Hallo zusammen, ich bräuchte eine Idee. Ich möchte einige Platinen miteinander Verbinden (kurze STrecke <1m), deren Mikrocontroller nur SPI u. UART fähig sind. Nun soll das ganze dem Industriestandard ein wenig nahe kommen. Wie gestalte ich also die Verbindung? USB-Buchse - Dabei denkt vermutlich jeder, man könne sich dann mit dem PC Verbinden. Ethernet-Buchse - Habt ihr das in verbindung mit RS232 schon einmal gesehen? Wäre dann ähnlich der Systemschnittstelle "Drive Cliq". Standart RS232 (Serielle Buchsen) - Unerwünscht... Ich hoffe ihr hättet ein paar Anregungen für mich. Beste Grüße Rufus
Hallo, Buchsen, die nach was anderem aussehen als tatsächlich drin ist, sind immer eine ganz schlechte Idee. Im Prinzip kannst du ja RxD, TxD, GND auf einen Schukostecker legen, aber nur im Prinzip. Es hat schon seinen Sinn, dass z.B. ein Notebook ein 8poligen Westernstecker (RJ45) für den Netzwerkanschluss hat und einen 4 oder 6 poligen für UART/Modem, und nicht etwa 2 8polige. Georg
Rufus E. schrieb: > Ethernet-Buchse - Habt ihr das in verbindung mit RS232 schon einmal > gesehen? gibt es durchaus: http://irone.org/rs232-to-rj45-cable-pinout/ http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.aggsoft.com%2Frs232-pinout-cable%2Fimages%2FEIA-561.gif&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.aggsoft.com%2Frs232-pinout-cable%2Fserial-cable-connections.htm&h=206&w=471&tbnid=B_LQSZEZW_UcVM%3A&docid=LllIG5Nz0u0m3M&ei=rcIDV8qvE8adsgG734LoDQ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=2915&page=1&start=0&ndsp=26&ved=0ahUKEwiKuqSK0vfLAhXGjiwKHbuvAN0QMwgjKAMwAw
wenn das an den Computer angeschlossen werden soll als Modem am µC den RS232 Pegelwandler/Treiber mit RS232 Buchse (Mutti) und als DCE beschalten. Jeder Computer hat dann für die Pegelwasndlung und einen RS232 Stecker (Vati) zu sorgen, samt passender Treiber. Sollen die µC aber nur untereinander verbunden werden sind alle DTE und bekommen die RS232 Pegelwandler/Treiber mit RS232 Stecker (Vati). Für Verbindungen unter einander werden dann NULLMODEM Kabel benötigt. aber jeder sieht schon am RS232 was da los ist!
Danke für die Antwort.... Mir ist das schon bewusst. Darum suche ich ja nach einer Idee. Der Datenstrom ist einfachzu gering, als dass sich eine Ethernet-Schnittstelle lohnen würde. Einzelne Adern verlegen ist auch ungünstig. Habe ich schon probiert. Ist lästig und unschön, da es recht viele Platinen sind. Die Drive Cliq Schnittstelle von SIemens nutzt im rinzip auch sein eigenes Protokoll, daher wird sich nicht viel tun, würde man ein Ethernetkabel an eben jener Ethernet-Buchse (Welche ja auch die Drive-Cliq Buchse darstellt) anstecken. Wie bei der Drive Cliq Lösung suche ich eben etwas ähnliches. Wenn jeder hier sagen würde, eine Ethernet-Buchse könnte alles Mögliche sein und nicht nur eine Netzwerkschnittstelle, würde ich diese in Betracht ziehen. Dafür bräuchte ich ein paar Meinungen aus dem Industriebereich. Grüße Rufus
Die RJ-45 Buchse hat es mich schon etwas angetan^^ Im allgemeinen wird diese eigentlich nur als "Datenleitung" definiert. Von der Verwendung eines bestimmten Übertragungsprotokolls ist meines Wissens nie die Rede. Würdet ihr diese seltsam finden? Im Prinzip werden dann ca. 30 Platinen mit solhen Kabeln miteinander Verbunden werden. EIne Hauptplatine verfügt allerdings über einen Ethernetanschluss. (Farbliche Trennung??)
das Problem bleibt doch das Rx und Tx gekreuzt werden müssen wenn die verkoppelt werden sollen, macht die Steckerwahl oder Kabelwahl schwierig. Sollen alle µC gleich werden ist das Problem bei den Kabeln, soll das Kabel einfacch sein ist das Problem bei den µC. Gehst du zu I2C hast du zwar kein Stecker Kabel Problem aber Master Slave Probleme. Mir ist unklar wie du da rauskommen willst.
Rufus E. schrieb: > Wenn jeder hier sagen würde, eine Ethernet-Buchse könnte alles Mögliche > sein und nicht nur eine Netzwerkschnittstelle, würde ich diese in > Betracht ziehen. ist doch sogar "genormt": https://de.wikipedia.org/wiki/RS-232 schau mal unten in der Tabelle nach "Modular 8P8C"
Rufus E. schrieb: > Ich möchte einige Platinen miteinander Verbinden (kurze STrecke <1m), > deren Mikrocontroller nur SPI u. UART fähig sind. Na wenn es nur Platinen sind dann kann man doch Stiftleisten oder Wannenstecker nehmen. Ist sogar so üblich: https://www.mikrocontroller.net/attachment/19598/COM_Port.jpg
Rufus E. schrieb: > Ich hoffe ihr hättet ein paar Anregungen für mich. Anregungen? Ja. Im Prinzip brauchst du ja nur 3..4 Leitungen, RxD,TxD,GND und evtl Vcc. Da gibt es z.B. bei Farnell massenweise recht gute BordToWire Stecksysteme, die alle so gestaltet sind, daß sie keinesfalls mit irgendwelchen Standard-Buchsen (USB und so) kollidieren. Ich hab mir z.B. für SWD und seriell Stecker+Buchsen im 1 mm Raster ausgeguckt. Schön platzsparend und funktioniert gut. Also guck mal, man kann ja auch Buchsen im 1.25er Raster benutzen und muß nicht auf ewig bei 100 mil Zeugs klebenbleiben. W.S.
Der Vorteil der Sub-D 9 Verbinder ist der, dass man damit kompatibel zu anderen RS-232 Geräten ist, ohne einen eigens hergestellten Adapter verwenden zu müssen. Auch Nullmodemkabel bekommt man fertig geliefert. So kann man alle Baugruppen identisch produzieren und mit fertigen Kabeln verbinden. RS-232 auf anderen Schnittstellen: - Cisco-Router haben eine RJ-45-Buchse zur Konfiguration. - Meine alte Istec-Telefonanlage hatte einen 6-Poligen RJ-11 - 3,5mm Stereo-Klinkenstecker habe ich auch schon gesehen. Machen kann man das. Aber irgendwann steht jemand davor und ärgert sich. Gruß Jobst
Danke an alle, ich werde mir eine passende Lösung aus euren Antworten basteln... Grüße Rufus
Eine weiter Möglichkeit ist, Du suchst Dir einen möglichst, exotisch aussehenden Stecker. Die einzige Bedingung ist ja 3-polig (für Hin und Her). Sieht der ausreichen "anders" aus, so wird auch keiner, ohne intensive Kontrolle, auf die Idee irgendetwas anzuschließen. Hinzu kommt noch der "fehlende" Stecker bzw. die fehlende Kupplung des potentiellen Anschließers. Wird die Verbindung nur zwischen zwei µP genutzt, und ist der Abstand gering, so kannst Du Dir sogar den Pegelwandler sparen. Für einen eventuellen "Notfall gibt es 5V -> USB oder 5V -> RS232 Konverter.
Ich würde es auch entweder über Wannenstecker/-buchsen lösen oder über SUB-D. Grade wenn es eine RS232 sein/werden soll. Aber: Warum soll man sich für RS232 entscheiden wenn es hier nur um die Kommunikation zwischen µCs via SPI/UART geht? Da kann man sich das RS232 schenken, erst recht da der Abstand auch noch kleiner 1m sein soll.
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