Hallo, wer baut mir eine LED Anzeige mit drahtloser Verbindung zum Signalgeber? Auf der einen Seite ist eine Stange, die mit einem Hub von ca 8 cm beweglich ist. Die Position der Stange soll auf einem Display mit LEDs dargestellt werden. Die Verbindung soll drahtlos sein und über ca 2 Meter gehen. Es werden mehrere Hundert Einheiten im Jahr gebraucht. Wer kann sowas bauen? Gruss Moosbach
Nahezu jeder hier im Forum....auch wenn die Anfrage recht unspezifisch ist...Geht's nur um die Elektronik, oder auch um Gehäuse, welche IP wird gefordert, etc.? Du wirkst wie ein Unternehmer: Ärgerst du dich nicht selbst über stümperhafte Lastenhefte deiner Kunden? Mach's besser!
Hallo Liro, mehr Info, eine genaure Beschreibung und vielleicht Skizzen wären hilfreich.
ja es geht nur um die Elektronik. Ich mache nochmal eine Zeichnung. Als Funkverbindung hatte ich mir Bluetooth vorgestellt, aber es geht natürlich auch eine andere Lösung.
Liro M. schrieb: > ja es geht nur um die Elektronik. Nicht wirklich: auf der Anzeigeseite gibts nicht viel zu klären, aber wie soll denn auf der anderen Seite die Position der Stange erfasst werden? Da muss ja wohl irgendein Positionssensor irgendwie mit der Stange verbunden sein, und erst von da an kommt die Elektronik ins Spiel. Gibt es dazu überhaupt schon eine Vorstellung? Wodurch wird die Stange bewegt? Georg
Liro M. schrieb: > ja es geht nur um die Elektronik. Elekronik arbeitet mit Volt und Ampere, nicht mit Zentimetern. Wie sieht es mit Stromversorgung aus, die geht bei Dauerbetrieb meist nicht drahtlos.
Die Stromversorgung soll über Batterien erfolgen. Die sollen schon ein Jahr oder so halten. Die Einheit soll sich nach ein paar Sekunden ohne Benutzung abschalten.
Liro M. schrieb: > Die Stromversorgung soll über Batterien erfolgen. Die sollen schon > ein Jahr oder so halten. Die Einheit soll sich nach ein paar Sekunden > ohne Benutzung abschalten. Das ist zwar für den Sender einfach, der sendet nur wenn sich die Position ändert, aber der Empfänger weiss davon nichts und muss dauernd lauschen, das kostet Batterie. Der Empfänger könnte lediglich die stromfressende LED abschalten wenn 1 Minute keine Positionsänderung kommt.
Der Sender wird wohl auch ständig Strom benötigen, weil er ja die Position der Stange ständig überwachen muss. Du suchst jemand, der das komplette Produkt in Serie produziert, richtig?
Stefan U. schrieb: > Der Sender wird wohl auch ständig Strom benötigen, weil er ja die > Position der Stange ständig überwachen muss. Das lässt sich aber mit sehr wenig Strom bewerkstelligen. Man könnte z.B. LVDT induktive Wegaufnehmer verwenden, die liefern eine absolute Position und man müsste nur jede Sekunde mal nachgucken ob er sich verändert hat.
Wir wissen ja noch garnichtmal wie schnell sich die Werte verändern. vielleicht reicht das abtasten einmal pro Stunde.
Ich werfe mal "Aufwachen durch Beschleunigungssensor" und "Anschließendes Pollen der Messdaten, initiiert durch Anzeigeeinheit" ins Rennen.
MaWin schrieb: > aber der Empfänger weiss davon nichts und muss dauernd > lauschen, das kostet Batterie. Muß er nicht. Man muß nur sein Hirn einschalten, dann geht das auch anders.
Mein grosses V. schrieb: > Muß er nicht. Man muß nur sein Hirn einschalten, dann geht das auch > anders. Dein Hirn ist offenbar noch tot. Selbst wenn er nur jede Minute lauscht, lauscht er ggf. monatelang vergeblich.
MaWin schrieb: > Selbst wenn er nur jede Minute lauscht, lauscht er ggf. monatelang > vergeblich. Lass es, das ist einfach zu hoch für dich.
Vielleicht sollte man erst mal klären, was es kosten DARF? Ich befürchte, dass das wieder mal so eine Ausbeuternummer werden soll, statt Hilfe zur Selbsthilfe.
Ja, du hast recht, es ist zu hoch für uns alle. Es wäre trotzdem nett, wenn du versuchen würdest die Thematik Normal sterblichen wie uns näher zu bringen.
MaWin schrieb: > Selbst wenn er nur jede Minute lauscht, lauscht er ggf. monatelang > vergeblich. Um es so dämlich zu konstruieren, muss man sich aber schon gewollt blöd anstellen.
Nochmal, wie könnte man es denn besser machen? Klärt bluetooth ist eher eine schlechte Wahl, aber sagen wir mal mit einem blöden 433Mhz Sender und Empfänger. Wie will man da vermeiden, dass der Empfänger regelmäßig laufen muss?
>Wie will man da vermeiden, dass der Empfänger regelmäßig >laufen muss? Schließt "man" dich ein? Dann wird das wohl nichts. Ansonsten gibt es dafür eine Standardlösung.
Ich liebe ja diesen freundlichen Umgang hier im forum. Naja voll mit Albert Roland Severin Charles Hendrik Lola Özgür Charles Hendrik Emil Roland Nele Das musste sein, ansonsten kann man das ja nicht veröffentlichen
Zuviel schrieb: > Wie will man da vermeiden, dass der Empfänger regelmäßig > laufen muss? Gar nicht. Entscheidend ist, wie oft und vor allem wie lange. Ein RFM23 braucht beim Empfang knapp 20mA. Damit ist ein AA-Pack großzügig gerechnet in 100h leer. Also in 4 Tagen. Schaltet man den Empfänger nur alle 10s für 10ms ein, sinkt der Stromverbrauch auf 1/1000. Seien wir wieder sehr großzügig: 1/100. Womit sich die Betriebszeit auf 400 Tage erhöht. Da der RFM nicht dauerhaft senden darf, sondern nur 10% oder noch weniger, müssen Sender und Empfänger synchronisiert werden. Dann kann der Sender alle 10s, zB. von Sekunde 9,9 bis 10,1 eine Serie von Pings absenden und der Empfänger lauscht alle 10s für 10ms. Empfängt er ein Ping, quittiert er dieses und die Datenübertragung startet. Findet keine Datenübertragung statt, sendet der Sender z.B. alle Viertelstunde ein Synchronsignal, damit ihm der Empfänger nicht wegläuft. Wobei das auch großzügig ist, denn Quarze wurden ja schon erfunden. Bei der Gelegenheit kann der Empfänger z.B. seinen Batteriestatus senden, sodaß die Synchronisation sogar noch mit sinnvollem Inhalt gefüllt ist.
Ein kleinen Tipp mag ich noch geben. Für eine kommerzielle Vermarktung müssen Sachen wie Funk, WLan, Bluetooth mit dem Host offiziell zertifiziert werden. Das kostet neben den Entwicklungskosten, die hier scheinbar jemand sparen möchte, auch noch Unmengen an Geld. Und ein paar hundert pro Jahr klingt für mich sehr nach kommerziellen Nutzen. Ergo bei einer solchen laienhaften Anfrage für ein kommerziellen Entwicklungauftrag für so ein Themengebiet ist sowohl ein Zeichen für Unerfahrenheit im elektroonischen Fachgebiet, was als Elektronikzulieferer etwas peinlich wäre, als auch im wirtschaftlich-seriösen Bereich. Um einen Kommentar inhaltlich zu wiederzugeben, sage ich folgendes... "Trollalarmstufe Rot"
Migelchen schrieb: > "Trollalarmstufe Rot" Nun mal langsam: 1. (Firma: Designer) 2. hätte sich ein Troll nicht angemeldet 3. finde ich die Anfrage für den Anfang ausreichend. 4. Da hab ich schon ganz andere Sachen erlebt: "Wir brauchen...." "Und, wie soll das gehen?" "Keine Ahnung, was meinen sie denn?"
Mein grosses V. schrieb: > 2. hätte sich ein Troll nicht angemeldet Gegenbeispiel: "Autor: Mein grosses Vorbild (vorbild)"
Zuviel schrieb: > Wilma http://www.yatego.com/hello-24/p,4fffdb6e24620,3ee5da1c62e814_8,wilma-feuerstein-big-size
Mein grosses V. schrieb: > Gar nicht. Entscheidend ist, wie oft und vor allem wie lange. Was war an "nur jede Minute lauscht" für dich unverständlich ? > Ein RFM23 braucht beim Empfang knapp 20mA. Damit ist ein AA-Pack > großzügig gerechnet in 100h leer. Also in 4 Tagen. So ist es. Ein RFM01 Empfangsmodul nur 10mA, es wäre also schlauer, nur einen Empfänger zu benötigen. > Schaltet man den Empfänger nur alle 10s für 10ms ein, sinkt der > Stromverbrauch auf 1/1000. Seien wir wieder sehr großzügig: 1/100. > Findet keine Datenübertragung statt, sendet der Sender z.B. alle > Viertelstunde ein Synchronsignal, damit ihm der Empfänger nicht > wegläuft. Wobei das auch großzügig ist, denn Quarze wurden ja schon > erfunden. Das ist genau das Verfahren, alle Minute zu lauschen, nur mit anderen Zeiten. Aber das war wohl zu hoch für dich. Ein Uhrenquartz driftet ca. 2 Sekunden pro Tag, 2 Uhren gehen also maximal 4 Sekunden auseinander. In 15 Minuten also 41ms, dein Empfänger müsste alle 15 Minuten also 41ms statt 10ms an ein. Es ist jetzt ein trade-off des Empfängerstromverbrauchs zum Senderstromverbrauch, welche Zeitspannen ideal sind, da senden ca. 21mA benötigt aber kürzer als 10ms dauert wäre minütliche Synchronisation wohl effektiver. Letztlich muss man es aber mit der realen Hardware exakt ausrechnen. > Empfängt er ein Ping, quittiert er dieses und die Datenübertragung startet. Auch noch einen Sender im Empfänger bezahlen (4.95 statt 3.10) und (siehe oben) mit Strom versorgen (21mA RFM23 statt 10mA RFM01).
MaWin schrieb: > In 15 Minuten also 41ms, dein Empfänger > müsste alle 15 Minuten also 41ms statt 10ms an ein. Da haben wir uns jetzt aber verrechnet oder einfach immer noch nicht verstanden. MaWin schrieb: > Auch noch einen Sender im Empfänger bezahlen (4.95 statt 3.10) und > (siehe oben) mit Strom versorgen (21mA RFM23 statt 10mA RFM01). Ja sicher. Allerdings kaufe ich sowas auch nicht in der Apotheke.
Ich werfe mal die Nrf24l01 module in den Raum. Ich meine mich zu erinnern das die ungefähr 12mA beim Empfang brauchen und nurnoch ~1€ kosten. Dafür sogar senden und empfangen können.
MaWin schrieb: > Ein Uhrenquartz driftet ca. 2 Sekunden pro Tag, 2 Uhren gehen also > maximal 4 Sekunden auseinander. In 15 Minuten also 41ms, dein Empfänger > müsste alle 15 Minuten also 41ms statt 10ms an ein. Wenn der Empfänger nicht ganz doof ist, kriegt er schnell raus, wohin die Senderuhr relativ zu seiner eigenen Uhr driftet. Statt sein Empfangszeitfenster zu vergrößern, könnte er es besser passend verschieben. Nur für die Synchronisation muss er mal ein bisschen ausführlicher lauschen.
W.A. schrieb: > Wenn der Empfänger nicht ganz doof ist, kriegt er schnell raus, wohin > die Senderuhr relativ zu seiner eigenen Uhr driftet. Du meinst, das wäre nicht umgebungstemperaturabhängig ?
W.A. schrieb: > Wenn der Empfänger nicht ganz doof ist, kriegt er schnell raus, wohin > die Senderuhr relativ zu seiner eigenen Uhr driftet. Statt sein > Empfangszeitfenster zu vergrößern, könnte er es besser passend > verschieben. Nur für die Synchronisation muss er mal ein bisschen > ausführlicher lauschen. Der ist ja auch nicht doof. Wenn er sein Ping empfangen hat, sendet er sein Acknowledge und setzt seinen Timer inkl. Prescaler zurück. Der Sender tut nach dem Empfang des ACK mit seinem Timer das gleiche. MaWin schrieb: > Du meinst, das wäre nicht umgebungstemperaturabhängig ? Das spielt bei 10s überhaupt keine Rolle. Das System basiert nicht auf 2 RTCs, sondern auf 2 Timer.
MaWin schrieb: > Du meinst, das wäre nicht umgebungstemperaturabhängig ? Na schon. Das Empfangsfenster muss so groß sein, dass man die Gangdifferenz der Uhren mit den normalen Datentelegrammen laufen mit erfasst und die zeitliche Lage des Empfangsfensters nachführen kann. Da bietet sich ein einfaches Kalman-Filter zur Schätzung an.
Ui, da hat sich ja eine hitzige Diskussion entwickelt. Hatte ich nicht in meinem letzten Posting gesagt, dass ich eine Zeichnung anfertigen werden?? Tatsächlich habe ich noch keine Elektronikteile ausgeschrieben oder angefragt. Die Sache mit dem abschalten des Empfängers hatte ich tatsächlich so nicht bedacht. An der Senderstange ist eine Feder, die das Teil immer in die Anfangsposition drückt. D.h. wenn die Anfangsposiotion erreicht wird kann der Sender ausgehen. Ich würde sagen, dass man den Empfänger einfach mit einem Tippschalter oder ähnlichem startet und nach ca 3 Minuten soll der dann automatisch ausgehen, wenn kein Signal mehr kommt. Es gibt schon eine Version mit Kabel. Der Anbieter kann aber keine Version ohne Kabel herstellen, deshalb habe ich mir gedacht, das ich hier mal nachfrage.
Hier ist nochmal ein Bild des Senders mit Stange und Feder von der alten Version ohne Sender.
Geht das auch ein bischen genauer mit dem Sender ? Was für Signal liefert er ? Welche Spannung hat er ? Welche Spannungen stehen zur verfügung ? Mach mal Bilder vom Sender. Oder noch besser ein Datenblatt. Wenn man etwas haben will, dann sollte auch eine genaue Beschreibung der Hardware vorhanden sein. Was du im moment ablieferst ist nichts halbes und nichts ganzes. Mach eine genaue Beschreibung aller Hardware und usw.
da der TO auf PN nicht reagiert, kann es sooooo dringend ja nicht sein :-)
So ich habe jetzt noch einige Infos zusammengestellt. Wer ein Angebot abgeben möchte kann sich gerne per Mail oder Nachricht melden. Es geht um ca. 800 Einheiten pro Bestellung.
Schön das du uns die Infos mitteilst.
Liro M. schrieb: > So ich habe jetzt noch einige Infos zusammengestellt. Wer ein > Angebot > abgeben möchte kann sich gerne per Mail oder Nachricht melden. Es geht > um ca. 800 Einheiten pro Bestellung. Oh, Oh Na dies ist ja ein lustiges Anfrage für Hilfe. Macht richtig Spaß die Anfrage von Liro Moosbach zu deuten. Ja die Messdaten zeitnah zu erfassen und zu senden /empfangen, ist wohl kein Problem mit RFM- Module. Nur sehr dumm dies soll fast ohne Energieverbrauch erfolgen. Ist wohl wirklich eine Vision. Mathematisch und Physikalisch, würde ich behaupten „Nix x Nix = Nix“. Bitte um Entschuldigung für diesen Kommentar, wenn ich falsch liege. Mit freundlichen Grüßen
es gibt so drahtlose tuerglocken für 5 Euro. der Empfänger läuft nonstop und kommt !it ner Blockbatterie monatelang über die Runden. der hat nicht mal nen Schalter.
wuzzi schrieb: > es gibt so drahtlose tuerglocken für 5 Euro. der Empfänger läuft nonstop > und kommt !it ner Blockbatterie monatelang über die Runden. der hat > nicht mal nen Schalter. Kenn ich. Der kann aber nur eine Informationseinheit, vermutlich nur den Träger(carrier), übertragen/erkennen.
wuzzi schrieb: > es gibt so drahtlose tuerglocken für 5 Euro. Ja, haben wir, weil der Vermieter keine normale Glocke eingebaut hat. Seitdem sagen wir Besuchern, sie sollen mit dem Handy anrufen, wenn sie vor der Tür stehen, weil dann immer gerade die Batterie wieder leer ist. Georg
Liro M. schrieb: > So ich habe jetzt noch einige Infos zusammengestellt. Sehr gut! Klasse! Wo? Gruß Jobst
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