Toslink Demux - Gibt es sowas zu kaufen?

OP #4556279
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Hallo,
ich habe momnetan zwei Audioquellen daheim: Das TV-Gerät und einen 
Chromecast Audio. Beide hängen per Toslink (optische Audioverbindung) an 
einem Verstärker.
Das ist ziemlich nervig, da ich ständig am Verstärker umschalten und die 
richtige Quelle auswählen muss (der ist auch noch im Schrank verbaut und 
nicht so leicht zugänglich).

Daher meine Idee:
Ein Toslink-Demux. Zwei Audiosignale gehen rein, eines kommt raus 
(höhö). Das ganze soll natürlich automatisch geschehen, d.h. Anschluss 1 
(Chromecast) hat Priorität über Anschluss 2 (TV), falls beide 
gleichzeitig ein Signal schicken. Ist nur eines der beiden Geräte aktiv, 
wird dieses natürlich direkt ausgegeben.

Bei meiner bisherigen Suche habe ich so etwas nicht gefunden. Gibt es da 
was Fertiges? Oder sind meine Anforderungen so weltfremd? ;-)

Der nächste Schritt wäre dann natürlich, sowas selbst zu bauen :-D
Toslink-Bausteine sind ja nicht teuer, und die Elektronik dazwischen 
wäre wohl auch kein Hexenwerk...
OP #4556362
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Stephan H. schrieb:
> bei meinem kann ich jeder Quelle ( TV, CD, DVD Aux, etc) einen Eingang (
> Cinch 1-x , opt1, opt2, Koax) zuordnen. Eine frei definierbare Matrix
> sozusagen.

Dann musst du aber doch trotzdem zwischen den verschiedenen Eingängen 
hin und her schalten, je nachdem woher du dein Audiosignal nehmen 
willst, oder?

Das will ich ja gerade mit dem automatischen umschalter vermeiden.
#4556425
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Wie erkennt Dein "kleiner µC", daß da ein mit Inhalt gefüllter
> Audiostream ankommt

Die Samples sind nicht Null.

> und wie verarbeitet der die S/PDIF-Signale?

Wir definieren "kleiner µC" als z.B. einen STM32 mit genügend 
I²S-Schnittstellen, und bauen uns mehrere Decoder/Encoder (CS8416, 
CS8406, CS8427, TI DIT/DIR/DIXxxxx) drumherum.

> Bereits bei der simpelsten Variante (CD, 44.1 kHz) sind das etwa 1.5
> MBit/sec, und bei irgendwelchen Surround- und Mehrkanalanwendungen
> steigt die Datenrate entsprechend weiter.

S/PDIF kann eigentlich nur Stereo, deswegen müssen mehr Kanäle mit 
solchen Krücken wie Dolby oder DTS komprimiert werden. Die Datenrate ist 
nur von der Samplerate abhängig.
#4557583
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Moin,

Ich koennt' mir durchaus vorstellen, dann man auch mit einer relativ 
"analogen" Loesung ein Umschaltkriterium detektieren kann. Kommt halt 
drauf an, was aus einem nicht ausgewaehlten Geraet an SPDIF Signal noch 
rauskommt. Ob z.b.: Nix, nur noch Takt, oder ein gueltiges SPDIF Signal 
mit allen Samples=0.
Evtl. reicht einfach die Detektion von irgendwas (Clock) oder eine 
primitive "Spektralanalyse" des Signals z.B. mittels 2er Bandpaesse mit 
nachgeschaltetem Gleichrichter und Komperator. Klingt jetzt aufwendig, 
ist aber letztlich auch nur bisschen Huehnerfutter und ein IC.

Gruss
WK
#4557710
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Dergute W. schrieb:
> Ich koennt' mir durchaus vorstellen, dann man auch mit einer relativ
> "analogen" Loesung ein Umschaltkriterium detektieren kann. Kommt halt
> drauf an, was aus einem nicht ausgewaehlten Geraet an SPDIF Signal noch
> rauskommt. Ob z.b.: Nix, nur noch Takt, oder ein gueltiges SPDIF Signal
> mit allen Samples=0.

Genau so ist es. Ein vollständiger S/P-DIF Decoder ist ziemlich sicher 
Overkill. Man kann das zwar so machen, genauso wie man mit dem 
5-Tonner Brötchen holen kann. Aber es ist sicher nicht der effizienteste 
Weg. Also: erstmal messen und die Aufgabe etwas besser spezifizieren:

Woran erkennt man, welches Gerät durchgeschaltet werden soll?

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