Gast
#4548085
Hallo, für ein Funkuhrprojekt benötige ich Schaltvorgänge sekundengenau, jedoch nur etwa 4-10 Mal pro 24 Stunden. Ich habe also ~ 4 Zeiten, zu denen sekundengenau eine kurze Funktion abgearbeitet werden soll. DCF77-Abgleich 1x pro Tag. Meine Testfunkuhr ist mit einem 32,768 kHz Uhrenquarz aufgebaut und die ISR wird einige Male pro Sekunde aufgerufen, damit ich nach x Ticks den ermittelten Quarzfehler kompensieren kann (ich kompensiere so, dass sich kein merkbarer Fehler anhäuft, bis ich einen Korrekturtick ausführe). Jetzt soll das Ganze im Akkubetrieb laufen, und der sleep-Modus benutzt werden. Mit meinem bisherigen Konzept müsste ich den AVR etwa bis zu 10 Mal pro Sekunde schlafen legen und wieder aufwecken. Wären da irgendwelche Hardwareschäden zu erwarten, oder kann man das so machen? Sorry für die vielleicht doofe Frage, aber bisher habe ich den sleep-Modus nicht ernsthaft angewendet, und vergleiche es vermutlich fälschlicherweise mit elektrischen Ein- und Ausschaltvorgängen oder dem Standby beim PC...... Ich habe auch schon viel von externen RTCs gelesen. Ist es möglich, darin den bekannten Quarzfehler zu hinterlegen, oder muss dann auch in meinem AVR kompensiert werden?