Atmel ICE ATmega328P

OP #4548612
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Hallo,

als Anfänger auf dem Gebiet Debuggen mit einem Debugger wende ich mich 
nun hilfesuchend an euch.
Ich habe mir den Atmel ICE Basic Debugger bestellt, um meinen ATmega328P 
debuggen zu können.
Der ATmega328P ist auf einem Arduino Nano Board, wie hier zu sehen ist 
https://cdn-reichelt.de/bilder/web/xxl_ws/A300/ARDUINO_NANO_03.png



Dazu habe ich die Schritte, wie hier beschrieben 
(http://www.crash-bang.com/debug-atmel-ice/) durchgeführt und nun kann 
der Mikrocontroller weder über den Atmel ICE Basic noch über mein AVR 
ISP MkII mehr angesprochen werden.

Ich verstehe echt nicht was da schief gelaufen ist.
Den Atmel ICE Basic hatte ich mit Hilfe des mitgelieferten 
Flachbandkabels an die ISP Buchse meines ATmega328P auf dem Arduino Nano 
Board verbunden.

ANMERKUNG: Es wurde damals der Arduino Bootloader entfernt und von da an 
schön brav mit dem AVR ISP MkII in Atmel Studio programmiert.

Atmel Studio hat mich nach Auswahl von "Start Debugging & Break" darauf 
hingewiesen, dass das FUSE-Bit DWEN noch nicht gesetzt ist und, ob ich 
es über SPI setzen lassen soll. Soweit so gut.

Dann kam die Meldung mit "Toggle Power". Also habe ich den Atmel ICE an 
der ISP Buchse meines ATmega328P angeschlossen gelassen, die 
Versorgungsspannung vom ATmega entfernt, gewartet und die 
Versorgungsspannung wieder angeschlossen.
Anschließend habe ich in dem Fenster "Power Cycle" mit OK bestätigt und 
dann kam von Atmel Studio eine weitere Fehlermeldung und nun ist der 
ATmega überhaupt nicht mehr ansprechbar.

Beim zweiten Versuch mit einem weiteren ATmega328P habe ich dieses mal 
zunächst "Erase chip" durchgeführt, um die Lockbits löschen zu lassen, 
wie es Atmel im Doc zu "atmel-ice_userguide.pdf" beschrieben hat.


Könnmt ihr mit weiterhelfen?
Gast #4548664
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Ich habe mal testhalber einen Arduino Nano mit dem AVR ISP MkII
angesprochen, das funktioniert problemlos auch mit eingebautem
Reset-Kondensator. Also ISP sollte funktionieren ....

Hier zur Kontrolle die Fuses mit dem er ansprechbar ist
(dann funktioniert auch der Bootloader sofern er drin ist):

Ext:  0xFD
Hi:   0xD2
Low:  0xFF

(laüft mit externem Quarz 16 MHz bzw Resonator)
Gast #4548773
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Arduinoquäler schrieb:
> Ich habe mal testhalber einen Arduino Nano mit dem AVR ISP MkII
> angesprochen, das funktioniert problemlos auch mit eingebautem
> Reset-Kondensator. Also ISP sollte funktionieren ....

ISP ist auch kein Problem. Aber wenn man die Debugwire Fuse setzt und 
den Controller neu startet, dann ist ab dann Debugwire aktiv.
Und das kommuniziert mit einem seriellen bidirektionalen Protokoll über 
den Reset Pin. Hängt dort eine Kapazität dran funktioniert Debugwire 
nicht mehr. ISP kann man dann nur über Debugwire (oder HV Programming) 
wieder aktivieren... Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. :-)

Gruß,
Flo
OP #4548848
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Hallo,

danke für eure Antworten. Also ich hatte in dem ATmega keinen Arduino 
Bootloader drin, als ich das Debuggen probierte.

Habe ich euch jetzt richtig verstanden, dass am RESET-Pin kein 
Kondensator gegen Masse vorhanden sein darf, um debugWire zum Laufen zu 
bringen?


Wie komme ich jetzt wieder an meine yC ran, um die wieder nutzen zu 
können? Hab mal was davon gelesen, dass man das STK500 oder so ähnlich 
braucht. Was könnt ihr mir empfehlen?

Gruß Joachim

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