Hallo, ich habe am STM32VL Evalboard eine LED zum leuchten gebracht. Es gibt ja verschiedene Ausgabegeschwindigkeiten: 2MHz, 10MHz und 50MHz. Habe es auf 10MHz eingestellt, was würde passieren wenn ich 50MHz einstelle? Die max. Geschwindigkeit vom APB2-Bus ist lt. Dazenblatt 24MHz. Habe michnicht getraut 50MHz einzustellen.
Nix interessantes, außer höhere Schaltgeschwindigkeit in Verbindung mit höherem Stromverbrauch. Da deine LED so träge ist macht ein schneller Pin keinen Sinn. 2 MHz reichen.
Das ist mir klar, mich interessiert aber wie die LED mit Theoretisch 50MHz blinken kann wenn die maximale Busfrequenz nur 24MHz ist?
wow schrieb: > Das ist mir klar, mich interessiert aber wie die LED mit > Theoretisch > 50MHz blinken kann wenn die maximale Busfrequenz nur 24MHz ist? Theoretisch mit einen µC, der es auch kann.
aSma>> schrieb: > wow schrieb: >> Das ist mir klar, mich interessiert aber wie die LED mit >> Theoretisch >> 50MHz blinken kann wenn die maximale Busfrequenz nur 24MHz ist? > > Theoretisch mit einen µC, der es auch kann. Soll also heißen, wenn mein BUS nur 24MHz kann, dann leuchtet die LED mit einer Frequenz von 24MHz auch wenn ich 50MHz eingebe?
Man könnte aber auch sagen: Die Leute von ST hatten keine Lust ein extra GPIO-Modul für den RB zu entwickeln und haben das gleiche genommen welches auch in den flotteren Modellen der F1-Serie existiert. -> 50MHz ist eine wenig sinnvolle Einstellung.
Nein. Die LED leuchtet nach wie schnell das Program ablauft und welche Befehlen in Program sind. Die max Frequenz ist rein theoretisch mif folgende Ablauf : Main_loop{ LED_ON; LED_OFF; } In besten Fall sind das drei assembler regel, damit flickert die LED an 24 MHz/3 = 8 MHz. Mit einen DSO konnen sie einfach ein Versuch machen.
wow schrieb: > Es > gibt ja verschiedene Ausgabegeschwindigkeiten: 2MHz, 10MHz und 50MHz. > Habe es auf 10MHz eingestellt, was würde passieren wenn ich 50MHz > einstelle? Die max. Geschwindigkeit vom APB2-Bus ist lt. Dazenblatt > 24MHz. > Habe michnicht getraut 50MHz einzustellen. Man stellt damit nicht die Geschwindigkeit des Pins ein sondern mit wieviel "Dampf" der Treiber arbeitet. Höhere Geschwindigkeit -> die Flanken sind steiler, steigen schneller. Braucht mehr Strom und neigt eher dazu EMV Probleme zu verursachen. Geschwindigkeit so klein lassen wie geht. Eine normale LED an einem I/O Pin blinkt sicher nicht mit einigen MHz.
Eine Besonderheit bildet natürlich der MCO-Pin zum Ausleiten von PLL/2, HS(I|E) oder SYSCLK.
Robert S. schrieb: > Geschwindigkeit so klein lassen wie geht. Eine normale LED an einem I/O > Pin blinkt sicher nicht mit einigen MHz. LED braucht aber Strom, und der dürfte mit der 50MHz Einstellung am höchsten sein (niedrigster R_DSON). Wenn der Vorwiderstand auf 20mA berechnet wurde, sollte die 50MHz Einstellung am hellsten sein.
wow schrieb: > Das ist mir klar, mich interessiert aber wie die LED mit Theoretisch > 50MHz blinken kann wenn die maximale Busfrequenz nur 24MHz ist? Gar nicht. Du hast den Sinn der Einstellung nicht verstanden.
Jim M. schrieb: > LED braucht aber Strom, und der dürfte mit der 50MHz Einstellung am > höchsten sein (niedrigster R_DSON). Wenn der Vorwiderstand auf 20mA > berechnet wurde, sollte die 50MHz Einstellung am hellsten sein. Der R_DSON hat kausal nichts damit zu tun wie schnell der FET geschaltet wird. Wenn ich das Gate des FET in der 10MHz Einstellung mit 1/5 des Stroms lade wie in der 50MHz Einstellung dann dauerts halt entsprechend länger bis der FET voll durchsteuert, was am Ausgang für eine flachere Flanke sorgt. So bald der FET aber "auf" ist hat er den selben R_DS wie in der schnellen Einstellung.
Dann möge mir bitte jemand erklären was es mit der MHz Einstellung am Pin auf sich hat. Bitte für noobs :-)
MCUA schrieb: > Das ist die Slewrate, mit der der Ausgang schaltet. Und für N00Bz: Slewrate meint die Steilheit der Flanke am Pin, wenn der zwischen H und L wechselt. Wenn das Programm das Port-Ausgangsregister schreibt, um den Pin z.B. von L auf H umzuschalten, dann geht das Umschalten nicht instantan. Auf einem Oszi mit hinreichend hoher Zeitauflösung sieht man eine schräge Flanke von z.B. 0V auf 3.3V. Je steiler diese Flanke ist, desto mehr Störungen (EMI) erzeugt sie - vor allem wenn am Pin längere Leitungen angeschlossen sind. Und genau deswegen gibt es die Einstellung im Pintreiber-Register - damit man die Treiber nicht schneller einstellen muß als man sie wirklich braucht.
Ok das habe ich jetzt verstanden, danke Axel. Kannst du mir ein Einsteigertaugliches Oszi empfehlen?
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