Hallo, ich suche eine 10uF SMD Spule. Dabei soll sie möglichst effizient sein. Wenn ich bei Mouser jetzt nach 10uH, SMD filtere, bekomme ich trotzdem noch 44 Seiten angezeigt. Wie filtere ich da nach Effizienz? Es ist ein 2 MHz Wandler. Ich will jetzt nicht in jedes einzelne Datenblatt schauen ob jemand da Low Core Loss reingeschrieben hat.
Hannez schrieb: > Hallo, > > ich suche eine 10uF SMD Spule. Dabei soll sie > Wenn ich bei Mouser jetzt nach 10uH, SMD filtere, bekomme ich trotzdem > noch 44 Seiten angezeigt. > > Wie filtere ich da nach Effizienz? Es ist ein 2 MHz Wandler. Ich will > jetzt nicht in jedes einzelne Datenblatt schauen ob jemand da Low Core > Loss reingeschrieben hat. > ... möglichst effizient sein. Was heißt das?
Hannez schrieb: > Wie filtere ich da nach Effizienz? P = R x I² => möglichst geringer DC-Widerstand.
Hannez schrieb: > eine 10uF SMD Spule Suchst du nicht Hannez schrieb: > jetzt nach 10uH Schon eher. Hannez schrieb: > Wenn ich bei Mouser jetzt nach 10uH, SMD filtere, bekomme ich trotzdem > noch 44 Seiten angezeigt. Sind das deine einzigen Kriterien? Was ist mit Frequenzbereich, Strom, max. ohmscher Widerstand, ...?
500mA werden nicht überschritten. Wie gesagt ist es ein 2 MHz Wandler. Abmessungen dürfen ruhig 10x10mm sein. Zählt wirklich nur der reine DC Widerstand? Danach kann ich ja sortieren. Wichtig ist, dass die Effizienz bestmöglich ist. Das kann bei einem Schalteandler schonmal gut 1-2% ausmachen und ob der Wirkungsgrad jetzt bei 90% oder 92% liegt, ist schon relativ bedeutend.
du suchst keine Spule sondern eine Speicherdrossel (ist kein Vogel auf dem Dachboden !). Für einen DC/DC Wandler ist der möglichst geringe Innenwiderstand (Google Tip "Spulengüte") wichtig so wie der maximale Strom vor Sättigung des Magnetfelds. Im Ref-Design deines DC/DC Wandlers sind bestimmt Empfehlungen zu getesteten Drosseln. Einfach die verwenden. Bei 2MHz Schaltfrequenz eher geringe Ausgangsleistung ? Gruß, dasrotemopped.
Zuerst musst du einmal auf den maximal zu erwarteten Strom schauen, damit der Kern nicht in Sättigung geht. Das wird dann entweder als Strom angegeben, oder als Spannungs-Zeit-Produkt. Die 10uH nützen dir nichts, wenn die Spule bei 100mA schon sättigt. Weiters ist der Frequenzbereich interessant, damit es nicht zu starken Kernverlusten kommt. Der ohmsche Widerstand ist natürlich auch wichtig, ist aber oft zu vernachlässigen.
<500mA werden nicht überschritten. Spulenstrom oder Ausgangsstrom ?
Ich denke, dass auch die Bauform Spule von bedeutung sein kann. Es gibt Spulen, die starke Magnetfelder abstrahlen, und welche die in sich weitgehend geschlossen sind. Dazwischen gibt es beliebig viele Varianten.
Hannez schrieb: > Wichtig ist, dass die Effizienz bestmöglich ist. Das kann bei einem > Schalteandler schonmal gut 1-2% ausmachen und ob der Wirkungsgrad jetzt > bei 90% oder 92% liegt, ist schon relativ bedeutend. Du verstehst da was grundfalsch. Also erstmal zur Drossel: Guck nach SMD-Speicherdrosseln, die einen möglichst geschlossenen Aufbau haben, also magnetisch geschirmt sind. Die machen die wenigsten Probleme, wohingegen andere mit ganz offenem Luftspalt (Aussehen etwa wie Zwirnsrolle) ziemliche HF-Schleudern sind. Dann zur Bauform: Je nach Platz mußt du ggf. ne flache Bauform wählen, z.B. zum Einbau in ne PCMCIA-Karte oder so. Zum sinnvollen Frequenzbereich wurde ja schon genug gesagt. So, nun zum Wirkungsgrad: Der hängt von deiner Schaltung ab und weniger von der Drossel. Bedenke, daß du in den meisten Fällen noch eine Schottky-Diode irgendwo verbaut hast, wo zu etwa 10..50% der Zeit der Laststrom drübergeht und den Spannungsabfall (ca. 0.5V) kennst du ja. Wenn du damit 3.3V erzeugen willst, dann kommst du nie und nimmer über 80%. Abhilfe kann nur ein Synchronregler bringen, der diese Diode per FET kurzschließt und damit den Wirkungsgrad erhöht. W.S.
Tulip schrieb: >> ... möglichst effizient sein. > > Was heißt das? Das der Realteil der Impedanz bei der Arbeitsfrequenz möglichst klein ist.
Deshalb sind auch die geplanten Spannungen für Ein- und Ausgang von sehr großer Bedeutung, wenn du schon auf der Jagd nach den letzten Prozenten bist. Daher wäre dann das ganze Kozept zu prüfen und die Spule darauf abzustimmen, z.B. ist die Amplitude der magnetischen Flußdichteänderung noch wichtiger als die Frequenz. Dazu muß man also noch ein bissl mehr über den Aufbau erfahren als nur die Frequenz und ob die 500 mA Der Spitzenwert, Mittelwert oder Ripple ist.
Bei Mouser ist das so eine Sache, bei Würth finde ich die Sucherei besser gelöst.
Hannez schrieb: > Wie filtere ich da nach Effizienz? Garnicht. Dein Wandler-IC hat eine Applikationsschrift oder ein Datenblatt mit den entsprechenden Informationen dazu, meist sogar schon mit Beispielen für Hersteller und Typen. Dann gehst Du her, suchst bei Mouser nach 10u, sortierst z.B. nach Strom und suchst den passenden Wert für R(DC). Dann nach vernünftigen Preisen schauen und voila, da haben wir das gute Stück. Beliebte günstige und gute Hersteller sind z.B. TDK, Bourns, ... Es sei denn du willst bei Heulcraft bestellen. rgds
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