Forum: HF, Funk und Felder Windom-Antenne mit Verlängerungsspule für 80m?


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von B e r n d W. (smiley46)


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Hallo,

für eine Kurzwellen-Antenne steht mir im Hinterhof eine Länge von 28m 
plus Reserve zum Abspannen zur Verfügung. Die Antenne sollte wenigstens 
im CW-Bereich des 80m und 40m-Bandes funktionieren, mehr wäre natürlich 
besser. Wenn die Antenne nicht ganz flach abstrahlt, wäre das vorerst 
akzeptabel. Einen hohen Mast möchte ich vermeiden.

1. Würde eine endgespeiste Windom-Antenne wie in der Skizze mit
   Verlängerungsspule überhaupt funktionieren?

2. Falls nicht, gibt es ein anderes Beispiel/Vorschlag für eine
   geeignete Antenne?

Freundliche Grüße,
Bernd

von Laie (Gast)


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Das ist doch keine Windom Antenne

von B e r n d W. (smiley46)


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> Das ist doch keine Windom Antenne

Was dann?

von Bernhard _. (Firma: dl1bg) (bernhard_)


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Hallo Bernd,

zusätzlich zur Verlängerungsspule würde ich eine Dachkapazität 
dranhängen. Ansonsten sehe ich kein Problem, aber das lässt sich 
sicherlich simulieren.

<10 Minuten Pause>

Im Anhang mal ein Schnellschuss aus 4nec2 nach deiner Idee und das 
Ergebnis. Immerhin, der Grundgedanke funktioniert wie erwartet. Die 
Antenne könnte auf 80/40/20 m einstellbar sein. Wie du geschrieben hast, 
wird das bei üblicher Höhe natürlich keine DX-Kanone.

Du hast das Wort "Abstrahlen" verwendet. Gibt es frohe Neuigkeiten von 
der Bundesnetzagentur? 80 und 40 m -> Klasse A auf Anhieb?

Viele Grüße,
Bernhard

: Bearbeitet durch User
von Bernhard _. (Firma: dl1bg) (bernhard_)


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Ach so, noch eine Idee als Gegenvorschlag: ein vertikaler Oblong könnte 
richtig schick werden.
Bei 28 m Länge und 8 auf 3 m Höhe hättest du immerhin 66 m Draht in der 
Luft, wegen der geringen Höhe müsstest du vermutlich nicht sehr viel 
verlängern.
Bei der Antenne kannst du über den Einspeisepunkt einfach die 
Abstrahleigenschaften einstellen und hast ein allgemein besseres 
Verhalten als bei einem Dipol in gleicher max. Höhe. Drei Bänder gehen 
sicher mit höchstens einem Relais.
-> ON4UN schreibt dazu einiges

von B e r n d W. (smiley46)


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Hallo Bernhard

Danke, das ist ja ein super Service. Hab mir dasProgramm schon 
installiert und werde damit gleich ein wenig rumprobieren. In der 
Hinsicht bin ich Anfänger.

> ein vertikaler Oblong

Meinst du eher "horizontaler" Oblong? Ich schau mir das mal an.

> Gibt es frohe Neuigkeiten?

Es ist keiner durchgefallen ;)

Gruß, Bernd
73, DF3DL

von Bernhard _. (Firma: dl1bg) (bernhard_)


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Hallo Bernd,

also dann Gratulation zur bestandenen Prüfung!

Bei meinem Schnellschuss fehlen natürlich die parasitären Elemente und 
damit sind die SWR-Verläufe viel zu steil. In der Praxis war unser 
OV-Projekt (EOCD 21 m) bei 6,4 / 14,8 / 19,6 / 51 MHz resonant und das 
SWR lag trozdem auf jedem der Bänder im SSB-Bereich unter 2.

Im Anhang noch ein Bild meiner Idee mit Dachkapazität und gleich 
"symmetrisch", ob das tatsächlich besser abstimmbar ist weiß ich nicht.
Außerdem noch ein Oblong, an dem ich die Beeinflussung auf den Beam  und 
den Effekt einer Reflektorschleife ausprobiert habe.
Am Ende hatte ich den Oblong über 90 ° gewinkelt stehen mit sehr gutem 
Ergebnis, das waren meine ersten USA-QSOs auf 40 m. Allerdings war die 
Konstruktion BEMFV-Mäßig unhaltbar, deshalb steht nicht mehr.

Viele Grüße, 73
Bernhard

von B e r n d W. (smiley46)


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Hallo Bernhard

> also dann Gratulation zur bestandenen Prüfung!

Danke, Danke! Momentan bin ich noch beim CW üben. Ich bin der Meinung, 
man kann mich noch nicht auf die Menschheit loslassen. Die meisten bei 
CW üblichen Abküzungen lernt man für die Prüfung nicht. Manchmal 
tauschen die plötzlich Nummern aus, von denen ich noch nichts gehört 
habe.

> mit Dachkapazität und gleich "symmetrisch"

Angeblich sollen sich irgendwelche rechtwinklig abstehenden Teile am 
Ende der Antenne am stärksten auf die niedrigste Frequenz auswirken. Im 
Prinzip müsste man mit einem Übertrager auch durch die Dachkapazität 
hindurch speisen können, solange eine gute Isolation vorhanden ist.

Diese Möglichkeit mit dem gekoppelten Strahler finde ich auch 
interessant, um Antennen zusätzlich bei 30m und 17m in Resonanz zu 
bringen:
http://www.dl0hst.de/dateien/technik/windom-stromsummen-antenne.pdf

> Allerdings war die Konstruktion BEMFV-Mäßig unhaltbar

Dieses Problem habe ich vorerst nicht. Aus dem MAS Trx werden maximal 4 
Watt rauskommen. Falls eine der Antennen funktioniert, könnte ich am 
MAS-Contest von Zuhause aus teilnehmen. Dann würde natürlich der 
Frequenzzähler mitlaufen.

Gruß, Bernd

von B e r n d W. (smiley46)


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Ergebnis meiner Simulation

Bei der Variante a) stimmen die Resonanzen perfekt, jedoch befindet sich 
bei 4MHz eine Kerbe und bei 80m ist ein deutlicher Leistungsabfall zu 
sehen. Anscheinend sind die 2,9m Draht hinter der Spule zu wenig, um 
ordentlich abzustrahlen.

Bei der Variante b) ist der Draht hinter der Spule 7m lang und die 
Abstrahlung ist im unteren Frequenzbereich deutlich besser. Jedoch 
stimmt jetzt die Resonanz bei 40m nicht mehr exakt. Trotzdem scheint es 
sich um einen akzeptablen Kompromiss zu handeln, außerdem benötigt die 
Induktivität nur 40µH anstatt 90. Eventuell werde ich es nochmal mit 6m 
Drahtlänge simulieren.

Der hängende Oblong kommt momentan noch nicht in Frage, da es zwischen 
den Gebäuden zu wenig Platz hat. Der untere Draht hängt 3m tiefer und 
damit schon neben dem Balkongeländer oder, bei Drähten nebeneinander, 
kommt die Dachrinne zu nahe. Mit einem kurzen Rohr, welches den 
Schornstein um ~2-3m überragt, sähe die Sache schon anders aus.

Gruß, Bernd

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Bernd.

B e r n d W. schrieb:

> Es ist keiner durchgefallen ;)

Herzlichen Glückwunsch!

> Gruß, Bernd
> 73, DF3DL

Hoffentlich fällt jetzt ein paar Leuten mehr auf, das wir zwei 
unterschiedliche Leute sind, und nicht der eine die Sockenpuppe des 
anderen ist. ;O)

B e r n d W. schrieb:

> für eine Kurzwellen-Antenne steht mir im Hinterhof eine Länge von 28m
> plus Reserve zum Abspannen zur Verfügung. Die Antenne sollte wenigstens
> im CW-Bereich des 80m und 40m-Bandes funktionieren, mehr wäre natürlich
> besser.

Die 28m Länge sind da schon fast als "komfortabel" zu bezeichnen, 
verglichen mit dem, was anderen möglich ist.

> Einen hohen Mast möchte ich vermeiden.

Das wiederum ist ein Problem. Aber ich kann Deinen Wunsch durchaus 
nachvollziehen.

> 1. Würde eine endgespeiste Windom-Antenne wie in der Skizze mit
>    Verlängerungsspule überhaupt funktionieren?

Sie ist ja nicht wirklich "endgespeisst". Du speisst ja genaugenommen 
über den Balun L3/L4 in der "Mitte".

>
> 2. Falls nicht, gibt es ein anderes Beispiel/Vorschlag für eine
>    geeignete Antenne?

Meine persönliche Erfahrung: Für 40/80 und ganz besonders 160m gilt:
Draht in die Landschaft bringen! Möglichst viel, möglichst gestreckt, 
möglichst hoch!

Bei dem gestreckten kann man Abstriche machen.....bei dem anderen muss 
man meistens Abstriche machen.

Da ich aus EMV Gründen nur portabel arbeite, gelten bei mir andere 
Verhältnisse als in Deinem Falle. Ich ziehe einfach Drähte in Bäume oder 
stelle eine Glasfieberrute auf. Das ganze wird dann mit einer Matchbox 
gespeisst. Und maximal 10w.
Wenn ich ein eher horizontales Gebilde in Bäume gespannt habe, versuche 
ich, Erdung/Gegengewicht als ungefähr gleichlangen Draht in die 
Gegenrichtung zu ziehen. Bei einer Vertikal lege ich lange und viele 
Radials aus. Ersteres funktioniert sehr gut auf Sandböden mit sehr 
tiefem Grundwasserspiegel (z.B. eine Endmoräne) im zweiten Falle bist Du 
von den Erdverhältnissen unabhängig.

Du willst die Antenne vermutlich zu Hause aufhängen, das schränkt Dich 
natürlich ein. Trozdem ist es sinnvoll, Dir über Erdverhältnisse kurz 
Gedanken zu machen. Wenn Du nicht auf absolute Tarnung angewiesen bist, 
nimm etwas dickeren Draht. 2,5mm², mindestens 1,5mm². Kommt der 
Robustheit zu gute. Dünner solltest Du nicht werden, weil der Draht 
sonst ohmsch zu viele Verluste macht.

Aus dem gleichen Grunde keinen Eisendraht verwenden, und auch keinen 
Edelstahldraht. Der Leitwert von Edelstahl ist grottig. 
Kupferplattierter Eisendraht (Feldtelephonleitung) ist ok, aber dann 
hast Du ein Korrosionsproblem (ausserdem ist auch das Eisen von 
Feldtelephonleitungen relativ brüchig, dafür gab es mal 400m Trommeln 
für kleines Geld bei Ebay)
Vergleichbares mit der Korrosion gilt für Alu an den Anschlüssen. Du 
solltest bei Alu auch nur Reinalu für Leitzwecke verwenden, nichts 
legiertes. Grund ist wieder der Leitwert, und das Reinalu zwar nicht 
besonders fest, aber dafür auch sehr duktil ist.

Impressionen: 
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/albums/72157625631649346

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von HF-Papst (Gast)


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Hallo,

ich würde dir auf alle Fälle zu einem symmetrisch gespeisten Dipol 
raten. Dahinter ein symmetrischen Koppler. 2x 10 Meter geht bis 40m 
schon sehr ordentlich, 80m sollte DX auch noch drin sein. Nimm hierzu 
450 Ohm besser 600 Ohm Zweidrahtleitung.

Wenn es unbedingt eine endgespeiste Antenne sein muss, dann schau dir 
mal den Fuchskreis/Fuchsantenne an.

Gruß
HF-Papst

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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B e r n d W. schrieb:
> Ich bin der Meinung, man kann mich noch nicht auf die Menschheit
> loslassen.

Ach, nur Mut!

> Die meisten bei CW üblichen Abküzungen lernt man für die
> Prüfung nicht. Manchmal tauschen die plötzlich Nummern aus, von denen
> ich noch nichts gehört habe.

Im Contest, oder im normalen QSO?  Sehr viel mehr als 73 und 55 hört
man im QSO nicht, vielleicht noch 72 bei den QRPlern (soll wohl
andeuten, dass es für 73 zu wenig ist :), und natürlich 88 bei YLs.

Locator wäre noch, ist aber auf Kurzwelle nicht so sehr üblich.

Ach ja, wenn du IOTA, SOTA und COTA hören solltest, da gehört auch
jeweils noch eine Zahlen-Buchstaben-Kombination dazu, die so genannte
Referenz.  Beispiel: DM/SX-001, für den ersten SOTA-Berg in den
deutschen Mittelgebirgen (DM – Alpen haben DL) in Sachsen (SX).

Wenn deine Antenne fertig ist, können wir gern mal einen sked in QRS
machen. ;)

Dass du deinen lange gehegten Plan umsetzt, wäre ja glattweg Anreiz,
dass ich mich vielleicht dieses Jahr wieder beteilige.  Dann muss ich
aber auch noch sehen, was ich als Antenne für 80 m benutze, die Loop
war letztes Jahr eher eine Lachnummer.

73!

von Bernhard _. (Firma: dl1bg) (bernhard_)


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Sieht wirklich gut aus, Gratulation zum erfolgreichen Einstieg in NEC 
und zur hübschen Variante b.

Kritisch sehe ich jetzt noch, dass dich die bisher vernachlässigte 
Kapazität zwischen Innen- und Außenleiter des Coax noch mit neuen 
Resonanzverschiebungen beglücken könnte. Bei unserem OV-Projekt waren 
das ja mehrere 100 kHz. Nur ehrlich gesagt wüsste ich nicht, wie man das 
mit wenig Aufwand simuliert.

>>Der hängende Oblong kommt momentan noch nicht in Frage
Stimmt, so wird das eine sehr aufwändige dummy-load. Die Schleife holt 
dich noch ein, daran zweifle ich nicht :-)

Vy 73

von B e r n d W. (smiley46)


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@ Bernhard
> Ach ja, wenn du IOTA, SOTA und COTA

BOTA gibts auch noch, da könnte man schon neidisch werden. Das waren ca. 
5-stellige Zahlenfolgen. Möglicherweise handelt es sich um einem 
klubinternen Contest.

@ Bernd Wiebus
Das Haus steht einfach am einen Ende. Momentan hängt die Antenne aus dem 
Dachfenster (rote Linie), später kommt sie an den Schornstein. Die 
Antenne soll am 5.5. für 40m und 80m provisorisch funktionieren. Etwas 
Solideres muss von langer Hand vorbereitet werden, da ist jetzt die Zeit 
zu kurz.

Wie ich es auch drehe und wende, gestreckt komme ich maximal auf 29m, im 
Zickzack auf 34m.

> Ich ziehe einfach Drähte in Bäume oder stelle eine Glasfieberrute auf

Eine mobile Antenne brauch ich später auch noch, das wird aber im 
Vergleich hoffentlich einfach. Dazu gibt auf Youtube eine Menge zu 
sehen. Selbst eine Windom kann man als Invertes Vee aufspannen.

Jetzt gehts ein wenig durcheinander:
> Sie ist ja nicht wirklich "endgespeisst". Du speisst ja genaugenommen
> über den Balun L3/L4 in der "Mitte".

> schau dir mal den Fuchskreis/Fuchsantenne an.

> dass dich die bisher vernachlässigte Kapazität zwischen Innen- und
> Außenleiter des Coax noch mit neuen Resonanzverschiebungen beglücken
> könnte. Bei unserem OV-Projekt waren das ja mehrere 100 kHz.

Bei einer Fuchsantenne muss doch die Zuführung im rechten Winkel 
hochlaufen mit der Länge Lambda/4, ist diese Anpassung überhaupt 
multibandfähig?

Eine Variante hatte ich mir überlegt, aber noch nicht simuliert (siehe 
Anhang). Verwendet man eine Hühnerleiter mit Z=200 Ohm, könnte der 
Übertrager in der Mitte wegfallen. Gleichzeitig löst die Hühnerleiter 
evtl. Bernhards Befürchtung mit den Kapazitäten und es ist wieder ein 
bisschen mehr Draht in der Luft.

Bei meiner Simulation beträgt die Antennenimpedanz je nach Band zwischen 
100 und 400 Ohm, mal verhält sie sich induktiv, mal kapazitiv. Bildet 
sich da nicht prinzipiell eine stehende Welle in der Zuführung aus? 
Kapazitäten werden transformiert.

@ Jörg
> können wir gern mal einen sked in QRS machen.

Können wir gerne machen, QRSS!
Dann können wir auch gleich testen, ob die Antenne funkioniert.

Freundliche Grüße,
Bernd

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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B e r n d W. schrieb:
>> können wir gern mal einen sked in QRS machen.
>
> Können wir gerne machen, QRSS!

Nö, so lange will ich nicht warten. :-))

QRSS benutzt man auf 137 kHz, um das Signal aus dem Rauschen zu filtern.
Da dauert ein Punkt zwischen einer Sekunde und einer Minute …

Unterschätz' dich nicht.  Als ich angefangen habe, gab's zur
SWL-Prüfung in der DDR noch eine CW-Prüfung mit 30 BpM.  Die habe
ich damals praktisch aus dem Stegreif abgelegt, da war ich so zwei
Monate vielleicht dabei.  Allerdings habe ich als kleiner Junge mit
einer fürchterlichen Billigstmorsetaste aus irgendeinem Baukasten
fleißig geübt :), und offenbar war diese Übung viel nachhaltiger, als
ich das erwartet hätte.  Aber 30 BpM ist wirklich schon seeehr
langsam.

60 BpM wirst du vermutlich problemlos schaffen, lass dich mal nicht
von den „5nn tu“-Typen schocken, die das alles nur runterrattern.

Beim Programm „qrq“ von Fabian Kurz habe ich es auch schon auf über
200 BpM gebracht, aber da geht's eben nur darum, ein Rufzeichen
aufzunehmen und einzutippen.  Das ist was ganz anderes als Klartext.

von B e r n d W. (smiley46)


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> Da dauert ein Punkt zwischen einer Sekunde

Ich hatte mir auch mal so einen Empfänger für 10140 kHz gebaut. Der QRSS 
Bereich ist ja nur 100Hz breit, viele der Signale belegen nur 3 Hz.

Für jemand, der 200 Zeichen pro Minute versteht, muss sich Tempo 40 oder 
50 wie QRSS anhören. Ich höre momentan mit Tempo 60-65, mache aber je 
nach Tagesform einige Fehler.

Ich hab mir vor 2 Wochen einen Ultra PicoKeyer Bausatz geholt, aus 
Relaiskontakten und Platinenmaterial ein Paddle gebaut und übe seither 
damit das Geben. Das Scheißteil hängt gelegentlich trotz Mode A ein 
überflüssiges Dit hinten an. In einem Jahr ist hoffentlich alles kalter 
Kaffee.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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B e r n d W. schrieb:
> Ich höre momentan mit Tempo 60-65, mache aber je nach Tagesform einige
> Fehler.

Das genügt völlig für normale QSOs.  Die Irrung wird bei Afu meist
nur als ein paar völlig außer Takt geratene Punkte gegeben, danach
wiederholt man ab einer sinnvollen Stelle.  Wenn man was nicht
verstanden hat, ist es vor allem wichtig, ein Fragezeichen zu senden
(das bewirkt stets eine erhöhte Aufmerksamkeit des Partners :), und
danach am besten nochmal beschreiben, was man nicht verstanden hat.

pse agn qth? agn qth? + bk

: Bearbeitet durch Moderator
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo zusammen.

@ Bernd, DF3DL

Auch von mir herzlichen Glückwunsch. Da bin ich ja froh, dass du
mit einem 'A'-Rufzeichen auftauchst.

Bzgl. CW, mach dir mal keine Gedanken. Es sind nur Übung und
viel QSO Fahren.
Meinen 1. Versuch hatte ich vor mehr als 40 Jahren als
Unlis mit Hilfe eines Beistandes neben mir. Schon nach der
üblichen Begrüssung und dem RST war ich so fertig mit der Welt, dass
der Beistand das QSO zu Ende führen musste.
Meine ersten QSOs sowohl in SSB als auch besonders in CW habe ich auch
nur schweissgebadet hinter mich gebracht.
Dann habe ich lange Jahre nichts gemacht. An das 1. CW QSO danach
erinnere ich mich immer noch mit Grauen. ;-)
Der OM tut mir heute noch leid, was ich ihm das so vorgestoppelt
habe.
Tröste dich, mit jedem QSO geht es besser; die Aufregung legt
sich einfach. Man muss ja nicht gleich den Kampf mit den QRQ-Bären
aufnehmen.


Alles Gute in deinem weiteren Amateurleben.

73
Wilhelm


PS:

CW ist wie Schwimmen oder Fahrradfahren. Wenn man es einmal kann,
verlernt man es nie.

von HF-Papst (Gast)


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B e r n d W. schrieb:
> Bei einer Fuchsantenne muss doch die Zuführung im rechten Winkel
> hochlaufen mit der Länge Lambda/4, ist diese Anpassung überhaupt
> multibandfähig?

Hallo Bernd,

was meinst du genau mit Zuführung? Die Größe Lambda/4 kommt bei einer 
Fuchsantenne nicht vor. Die Multibandfähigkeit wird durch schaltbare 
Induktivitäten (oder Ringkern mit mehreren Anzapfungen) und einem 
Drehkondensator erreicht.

Ein befreundeter OM hat eine Fuchsschaltung so konzipiert, dass er die 
für die einzelnen Bänder einzelne Fuchskreise aufgebaut hat, die er per 
Relais ansteuern kann.

Gruß
HF-Papst

von Bernhard _. (Firma: dl1bg) (bernhard_)


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Eine Anmerkung: die "City Windom", die Bernd bauen will, ist keine 
elektrisch endgespeiste Antenne! Deshalb ist das Equivalent in der 
Simulation ja auch eine normale Windom / OCD.

Und damit braucht die Antenne auch kein Gegengewicht / Radiale um normal 
zu arbeiten. Die Theorie habe ich hier
http://www.bravo08.de/vortraege.html
im EOCD-Vortrag auf Seite 4 - 6 zu erklären.

von B e r n d W. (smiley46)


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@ Wilhelm

Auch Dir danke für die Glückwünsche. Wenn mir Schwimmen oder Radfahren 
beim CW helfen würde, dann wäre die Sache schon gegessen ;). Ich sehe 
eher eine Parallele zum Lernen von Sprachen und den damit verbundenen 
Schwierigkeiten.

@ HF-Papst

Laut Rothammel würde ich eine Drahtlänge von 40,1m benötigen, wobei ja 
der L-förmige Anfang mitzählt. Selbst mit dem abgewinkelten Ende wird 
das schwer lösbar. Gut, ich könnte wirklich am Erdboden anfangen, dann 
strahlen die ersten 5-6m aber nichts ab, da sie sich im tiefsten 
Hinterhof befinden. Das müsste man mal simulieren, vielleicht helfen die 
bei der Anpassung.

Dabei hab ich die DL7AB Allbandantenne entdeckt. Da wird eine 
asymetrische Verlängerungsspule verwendet, um 1. ein weiteres Band 
dazuzugewinnen und zweitens alle Bänder genau auf die Resonanz zu 
bekommen. Aussage: "Befindet sich die Verlängerungsspule im Strombauch, 
verstärkt sich die Wirkung". Die Spule befindet sich 2,5m vom hinteren 
Ende entfernt.

Im Prinzip geht es bei mir darum, 28m Draht fürs 80m Band zu verlängern 
und unabhängig von Erde, Radialen, Gegengewicht usw. zu werden. Mein 
Unterschied ist lediglich, daß ich das Signal bei 1/3 als Windom 
einspeise.

: Bearbeitet durch User
von HF-Papst (Gast)


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Hallo Bernd,

ok, der Fuchskreis scheidet dann mit 41m aus.

Nur eines musst du mir noch verraten, warum ziehst du nicht einen 
symmetrisch gespeisten Dipol mit sagen wir mal 2x 14m und 
Zweidrahtleitung (Hühnerleitung/ Feeder) vor?

Gruß
HF-Papst

von B e r n d W. (smiley46)


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Die Antenne hängt viel zu niedrig. Die Hühnerleiter und der 
Antennendraht würden 14m weit parallel nebenenander herlaufen.

Heute hab ich mal so eine Verlängerungsspule mit 48µH und 5,5 Meter 
Draht hinten drangehängt. Jetzt kann man auf mehreren Bändern schwache 
Dips, ungefähr bei der richtigen Frequenz, ausmachen. Momentan handelt 
es sich bei der Antenne noch um einen endgespeisten, verlängerten 80m 
Halbwellendipol.

Mit einen Übertrager 1:7 direkt vor die Antenne geschaltet, zeigt das 
SWR-Meter auf 40m einen Wert von 1,3 an. Auf 80m mit und ohne Übertrager 
~2,0.

Macht es Sinn, eine Rauschbrücke zu bauen? Den DAB-Stick mit 
KW-Konverter an den Notebook, eine Rauschquelle bis 500MHz hab ich 
schon, sonnst tappt man im Dunkeln.

von HF-Papst (Gast)


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B e r n d W. schrieb:
> Die Antenne hängt viel zu niedrig. Die Hühnerleiter und der
> Antennendraht würden 14m weit parallel nebenenander herlaufen.

Die Aufbauhöhe ist doch 8m, da könnte man mit der Zweidrahtleitung etwas 
machen sofern du z.B. einen abgesetzen Koppler verwendest, zB. 
Christian Koppler. Antennendraht und Zweidrahtleitung laufen doch nach 
deiner Vorstellung deshalb parallel, weil du gedanklich die 
Zweidrahtleitung in deinen Funkraum führen möchtest.

Gruß
HF-Papst

von B e r n d W. (smiley46)


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Die einzig mögliche Ausrichtung der Antenne beträgt 155°/335° +/- 5°.
In allen anderen Richtungen würde sich die maximal mögliche Länge 
halbieren. Dann steht aber am Ende der Antenne zwangsläufig das Haus. 
Ohne größere Installationen im Nebengebäude oder aufgegrabenem Parkplatz 
incl. ferngesteuertem Antennenanpassgerät geht das nicht.

> zeigt das SWR-Meter auf 40m einen Wert von 1,3 an.
> Auf 80m mit und ohne Übertrager ~2,0.

Die Resonanzen scheinen sich bei 3,8 MHz und 6,9 MHz zu befinden. Also 
muss am ehesten die Drossel vergrößert werden, denn die nutzbare Länge 
für Draht ist ausgereizt.

von B e r n d W. (smiley46)


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Mit einem neu (schöner) bewickelten Impedanz-Transformator 1:4 zeigen 
jetzt beide Bänder, 40m und 80m, je ein SWR von 1:1,4. Als Kern hab ich 
einen FT82-43 verwendet. Eigentlich hätte ich bei einem endgespeisten 
Halbwellen-Dipol eine höhere Impdanz erwartet.

Oder ist das SWR relativ gut, weil der Kern entsprechend dämpft?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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B e r n d W. schrieb:
> Oder ist das SWR relativ gut, weil der Kern entsprechend dämpft?

Nö, diese FT-Kerne sind für den unteren Kurzwellenbereich gut geeignet.

awdh!

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Bernd.

B e r n d W. schrieb:

> Mit einem neu (schöner) bewickelten Impedanz-Transformator 1:4 zeigen
> jetzt beide Bänder, 40m und 80m, je ein SWR von 1:1,4. Als Kern hab ich
> einen FT82-43 verwendet. Eigentlich hätte ich bei einem endgespeisten
> Halbwellen-Dipol eine höhere Impdanz erwartet.
>
> Oder ist das SWR relativ gut, weil der Kern entsprechend dämpft?

Wenn er nicht warm wird, bedämpft er auch nicht. Wenn etwas warm wird, 
ist das ein gutes Indiz für auftretende Verluste.

Allerdings fällt die Erwärmung deutlich schwächer aus, wenn Du mit z.B. 
einem Edelstahlantenndendraht dämpfst, weil sich die Wärme weiter über 
einen größeren Bereich verteilt. Das ist schlechter zu bemerken. Genauso 
wie Du bei QRP ein Problem hättest, die Erwärmung im Freien überhaupt zu 
bemerken. Bei QRO ist es dagegen einfach, die Rauchfahne weisst den Weg. 
;O)

Ein Indiz für Verluste ist auch ein relativ flach über die Frequenz 
verlaufendes SWR.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von B e r n d W. (smiley46)


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Ich grabe nochmal den Antennen-Thread aus.
Mein momentanes Setup sieht so aus:

Transceiver -> SWR-Meter -> Tuner -> Koax ->
Übertrager 1:7 -> endgespeister Dipol mit Verlängerungsspule nach 21m

Man findet deutlich mehr Beiträge über T-Matches als Pi-Matches im WWW, 
warum ist das so? Macht es dann einen Unterschied, ob beim L-Match die 
Induktivität oder die Kapazität auf GND liegt?

Zumindest bei mir kommt man mit der Induktivität auf GND einfacher auf 
ein SWR 1:1.

von B e r n d W. (smiley46)


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Dann zur Antenne und dieser Kerbe, welche durch die Verlängerungsspule 
entsteht. Ab 7 MHz aufwärts kann man ja keinen Unterschied erkennen. 
Kann es sein, daß eine Antenne mit maximal möglicher, zufälliger Länge 
plus Tuner besser funktioniert, als diese Variante mit der Kerbe?

momentan mit Kerbe:
Übertrager 1:7, dann 21,1m Draht, dann Spule 60µH, dann 2,6m Draht.

Alternative:
27m Draht direkt am ferngesteuerten Antennentuner.

Weitere Alternative:
Die Antenne wird mit Sperrkreisen versehen, das hinterste Stück für 80m 
bekommt eine zusätzliche Dachkapazität.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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B e r n d W. schrieb:
> Kann es sein, daß eine Antenne mit maximal möglicher, zufälliger Länge
> plus Tuner besser funktioniert, als diese Variante mit der Kerbe?

Ja, kann gut sein.  Du darfst halt nur keinen pathologischen Fall
dabei haben, also keine Länge des Drahtes, die bei einer der
beabsichtigten Frequenzen so eine Impedanz hat, dass es der Tuner
entweder nicht wegstimmen kann oder aber im Tuner hohe Verluste
entstehen (Extremfall: Überschläge im Kondensator, bei Spulen mit
Kern Sättigung in diesem).

Eine fein säuberlich auf allen gewünschten Bändern resonante Antenne
ist natürlich was schönes, aber auch ziemlich aufwändig (je mehr Bänder,
um so aufwändiger).

Bezüglich des Tuners: ich habe in Erinnerung, dass man drei variable
Reaktanzen benötigt, um beliebige Anpassungen vornehmen zu können.
Wenn du nur zwei hast, wirst du immer irgendwelche Frequenzen haben,
bei der du keine Anpassung erreichen kannst.

von B e r n d W. (smiley46)


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Hallo,
das hat jetzt ein paar Tage gedauert, aber es geht weiter.

> dass man drei variable Reaktanzen benötigt,
> um beliebige Anpassungen vornehmen zu können.

Ich bin mir inzwischen relativ sicher, daß man nur zwei "Reaktanzen" 
benötigt. Allerdings müssen sich beide stufenlos verstellen lassen. Wird 
die Induktivität in Stufen umgeschaltet, kann ein SWR von 1:1 nur noch 
mit Glück erreicht werden. Damit kommt die dritte "Stellschraube" ins 
Spiel, um den Rest auszugleichen. Stärken und Schwächen:

L-Match
~~~~~~~
Plus
- Nur ein Drehkondensator notwendig
- Das SWR bleibt breitbandig im niedrigen Bereich
- Wenig Verluste
- Unerwünschte Harmonische werden bedämpft.

Minus
- Es wird jedoch meist kein SWR 1:1 erreicht

Pi-Match
~~~~~~~~
Plus
- SWR 1:1 wird meist erreicht
- Unerwünschte Harmonische werden am Besten gefiltert

Minus
- Dämpfung ist etwas größer als bei den beiden anderen
- Gutes SWR ohne Nachstimmen nur in einem schmalen Bereich
- Es lassen sich Einstellungen finden, bei denen trotz gutem SWR hohe
  Verluste auftreten. Deshalb auch auf die Ausgangsleistung achten.

T-Match
~~~~~~~
Plus
- Gutes SWR wie beim Pi-Match
- Wenig Verluste
- Das SWR bleibt breitbandig im niedrigen Bereich

Minus
- Unerwünschte Harmonische werden kaum bedämpft


Ich habe erst mal für eine hohe Antennenimpedanz simuliert, der 
umgekehrte Fall erfolgt demnächst. Es könnte durchaus bei niedrigen 
Impedanzen noch Überraschungen geben.

Für niedrige Antennen-Impedanzen muss ja das Verhältnis nicht so extrem 
sein. Reicht es, wenn sich als niedrigste Impedanz 20 Ohm anpassen 
lassen?

Gruß, Bernd

von B e r n d W. (smiley46)


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Hier die Simulation für niedrige Impedanzen

L-Match
~~~~~~~
Plus
- Nur ein Drehkondensator notwendig
- Ein niedriges SWR über einen breiten Bereich

Minus
- Die 1. Oberwelle wird nur wenig gefiltert, Kurve fällt jedoch weiter
- Es wird meist kein SWR 1:1 erreicht
- Drehkondensator mit großer Spannungsfestigkeit und Kapazität
  erforderlich, besser Festkapazitäten parallel schalten.

Pi-Match
~~~~~~~~
Plus
- SWR 1:1 wird erreicht
- Das SWR bleibt breitbandig im niedrigen Bereich

Minus
- Die 1. Oberwelle wird nur wenig gefiltert, Kurve fällt jedoch weiter
- Auf der Tx-Seite ist eine große Kapazität erforderlich,
  besser Festkapazitäten parallel schalten.

T-Match
~~~~~~~
Plus
- Gutes SWR wie beim Pi-Match
- Etwas geringere Verluste
- 1. Oberwelle wird mit 8dB bedämpft, Kurve fällt jedoch nicht weiter
- nur relativ kleine Drehkondensatoren erforderlich, dadurch wird
  kleiner/preiswerter eine hohe Spannungsfestigkeit erreicht

Minus
- niedriges SWR nur in einem schmalen Bereich


Besonders bei Antennen mit mittleren bis hohen Impedanzen scheint die 
Variante L-Match ausreichend gut zu funktionieren. Ich bezweifle mal, 
daß ein SWR von 1:1,3 ein großes Problem darstellt. Bezüglich den 
Verlusten kann dieser jedenfalls mit den anderen Antennentunern 
mithalten.

von Frank W. (frank_w)


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B e r n d W. schrieb:
> Dabei hab ich die DL7AB Allbandantenne entdeckt.

Kannst Du mal den Link senden?

Ein sehr gutes Thema.

Nachträglich herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ptüfung.


Gruß Frank

von B e r n d W. (smiley46)


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Hallo Frank

Auch Danke (nachträglich).

Die kommt aus dem Rothammel. Aber wie es aussieht, hat DL7AB nur die 
Zeppelinanpassung vorgeschlagen, denn dort steht auch noch: Nach 5B4AGV.

http://www.qsl.net/5b4agv/5b4agv-lw.html
http://www.qsl.net/5b4agv/5b4agv_diagramme.html

Im Unterschied dazu sitzt bei mir die Spule am Ende des Drahtes und 
leider entsteht bei knapp 4 MHz diese Kerbe, welche die Anstrahlung auf 
80m beeinträchtigt.
Beitrag "Re: Windom-Antenne mit Verlängerungsspule für 80m?"

Momentan simuliere ich eine Variante, bei der anstatt der Spule das Ende 
3m neben der eigentlichen Antenne wieder zurückgeführt wird. Die 
Abstrahlung ist zwar auch etwas zerbeult, jedoch ist die Kerbe 
verschwunden und die WARC-Bänder kommen auch in Resonanz.

Ohne sehr gutes Gegengewicht läßt sich die Leistung nur in eine Antenne 
mit hoher Impedanz, d.h. in Resonanz, einspeisen. Damit kommt der der 
Vorschlag von HF-Papst wieder in Betracht. Das kurze Ende am Fuchskreis 
sollte 1/20 Lambda lang sein und muss deshalb für jedes Band mit 
umgeschaltet werden.
Beitrag "Re: Windom-Antenne mit Verlängerungsspule für 80m?"

Freundliche Grüße,
Bernd

von Daniel h. C. (harrycane)


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Hallo Bernd,

cooles Antennenprojekt und gute Arbeit mit den Match-Simulationen!!!

Viele von deinen Erkenntnissen zur L-Match finden sich auch hier wieder:
http://www.qsl.net/dk7zb/Tuner/lc_match.htm
(Abstimmung eines Langdrahtes)

Ich persönlich tendiere momentan zur L-Match. Vor allem umgeht man das 
Problem von unbemerkten Fehlanpassungen (SWR ok aber keine Abstrahlung), 
wenn ich es richtig verstanden habe.
Die Praxis wird dann schon zeigen, was gut ist.

Nebenbei: hat schon mal jemand hier eine Bazooka-Antenne (Koax-Antenne) 
aufgebaut. Einfacher geht es ja kaum noch und die Ergebnisse scheinen 
auch ok zu sein (was man so liest).
http://dl8aap.koch-carsten.de/?p=613

Habe den QRP-CW-Sender im Sommer noch mal gründlich überarbeitet, er 
läuft jetzt von 160m bis 10m (Quarze/Resonatoren austauschbar) und 
wesentlich stromsparender bei gleicher Leistung (mit 6V statt vorher 
12V). Die 7160.553kHz-Resonatoren von Mouser, die du mal geschickt 
hattest, lassen sich im Tx wirklich super ziehen, fast über das gesamte 
40m-Band!!!

Bist du denn hin und wieder schon QRV?

Viele Grüße,

Daniel

von Frank W. (frank_w)


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B e r n d W. schrieb:
> Momentan simuliere ich eine Variante, bei der anstatt der Spule das Ende
> 3m neben der eigentlichen Antenne wieder zurückgeführt wird. Die
> Abstrahlung ist zwar auch etwas zerbeult, jedoch ist die Kerbe
> verschwunden und die WARC-Bänder kommen auch in Resonanz.

Hallo Bernd danke.

Welches Programm hast Du bitte Link posten.

Ich habe 21m nur zur Verfügung.

Gruß Frank

von B e r n d W. (smiley46)


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