Da ist mir doch beim Aufräumen dieses Teil wieder begegnet:) Das müsste so um 1965 (da war ich ca.10) eins meiner liebsten Spielzeuge gewesen sein. Ein bistabiles Relais mit 4 x Um. Gab es damals für die Modelleisenbahn (Trix). Nichts hat überlebt, nur das Relais. ( Warum, weiß ich auch nicht) Damit habe ich meine Anlage automatisiert: 2 Loks, ein Trafo, 4 Weichen. Lok 1 fährt in den Bahnhof und stoppt. Die Weichen schalten um, Lok 2 fährt in entgegengesetzter Richtung bis in den Bahnhof. Irgendwann hatte ich 3 Loks und zwei Relais. Dann wurde es lustig. Da kommen Erinnerungen hoch... ( Einmal wollte eine Lok über den Anlagenrand entwischen, ich habe sie gefangen, aber dummerweise habe ich mich mit der anderen Hand kräftig abgestützt. Auf dem heißen Lötkolben.) Grüße Bernd
Die Anschlüsse sind auch heute noch klasse. Draufdrücken, Draht oder Litze reinschieben, loslassen. ( "Früher" war alles besser :) Grüße Bernd
Bernd F. schrieb: > ( "Früher" war alles besser :) Ganz sicher besser als diese "Ready to use"-Mentalität von heute, bei der es nicht mehr um das eigentliche "Überlegen" und "Bauen" geht... Viele Grüße, Alex
Das war damals eine recht schöne Zeit. Mein Vater war Hausarchitekt einer Klostergemeinschaft. Direkt neben unserer damaligen Wohnung ( gegenüber eines Kranken- hauses, das von diesen Nonnen betrieben wurde) hat mein Vater ein Schwesternwohnheim gebaut. Da gab es einige ungenutzte Kellerräume. Einen hatte ich für meine Modellbahn frei. Das war toll. Ich habe noch 4 Geschwister. Die Kellergänge waren groß genug, um Fahrradrennen zu machen:) Grüße Bernd
Alex B. schrieb: > Bernd F. schrieb: >> ( "Früher" war alles besser :) > > Ganz sicher besser als diese "Ready to use"-Mentalität von heute, bei > der es nicht mehr um das eigentliche "Überlegen" und "Bauen" geht... und man lernte schon sehr früh das Strom nur fliesst wenn mindestens 2-Drähte angeklemmt waren, + und - Die Touchfeldgeneration versucht es oft virtuell mit nur einem Draht.
Joachim B. schrieb: > und man lernte schon sehr früh das Strom nur fliesst wenn mindestens > 2-Drähte angeklemmt waren, + und - Man mußte mehr auf Draht sein... MfG Paul
Das damals noch glasklare Gehäuse ließ einen auch nie im Zweifel, was da so funktioniert. Ich war fasziniert von diesen Relais. Da gab es sogar noch einen Timer ( Leider nicht mehr vorhanden ) Rein mechanische Lösung: Ein Motörchen drehte eine Scheibe. Der Endkontakt war verschiebbar. Beim Erreichen des Kontaktes sprang die Scheibe auf Nullstellung zurück. Grüße Bernd
Paul B. schrieb: > Joachim B. schrieb: >> und man lernte schon sehr früh das Strom nur fliesst wenn mindestens >> 2-Drähte angeklemmt waren, + und - > > Man mußte mehr auf Draht sein... > > MfG Paul Paul, Draht war nie ein Thema. Das Krankenhaus hatte eigene Werkstätten. Schreiner, Schlosser und Elektriker. Da gab es mehr "Draht" im Schrottkübel, als ich je für meine Modellbahn benötigen konnte. Das war natürlich klasse. ( Wenn mal gerade Lötzinn aus war, natürlich auch kein Problem ) Ich möchte gar nicht wissen, was die Handwerker sich so gedacht haben, wenn ich da dauernd ankam. Bei den Jungs konnte ich auch zuschauen und fragen. Das konnte ja nicht ewig das Bastler-Schlaraffenland bleiben. Mein Vater kaufte dann ein Haus in der Pampa. Ende mit Modellbahn und Werkstätten mit Aushilfe. So ist das Leben ): Grüße Bernd
Jaaaa - so ein Ding hab' ich auch noch im Keller. Unter der (eingemotteten) Spur N-Anlage. Da hatte ich auch ein paar Automatiken gebastelt. Hat Spaß gemacht...
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