Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welchen µC auswählen? Unterschiede zwischen den einzelnen STMs


von ichbins (Gast)


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Guten Tag,

mich würde es mal interessieren anhand welcher Aspekt ihr einen 
Mikrocontroller auswählt?

Selbst wenn man einen bevorzugten Hersteller hat, in meinem Fall STM, 
dann gibt es noch eine Vielzahl an unterschiedlichen µC. Was sind deren 
Unterschiede? Sind jeweils nur die Anzahl der Pins, Timer, etc. 
unterschiedlich oder gibt es auch Abweichungen bei der Programmierung?

von Sebastian (Gast)


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Wenn es um STM32 geht, die haben alle den gleichen CPU-Kern (und damit 
Befehlssatz), aber teilweise unterschiedliche Peripherie auf dem Chip.

von Sebastian (Gast)


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...aber natürlich hat ST auch ganz andere Serien, den 8-bit STM8, oder 
ältere wie STR7, ST62... Innerhalb einer Serie ist die Programmierung 
üblicherweise mit den gleichen Tools und Befehlen möglich.

von Daniel V. (danvet)


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hä? hier gibts doch schon deutliche Unterschiede
http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141

Ein paar Merkmale:
- Performance
- Schnittstellen
- Verfügbarkeit
- GehäuseGröße
- Kosten

von Sebastian (Gast)


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Daniel V. schrieb:
> hä? hier gibts doch schon deutliche Unterschiede
> http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141
>
> Ein paar Merkmale:
> - Performance
> - Schnittstellen
> - Verfügbarkeit
> - GehäuseGröße
> - Kosten

Blödsinn!!
Die sind alle identisch bis auf die Peripherie!!
Ich habe erst neulich einige Gehäuse geöffnet und den Kern und die 
Peripherie verglichen!

von ichbins (Gast)


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Sebastian schrieb:
> den 8-bit STM8

Und wann sollte ich zu einem 8-bit µC greifen? Was sind die 
Vor-/Nachteile eines 8 und eines 32 Bit µC?

von Sebastian (Gast)


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ichbins schrieb:
> Und wann sollte ich zu einem 8-bit µC greifen? Was sind die
> Vor-/Nachteile eines 8 und eines 32 Bit µC?

Es gibt weder Vor- noch Nachteile, Du solltest erstmal erzählen was Du 
überhaupt vor hast!!

von Stefan K. (stefan64)


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ichbins schrieb:
> Und wann sollte ich zu einem 8-bit µC greifen? Was sind die
> Vor-/Nachteile eines 8 und eines 32 Bit µC?

Ganz einfach:
Wenn Dir der 32Bitter zu komplex ist, dann nimm den 8Bitter.

Umgekehrt, wenn die Aufgabe komplexer wird, dann nimm den 32Bitter. Dann 
ist sie mit diesem nämlich einfacher zu lösen als mit einem 8Bitter.

Wenn Du mit 32Bittern gut zurecht kommst, dann nimm die für alle 
Aufgaben, dann musst Du nicht 2 Architekturen im Kopf haben.

Gruß, Stefan

von ichbins (Gast)


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Stefan K. schrieb:
> Umgekehrt, wenn die Aufgabe komplexer wird, dann nimm den 32Bitter. Dann
> ist sie mit diesem nämlich einfacher zu lösen als mit einem 8Bitter.

Und warum eignen sich 32Bitter eher für komplexe Aufgaben?

Sebastian schrieb:
> Es gibt weder Vor- noch Nachteile, Du solltest erstmal erzählen was Du
> überhaupt vor hast!!

Es muss doch einen Grund geben, warum es überhaupt die 32Bitter gab. 
Früher hatte man doch nur 8bitter oder nicht?

Es geht um keine genaue Aufgabe, ich frage nur aus Interesse. Ich habe 
bislang mit einem Arduino Uno, also einem 8Bit µC gearbeitet und bin 
gerade dabei mich in den STM32 mit dem Discovery Board einzuarbeiten.

Arduino und irgendwelche anderen µC kann man natürlich schwer 
miteinander vergleichen, daher würde mich der Unterschied zwischen einem 
8Bit und einem 32Bit µC interessieren.

von Daniel V. (danvet)


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Sebastian schrieb:
> Daniel V. schrieb:
>> hä? hier gibts doch schon deutliche Unterschiede
>> http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141
>>
>> Ein paar Merkmale:
>> - Performance
>> - Schnittstellen
>> - Verfügbarkeit
>> - GehäuseGröße
>> - Kosten
>
> Blödsinn!!
> Die sind alle identisch bis auf die Peripherie!!
> Ich habe erst neulich einige Gehäuse geöffnet und den Kern und die
> Peripherie verglichen!

Echt jetzt? 8-Bit und 32-Bit haben den gleichen Kern?
Hast du meinen Link angeschaut?

von Daniel V. (danvet)


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> Es muss doch einen Grund geben, warum es überhaupt die 32Bitter gab.
> Früher hatte man doch nur 8bitter oder nicht?
>
> Es geht um keine genaue Aufgabe, ich frage nur aus Interesse. Ich habe
> bislang mit einem Arduino Uno, also einem 8Bit µC gearbeitet und bin
> gerade dabei mich in den STM32 mit dem Discovery Board einzuarbeiten.
>
> Arduino und irgendwelche anderen µC kann man natürlich schwer
> miteinander vergleichen, daher würde mich der Unterschied zwischen einem
> 8Bit und einem 32Bit µC interessieren.

Zwischen 8 und 32-Bitter liegt vor allem die Performance.
Wenn du viele Berechnungen hast, oder große Datenmengen, dann geht die 
Tendenz zu 32-Bitter.
Dafür sind aber auch die Discoveryboards gut, um einfach mal Dinge 
auszuprobieren. Dann merkt man schnell, ob die Performance reicht.

von Stefan K. (stefan64)


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ichbins schrieb:
>> Umgekehrt, wenn die Aufgabe komplexer wird, dann nimm den 32Bitter. Dann
>> ist sie mit diesem nämlich einfacher zu lösen als mit einem 8Bitter.
>
> Und warum eignen sich 32Bitter eher für komplexe Aufgaben?

Weil sie in der Regel komplexere Peripherie besitzen. Z.B. beim STM32: 
DMA, ADCs mit Injection Modi, USB, CAN, ....

Weil sie in der Regel mehr Speicher, vor allem RAM, besitzen. Das 
brauchst Du in komplexeren Projekten z.B. für Multitasking.

Weil sie den Speicher mit 32 Bit adressieren und deshalb keine Klimmzüge 
bei > 64k benötigen.

Weil sie in der Regel einen linearen Adressraum für RAM UND Flash 
gemeinsam besitzen und deshalb keine Unterschiede beim Ansprechen von 
RAM oder Flash machen (wie z.B. beim Atmega).

Und weil sie in der Regel schneller rechnen können (was oft der 
unwesentlichste Faktor ist).

Gruß, Stefan

von Uwe B. (Firma: TU Darmstadt) (uwebonnes)


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Sebastian schrieb:
> Wenn es um STM32 geht, die haben alle den gleichen CPU-Kern

STM32 kommt mit M0 (Stm32F0), M0+ (Stm32L0), M3 (F1,F2, L1),  M4 (F3, F4 
L4) und M7 (Stm32F7) CPU-Kern.

von Jan H. (jan_h565)


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STM32F3-reihe hat auch noch DAC, OPAMP und Comparator eingebaut ! Die 
sind gedacht für analog signal verarbeitung. Eigentlich ist die liste 
von eingebaute Peripherie beeindruckend in vergleich zu eine 8-bitter.

von Sebastian (Gast)


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Uwe B. schrieb:
> STM32 kommt mit M0 (Stm32F0), M0+ (Stm32L0), M3 (F1,F2, L1),  M4 (F3, F4
> L4) und M7 (Stm32F7) CPU-Kern.

Dachte ich auch bis ich die Gehäuse geöffnet habe.
Aber die sind alle identisch bis auf die Peripherie!!
Wie oben schon erwähnt habe ich erst neulich einige Gehäuse geöffnet und 
den Kern und die
Peripherie verglichen!

von Daniel V. (danvet)


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Sebastian schrieb:
> Uwe B. schrieb:
>> STM32 kommt mit M0 (Stm32F0), M0+ (Stm32L0), M3 (F1,F2, L1),  M4 (F3, F4
>> L4) und M7 (Stm32F7) CPU-Kern.
>
> Dachte ich auch bis ich die Gehäuse geöffnet habe.
> Aber die sind alle identisch bis auf die Peripherie!!
> Wie oben schon erwähnt habe ich erst neulich einige Gehäuse geöffnet und
> den Kern und die
> Peripherie verglichen!

Schön für dich, dann brauchst du ja nur noch den STM8 kaufen.

von Operator S. (smkr)


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ichbins schrieb:
> mich würde es mal interessieren anhand welcher Aspekt ihr einen
> Mikrocontroller auswählt?

Um mal auf deine Fragestellung zurückzukommen. Da es offensichtlich um 
Hobbyanwendungen geht, würde ich wie folgt vorgehen:
- vorhandene Tutorials, Community und Beispielcode
- Beschaffbarkeit des µC
- Preis/Leistung

P/L kommt erst am Schluss, da es nicht auf ein paar Cent drauf an kommt 
und dir diese nichts bringen, wenn der Chip nicht einfach für dich 
beschaffbar ist.

Zurzeit wären wohl die Favoriten, in aufsteigender Rechenleistung:
Atmega328 (Auf Platine < 5€ über ebay, ali, ...)
Stm32F103C8T6 (Auf Platine < 5€ über ebay, ali, ...)
Raspberry Pi

ichbins schrieb:
> Es geht um keine genaue Aufgabe, ich frage nur aus Interesse. Ich habe
> bislang mit einem Arduino Uno, also einem 8Bit µC gearbeitet und bin
> gerade dabei mich in den STM32 mit dem Discovery Board einzuarbeiten.

Dann ist doch nichts falsches dabei. Und wie oben bereits geschrieben: 
Rechenleistung ist meistens die kleinere Sorge.

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