum Messen der 
Mobilfunkstrahlung. Leider gibt es diesen Bausatz nicht mehr. Es kostete 
relativ wenig für eine einfache Messung die für den persönlichen 
Alltagsgebrauch genügt.

Es geht jetzt auch nicht um exakte Werte, die Relativwerte genügen. 
Während vor 10 Jahren (eher mehr) in der Wohnung ein Wert von etwa 5 
mV/m zu messen war, sind es heute so zwischen 60 bis 130 mV/m.

Ohne die entsprechenden "Anpassungen" der Gesetze wäre das nie möglich 
geworden.

Well, was ich insgesamt zum Ausdruck bringen will, die Hochfinanz sagt 
wo der Karren lang geht und nicht ein staatliches Gesetz. Entweder sieht 
man dies ein oder nicht. Mir ist's egal.

Ein anderes Beispiel aus den 1980er: Eine Elektrofirma wollte 
Steuerungen über das 230V-Netz für Lampen realisieren. Also quasi ein 
Vorläufer des Powerline. Das scheiterte weil der Gesetzgeber die 
HF-Leistung auf diesem Netz stark begrenzte. Dann kam das 
Internet-Powerline auf. Die Gesetze wurden entsprechend "aufgeweicht", 
damit dies überhaupt möglich wurde.

Gruss
Thomas

von Carsten W. (eagle38106)


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Es gab vor vielen Jahren (198x) in der Zeitschrift elrad eine 
Bauanleitung für einen DCF-Empfänger nach dem Superhet-Prinzip. Die "ZF" 
von ein paar hundert Herz konnte man mit einem Kopfhörer abhören. 
Mittels einer langen Ferritantenne habe ich das Teil hervorragend zur 
Ortung von Störern benutzen können.
Bei Bedarf kann ich mal nach dem Schaltplan schauen.

von Hugo (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Nein so ist das nicht gemeint.

Ok, dann habe ich das in den falschen Hals gekriegt. Deinen weiteren 
Erläuterungen stimme ich natürlich zu, was die Aufweichungen betrifft. 
Es wird immer schlimmer...
Aber "Der Andere (Gast)" hat recht. Wir sind vom Thema abgeschwiffen :-)

von Harald W. (wilhelms)


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Carsten W. schrieb:

> Es gab vor vielen Jahren (198x) in der Zeitschrift elrad eine
> Bauanleitung für einen DCF-Empfänger nach dem Superhet-Prinzip. Die "ZF"
> von ein paar hundert Herz konnte man mit einem Kopfhörer abhören.
> Mittels einer langen Ferritantenne habe ich das Teil hervorragend zur
> Ortung von Störern benutzen können.

Dieser Empfänger wurde aber hauptsächlich entwickelt, um die fünfte
Oberwelle der Zeilenfrequenz von Röhrenfernsehern auszublenden.
Das ist heutzutage aber kaum noch nötig. Andere DCF-Empfänger
sollten sich zum horchen genausogut eignen.

von Carsten W. (eagle38106)


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Harald W. schrieb:
> Carsten W. schrieb:
>
>> Es gab vor vielen Jahren (198x) in der Zeitschrift elrad eine
>> Bauanleitung für einen DCF-Empfänger nach dem Superhet-Prinzip. Die "ZF"
>> von ein paar hundert Herz konnte man mit einem Kopfhörer abhören.
>> Mittels einer langen Ferritantenne habe ich das Teil hervorragend zur
>> Ortung von Störern benutzen können.
>
> Dieser Empfänger wurde aber hauptsächlich entwickelt, um die fünfte
> Oberwelle der Zeilenfrequenz von Röhrenfernsehern auszublenden.
> Das ist heutzutage aber kaum noch nötig. Andere DCF-Empfänger
> sollten sich zum horchen genausogut eignen.

Ich will auch keine Oberwellen ausblenden, ich will mir damit die 
Störungen anhören.

Diese Anleitung ist m.W. nach die einzige mit Superhet. Die 
Standard-0815-Geradeausempfänger können das alle nicht. Da gibt es keine 
ZF zum Abhören.

von Daniel C. (dan1el)


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Harald W. schrieb:
> Andere DCF-Empfänger
> sollten sich zum horchen genausogut eignen.

Ich habe mir einen DCF77-Horcher mit einem TA7642 (~ ZN414) und einem 
Ferritstab gebaut.

TA7642 gibt es nach wie vor günstig bei der Bucht. (hätte auch noch ein 
paar über - falls Interesse PN)

Mein Aufbau sieht in etwa so aus:
http://www.radiomuseum.org/forumdata/users/3369/Retro%20Radio.jpg

Allerdings ohne das Messgerät und mit einem empfindlichen Kopfhörer als 
Lautsprecher.

von Christian S. (uhrenfreak)


Angehängte Dateien:

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Hallo,

auch wenn der Thread inzwischen etwas abgewandert ist, habe ich ihn doch 
mit Interesse verfolgt, da mich das Thema "guter/unproblematischer 
DCF77-Empfang" schon länger beschäftigt. Ich poste mal (in Kurzform) die 
Elrad-Schaltung.

Ich habe mir das AM-Super-IC TDA1072 schon bei Ebay bestellt, bin leider 
bislang nicht dazu gekommen, die Schaltung mal zu Testzwecken 
aufzubauen.

Etwas unschön für modernen Einsatz sind die hohe Versorgungsspannung, 
der nicht ganz geringe Stromverbrauch und der Riesen-Elko C12 (ist 
vermutlich für die AGC-Zeitkonstante oder so).

Ich werd die Schaltung aber ganz sicher bald aufbauen und dann mit 
Kopfhörer in der Wohnung "rumhorchen"!

Grüße Christian

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich habe hier im Haus auch einige Probleme mit dem Empfang.
interessanterweise funzt es neben dem offenen PC problemlos.

auf der Nordseite wirds aber schwierig

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Der Andere schrieb:
> Könntet ihr bitte den Thread NICHT zuspammen.
> Wir warten nämlich immer noch dass Chris seine weitere Suche zum Störer
> hier reinstellt.

Dann ein kurzer Zwischenstand: Haus wurde gestern kurz komplett stromlos 
gemacht und getestet.

Ergebnis: alle Uhren synchronisierten, also ist offenbar die Störquelle 
hier im Haus.

Weiter habe ich leider noch nicht testen können, weil wir dann Besuch 
bekamen und wir dann doch etwas Elektrizität benötigten.

Ich werde im Lauf der Woche nochmal eine Totalabschaltung vornehmen und 
dann nach und nach die einzelnen Räume/Sicherungskreise zuschalten. Das 
sollte das Ganze weiter eingrenzen.

> Wenn ihr über Sinn und Unsinn bestehender Regelungen diskutieren wollt,
> dann macht einen eigenen Thread in Hf, Funk & Felder auf.

Ja, die gesetzlichen Regelungen interessieren hier nicht.

Die Schaltungen zum Aufspüren der Störungen bzw. von DCF-77-Signalen 
finde ich aber interessant.

von Harald W. (wilhelms)


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Chris D. schrieb:

> weil wir dann Besuch
> bekamen und wir dann doch etwas Elektrizität benötigten.

...zum Verscheuchen des Besuchs. :-)

von Carsten W. (eagle38106)


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Chris D. schrieb:
> Ich werde im Lauf der Woche nochmal eine Totalabschaltung vornehmen und
> dann nach und nach die einzelnen Räume/Sicherungskreise zuschalten. Das
> sollte das Ganze weiter eingrenzen.

Mach's mit Intervallhalbierung. Das geht schneller!

Oder aber durch Nachdenken: Was wurde kürzlich angeschafft/geändert und 
könnte die Störungen verursachen?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich hatte kürzlich mal eine LED Siftsockellampe probiert.
wie sich das so verhält.
neben Strobo-Effekt auch noch ornliche Störungen.
im Umkreis von etwa einem Meter um die Leuchte
kann man mit Wurfantennen-Geräten kein UKW hören
sondern nur noch

BRAAAAAAAAHHTTT

also schnell wieder Halogen rein und gut.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Carsten W. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Ich werde im Lauf der Woche nochmal eine Totalabschaltung vornehmen und
>> dann nach und nach die einzelnen Räume/Sicherungskreise zuschalten. Das
>> sollte das Ganze weiter eingrenzen.
>
> Mach's mit Intervallhalbierung. Das geht schneller!

Stimmt :-) Allerdings setzt das voraus, dass man nur einen Störer hat.

> Oder aber durch Nachdenken: Was wurde kürzlich angeschafft/geändert und
> könnte die Störungen verursachen?

Ja, das haben wir auch schon getan - allerdings ist die Problematik ja 
schon einige Umstellungstage aufgetreten, wurde aber nicht wirklich 
ernstgenommen. In den letzten Jahren haben wir schon einiges 
angeschafft.

Ich denke, mit den einzelnen Sicherungskreisen werden wir das Problem 
rasch eingrenzen können. Auch als Unternehmer lebt man ja nicht im 
Palast von Caserta ;-) (da war ich mal drin - ist wirklich gigantisch)

von Joachim B. (jar)


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war ja gerade wieder das Thema,

meine eine wordclock hat mit abgesetztem Empänger nur nach Süden guten 
Empfang innerhalb 5 Minuten war das erledigt, gleiche Uhr 2ter Aufbau, 
gleicher Empfänger nach Norden brauchte 4 Tage bis die Uhr wieder 
stimmte.

von Soul E. (Gast)


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Chris D. schrieb:

> Dann ein kurzer Zwischenstand: Haus wurde gestern kurz komplett stromlos
> gemacht und getestet.
>
> Ergebnis: alle Uhren synchronisierten, also ist offenbar die Störquelle
> hier im Haus.

Wohnt Ihr alleine oder mit Nachbarn? Vielleicht hat sich so ein Vogel 
Powerline Communication angeschafft. Das ist so eine Art LAN over 
Steckdose, dessen Störungen im LW- und MW-Bereich erstaunlich weit 
kommen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Wir haben schon Nachbarn, allerdings sind die schon weiter entfernt.

Und die Tatsache, dass wirklich alle Uhren hier innerhalb von 10 Minuten 
synchronisierten, spricht mMn auch eher dagegen.

Oder vermutest Du, dass die Störungen sich kabelgebunden bis zu uns 
ausbreiten?

von Eppelein V. (eppelein)


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Mein Nachbar z. Bspl. empfängt Internet aus der "Steckdose".
Leitungen wollte er im Haus keine verlegen, Wlan funktioniert sehr 
schlecht, da überwiegend Stahlbeton verbaut ist.

von Guido B. (guido-b)


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Zur Störungssuche eignet sich auch ein DSO Nano sehr gut.
Einfach einen passenden Empfangskreis an den Eingang.
Habe ich ausprobiert, weil das Schaltnetzteil meines TDS210
auch mit ca 80 kHz arbeitet.

von Thomas S. (thom45)


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soul e. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Dann ein kurzer Zwischenstand: Haus wurde gestern kurz komplett stromlos
>> gemacht und getestet.
>>
>> Ergebnis: alle Uhren synchronisierten, also ist offenbar die Störquelle
>> hier im Haus.
>
> Wohnt Ihr alleine oder mit Nachbarn? Vielleicht hat sich so ein Vogel
> Powerline Communication angeschafft. Das ist so eine Art LAN over
> Steckdose, dessen Störungen im LW- und MW-Bereich erstaunlich weit
> kommen.

Das habe ich mal getestet. Es betrifft vor allem den mittleren bis hohen 
KW-Bereich. Auf MW und LW nur ganz schwach. Die Powerline-Bandbreite ist 
200 MHz.

von Thomas S. (thom45)


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Hi folks!

Hier gibt's mal eine heitere Abwechslung zur Zahl 77, genauer 77a. 
Verstehen können diesen Spass allerdings nur die Oldies unter den 
Teilnehmern hier im Forum und es müssen erst noch Schweizer oder noch 
besser alte Basler sein. So etwa wie ich einer bin. :-)

Der langen Rede kurzer Sinn. Hier die Kurzfilmkomödie von 1957:

  "Spalebärg 77a - Schweizer Kurzfilm (1957)"
       https://www.youtube.com/watch?v=O4aao_qFdzw

Viel Spass mit em alte Basel- und Ziriditsch! :-)))

Weil OT, soll dies keine Aufforderung sein zu einer weiteren Diskussion!
Einfach nur sehen und hören - und gut ist. :-)

Gruss
Thomas

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bei mir hatte übrigens ein älteres Netzteil eines 15" V7 Monitors (nehme 
ich zur Versorgung des Routers) den gesamten LW/MW Bereich 
zugesproddelt, was die Funkuhren allerdings nicht gestört hat.
Drauf gekommen bin ich, als ich mal eine 470µH Drossel direkt an den 
Eingang meines Oszis geschaltet hatte und das merkwürdige Signal sah. 
Mit der Drossel konnte man dann recht gut einpeilen, wo der Störer saß.

von Harald W. (wilhelms)


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Matthias S. schrieb:

> Bei mir hatte übrigens ein älteres Netzteil eines 15" V7 Monitors (nehme
> ich zur Versorgung des Routers) den gesamten LW/MW Bereich
> zugesproddelt,

Deswegen wurden die Rundfunksender in diesem Bereich
ja auch abgeschaltert. :-(

von Thomas S. (thom45)


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Harald W. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>
>> Bei mir hatte übrigens ein älteres Netzteil eines 15" V7 Monitors (nehme
>> ich zur Versorgung des Routers) den gesamten LW/MW Bereich
>> zugesproddelt,
>
> Deswegen wurden die Rundfunksender in diesem Bereich
> ja auch abgeschaltert. :-(

Nein, deswegen keineswegs. Da ist politisch bedingt. Vergleiche doch mal 
Deutschland mit Frankreich. In Le Gand Nation "France Inter" (Alouis) 
oder Euro1 abzuschalten, da kannst Du länger drauf warten als Du lebst. 
Wollen wir wetten? :-)))

AM-Sender zu behalten macht durchaus auch Sinn. Aber wem sag ich das... 
:-)

Ich bin gespannt wieviel Minuspunkte ich jetzt dafür kriege. 
:-)))))))))))

Gruss
Thomas

von npn (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Ich bin gespannt wieviel Minuspunkte ich jetzt dafür kriege.
> :-)))))))))))

Nein, dafür nicht.
Höchstens dafür, daß du die Ironie bei Harald nicht bemerkt hast :-)))

von Paul B. (paul_baumann)


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npn schrieb:
> Höchstens dafür, daß du die Ironie bei Harald nicht bemerkt hast :-)))

Ironie muß zwingend als solche gekennzeichnet werden, weil Vielen die 
Fähigkeit zu ihrer Erkennung abtrainiert wurde.

(Nein, das war keine Ironie)

MfG Paul

von Christian S. (uhrenfreak)


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@ Thomas Schaerer:
Der Langwellensender in Allouis auf 162 kHz mit dem Programm "France 
Inter" soll Ende 2016 abgeschaltet werden. Ich meine gelesen zu haben, 
dass das beschlossene Sache ist.
Hoffen wir mal, dass "unser" DCF77 noch ein paar Jahre länger betrieben 
wird und uns Funkuhr-Basteleien erlaubt ...

von Dussel (Gast)


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Paul B. schrieb:
> Ironie muß zwingend als solche gekennzeichnet werden, weil Vielen die
> Fähigkeit zu ihrer Erkennung abtrainiert wurde.
Ohne nonverbale (oder vielleicht eher nonscriptale) Kommunikation sowas 
zu erkennen, ist aber auch sehr schwer, da sich für jede Aussage jemand 
finden lässt, der sowas ernst meinen würde.
Es gibt offensichtlich heute in Industrienationen noch Manche, die die 
Theorie (Theorie ist wohl das falsche Wort, vielleicht Mythos?) von der 
flachen Erde vertreten.
Dementsprechend gibt es keine Aussage, die nicht auch ernst gemeint sein 
könnte.

von Thomas S. (thom45)


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Dussel schrieb:

> Es gibt offensichtlich heute in Industrienationen noch Manche, die die
> Theorie (Theorie ist wohl das falsche Wort, vielleicht Mythos?) von der
> flachen Erde vertreten.

Gääähn! Ist das aber langweilig. Interessanter ist die Mythos-Theorie 
(tönt doch besser oder!) der Hohlraumerde, wonach die Kontinente auf der 
Innenseite der Erdenschale aufgeprägt sind. Die Sonne ist Mittelpunkt.

Und noch was - psssssst ganz leise - es gibt Raumschiffe die am Nordpol 
immer wieder landen und Gerätschaften in grosse Höhlen und Tunnels 
transportieren wo ETs drin wohnen und die geheimen Herrscher der 
Holhwelterde sind.

Habt ihr dazu noch irgendwelche Fragen, die ich nicht beantworten kann? 
:-)))

> Dementsprechend gibt es keine Aussage, die nicht auch ernst gemeint sein
> könnte.

Diese Aussage da vor diesem Satz da eben hicks ist absolut ernst 
gemeint. Franz, sei so gut, noch ein Schnapps! schlüüüürf

von Carsten W. (eagle38106)


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Christian S. schrieb:
> @ Thomas Schaerer:
> Der Langwellensender in Allouis auf 162 kHz mit dem Programm "France
> Inter" soll Ende 2016 abgeschaltet werden. Ich meine gelesen zu haben,
> dass das beschlossene Sache ist.
> Hoffen wir mal, dass "unser" DCF77 noch ein paar Jahre länger betrieben
> wird und uns Funkuhr-Basteleien erlaubt ...

Nun ja, die Schweiz hat doch ihren Zeitzeichensender schon abgeschaltet 
und läßt sich vom DCF77 versorgen. Vielleicht machen die Franzosen das 
demnächst auch?

von Paul B. (paul_baumann)


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Carsten W. schrieb:
> Vielleicht machen die Franzosen das
> demnächst auch?

Da ist der Empfang "c'est bon"
von Paris bis nach Lyon!
Auch in Basel und in Bern,
(unterirdisch auch im Cern.)


MfG Paul

von Soul E. (Gast)


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Thomas S. schrieb:

> Gääähn! Ist das aber langweilig. Interessanter ist die Mythos-Theorie
> (tönt doch besser oder!) der Hohlraumerde, wonach die Kontinente auf der
> Innenseite der Erdenschale aufgeprägt sind. Die Sonne ist Mittelpunkt.

Das die Erde eine Hohlkugel ist, merkst Du an den Schuhen. Die nutzen 
sich vor allem vorne und hinten ab. Bei einer Rundkugel müssten sich die 
Schuhe vor allem in der Mitte abnutzen.

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas S. schrieb:

> Nein, deswegen keineswegs. Da ist politisch bedingt. Vergleiche doch mal
> Deutschland mit Frankreich. In Le Gand Nation "France Inter" (Alouis)
> oder Euro1 abzuschalten, da kannst Du länger drauf warten als Du lebst.
> Wollen wir wetten? :-)))

Hmm, wie siehts denn in der Schweiz aus? Beromünster, der mal auf
der Skala von fast jedem deutschen Radio verzeichnet war, ist
jedenfalls auch schon ein paar Jahre tot.
>
> AM-Sender zu behalten macht durchaus auch Sinn. Aber wem sag ich das...
> :-)
>
> Ich bin gespannt wieviel Minuspunkte ich jetzt dafür kriege.
> :-)))))))))))

Ich sehe vier negative Minuspunkte; also Pluspunkte. :-)

von Thomas S. (thom45)


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soul e. schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>
>> Gääähn! Ist das aber langweilig. Interessanter ist die Mythos-Theorie
>> (tönt doch besser oder!) der Hohlraumerde, wonach die Kontinente auf der
>> Innenseite der Erdenschale aufgeprägt sind. Die Sonne ist Mittelpunkt.
>
> Das die Erde eine Hohlkugel ist, merkst Du an den Schuhen. Die nutzen
> sich vor allem vorne und hinten ab. Bei einer Rundkugel müssten sich die
> Schuhe vor allem in der Mitte abnutzen.

Meine Güte, wenn 100 Hüte anhätte, würde ich sie heben. Eine solch 
fantastische Erkenntnis. Hast Du dafür den Noblen Preis erhalten? :-)))

Und ja, noch ein Schnaps. Diesmal ein Baselbieter Kirsch.

Gruss
Thomas

von Thomas S. (thom45)


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Harald W. schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>
>> Nein, deswegen keineswegs. Da ist politisch bedingt. Vergleiche doch mal
>> Deutschland mit Frankreich. In Le Gand Nation "France Inter" (Alouis)
>> oder Euro1 abzuschalten, da kannst Du länger drauf warten als Du lebst.
>> Wollen wir wetten? :-)))
>
> Hmm, wie siehts denn in der Schweiz aus? Beromünster, der mal auf
> der Skala von fast jedem deutschen Radio verzeichnet war, ist
> jedenfalls auch schon ein paar Jahre tot.

Richtig, wobei Beromünster (Buuremünschter) das erste Opfer war, weil 
eben wie gehabt, die Deutschschweizer in allem die Nase ganz vorne haben 
wollen: Wir sind die ersten!!!! Hurrraaaaaaaaa!

Dann, einige Jahre spaeter verabschiedete sich Sottens, das 
Westschweizer-MW-Radio (Suisse Romand) und dann nochmals später der 
Monte Ceneri der Tessiner-MW-Sender.

Man sagt, wäre der Bundesrat vorwiegend keine Deutschschweizer, wären 
diese Sender vielleicht noch heute da. Wie gesagt es ist ein Politikum. 
Und man weiss ja, die Politiker sind nie die welche am Hellsten auf der 
Platte sind. :-)))

>> AM-Sender zu behalten macht durchaus auch Sinn. Aber wem sag ich das...
>> :-)
>>
>> Ich bin gespannt wieviel Minuspunkte ich jetzt dafür kriege.
>> :-)))))))))))
>
> Ich sehe vier negative Minuspunkte; also Pluspunkte. :-)

Vielen Dank. Kannst gleich loslegen mit Klicken. :-)))

Gruss
Thomas

von Bernd K. (prof7bit)


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adrian schrieb:
> Lustiger Scherz!
>
> Weniger lustig finde ich, dass das 80m-Band zum 31.12.2019 privatisiert
> werden soll:
>
> http://www.darc.de/uploads/media/RS_Lokal_2015_02.txt

Da steht nichts davon.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Du kannst ja auch jetzt schon als Privatmann dort funken ;)

von W.S. (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Hoffen wir mal, dass "unser" DCF77 noch ein paar Jahre länger betrieben
> wird und uns Funkuhr-Basteleien erlaubt ...

meines Wissens Staatsvertrag erstmal bis 2021.

Jaja, ist überschaubar, aber noch nicht dringlich. Wie wäre es, sich 
einen DCF77-Ersatz-Sender zu bauen? Also Uhrzeit per GPS o.ä rein in den 
µC, dann LW-sender raus. Ähemm.. reichen euch 30 mW?

Und an Chris: warum hast du eigentlich KEINEN ordentlichen 
Verkehrsempfänger, mit dem du die 77 kHz mal abhören kannst???

W.S.

von Bernd K. (prof7bit)


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W.S. schrieb:
> Wie wäre es, sich
> einen DCF77-Ersatz-Sender zu bauen?

Hatte ich auch schon mal ne Zeitlang ins Auge gefasst. Grund: 
DCF77-gesteuerte Kirchturmuhr genau gegenüber des Fensters. Diese Uhr 
und ich waren keine Freunde.

Bin dann aber doch lieber woanders hin gezogen, sonst hätts früher oder 
später mal dreizehn geschlagen.

von Thomas S. (thommi)


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Bernd K. schrieb:
> W.S. schrieb:
>> Wie wäre es, sich
>> einen DCF77-Ersatz-Sender zu bauen?
>
> Hatte ich auch schon mal ne Zeitlang ins Auge gefasst. Grund:
> DCF77-gesteuerte Kirchturmuhr genau gegenüber des Fensters. Diese Uhr
> und ich waren keine Freunde.

Das hätte nicht geklappt. Vermutlich hätte bei dauerhaft gesetztem Bit 
16 und nicht gesetztem Bit 17 die Uhr gestoppt, sie hätte jedoch 
trotzdem jede Stunde geschlagen. Die Bits vor 13:00 Uhr gesetzt und 
dauerhaft gesendet, und sie hätte dann vermutlich jede Stunde dreizehn 
geschlagen :-) , Aber jedesmal auch mit den 4/4-Schlägen. Immerhin wäre 
dann für eine Stunde Ruhe, weil die Uhr ja von MESZ auf MEZ eine Stunde 
stil stünde, danach gleich wieder und wieder, die 1-3/4-Stundenschläge 
entfielen dann theoretisch.

Weiss aber nicht, ob das funktioniert. Etwas mehr Ruhe würde das schon 
bringen, falls es eben funktioniert.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5745466 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5745547 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Steffen (Gast)


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Ich kenne dieses Problem. Ich hatte immer einen sehr guten Funkuhr 
Empfang doch seitdem die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt wurde und 
die Funkuhren in der Regel nachts ihr Signal empfangen, ist keine 
Synchronisation mehr möglich. Außer die Küchen und Wohnzimmer Uhr die 
alle 6 Stunden also auch tagsüber wo keine Straßenbeleuchtung in Betrieb 
ist empfangen ihr Signal dann am Tage. Aber die Uhren die nur nachts 
empfangen wo die Straßenbeleuchtung aktiv ist ist keine Synchronisation 
wirklich und muss am Tage manuell durchgeführt werden. Schöne neue 
Technik

von Manfred (Gast)


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Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.

Chris D. schrieb:
> Wir haben offenbar ein Problem mit unseren Funkuhren hier im Haus.

Schade, dass ich den Beitrag damals nicht gesehen habe. Hier war das 
Schaltnetzteil vom SAT-Multiswitch schuld. Primär-Ladeelko taub, dann 
bläst das Ding seine Schaltfrequenz auf die Netzzuleitung, die fast 
mittig im Haus vom Dachboden zum EG verläuft. Ich habe leider nicht auf 
die Küchenuhr der Nachbarin geschaut, die ist nur etwa 15 Meter weg.

Steffen schrieb:
> seitdem die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt wurde

Reiche eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein.

von Jortus (Gast)


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Hallo   nachdem  meine Analogfunkuhr nach Batteriewechsel nicht anlaufen 
wollte, habe ich dir Batterien 30 Sekunden verpolt eingelegt, dann 
wieder richtig.   Nun läuft sie wieder ok.   Viele Grüße

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Der Thread ist von 2019.

von Stefan F. (Gast)


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100Ω W. schrieb:
> Der Thread ist von 2019.

Von 2016.

von Martin (Gast)


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Jortus schrieb:
> Hallo   nachdem  meine Analogfunkuhr nach Batteriewechsel nicht anlaufen
> wollte, habe ich dir Batterien 30 Sekunden verpolt eingelegt, dann
> wieder richtig.   Nun läuft sie wieder ok.   Viele Grüße

Troll! Das Verpolen könnte zu Zerstörung der Uhr führen.

von Hochspannung (Gast)


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Ich tippe auch auf Störungen. Kannst mal diese Schaltung benutzen, zeigt 
auch Störungen an
http://afug-info.de/Schaltungen-Eigenbau/DCF77/

von Manfred (Gast)


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Hochspannung schrieb:
> Kannst mal

Chris D. (myfairtux)
*30.03.2016* 18:35

von Michael M. (makki)


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Sorry wenn ich den alten Thread hoch hole, aber ich beobachte seit ca. 
2-3M bei mehreren DCF77 Uhren von Casio über ELV bis Sony etwas ganz 
komisches:
Ist nicht so das sie keinen Empfang haben, sondern das sie exakt falsch 
syncen: mal 4h+, mal 10h+, mal 10min+ aber immer "in sync": die Sekunde 
stimmt exakt.
Haben sonst nie Probleme gemacht (ausser sie hatten eben keinen Empfang)

Irgendwie sehr komisch, als IT-Softwerker würde ich jetzt fast darauf 
tippen, das da in irgendeineinem häufig verwendeten Chip oder dem 
Protokoll derselbe Buffer-overflow zuschlägt weils jetzt 2021 ist o.ä. 
(?)

Grüsse Makki

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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Michael M. schrieb:
> Ist nicht so das sie keinen Empfang haben, sondern das sie exakt falsch
> syncen: mal 4h+, mal 10h+, mal 10min+ aber immer "in sync": die Sekunde
> stimmt exakt.
> Haben sonst nie Probleme gemacht (ausser sie hatten eben keinen Empfang)
Naja, das Protokoll ist dezimal und hat als einzige Fehlerkorrektur ein 
Paritätsbit. Wenn also eine Sekunde kein Signal da ist, oder eine 
Sekunde eine Störung, kann sich das leicht in dem +4h oder +10h Ergebnis 
zeigen. Müssen halt nur zwei Bits kippen. Das passiert wenn man sich das 
Signal anschaut echt oft. Und niemand verspricht bei einem 
Fertigprodukt, dass der Hersteller auch nur das Paritätsbit auswertet. 
Schon die steinalte C-Control von Conrad hat daher wenigstens die Daten 
von 2Minuten verwendet. Und in meiner eigenen nutze ich inzwischen 6 
aufeinander folgende Minuten um sicher zu sein.

TTL

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich hab hier eine, die jetzt auf 19:42 Uhr steht.
die Minuten stimmen.

Wenns eine Einstellung zur Anzeige
der imperialen Uhrzeit (AM/PM) gäbe wärs egal

von Stefan F. (Gast)


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Michael M. schrieb:
> beobachte ... bei mehreren DCF77 Uhren von Casio über ELV bis Sony
> ... das sie exakt falsch syncen: mal 4h+, mal 10h+, mal 10min+
> aber immer "in sync": die Sekunde stimmt exakt.

Mein Uhrenbausatz (mit DCF-77 Empfänger) von ELV zeigt noch die richtige 
Zeit an.

Die Sekunde, bzw. der beginn einer Minute, ist ja auch sehr eindeutig an 
der langen Austastlücke erkennbar. Alle anderen Bits können bei 
schlechtem Empfang viel eher falsch erkannt werden.

von Winkler.K. (Gast)


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Nach der letzten Zeitumstellung 27.3.22 haben alle meine Funkuhren sich 
nicht umgestellt. Auch bei Nachbarn das gleiche. Bis heute,Montag 9.30 
Uhr hat sich noch nichts getan. Vor der Zeitumstellung hatte keiner im 
Hochhaus Probleme mit all ihren F-uhren. Kein Sendesignal?

von Jörn (Gast)


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Winkler.K. schrieb:
> Kein Sendesignal?

Genau. Das wirds sein.
Ist einfach ein Kreuz sich auf Industrieprodukte ohne jede Rückmeldung 
verlassen zu müssen. Das Problem haben Selbstbauer nicht. Mehr als eine 
LED brauchts nicht für DCF77 Diagnosen...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hier alles bestens. Alle Funkuhren zeigen die korrekte Sommerzeit - und 
das schon seit Sonntag.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Kein Hochhaus, sondern Altbau, alle Funkuhren haben sich perfekt 
umgestellt.
Nur der Radiowecker hat sich erst nach dem Wecken die neue Zeit über 
DAB+ geholt.

von Karl B. (gustav)


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Winkler.K. schrieb:
> Vor der Zeitumstellung hatte keiner im
> Hochhaus Probleme mit all ihren F-uhren. Kein Sendesignal?

Hi,
manchmal ist ein Standortwechsel der Funkuhren zur Synchronisation 
erfolgreich.
Kommt schon mal vor, dass Störungen von älteren Fernsehern (und SNT) auf 
die Abschirmung des Fernsehkoaxkabels eingekoppelt werden.
Das Fernsehkabel wirkt wie eine Langdrahtantenne und verteilt Störungen 
im ganzen Haus. Wenn Funkuhr zu nahe am Fernsehkabel aufgestellt ist,
ist der Störpegel zu hoch.
Etwas weiter weg aufstellen, richtig ausrichten, schon geht's.

ciao
gustav

von Christian M. (likeme)


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Wenn man gewinnorientiert die Sendeleistung vom DCF reduziert und 
gleichzeitig zig Schaltnetzteile im Haus hat passiert sowas. DCF ist nur 
noch Glückssache.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (Gast)


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von Karl B. (gustav)


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Christian M. schrieb:
> gleichzeitig zig Schaltnetzteile im Haus hat passiert sowas.

Hi,
der Störpegel ist aber nicht überall und zur gleichen Zeit gleich hoch.
Hatte vor Jahren einmal einen Test mit Funkuhren verschiedener 
Hersteller zur Sommerzeitumstellung gemacht.
Alle Uhren stellten sich um, nur eine nicht.
Und die stand nahe an der Wand, wo das Kabel der Hausantenne lief.
Dann habe ich mit Taschenradio - auf Langwelle eingestellt -, 
schlussendlich herausgefunden, wo es am heftigsten "knatterte".
Uhr in die entgegengesetzte Zimmerecke gestellt, und sie holte sich in 
der darauffolgenden Nacht die richtige Zeit.
Hat also IMHO mit dem Fabrikat direkt nichts zu tun. Es sei denn,
die Uhr ist auf andere "Stellzeiten" von Hause aus programmiert.
Meistens im Zeitintervall nachts.

ciao
gustav

von Stefan M. (interrupt)


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Henrik V. schrieb:
> Ich habe ein (zugegeben bekannt schlechtes) Empfangmodul von Pollin mit
> einer LED versehen,

gibt es eigentlich eine Übersicht, welche Module das DCF77-Signal am 
besten empfangen ?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Meine Funkuhr hat sich umgestellt. Standort Düsseldorf.

Bei mir haben sich auch alle Funkuhren automtisch umgestellt, 
einschliesslich meiner Solar-Funk-Armbanduhr.
Standort > 700 km SW der Sendeanlage

: Bearbeitet durch User
von Jörn (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> am besten

Kommt immer drauf an.
Jedes hat Stärken un Schwächen.
Ist aber nur zu 1% wichtig.
99% macht eine nicht zu ferne, nicht abgeschirmte und störfreie 
Umgebung, Wetter und Uhrzeit aus.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Chris.

Chris schrieb:

> Würde ebenfalls auf Störung in der Umgebung tippen.
>
> Falls möglich nehme deine Uhren einfach mit auf den nächsten Ausflug zu
> Eltern, Schwiegereltern, Oma usw.
> Wenn es dort auch nicht funktioniert kann man weiter überlegen.

Mittlerweile ist fast überall irgend ein Störer. Darum könnte auch die 
Verwandtschaft gestört sein.


Alternative:
Den Wecker bei einem Spaziergang in den Wald/Park mitnehmen, wo man 
garantiert ein paar hundert Meter von irgendwelchen Einrichtungen 
(Wohnhäuser, Industriebauten, eisenbahnen oder Ampeln und 
Hauptverkehrsstrassen entfernt ist. Da man keine 24h auf eine 
Synchronisation warten möchte, die Synchronisation erzwingen, indem man 
die Batterien entnimmt, langsam bis 10 zählt und erneut Einsetzt.

Nachtrag: Manche Geräte werden etwas taub, wenn die Batterie schwach 
wird.
"Neue" Batterien müssen nicht zwangsweise auch frisch und gut sein. 
Batterien aus der gleichen Verpackung/Charge haben vermutlich ein 
ähnliches Alter.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Jörn (Gast)


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@ Bernd: Schau mal aufs Datum des TO

von W.A. (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Mittlerweile ist fast überall irgend ein Störer. Darum könnte auch die
> Verwandtschaft gestört sein.

Sieh es mal nicht so pessimistisch. Auf mehr als 70% der Erdoberfläche 
halten sich die Störungen im Lang- und Längstwellenbereich noch sehr in 
Grenzen, weil die für die effektive Abstrahlung erforderlichen Antennen 
zum Glück etwas unhandlich sich.
Wenn der DCF77 Empfänger streikt, liegt das meist an lokalem QRM

von Stefan F. (Gast)


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Henrik V. schrieb:
> Ich habe ein (zugegeben bekannt schlechtes) Empfangmodul von Pollin
> mit einer LED versehen, die die empfangen Impulse anzeigt.

Stefan M. schrieb:
> gibt es eigentlich eine Übersicht, welche Module das DCF77-Signal am
> besten empfangen ?

Mit ist nur bekannt, dass es eine sehr saubere Versorgungsspannung 
braucht. Das fällt bei dem Modul besonders auf, weil da keinerlei 
Regler/Filter drauf ist. Deswegen würde ich es aber nicht als "schlecht" 
bezeichnen.

von H. H. (Gast)


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Winkler.K. schrieb:
> Nach der letzten Zeitumstellung 27.3.22 haben alle meine Funkuhren
> sich
> nicht umgestellt. Auch bei Nachbarn das gleiche. Bis heute,Montag 9.30
> Uhr hat sich noch nichts getan. Vor der Zeitumstellung hatte keiner im
> Hochhaus Probleme mit all ihren F-uhren. Kein Sendesignal?

Sucht den Störsender! Meist ist das ein im sterben liegendes 
Schaltnetzteil.

von GeGe (Gast)


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H. H. schrieb:
> Sucht den Störsender!

hehe, kann man ein Wettbewerb daraus machen;)
So wie bei einer CB-Fuchsjagd.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo W.A., Jörn und H. H..

W.A. schrieb:

>> Mittlerweile ist fast überall irgend ein Störer. Darum könnte auch die
>> Verwandtschaft gestört sein.
>
> Sieh es mal nicht so pessimistisch. Auf mehr als 70% der Erdoberfläche
> halten sich die Störungen im Lang- und Längstwellenbereich noch sehr in
> Grenzen, weil die für die effektive Abstrahlung erforderlichen Antennen
> zum Glück etwas unhandlich sich.
> Wenn der DCF77 Empfänger streikt, liegt das meist an lokalem QRM

Genau die lokalen Störer meinte ich damit.

Jörn schrieb:
> @ Bernd: Schau mal aufs Datum des TO

Ja, 2016. Aber es wurden ja auch noch später 2021 und jetzt 2022 
Antworten dazu geschrieben. ;O)
Jedenfalls ist das Thema noch aktuell, und wird aktuell bleiben, solange 
es noch DCF77 Empfang und Schaltnetzteile gibt. ;O)

H. H. schrieb:

> Sucht den Störsender! Meist ist das ein im sterben liegendes
> Schaltnetzteil.

Das muss kein "sterbendes" sein, auch neue erzeugen oft ein übles 
Störsprektrum, weil Bauteile Geld Kosten und bei großen Stückzahlen sich 
auch Cent Kosten zu zig Tausenden hochaddieren.

Gerade bei großen Stückzahlen lohnt sich das Murksen so richtig. Darum 
ist ja z.B. Automotive Entwicklung so eine hohe Kunst: Baue den 
billigsten Mist, ohne dass Dir anschliessend einer juristisch ans Bein 
pinkeln kann.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
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