Hallo,
kurze Frage. Der BeagleBone und Arduino sind zwei verschiedene Platinen.
Aber warum werden GPIO bei arduino anders angesprochen als beim
BeagleBone? Beim BeagleBone geschieht dies über Subsystem sys/../gpio.
Das bedeutet diese Packet werden nur bei einer Distribution, die
speziell für den BeagleBone ausgelegt würde, mitgeliefert oder?
Beaglebone und Arduino sind nicht nur zwei verschiedene Platinen sondern
auch zwei verschiedene Plattformen. Auf dem Beaglebone läuft
üblicherweise Linux, daher werden dort die Ports über Kerneltreiber im
Filesystem zur Verfügung gestellt. Auf dem Arduino läuft nackter Code
ohne Betriebssystem.
Ich werde es mal etwas sehr vereinfacht ausdrücken.
Arduino ist eigentlich ein ganze Entwicklungssystem. Es gibt viele
verschiedene Arduino-Platinen.
Eine Beagle Bone ist eine richtiger Computer, den man aber auch wie
einen Arduino Programmieren kann:
http://beagleboard.org/project/userspace-arduino/
matthias schrieb:> Danke, also sind die Files für die PINS ebenfalls angepasst...
Der Beagle Bone hat nichts mit dem Arduino zu tun. Dir fehlt
offensichtlich auch Wissen/Verständniss lass die Finger davon.
Was für ein quatsch, nicht jeder, der damit programmieren will, muss
dafür Jahre studieren oder die Architektur genau kennen.
Dann würde es auch keine Foren geben, um Fragen zu stellen. Ich möchte
gezielt etwas entwickeln und ich glaube kaum, dass ich dafür Tree
Overlay Bücher oder sonstiges lesen muss.
matthias schrieb:> Und wie erlange ich dieses Wissen bezogen auf meine Frage?
Du vergleichst grad Rollschuhe und einen Golf.
Lern erstmal die unterschiedlichen Fahrzeugklassen zu unterscheiden,
dann kannst Du Dir ansehen wie die Räder befestigt sind.
Ich finde es immer lustig, dass man einfach nur etwas lernen/wissen
möchte und nur, weil man etwa nicht versteht, so hingestellt wird, als
wuesste man nichts. Im Prinzip versuchen manche einen runter zu machen,
aber ich werde trotzdem weiter machen, ob ich Linux verstehe oder nicht
Das hat mit Linux oder runtermachen garnichts zu tun. Dir fehlen
fundamentale Grundkenntnisse und die Bereitschaft was dagegen zu tun.
Wir werden dir nicht vorkauen nur weil du keine Lust hast zu lesen.
Einschlägigen Lesestoff gibt es auch auf diesen Seiten mehr als genug
schau mal auf der linken Seite.
In den wenigen Tutorials zum BeagleBone steht lediglich, dass Linux ein
eigenes GPIO-Subsystem als Schnittstelle mitbringt ... Ob diese
Schnittstellen allgemein sind oder je nach Hardware in den
entsprechenden Distributionen angepasst sind, steht nirgendwo. Daher
meine Frage, ob jedes Linux angepasste Subsystem für die entsprechende
Hardware mitbringt.
matthias schrieb:> Daher meine Frage, ob jedes Linux angepasste Subsystem für die> entsprechende Hardware mitbringt.
Im Prinzip ja, Du kannst den Kernel und die Module immer passend
kompilieren.
Wenn Du das aber nicht willst solltest Du Dir eine passende Distribution
suchen bei der das jemand anders für Dich gemacht hat.
Schau Dir mal an, wie Linux funktioniert, das ist grundsätzliche erstmal
unabhängig davon, ob es ein Beaglebone, ein i5 oder ein Handy ist.
Dann verstehst Du auch, wie der Zugriff auf Perepherie, speziell die IOs
funktioniert.
unter
https://www.kernel.org/
gibt es die Quellen den Linux-Kernels. Darin kannst du nachlesen, wie
verschiedene Prozessoren ihre GPIO-Ports ansprechen.
matthias schrieb:> Ich möchte gezielt etwas entwickeln und ich glaube kaum, dass ich dafür> Tree Overlay Bücher oder sonstiges lesen muss.
Du solltest aber zumindest so viel lesen, dass du entscheiden kannst,
welches das angemessene Werkzeug für deine Aufgabe ist. Sicher wird man
es auch irgendwie hinkriegen, mit einem Supercomputer nach Art eines
Tianhe-2 ein paar IO-Pins zu steuern, aber die Frage ist, wie es dabei
z.B. um diene Anforderungen an die Echtzeitsteuerung bestellt ist.
Ich glaube nicht, dass jemand, der noch nicht viel über Linux (und schon
gar nichts über einen Lunux Kernel) weiß, aud den Kernelseiten gut
aufgehoben ist. Sich einmal grundsätzlich mit Linux (hauptsache auf der
Konsole) schlau zu machen wäre der erste Schritt zu lernen. Dann kann
man sich über ewig viele LIBS zu Linux schlau machen (erst mal nur
verwenden und dann vllt. auf seine Bedürfnisse anpassen). und erst
danach sollte man mal über den Kernel nachdenken. Das schöne an einem
blanken Mikrocontroller (Arduino) ist, dass man alles selbst in der Hand
hat ( wenn man das C++ Framework der Arduino IDE nicht verwendet )
>matthias schrieb:>> Danke, also sind die Files für die PINS ebenfalls angepasst...>Autor: gst (Gast)>Der Beagle Bone hat nichts mit dem Arduino zu tun. Dir fehlt>offensichtlich auch Wissen/Verständniss lass die Finger davon.
Das klingt schon mal recht überheblich und ist auch noch falsch:
http://beagleboard.org/project/userspace-arduino/http://elinux.org/Userspace_Arduino
Das mit dem Verständnis ist halt so eine Sache.