Hallo, welches Windows Programm kann man verwenden um einen STM32 über den bereits integrierten CAN Bootloader flashen zu können? Wenn der auch noch über die Kommandozeile aufgerufen werden kann umso besser. Konnte diesbezüglich leider nichts finden. Danke und grüße, Uwe
kennst Dich damit denn niemand aus?
Du bist schon ein komischer Kauz. Also: hast du bedacht, daß es für den PC zwar serielle Schnittstellen gibt, also COM-Ports und USB-->Seriell Adapter wie z.B. die von FTDI, aber wo ist ein CAN-Interface? Wenn du unbedingt deine µC per CAN brennen willst, dann brauchst du auf alle Fälle ein Stück Hardware, um von irgendeiner PC-Schnittstelle zum CAN zu kommen. Sowas kannst du dir selber bauen, z.B. mit nem zweiten µC und den steuerst du dann seriell oder per USB an. Das Programm für den PC müßtest du dir schon selber schreiben. Ich könnte dir dafür ne derzeit noch unfertige Delphi-Quelle zukommen lassen, aber so ganz von selbst fliegen einem da die fertig gebratenen Tauben nicht in den Mund. W.S.
Wie W.S. schon schrieb, wird sowas unter Windows schwer. Denn dort gibt es keine einheitliche Schnittstelle des Betriebssystems für CAN welche verschiedene CAN-Adapter anbindet. Unter Linux sieht es anders aus, dort gibt es im Kernel das socketcan. Darüber kannst Du alle unterstützten CAN-Adapter einheitlich ansteuern. Aber ein fertiges Programm für den CAN-Bootloader der STM32 ist mir unter Linux jetzt auch nicht bekannt.
Ich hätte was für Windows (in Pascal geschrieben) welches über die serielle Schnittstelle flasht. Könnte man auch wohl für Linux ans laufen bekommen. Frage: Geht es nicht auch seriell?
Auch du, Brutus? Natürlich geht das auch seriell. Und besser, viel besser, weil serielle Schnittstellen für den PC viel verbreiteter sind als CAN. Nun, ich hab mir selbst auch sowas zusammengeschrieben. Geht so lala. Eigentlich ist es eine ausgesprochen schlappe Leistung von ST, daß sie es nicht fertig gebracht haben, ein gutes funktionables Brennprogramm für ihre Chips zu veröffentlichen. Dieser Flashloader-Demonstrator ist ne Krätze. Ich vergleiche das mal mit FlashMagic für die LPC's von NXP. Das ist um Größenordnungen besser. Beim Lesen der Doku von ST bin ich jedoch auf einen ganzen Sack von dezenten Ungereimtheiten gestoßen. Lesen von beliebigen Adressen geht entgegen Doku z.B. nicht. Ebenfalls muß man bei allen Erase- und Unprotect- Funktionen jeweils neu synchronisieren. Dinge dieser Art sind nur sehr verklausuliert in der Doku zu finden. Dieses häufige Neusynchronisieren finde ich unangenehm, denn das dauert ne gefühlte Ewigkeit von deutlich mehr als 1 Sekunde und sowohl das Brennen als auch das Auslesen ist laaangsam, weil man mit höchstens 256 Byte großen Blöcken arbeiten muß. Eigentlich wäre es ein Klacks, die Blockgröße auf 4K oder so zu erhöhen, das würde was schaffen. Mal sehen, vielleicht poste ich mein Machwerk hier mal. W.S.
Selbstverständlich werde ich am PC einen CAN Adapter haben. Meine Frage zielte mehr auf die richtige Kombination von Hard und Software.
nichts, rein garnichts gibt's was dazu im Internet zu finden
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