Forum: Offtopic Frage an die Elektrotechniker und die Leuten, die sich damit gut auskennen


von Christian (Gast)


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Hallo,

Eine Frage an Elektrotechniker:  Wie gefährlich ist es einen Multimeter 
ohne geeignete Schutz zu benutzen? Es bezieht sich hauptsächlich auf 
Geräte aus Asien.

Die Messung erfolgt ausschließlich von einer Steckdose. Die Stromanlagen 
(Verteilerkasten)  sollte man bei der Beantwortung vernachlässigen. Es 
geht NUR um die Messung von der Steckdose. Genau so wie Zustand des 
Gerätes,  wenn so ein Fall auftritt,  sollte nebensächlich sein.  Es 
geht nur um den Benutzer und die Gefahren,  die er eventuell ausgesetzt 
wird.
Ich hoffe,  dass jemand sich die Zeit nimmt,  um die Frage zu 
beantworten.
Danke

von Philodendron (Gast)


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Würdest du wirklich deine bzw.die Sicherheit anderer Personen auf 
Antworten aus einem Forum anvertrauen?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Christian schrieb:
> Wie gefährlich ist es einen Multimeter
> ohne geeignete Schutz zu benutzen?

Hä? Wenn das Gerät keinen Schutz hat, endet das tödlich. Aber du 
solltest evtl. mal beschreiben, ob es um ein konkretes Gerät geht, und 
ob du Messgeräte 'ohne Schutz' überhaupt findest. Immerhin haben auch in 
Asien schon viele Leute den Umgang mit Messgeräten überlebt.

von Falk B. (falk)


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Ist das denn wirklich SOOO schwer zu beantworten? Eine 5 Euro 
Billiggurke sollte man nicht für Messungen am 230V Netz benutzen, auch 
wenn es derartige Meßbereich hat. Kauf dir ein halbwegs gescheites 
Markenmeßgerät für 50 Euro oder so. Das sollte dir deine Sicherheit und 
Gesundheit wert sein.

von Old P. (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Ist das denn wirklich SOOO schwer zu beantworten? Eine 5 Euro
> Billiggurke sollte man nicht für Messungen am 230V Netz benutzen, auch
> wenn es derartige Meßbereich hat. Kauf dir ein halbwegs gescheites
> Markenmeßgerät für 50 Euro oder so. Das sollte dir deine Sicherheit und
> Gesundheit wert sein.

Oha, es geht wieder los....
Ich hol dann mal das Popcorn ;-)

Old-Papa
PS: Die 5,- Gurke geht gar nicht, aber auch für 50,- kann man den 
gleichen Schrott kaufen.

von Martin K. (Gast)


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Christian schrieb:
> Es
> geht nur um den Benutzer

Ist der Nutzer ausgebildeter Elektriker (mindestens) oder Laie?
Ersterer müsste jegliche Gefahren selbst erkennen, letzterer darf in 
eine Steckdose nur einen (VDE-zugelassenen) Stecker stecken.

von Joachim B. (jar)


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dafür wurden CAT Klassen erfunden

http://www.iv-krause.de/media/pdf/Kataloge/AmprobeBeha/Die-Messkategorien-CAT-I-bis-CAT-IV.pdf

die billigen reichen meist nur bis CAT II/III besser und teurer ist 
natürlich CAT IV

von MaWin (Gast)


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Christian schrieb:
> Wie gefährlich ist es einen Multimeter ohne geeignete Schutz zu benutzen

Was wäre denn deiner Meinung nach ein geeigneter Schutz ?

https://www.dehn.de/de/persoenliche-schutzausruestung-psa-0

Ein CAT III Messgerät ist zum Messen an Steckdosen gebaut. Man sollte 
trotzdem nicht im Amperebereich beide Prüfstrippen in die 
Steckdosenlöcher stecken, um zu messen wie viel Strom denn nun so eine 
Steckdose liefern kann, sonst löst die Sicherung aus.

Ein wenig Grundintelligenz sollte man aber auch bei geeigneten 
Messgeräten walten lassen.

von Christian (Gast)


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Ich möchte wissen,  was da genau passieren kann. Weil alle reden,  dass 
es gefährlich ist. Aber keiner kann erklären,  warum das so ist. Nein, 
es gibt kein spezielles Modell. Es wird halt sehr oft die Sicherheit von 
Asia Geräten bemängelt.

Vor allem,  was kann da groß passieren,  wenn man das Gerät bei der 
Messung nicht in der Hand hält.  d. h. die einzige Verbindung erfolgt 
über die Messspitzen.

von Joachim B. (jar)


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Christian schrieb:
> Es wird halt sehr oft die Sicherheit von
> Asia Geräten bemängelt.
>
> Vor allem,  was kann da groß passieren,  wenn man das Gerät bei der
> Messung nicht in der Hand hält.

irgendwas wird man in der Hand halten, sei es die Messpitzen oder die 
Kabel und es kann ja auch mal Überspannung von draussen in die 
Hausinstallation kommen während man am Messen ist.

Also je mehr man sich beim Messen draussen (also Richtung Zähler) nähert 
wäre bessere Isolation wünschenswert, es gibt noch genug Freileitungen 
oder Fehler in Umspannwerke.

Mir war so als wenn 230V Installation bis 1500V Prüfspannung aushalten 
muss, schön wäre es wenn das auch für Messmittel zutrifft.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Und wer hält die Messspitzen fest? Siemens Lufthaken?

Ansonsten:
https://www.youtube.com/watch?v=6NSY6Db0wO8

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Dir empfehle ich folgendes:

*Keine Steckdosen aufschrauben, aufhebeln und sonstige Versuche an die 
Kabel zu kommen
*nichts in die Steckdose zu stecken ausser einen Netzstecker.
*die besseren Energiemessgeräte aus dieser Kategorie: 
https://www.reichelt.de/Energiemessgeraete/2/index.html?&ACTION=2&LA=3&GROUPID=5664
sollten es dir gestatten alles zu messen was ein Multimeter auch misst 
bei deutlichen geringerem Risiko eine Fehlbedienung.


Christian schrieb:
> Eine Frage an Elektrotechniker:  Wie gefährlich ist es einen Multimeter
> ohne geeignete Schutz zu benutzen? Es bezieht sich hauptsächlich auf
> Geräte aus Asien.


Überleben an der Steckdose ist keine Frage des Messgerätes sondern der 
richtigen Schulung im Umgang mit elektrischen Strom. Auch mit dem beste 
Messgerät kann man sich und andere vom leben in den Tod befördern.



MfG,

von Christian (Gast)


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Wie gesagt,  nichts mit Zähler oder irgendwelche Anlagen. Nur die 
Messung von der Steckdose. Die Berührung erfolgt  nur über Messspitzen.

von Falk B. (falk)


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@Christian (Gast)

>es gefährlich ist. Aber keiner kann erklären,  warum das so ist.

Doch, kann man.

>Vor allem,  was kann da groß passieren,  wenn man das Gerät bei der
>Messung nicht in der Hand hält.  d. h. die einzige Verbindung erfolgt
>über die Messspitzen.

Das reicht. Wenn man versehentlich im STROMmessbereich die SPANNUNG der 
Steckdose messen will, gibt es einen Kurzschluß. Bei ausreichend 
gesicherten Geräten kommt sofort die Sicherung und nix passiert. Bei 
schlechten Billiggeräten brennt das Multimeter ab, ggf. brennen auch die 
Meßleitungen, die du in der Hand hast, weg.
Ähmliches kann passieren, wenn man z.B. im Dioden- oder Widerstandstest 
an die Steckdose geht. Gute Geräte haben damit kein Problem und sind 
geschützt.
And last but not least kann auch im normalen (Netz)spannungsmeßbereich 
ein Meßgerät durchbrennen, wenn in dem Moment zufällig eine 
Hochspannungspitze im Netz auftritt. Auch hier gibt es mit qualitativ 
guten Meßgeräten kein Problem, die schlucken das ohne Mucken.
Darüberhinaus haben billigste Geräte nur einfach PVC-isolierte 
Meßleitungen. Die werden nach vielen Jahren spröde und können 
aufbröseln. Bessere Geräte haben Gummileitungen, die sind deutlich 
flexibler und haltbarer.

von Ende Der Vernunft (Gast)


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> Wie gefährlich ist es einen Multimeter
> ohne geeignete Schutz zu benutzen?

???
Also ein nacktes Messwerk mit blanken Anschlussdrähte?

> Die Messung erfolgt ausschließlich von einer Steckdose.

PKW Zigarettenanzündersteckdose, 12V=?
Wandsteckdose in Wohnräume, 240V~?
Wandsteckdose in Werkstatt, 3x 240V~?

---

Unterm Strich ist es nicht gefährlicher als ganz ohne Messgerät in die 
Steckdose zu greifen.
Der FI-LS schaltet aus sobald Strom falsch geleitet wird oder zuviel 
Strom gezogen wird.

Wobei: ist das Multimeter arg falsch gebaut, kann von (giftigem) Rauch, 
Stichflammen, Verpuffung bis Explosion mit rumfliegenden 
Multimetertrümmer (Kunstoff-/Metall-/Glas-Splitter, heisser Elektrolyt) 
alles mögliche entstehen.

von Joachim B. (jar)


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Ende Der Vernunft schrieb:
> Wobei: ist das Multimeter arg falsch gebaut, kann von (giftigem) Rauch,
> Stichflammen, Verpuffung bis Explosion mit rumfliegenden
> Multimetertrümmer (Kunstoff-/Metall-/Glas-Splitter, heisser Elektrolyt)
> alles mögliche entstehen.

also nur mit Lederschürze und Schutzhaube wie beim CRT Wechsel!

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Christian schrieb:
> Wie gesagt,  nichts mit Zähler oder irgendwelche Anlagen. Nur die
> Messung von der Steckdose. Die Berührung erfolgt  nur über Messspitzen.

Nein, wenn du kein Risiko eingehen willst steckst Du keine 
MultimeterMmessspitzen in die Steckdose. Mit der richtigen "spitze" ist 
ruckzuck die Isolation durchstossen.

Schau dir mal die Messleitungen von Profigeräten an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Digital_spannungspruerfer.JPG

Die werden extra dicker das der stift nicht wersehentlich in die Dose 
"flutscht", haben extra einen Abrutschschutz für die Finger, etc. etc.

MfG,

von Antidot von und zu Bern (Gast)


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so wie die Frage gestellt ist, würde man meinen Elektrizität werde eine 
Entdeckung der Zukunft.

So wie unsere Vorfahren -insbes. Pioniere- mit Elektrizität umgingen, 
hätte ja die Menscheit nicht überleben dürfen...

kopfschüttel

von Christian (Gast)


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Ok,  danke Falk Brunner.   Das ist schon mal der Punkt. Aber wie sieht 
es aus,  wenn man die bessere Messspitzen extra kauft,  weil die,  die 
bei billigen Geräten dabei  sind,  sind meistens unbrauchbar.
Wie schnell schmilzt eigentlich so eine Leitung? Ich meine,  ob man die 
Zeit hat,  etwas zu unternehmen.  Oder erfolgt es explosionsartig?

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Christian schrieb:

> Wie schnell schmilzt eigentlich so eine Leitung? Ich meine,  ob man die
> Zeit hat,  etwas zu unternehmen.  Oder erfolgt es explosionsartig?

Explosion ist wohl eher nicht das Thema, ein Kabel in der Hand zu halten 
das sich übermäßig erwärmt ist vergleichbar mit dem Effekt einen 
Lötkolben an der falschen Seite anzufassen.


https://www.youtube.com/watch?v=glzLlPO6CjY
bei 4:20 ist gut zu sehen wie "leicht" die Spitze aus der Isolation zu 
ziehen ist.

MfG,

von MaWin (Gast)


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Ende Der Vernunft schrieb:
> Wandsteckdose in Wohnräume, 240V~?
> Wandsteckdose in Werkstatt, 3x 240V~?

In welcher Welt lebst du denn ?  240V~ ? Seit 10 Jahren abgeschafft. Gab 
es sowieso nur in England. Hier haben wir 230V. Aber Sachkenntnis ist ja 
nicht nötig, um FuD zu verbreiten. Vernunft ist hier ja rar gesät, wie 
man an deinem Beitrag sieht.

von Falk B. (falk)


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@Christian (Gast)

>Ok,  danke Falk Brunner.   Das ist schon mal der Punkt. Aber wie sieht
>es aus,  wenn man die bessere Messspitzen extra kauft,  weil die,  die
>bei billigen Geräten dabei  sind,  sind meistens unbrauchbar.

Naja, besser als nix, aber nicht wirklich empfehlenswert. Denn damit 
kauft man sich die Illusion von Qualität.

>Wie schnell schmilzt eigentlich so eine Leitung? Ich meine,  ob man die
>Zeit hat,  etwas zu unternehmen.  Oder erfolgt es explosionsartig?

Meisten hat man schon ein paar Sekunden, bevor die Leitung schmilzt, 
außerdem ist die Leitung nicht unbedingt das schwächste Glied in der 
Stromkette, da zerlegt es zuerst meist deutlich schwächere Teile im 
Multimeter.

von MaWin (Gast)


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Christian schrieb:
> Ich möchte wissen,  was da genau passieren kann. Weil alle reden,  dass
> es gefährlich ist. Aber keiner kann erklären,  warum das so ist. Nein,
> es gibt kein spezielles Modell. Es wird halt sehr oft die Sicherheit von
> Asia Geräten bemängelt.

Ein CAT III Gerät ist zum Messen an Steckdosen gebaut. Punkt. KLar kann 
ein Hersteller CAT III draufschreiben und trotzdem Pfusch abliefern, 
aber das kann nicht Masstab sein.

Was kann passieren wenn man sich doof anstellt ?

Messgerät im Amperebereich, eine Messpitze in die Steckdose an Phase, 
die andere fliegt noch in der Gegend rum und kommt an deine nackten 
Unterschenkel. Da hättest du gleich direkt in die Steckdosee fassen 
können. Kein Gerät kann Vollidioten von geplantem Selbstmord abhalten.

Richtig benutzt ist ein CAT III Gerät aber sowohl gegen Überspannung 
(bis 2.5kV an der Steckdose) ausreichend isoliert, als auch in jedem 
Bereich gegen Fehlschaltung (Ohmbereich oder Amperebereeich) abgesichert 
- was nicht heisst, daß es danach noch funktioniert, sondern nur, daß 
die Sicherung ausgelöst hat bevor es abbrennt.

Billige Messgeräte (ohne CAT III) lösen sich bei Fehlbedienung ggf. in 
Rauch auf bei der Leistung, die eeine Steckdose zur Verfügung stellt, 
das hast du ja in den Filmchen gesehen. Richtig bedient kann man mit 
ihnen aber auch 230V~ messen, wenn nicht gerade ein Überspannungsimpuls 
auf der Leitung liegt (Zündung von Leuchtstoffröhren, Blitzeinschlag in 
der Nähe, Abschaltung in der Trafostation), man misst mit ihnen also 
besser die 230V~ nach einem Trenntrafo.

von Christian (Gast)


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Diese CAT Spezifizierung können wahrscheinlich nur die Großen anhalten. 
Für Privat sind sie doch mMn viel zu überteuert.

PS: Ich fasse mal zusammen:
Fehlerquelle 1: Der falsche Messbereich ~85%
Fehlerquelle 2: Netzschwankungen ~10%
Fehlerquelle 3: Hardware sind zu schwach ausgelegt ~5%

von Fpgakuechle K. (Gast)


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Christian schrieb:

> PS: Ich fasse mal zusammen:
> Fehlerquelle 1: Der falsche Messbereich ~85%

Zu unpräzise. Gemeint ist Fehlbedienung, das schliesst falsch gesteckte 
Buchse am Multimeter ein. Deshalb haben die richtigen Spannungsprüfer 
keine Buchsen sondern fest verbundene Kabel:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c3/Spannungspruefer1.jpg

Ferner beachte man wie einfach es bei diesen Profigeräten ist, 
gleichzeitig den Sitz der Kontaktspitzen und die Anzeige im Blick zu 
behalten.

Es ist schon mancher mit den Spitzen abgerutscht weil er zum Ablesen der 
Anzeige den Körper/Kopf/Blick wenden musste.

MfG,

von Dumdi D. (dumdidum)


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Christian schrieb:
> Diese CAT Spezifizierung können wahrscheinlich nur die Großen anhalten.
> Für Privat sind sie doch mMn viel zu überteuert

Bist Du noch Schueler und bei der Taschengelderhoehung uebergangen 
worden? Es kurzes googlen zeigt CAT iii Geraete fuer 33 Euro bei der 
'Apotheke' (Hausmarke). Ich gebe jetzt kein Urteil zu dem Geraet ab, 
aber es wuerde mich wundern wenn es diese Spezifikation nicht einhalten 
wuerde.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian schrieb:
> Eine Frage an Elektrotechniker:  Wie gefährlich ist es einen Multimeter
> ohne geeignete Schutz zu benutzen?

Das hängt insgesamt weniger vom Messgerät ab, als von demjenigen, der es 
verwendet. Heute ist es üblich, Messkabel dick zu isolieren, Stecker und 
Buchsen idiotensicher zu bauen und die Messgeräte intern abzusichern.

Das war nicht immer so. Ein früher allseits beliebtes Messgerät hatte 
beispielsweise Messbuchsen, die grad mal 2mm Abstand Kontaktabstand zur 
Oberfläche hatten, und dünne Kabel mit häufig defekten Steckern:
https://cdn.thingiverse.com/renders/fd/77/b7/a5/7a/IMG_20151129_110938_preview_featured.jpg

Intern gab es nur eine Sicherung im Widerstandsbereich und von 
irgendwelchen Sicherheitsabständen im 1000V Bereich ist auf der Platine 
auch nicht viel zu sehen:
http://cloud2.todocoleccion.net/aparatos-reparacion-radios-antiguas/tc/2010/09/25/21741230_5532736.jpg

Ich behaupte mal, dass die meisten Nutzer dieser Geräte nicht wegen 
Messungen umgekommen sind. Weil sie meistens wussten was sie taten. Und 
genau das ist der Punkt. Heutige Messgeräte suggerieren eine Sicherheit, 
die nicht immer gegeben sind. Absicherung ist gut, aber eine 250V 
Feinsicherung trennt eben keinen 1000V Bereich, auch wenn noch so dick 
CAT III 1000V aufgedruckt ist.

Merke: Beachte immer selber, was du tust. Verlass dich nicht darauf, 
dass andere Leute für dich schon vorgedacht haben und dir ja nichts 
passieren kann, bloss weil das Teil so robust aussieht.

von (prx) A. K. (prx)


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Dumdi D. schrieb:
> Es kurzes googlen zeigt CAT iii Geraete fuer 33 Euro bei der
> 'Apotheke' (Hausmarke). Ich gebe jetzt kein Urteil zu dem Geraet ab,
> aber es wuerde mich wundern wenn es diese Spezifikation nicht einhalten
> wuerde.

Umgekehrt. Recht oft darfst du bei Geräten dieser Preisklasse davon 
ausgehen, dass ein CAT III Aufdruck mit mehr als 250V schlichtweg 
gelogen ist, weil die intern verbaute 5x20 Feinsicherung bei höheren 
Spannungen nicht mehr sicher trennen kann.

von Falk B. (falk)


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@ A. K. (prx)

>http://cloud2.todocoleccion.net/aparatos-reparacio...

Das waren noch Zeiten, also solche Schlangenlinien die Geräte zierten 
;-)

https://www.mikrocontroller.net/attachment/25466/platine.jpg

von Dumdi D. (dumdidum)


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A. K. schrieb:
> Recht oft darfst du bei Geräten dieser Preisklasse davon ausgehen, dass
> ein CAT III Aufdruck mit mehr als 250V schlichtweg gelogen ist, weil die
> intern verbaute 5x20 Feinsicherung bei höheren Spannungen nicht mehr
> sicher trennen kann.

ist ein cat iii 250. Bräuchte man mehr?

von (prx) A. K. (prx)


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Dumdi D. schrieb:
> ist ein cat iii 250. Bräuchte man mehr?

Allenfalls im Sicherungskasten und beim mit Drehstrom befeuerten Herd. 
Da gilt dann (sowieso) Finger weg - oder eben aufpassen.

Oft steht bei Geräten dieser Preisklasse aber 600-1000V drauf. Nicht nur 
bei Ali, sondern u.U. auch bei Bezug über deutsche Shops.

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