Hallo zusammen, ich habe hier 8 Relais JY12H-K12VDC, den Arbeitskreis zwischen Pin 8 und 9 habe ich getestet haben ale durchlauf. Als ich den Steuerkreis zwischen Pin 16 und 13 testen wollte mit einem 12VDC 300mA Netzteil klicken die Relais nicht, laut Datenblatt liegt der Minimum Switch Load bei 100mA und 5VDC Meine Frage sind die Relais defekt obwohl durchlauf am Arbeitskreis da ist? oder mache ich etwas falsch? Vielen dank im vorraus
Jimmy D. schrieb: > Als ich den Steuerkreis zwischen Pin 16 und 13 testen wollte mit einem > 12VDC 300mA Netzteil klicken die Relais nicht, laut Datenblatt liegt der > Minimum Switch Load bei 100mA und 5VDC Was hast Du da angeschlossen und wie? Das ist doch der Kontakt, der im Ruhezustand offen ist. Der wird geschaltet, wenn an die Pins 8 und 9 12V angelegt werden. Also entweder machst Du da was falsch oder ich habe Dich falsch verstanden... Jimmy D. schrieb: > den Arbeitskreis zwischen Pin 8 und > 9 habe ich getestet haben ale durchlauf Was ist "Durchlauf"? Wie hast Du getestet? Gruß Dietrich
> Relais Schalten nicht?
Warum fragst du uns?
DU bist doch der Operator.
> mache ich etwas falsch?
Ja, du musst beides machen, die Spule erregen (12V, 16mA)
und gleichzeitig den Schaltkontakt auf Durchgang messen.
mit durchlauf meine ich den diodentest am Multimeter, ich habe direkt an den kontakten auf der unterseite der Platine angelegt aber an den Pins 16 und 13 werde gleich mal die anderen pins probieren...
April schrieb: > Ist wieder 1. April oder was? > > Zum Steuerkreis gehören die Pins 8+9... nein heute ist weihnachten...
Jimmy D. schrieb: > mit durchlauf meine ich den diodentest am Multimeter, ich habe direkt > an den kontakten auf der unterseite der Platine angelegt aber an den > Pins 16 und 13 werde gleich mal die anderen pins probieren... wenn ich an den Pins 8 und 9 anlege klicken die alle, kann man davon ausgehen das die dann ok sind?
Jimmy D. schrieb: > wenn ich an den Pins 8 und 9 anlege klicken die alle, kann man davon > ausgehen > das die dann ok sind? Nicht unbedingt, man müsste gleichzeitig auch noch messen ob der Kontakt Durchgang hat.
Dieter W. schrieb: > Nicht unbedingt, man müsste gleichzeitig auch noch messen ob der Kontakt > Durchgang hat. @Jimmy D. oszi40 wird Dir gleich ein Bild mit einem verschmorten Relaiskontakt hier vorlegen. Das Kann auch in Deinem Relais so aussehen!
Jimmy D. schrieb: > wenn ich an den Pins 8 und 9 anlege klicken die alle, kann man davon > ausgehen > das die dann ok sind? ... wenn dann auch der Kontakt zwischen den Pins 13 und 16 geschlossen ist, ja. Zusätzlich muss der Kontakt ohne Spannung an den Pins 8 und 9 offen sein. Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb: > Zusätzlich muss der Kontakt ohne Spannung an den Pins 8 und 9 offen > sein. meinst du damit das er durchgang haben soll? denn Diodentest habe ich gemacht und die haben alle durchgang ohne spannung!
Jimmy D. schrieb: > meinst du damit das er durchgang haben soll? denn Diodentest habe ich > gemacht und die haben alle durchgang ohne spannung! auch erhalte ich finde ich einen relativ hohen wert zwischen 11 und 12 beim diodentest!
> die haben alle durchgang ohne spannung!
Sicher? Relais sind keine Dioden. Kann es sein, dass du die Anzeige des
Messgerätes falsch interpretierst? Was zeigt es denn genau an?
Wenn du richtig gemessen hast, dann sind sie alle kaputt.
Jimmy D. schrieb: > Dietrich L. schrieb: >> Zusätzlich muss der Kontakt ohne Spannung an den Pins 8 und 9 offen >> sein. > > meinst du damit das er durchgang haben soll? denn Diodentest habe ich > gemacht und die haben alle durchgang ohne spannung! Ist das so schwer zu verstehen? offen = nicht durchgang. Hier mal die Liste des Verhaltens: Pin 8-9 Pin 13-16 0V offen 12V geschlossen offen = keine Verbindung = ca. unendlich Ohm bei Widerstandsmessung = max. Spannung beim Diodentest geschlossen = Verbindung = ca. 0 Ohm bei Widerstandsmessung = ca. 0V beim Diodentest Gruß Dietrich
@Jimmy DA > zwischen 11 und 12 setz dich heute zur Ruhe und melde dich morgen wieder.
Jimmy D. schrieb: > Dietrich L. schrieb: >> Zusätzlich muss der Kontakt ohne Spannung an den Pins 8 und 9 offen >> sein. > > meinst du damit das er durchgang haben soll? denn Diodentest habe ich > gemacht und die haben alle durchgang ohne spannung! Nein. Dietrich meinte damit: Wenn an den Pins 8 und 9 keine Spannung anliegt, darf zwischen den Pins 16 und 13 kein Durchgang sein.
Folgendes habe ich nun gemacht! Diodentest zwischen Pin 8 und 9 ohne Spannung bekomme ich einen Wert von 1104 angezeigt und das bei allen. Diodentest zwischen Pin 13 und 16 ohne Spannung bekomme ich den Wert 1 angezeigt Spannung zwischen Pin 8 und 9 angelegt es klickt und gleichzeitig Diodentest zwischen Pin 13 und 16 haben alle durchgang mit einem wert von ca. 0500 also denke ich das die ok sind?
Jimmy D. schrieb: > Als ich den Steuerkreis zwischen Pin 16 und 13 testen wollte mit einem > 12VDC 300mA Netzteil klicken die Relais nicht, laut Datenblatt liegt der > Minimum Switch Load bei 100mA und 5VDC > > Meine Frage sind die Relais defekt obwohl durchlauf am Arbeitskreis da > ist? > oder mache ich etwas falsch? Realsatire, oder was? Laut Deinem Relais-Anschlussschema liegt zwischen 16 und 13 ein "Normally Open" Kontakt, der normalerweise gar keinen Durchgang hat, bis das Relais geschaltet wird. Und geschaltet wird das Relais offenbar zwischen 8 und 9, denn dazwischen ist die Relaispule eingezeichnet. Wenn Du was testen möchtest, teste mit einem Multimeter im Ohm-Bereich: Unbeschaltet müßte zwischen 16 und 13 ein unendlich hoher Widerstand zu messen sein, das ist der Normally-Open-Kontakt. Und zwischen 8 und 9 müßte der Spulenwiderstand (Coil resistance) laut Datenblatt zu messen sein, wenn ich das richtig gelesen habe, bei 12V Relais dieser Serie 720 Ohm.
Jürgen S. schrieb: > Unbeschaltet müßte zwischen 16 und 13 ein unendlich hoher Widerstand zu > messen sein, das ist der Normally-Open-Kontakt. > > Und zwischen 8 und 9 müßte der Spulenwiderstand (Coil resistance) laut > Datenblatt zu messen sein, wenn ich das richtig gelesen habe, bei 12V > Relais dieser Serie 720 Ohm. genau so ist es bei mir allerding mit einer kleinen aweichung anstatt 720ohm komme ich auf gerade 695ohm.
Jimmy D. schrieb: > Folgendes habe ich nun gemacht! > > Diodentest zwischen Pin 8 und 9 ohne Spannung bekomme ich einen > Wert von 1104 angezeigt und das bei allen. > > Diodentest zwischen Pin 13 und 16 ohne Spannung bekomme ich den > Wert 1 angezeigt > > Spannung zwischen Pin 8 und 9 angelegt es klickt und gleichzeitig > Diodentest zwischen Pin 13 und 16 haben alle durchgang mit einem wert > von ca. 0500 > > also denke ich das die ok sind? Eine Widerstandsmessung wäre meiner Meinung nach aussagekräftiger oder wenigstens naheliegender. Der Diodentest zeigt Dir (im Normalfall an) welche Spannung zwischen den Anschlüssen des Multimeters liegt, wenn das Multimeter durch das Messobjekt einen gewissen, bestimmten Strom fliessen lässt. Wenn aber eine Unterbrechung vorhanden ist, fliesst kein Strom, daher fällt keine Spannung ab und das Messgerät muss irgendwas Besonderes anzeigen um diesen Zustand hervorzuheben. Warum nimmst Du den Diodentest und nicht die Widerstandsmessung?
Lurchi schrieb: > Warum nimmst Du den Diodentest und nicht die Widerstandsmessung? weil ich das so in verschiedenen beitragen gelesen hatte, aber habe inzwischen eine Widerstandsmessung gemacht und gepostet...
Jimmy D. schrieb: > Jürgen S. schrieb: >> Unbeschaltet müßte zwischen 16 und 13 ein unendlich hoher Widerstand zu >> messen sein, das ist der Normally-Open-Kontakt. >> >> Und zwischen 8 und 9 müßte der Spulenwiderstand (Coil resistance) laut >> Datenblatt zu messen sein, wenn ich das richtig gelesen habe, bei 12V >> Relais dieser Serie 720 Ohm. > > > genau so ist es bei mir allerding mit einer kleinen aweichung anstatt > 720ohm > komme ich auf gerade 695ohm. Eventuell ist im Datenblatt eine Toleranz für diesen Wert angegeben. Schaue mal selbst nach. (Ich konnte keinen Link auf das Datenblatt finden. Aber es ist ohnehin angebracht bei Fragen wie Deiner den Link selbst zu posten). 695 Ohm anstelle von 720 Ohm ist eine Abweichung von ca. 5%. Das ist ganz allgemein noch in Ordnung. Die Verwendung des Diodentests aber erspart Dir nicht, selbst zu beurteilen, ob eine Verbindung nun "Durchgang" hat oder nicht. Da es sich letztlich um einen Widerstand handelt, ist "Durchgang" immer relativ.
Relais in Ruhe: 1104 Relais angezogen: 0500 Die Messergebnisse von dem Diodentester sind unplausibel. Ich glaube, dein Messgerät ist kaputt.
Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Warum nimmst Du den Diodentest und nicht die Widerstandsmessung? > > weil ich das so in verschiedenen beitragen gelesen hatte, aber habe > inzwischen eine Widerstandsmessung gemacht und gepostet... Ich weiß, was Du gepostet hast. Allerdings hast Du zwischen den Anschlüssen 13 und 16 den Widerstandswert nicht gepostet. Was hast Du denn da gelesen? Im Internet steht viel - und viel dummes Zeug, und selbst wenn es korrekt ist, was da steht und die Begründung fehlt oder Du sie nicht nachvollziehen kannst, nützt es nichts. Verstehe mich bitte recht. Du bist offensichtlich Anfänger. Ich will Dich nicht niedermachen. Ich will Dir nur klar machen, dass man nicht einfach irgendwas nachmacht, nur weil es irgendwo steht. Das gilt eigentlich auch für alles im Leben.
> Die Messergebnisse von dem Diodentester sind unplausibel. > Ich glaube, dein Messgerät ist kaputt. Was zeigt dein Messgerät an, wenn du die Mess-leitungen nirgendwo anschließt? Und was zeigt es an, wenn du sie direkt miteinander verbindest?
Um Dir das mal mit dem Diodentest zu erklären. Vor vielen Jahrzehnten gab es sogenannte "Durchgangsprüfer". Viele von den alten Säcken hier (zu denen ich mich auch zähle) haben so etwas mal in der Ausbildung gebastelt. Das war im Grund nur ein einfacher Stromkreis mit einer Lampe oder einem Summer. Damit hat man Verbindungen (also Kabel, Adern, Leiterbahnen und Anschlüsse) geprüft ob sie eben "Durchgang" haben, also ob eine Verbindung vorhanden ist. Der "Widerstand" hat dabei nur dann interessiert, wenn man bemerkt hat, dass die Lampe ein wenig dunkler als gewöhnlich, der Summer leise gesummt oder mit Unterbrechungen gesummt hat. Falls der Summe aber laut und andauernd gesummt, die Lampe hell geleuchtet hat, UND man aufgrund des Augenscheins sicher war, dass die Verbindung fest war und viel Kontaktfläche hatte, war alles OK. Dioden hat man so getestet, wie dass mit dem Diodentest Deines Multimeters geschieht. Man hat einen Strom hindurch geschickt und gemessen welche Spannung abfällt. Wenn die Spannung wesentlich von der Nennspannung (z.B. 0,7V) abwich war die Diode kaputt. Das sind aber zwei verschiedene Dinge, ob ich Durchgang feststellen will oder die Spannung über eine Diode. Durchgang ist im wesentlichen Widerstand. Spannung über eine Diode aber eine Funktion des Stromes aufgrund der Eigenschaften der Diode. Und die sind natürlich ganz anders als die einer "Verbindung". Nun kann man mit etwas Erfahrung durchaus den Diodentest als Durchgangstest benutzen. Aber die Annahme, dass beide das selbe sind, z.B. nur weil sie beide piepsen, ist falsch.
Stefan U. schrieb: > Was zeigt dein Messgerät an, wenn du die Mess-leitungen nirgendwo > anschließt? Und was zeigt es an, wenn du sie direkt miteinander > verbindest? miteinander am diodentest kommt der wert 002 und es piept, widerstandmessung 00.3ohm eingestellt auf 200ohm
Lurchi schrieb: > Der "Widerstand" hat dabei nur dann interessiert, wenn man bemerkt hat, > dass die Lampe ein wenig dunkler als gewöhnlich, der Summer leise > gesummt oder mit Unterbrechungen gesummt hat. Falls der Summe aber laut > und andauernd gesummt, die Lampe hell geleuchtet hat, UND man aufgrund > des Augenscheins sicher war, dass die Verbindung fest war und viel > Kontaktfläche hatte, war alles OK. Es gab auch raffinierte Durchgangstester, die in Abhängigkeit vom Widerstand die Tonhöhe variierten. Solche Durchgangstester wären m.E.zur Überprüfung von Relais am Besten geeignet.
Lurchi schrieb: > Dioden hat man so getestet, wie dass mit dem Diodentest Deines > Multimeters geschieht. Man hat einen Strom hindurch geschickt und > gemessen welche Spannung abfällt. Wenn die Spannung wesentlich von der > Nennspannung (z.B. 0,7V) abwich war die Diode kaputt. wenn ich richtig verstanden habe bringt der diodentest eines Multimeters fur andere zwecke wie ich das versucht habe keine brauchbaren ergebnisse! Ich werde den Diodentest nur fur die Dioden verwenden und nix anderes mehr!
Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Dioden hat man so getestet, wie dass mit dem Diodentest Deines >> Multimeters geschieht. Man hat einen Strom hindurch geschickt und >> gemessen welche Spannung abfällt. Wenn die Spannung wesentlich von der >> Nennspannung (z.B. 0,7V) abwich war die Diode kaputt. > > wenn ich richtig verstanden habe bringt der diodentest eines Multimeters > fur andere zwecke wie ich das versucht habe keine brauchbaren > ergebnisse! > > Ich werde den Diodentest nur fur die Dioden verwenden und nix anderes > mehr! Sagen wir: "vorerst". Solange misst Du Widerstände wenn Du Widerstände meinst. So lernst Du auch, was gewöhnliche Widerstände von Schaltern, Relais und Relaisspulen sind und wie sich das zu den Datenblattwerten verhält. Das ist, wie gesagt, Erfahrungssache. Im Moment bist Du ja noch bei Widerstand und Relais.
Lurchi schrieb: > Im Moment bist Du ja noch bei Widerstand und Relais. kann ich dir noch ein relais posten, damit ich sehe ob ich diesmal richtig interpretiert habe?
Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Im Moment bist Du ja noch bei Widerstand und Relais. > > kann ich dir noch ein relais posten, damit ich sehe ob ich diesmal > richtig interpretiert habe? Warum nicht? Denke bitte an das Datenblatt!
Siemens V23042-B2203-B101 Datenblatt https://www.pollin.de/shop/downloads/D340197D.PDF Seite 3 anschlussbelegung und Seite 6 die Spulenausfuhrung. zwischen Pin 1 und 16 liegen 720 ohm zwischen Pin 2 und 15 liegen 725 ohm zwischen Pin 4 und 13 Wert 1 zwischen Pin 6 und 11 Wert 1 zwischen Pin 8 und 9 Wert 1 Spannung habe ich jetzt auf die Schnelle nicht angelegt, sollte aber klicken wenn ich Spannung zwischen Pin 1 und 16 oder zwischen Pin 2 und 15 anlege richitg? die ersten Ohm werte finde ich in Ordnung?
> Was zeigt dein Messgerät an, wenn du die Mess-leitungen nirgendwo > anschließt?
Stefan U. schrieb: >> Was zeigt dein Messgerät an, wenn du die Mess-leitungen nirgendwo >> anschließt? den Wert 1 auf allen messbereichen
Jimmy D. schrieb: Ich werde, mit Verlaub, auch Bemerkungen über Deine Ausdrucksweise hinzufügen. (Von Deiner Rechtschreibung sehe ich weiterhin ab. :-) ) > Siemens V23042-B2203-B101 > > Datenblatt > https://www.pollin.de/shop/downloads/D340197D.PDF > > Seite 3 anschlussbelegung und Seite 6 die Spulenausfuhrung. > > > zwischen Pin 1 und 16 liegen 720 ohm ohm -> Ohm > zwischen Pin 2 und 15 liegen 725 ohm > zwischen Pin 4 und 13 Wert 1 Warum misst Du das? Was ist die Einheit? > zwischen Pin 6 und 11 Wert 1 dito. > zwischen Pin 8 und 9 Wert 1 dito. Warum nicht die Widerstandswerte zwischen 4 und 6, 13 und 11 etc.? > > Spannung habe ich jetzt auf die Schnelle nicht angelegt, sollte aber > klicken > wenn ich Spannung zwischen Pin 1 und 16 oder zwischen Pin 2 und 15 > anlege richitg? Warum stellst Du da eine Vermutung an und überprüfst sie nicht. Oder, anders herum: Falls es Dir darum geht, ob Du die Pins richtig zuordnest, warum fügst Du diese Bemerkung hinzu? Ein Rat: Beschränke Dich immer auf das, was zu Deiner Zielsetzung gehört. Alles andere kostet Zeit, weil man darüber nachdenkt oder redet (oder schreibt). > die ersten Ohm werte finde ich in Ordnung? Korrekter wäre: "Die Widerstandswerte ..." und für "in Ordnung" oder "nicht in Ordnung" gibt es im Datenblatt klare Grenzen. "... sind innerhalb der Toleranzen (der Nennwerte)" Aber ja. Sie sind tatsächlich innerhalb der Toleranzen.
Lurchi schrieb: > Warum nicht die Widerstandswerte zwischen 4 und 6, 13 und 11 etc.? Widerstandwert zwischen 4 und 6 ist 00.3 Ohm, Multimeter eingestellt auf 200 Ohm Widerstandwert zwischen 13 und 11 ist auch 00.3 Ohm, Multimeter eingestellt auf 200 Ohm. Bei diesem Relais bin ich mir nicht sicher wo ich die Spannung anlegen soll.
Nach den bisherigen Informationen scheint dein Diodentester wohl zumindest grob betrachtet zu funktionieren. Mit dem relais kommen aber ganz seltsame Werte heraus. Wenn du den Kontakt mit dem 200 Ohm bereich prüfst (Relais nicht angezogen) müsste es "1" anzeigen (was >200 Ohm bedeutet). Dann im 20k Ohm Bereich nochmal messen, müsste immer noch "1" ergeben (was >20k Ohm bedeutet).
Jimmy D. schrieb: > Bei diesem Relais bin ich mir nicht sicher wo ich die Spannung anlegen > soll. 12V auf 1 und 16 oder auf 2 und 15. Anschlüsse 1 und 15 sind jeweils Pluspotential.
Jimmy D. schrieb: > den Wert 1 auf allen messbereichen Jetzt kapier ich was er meint. 1 soll der Überlauf des Messgerätes sein.
Ich bin inzwischen zeimlich verwirrt, was die Anschlüsse vom Relais angeht. Das JY12H-K12VDC hat laut deiner PNG Skizze und dem Produktfoto 4 Anschlüsse, beschriftet als Pin 8+9 (Spule) und 16+13 (Schließer Kontakt). Wieso wird jetzt an allen möglichen anderen Pins gemessen, die laut Foto gar nicht existieren? Ich komme da nicht mehr mit.
Stefan U. schrieb: > Wieso wird jetzt an allen möglichen anderen Pins gemessen, die laut Foto > gar nicht existieren? Stefan wir sprechen über ein anderes Relais, was ich ein bisschen weiter oben beschrieben habe!
Stefan U. schrieb: > Wenn du den Kontakt mit dem 200 Ohm bereich prüfst (Relais nicht > angezogen) müsste es "1" anzeigen (was >200 Ohm bedeutet). Dann im 20k > Ohm Bereich nochmal messen, müsste immer noch "1" ergeben (was >20k Ohm > bedeutet). macht er aber leider nicht, vielleicht hat mein Multimeter ja wirklich einen Defekt.
Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Warum nicht die Widerstandswerte zwischen 4 und 6, 13 und 11 etc.? > > Widerstandwert zwischen 4 und 6 ist 00.3 Ohm, Multimeter eingestellt > auf 200 Ohm > > Widerstandwert zwischen 13 und 11 ist auch 00.3 Ohm, Multimeter > eingestellt > auf 200 Ohm. Aha. Aber warum hast Du dort jetzt gemessen? Weil ich gefragt habe? Verstehe mich bitte recht: Ich will gerne erreichen, dass Du begreifst, was Du da tust. Warum ist es sinnvoll diese Werte zu messen und die anderen nicht? > > Bei diesem Relais bin ich mir nicht sicher wo ich die Spannung anlegen > soll. Versuche Dich klar und vollständig auszudrücken: Warum solltest Du bei dem Relais irgendwo Spannung anlegen? Um den Schaltvorgang (bzw. bei einem bistabilen Relais "die" Schaltvorgänge) auszulösen, nicht wahr? Was macht Dich unsicher? 1. Ausschlussverfahren: Es muss mindestens eine Wicklung bei einem Relais vorhanden sein. Wenn also einige Anschlüsse von den geschalteten Kontakten belegt sind, dann müssen unter den restlichen Anschlüssen diejenigen der Wicklung sein. Welche sind das? 2. Erkennung des Symbols für die Wicklung: Schon schwieriger, weil es zwar genormte Symbole gibt aber die nicht immer verwendet werden. Aber irgendein "Ding" mit mindestens zwei Anschlüssen ist schon mal ein guter Kandidat. In diesem konkreten Fall hilft nicht einmal ein Blick in Wikipedia. Hier haben wir nun ein Ding mit vier Anschlüssen, schwarzen Kästchen und zwei Punkten. Hm. Hilft nicht viel, wenn man wenig von diesen Datenblättern gesehen hat. Aber da steht noch ein Satz: "Liegt am Anschluß 1 oder 15 Plus-Potential, nimmt das Relais die Arbeitsstellung ein." Aha! Was lässt sich daraus noch schliessen?
Jimmy D. schrieb: > Siemens V23042-B2203-B101 > > Datenblatt > https://www.pollin.de/shop/downloads/D340197D.PDF Wenn du das wirklich hast, dann ist es bistabil mit zwei Erregerspulen. Warum hast du das gekauft? Das ist etwas komplizierter.
michael_ schrieb: > Warum hast du das gekauft? ich habe es nicht gekauft es ist in einer Platine verbaut die ich Defekt bekommen habe zum Experimentieren. Die Platine diente zur Regelung einer Transportkühlung.
Jimmy D. schrieb: > Stefan U. schrieb: >> Wenn du den Kontakt mit dem 200 Ohm bereich prüfst (Relais nicht >> angezogen) müsste es "1" anzeigen (was >200 Ohm bedeutet). Dann im 20k >> Ohm Bereich nochmal messen, müsste immer noch "1" ergeben (was >20k Ohm >> bedeutet). > > macht er aber leider nicht, vielleicht hat mein Multimeter ja wirklich > einen Defekt. Vielleicht machst Du ja mal ein Foto oder suchst einen Link auf die Bedienungsanleitung. Ich schrieb ja schon oben, dass das Multimeter in dem Offen-Fall etwas "Besonderes" anzeigt. Das ist zwar keine feste Regel aber häufig der Fall. Denn die optimale Lösung für den Anwender ist, wenn die Anzeige eine Unterscheidung zwischen dem Abfall von 1mV an der Diode oder dem Offen-Fall erlaubt. Oft (aber nicht grundsätzlich) ist das so, dass 1mV eine 1 ganz links in der Anzeige ergibt, während offen eine 1 ganz rechts in der Anzeige ergibt. Das aber steht in einer guten Bedienungsanleitung auch drin. Das mit der 1 ganz rechts ist dann oft auch der Überlauf in den anderen Messbereichen. Schaue einfach mal nach.
Lurchi schrieb: > Oft (aber nicht grundsätzlich) ist das so, dass 1mV eine 1 ganz links in > der Anzeige ergibt, während offen eine 1 ganz rechts in der Anzeige > ergibt. Entschuldigung. Es muss umgekehrt heissen: Oft (aber nicht grundsätzlich) ist das so, dass 1mV eine 1 ganz rechts in der Anzeige ergibt, während offen eine 1 ganz links in der Anzeige ergibt. Das aber steht in einer guten Bedienungsanleitung auch drin. Das mit der 1 ganz links ist dann oft auch der Überlauf in den anderen Messbereichen. Schaue einfach mal nach.
Lurchi schrieb: > Aha. Aber warum hast Du dort jetzt gemessen? Weil ich gefragt habe? > Verstehe mich bitte recht: Ich will gerne erreichen, dass Du begreifst, > was Du da tust. Warum ist es sinnvoll diese Werte zu messen und die > anderen nicht? ehrlich gesagt dieses Relais ist für mich ganz schwer zu verstehen, das einzige was ich daran verstehe ist, die beiden Schalter die offen sind, die sich erst schliessen wenn ich Spannung gebe. Den Rest verstehe ich nicht so ganz. Ich habe an den Pins gemessen weil du gefragt hast, ja :) Lurchi schrieb: > Liegt am > Anschluß 1 oder 15 Plus-Potential, nimmt das Relais die Arbeitsstellung > ein." > Aha! Was lässt sich daraus noch schliessen? das es der Steuerkreis ist?, das mit dem Plus Potenzial habe ich gelesen aber auf der Zeichnung auf dem Relais sind die Pins 1 und 2 als Plus Potenzial angegeben, und das hat mich verwirrt, desweiteren wo lege ich dann minus an? an Pin 16?
Lurchi schrieb: > Oft (aber nicht grundsätzlich) ist das so, dass 1mV eine 1 ganz links in > der Anzeige ergibt, während offen eine 1 ganz rechts in der Anzeige > ergibt. Das aber steht in einer guten Bedienungsanleitung auch drin. Sind wir uns über links und rechs einig? Er muß mal die Sprache seines MM verstehen und mal die Nase in die Bedienungsanleitung stecken. Die 1 hat uns verwirrt, ist aber keine 1, sondern links das Zeichen für unendlich im R-Bereich. Und bei 1mV o.ä. ist eine 1 rechts, aber mit einem Punkt davor.
Lurchi schrieb: > Vielleicht machst Du ja mal ein Foto oder suchst einen Link auf die > Bedienungsanleitung. Lurchi das ist ein Noname Multimeter aus dem Internet, das habe ich schon lange. Ich kann mich auch nicht errinnern woher ich das gekauft habe. Ich werde mir mal aber ein Ordentliches kaufen wenn es das Budget erlaubt.
Das erinnert mich an meine Schulzeit als ich meinen Klassenlehrer fragte wieviel Strom in der Steckdose fliesst. Er meinte zu mir bis zu 16A, nur als ich dann das Messgerät auf Strommessung stellte und die Messspitzen in Steckdose steckte, konnte ich keine 16A messen :-).
Jimmy D. schrieb: > ehrlich gesagt dieses Relais ist für mich ganz schwer zu verstehen, Hast du das schonmal gelesen ? https://de.wikipedia.org/wiki/Relais#Funktionsprinzip
Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Aha. Aber warum hast Du dort jetzt gemessen? Weil ich gefragt habe? >> Verstehe mich bitte recht: Ich will gerne erreichen, dass Du begreifst, >> was Du da tust. Warum ist es sinnvoll diese Werte zu messen und die >> anderen nicht? > > ehrlich gesagt dieses Relais ist für mich ganz schwer zu verstehen, > das einzige was ich daran verstehe ist, die beiden Schalter die offen > sind, die sich erst schliessen wenn ich Spannung gebe. Den Rest verstehe > ich nicht so ganz. Schon. Aber was weiter? Wenn etwas nicht verstanden wird, dann kann das folgende Ursachen haben: 1. Eine Information ist vorhanden (als Bild oder Text) kann aber nicht oder nicht korrekt gedeutet, dass heisst mit realen Verhältnissen in Verbindung gebracht werden. 2. Die Information widerspricht anderen Informationen 3. Die Information ist unvollständig. Wenn Du Dir über Deine Wahrnehmungen und gedanklichen Prozesse nicht klar bist, wenigstens in dem notwendigen Maße, - auch ich habe nicht die völlige Kontrolle darüber -, dann kannst Du Fehler darin nicht finden. Ich (und viele hier) kann Dir Dutzende Fälle aufzählen, in denen ich eine Viertelstunde grübeln musste, um den Fehler in meinem Gedankengang zu finden; jede Annahme in Frage zu stellen und zu prüfen. Wenn wir über Deine Probleme reden, dann ist es notwendig, dass Du klarmachst, was genau unverständlich ist und warum? 1. Welche Information bzw. Darstellung oder Teil davon kannst Du nicht in Verbindung mit realen Verhältnissen bringen? Was kommt bei dem Versuch heraus und warum ist nicht ausreichend oder zu welchen Widersprüchen führt es? 2. Welche Information widerspricht welcher anderen Information und in worin besteht der Widerspruch? 3. Welche Information fehlt - bzw. von welcher Information denkst Du das? Kurz: "Ich verstehe" nicht ist ungefähr so sinnvoll wie "es funktioniert nicht". Nämlich garnicht. :-) Verstehe mich aber bitte recht: Das ist ein Hinweis, der sich auf das von Dir geschriebene bezieht. Man kommt auch bei noch so viel Erfahrung immer wieder mal in die Lage, einen Faktor unabsichtlich nicht zu beachten, der sich später als relevant herausstellt. Da hilft nur Phantasie und Intelligenz. > > Ich habe an den Pins gemessen weil du gefragt hast, ja :) > > Lurchi schrieb: >> Liegt am >> Anschluß 1 oder 15 Plus-Potential, nimmt das Relais die Arbeitsstellung >> ein." >> Aha! Was lässt sich daraus noch schliessen? > > das es der Steuerkreis ist?, das mit dem Plus Potenzial habe ich gelesen > aber auf der Zeichnung auf dem Relais sind die Pins 1 und 2 als Plus > Potenzial angegeben, Ich kann diese Bild nicht sehen (und finde es auf die Schnelle auch nicht). Es ist ohnehin immer gut ein Foto zu posten, wenn man sich darauf bezieht. Aber das ist ein gutes Beispiel: Da ist ein Widerspruch zwischen der Zeichnung und dem Aufdruck. Das kannst Du einfach hier schreiben und dann sieht man nach, woran das liegt. Aber nicht einfach: "Ich verstehe nicht". Da müssen wir raten und kommen möglicherweise zu Punkten die wir selbst nicht verstehen - was nicht notwendigerweise das ist, was Du nicht verstehst. In dem konkreten Fall vermute ich allerdings, dass Du die "Punkte", die die Schaltrichtung angeben als Plus-Zeichen missdeutest. > und das hat mich verwirrt, desweiteren wo lege ich > dann minus an? an Pin 16? Das hängt davon ab, wo Du Plus-Potential angelegt hast. (Immer schön präzise schreiben). Wenn Du an 1 Plus anlegt, dann Minus an 16. Wenn Du an 15 Plus legst, dann Minus an 2. Das ergibt sich plausibel daraus, dass diese beiden Anschlüsse an dem Symbol für die Wicklung gegenüber liegen. Symbole für Wicklungen, in denen das nicht der Fall ist, sind mir noch nicht untergekommen.
Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Vielleicht machst Du ja mal ein Foto oder suchst einen Link auf die >> Bedienungsanleitung. > > Lurchi das ist ein Noname Multimeter aus dem Internet, das habe ich > schon > lange. Ich kann mich auch nicht errinnern woher ich das gekauft habe. > Ich werde mir mal aber ein Ordentliches kaufen wenn es das Budget > erlaubt. Schon. Aber Du kannst doch feststellen, ob und wo die 1 steht, wenn Du bei der Widerstandsmessung die Anschlüsse offen lässt. Du kannst doch die Bezeichnung auf dem Messgerät als Suchwort im Internet benutzen. Und falls das nichts bringt, sie hier nennen und falls das nichts bringt ein Foto machen. :-)
Lurchi schrieb: > Das hängt davon ab, wo Du Plus-Potential angelegt hast. (Immer schön > präzise schreiben). Wenn Du an 1 Plus anlegt, dann Minus an 16. Wenn Du > an 15 Plus legst, dann Minus an 2. Das ergibt sich plausibel daraus, > dass diese beiden Anschlüsse an dem Symbol für die Wicklung gegenüber > liegen. Symbole für Wicklungen, in denen das nicht der Fall ist, sind > mir noch nicht untergekommen. Also ich habe Spannung angelegt, und eine übersicht was ich alles getestet habe. Plus an Pin 1 und Minus an Pin 16 Plus an Pin 15 und Minus an Pin 2 Es klickt bei beiden Versuchen. Widerstandsmessung zwischen Pin 6 und 8 bekomme ich unendlich also offen. Widerstandsmessung zwischen Pin 11 und 9 bekomme ich unendlich also offen. Widerstandsmessung zwischen Pin 1 und 16 liegen 720 ohm Widerstandsmessung zwischen Pin 2 und 15 liegen 725 ohm Was ich nicht verstehe ist, wenn ich eine Widerstandsmessung ohne Spannung zwischen Pin 4 und 8 mache, warum bekomme ich einen Wert von 00.3 Ohm angezeigt? der Schalter ist doch offen? Den gleichen Wert bekomme ich auch zwischen Pin 13 und 9
Jimmy D. schrieb: > Was ich nicht verstehe ist, > wenn ich eine Widerstandsmessung ohne Spannung zwischen Pin 4 und 6 > mache, > warum bekomme ich einen Wert von 00.3 Ohm angezeigt? der Schalter ist > doch offen? OK. Ich gehe davon aus, dass Du die Funktionsweise von "normalen" Relais kennst. Lies mal zusätzlich über "bistabile Relais" und schreibe hier was der Unterschied zwischen den beiden ist. Kannst Du Deine Frage dann selbst beantworten? Und noch eins: >Widerstandsmessung zwischen Pin 6 und 8 bekomme ich unendlich also offen. >Widerstandsmessung zwischen Pin 11 und 9 bekomme ich unendlich also offen. Warum ist das so? Hinweis: Drucke das Teilbild mal aus und versuche einen Stromkreis zu zeichnen, in dem 6 und 8 bzw. 11 und 9 vorkommen. Geht das? Oder nicht? Ich gebe Dir hier Tips, wie Du selbst etwas erarbeiten kannst. Ich rate Dir aber, dass Du Dir angewöhnen solltest, solche Möglichkeiten zu (er-)finden. Gehe einfach von dem aus, was Du weisst oder zu wissen glaubst. Passt die fragliche Situation dazu? Kann das durch eine Skizze oder Berechnung bestätigt werden?
OK. Du hast die Frage in der Zwischenzeit geändert. Meine Tips sind aber noch gültig, denke ich. Ich gucke wahrscheinlich später wieder rein. Versuche bitte mal selbst was herauszufinden.
Lurchi schrieb: > OK. Du hast die Frage in der Zwischenzeit geändert. > Meine Tips sind aber noch gültig, denke ich. > > Ich gucke wahrscheinlich später wieder rein. > Versuche bitte mal selbst was herauszufinden. ok werde ich mach ich meld mich dann auch später. Ich werde es mir in Ruhe durchlesen
>Was ich nicht verstehe ist, >wenn ich eine Widerstandsmessung ohne Spannung zwischen Pin 4 und 8 >mache, >warum bekomme ich einen Wert von 00.3 Ohm angezeigt? der Schalter ist >doch offen? >Den gleichen Wert bekomme ich auch zwischen Pin 13 und 9 Ein kleiner Hinweis dazu: Datenblätter sind keine Lehrbücher, eher Darstellung für Fachleute. Daher kommt es oft vor, dass Aussagen darin so unvollständig sind, dass sie Widersprüche zu allgemeineren Darstellungen enthalten oder unvollständig im Vergleich zur lehrhaften Darstellung sind. Das ist hier der Fall. Vergleiche den oben zitierten Satz aus dem Datenblatt mit der allgemeinen Darstellung eines "bistabilen Relais". Was fehlt?
Lurchi schrieb: > Vergleiche den oben zitierten Satz aus dem Datenblatt mit der > allgemeinen Darstellung eines "bistabilen Relais". Was fehlt? Bistabile Relais können im Stromlosen Zustand zwei verschiedene Schaltzustände haben, das setzt doch aber vorraus das es auch zwei Schalter gibt die diese verschiedenen zustände auslösen oder nicht? Wenn ich einen geschlossenen Stromkreis zeichne der die Pins 6,8,11 und 9 beinhaltet,dann muss ich die Pins 4 und 13 mit einbeziehen anders bekomme ich persönlich keinen geschlossenen Stromkreis hin, wenn ich das mache dann besteht zwischen Pin 4 und 8 eine Verbindung und deswegen bekomme ich einen Ohm Wert angezeigt, das gleiche geschieht auch mit zwischen den Pins 13 und 9. Wenn ich das Richtig verstanden habe, das ist das normal das ich eine Anzeige zwischen den Pins bekomme, obwohl laut Datenblatt der Schalter als offen Dargestellt wird? Die Zeichnung sieht in meinen Augen sehr Komisch aus, ich poste sie trotzdem mal in der Hoffnung das sie richtig ist.
Vielleicht ist es besser, wenn du ein anderes Relais mit durchsichtigem gehäuse (oder ein offeneres) verwendest. Da kannst du sehen was passiert, was sicher serh hilfreich ist, dessen Funktion nachzuvollziehen. Ich denke dabei an sowas: http://bilder.hifi-forum.de/medium/647701/relais3_319524.jpg
Stefan U. schrieb: > Vielleicht ist es besser, wenn du ein anderes Relais mit durchsichtigem > gehäuse (oder ein offeneres) verwendest. Da kannst du sehen was > passiert, was sicher serh hilfreich ist, dessen Funktion > nachzuvollziehen. das Bild hilft auch schon sehr um zu sehen das, dass was ich mit den zwei Schaltern geschrieben habe quatsch ist :)
Hier habe ich auch noch ein schönes Bild: Das Relais hat 4 Umschaltkontakte.
@ Jimmy Ich habe gerade nochmal reingeschaut und Deine Antworten gelesen. Es liegt nicht an Dir, aber ich bin müde und habe gerade keine Lust mehr. Und wenn ich müde bin, werde ich bärbeißig. Das will ich Dir nicht antun. Deswegen nur kurz: 1. Ja. Ein "Bistabiles Relais" hat zwei stabile Zustände. "Bi" bedeutet "Zwei". Auch das mit den zwei Schaltern ist richtig. Deine nachträgliche Korrektur, nach dem man in dem Bild sieht das das falsch ist, ist falsch. 2. Ich habe oben nicht korrekt formuliert. Und wie es so ist, nimmst Du gerade das wörtlich, was inkorrekt ist und durch ein anderes Wort widersprüchlich wird. Das aber sahst Du nicht. Das hätte anders laufen können, aber es ist nicht Dein Fehler. Es ging um je einen Stromkreise mit zwei Pins, nicht einen mit allen vier Pins. Deswegen das "bzw." in dem Satz. Darauf hätte man kommen können, aber von einem Anfänger kann man das nicht unbedingt erwarten. Wenn Du willst, versuche es nochmal. Aber die Frage hat sich durch Deine Änderung ja schon erledigt. Falls Du es versuchst, nimm eine andere Farbe für den Stromkreis und zeichne möglichst wenig Linien durch das Bauteil (ganz vermeiden kann man das nicht, denn der Strom fliesst ja durch das Bauteil). Was Du noch versuchen könntest, um Erfahrungen zu machen, wäre mit dem Relais eine kleine Schaltung zu bauen mit der Du jeweils eine von zwei LEDs oder Lampen einschalten kannst, während die andere ausgeschaltet wird. Versuche es vielleicht zunächst mit einer Skizze in der Du einen Umschalter verwendest und mache eine zweite in der Du das bistabile Relais verwendest. Dann baue sie auf. Zum Umschalten reicht es, wenn Du jeweils eine der beiden Wicklungen kurz, etwa eine Sekunde oder weniger, bestromst (an eine Spannung anschliesst). Es sind noch viele Fragen offen bei Dir, ich weiß. Dazu kommen wir gerne noch. Aber nicht mehr heute. Schönen Abend noch.
@ Jimmy Na Jimmy? Was hast Du inzwischen gemacht? Jimmy D. schrieb: > Lurchi schrieb: >> Vergleiche den oben zitierten Satz aus dem Datenblatt mit der >> allgemeinen Darstellung eines "bistabilen Relais". Was fehlt? > > Bistabile Relais können im Stromlosen Zustand zwei verschiedene > Schaltzustände haben, das setzt doch aber vorraus das es auch > zwei Schalter gibt die diese verschiedenen zustände auslösen oder nicht? > [...] Genau richtig. Einen Schalter um das Relais in den einen der beiden Zustände zu bringen. Einen zweiten Schalter um das Relais in den anderen der beiden Zustände zu bringen. Es geht nicht nur mit Schaltern, aber damit geht es auch. > Wenn ich das Richtig verstanden habe, das ist das normal das ich eine > Anzeige zwischen den Pins bekomme, obwohl laut Datenblatt der Schalter > als offen Dargestellt wird? > [...] Das Bild in dem Datenblatt muss ja zwangsläufig entweder a) einen bestimmten Zustand darstellen oder b) gar keinen und/oder c) die Tatsache, das es mehrere gibt (wobei es die Möglichkeit gibt alle möglichen Zustände zu zeichnen). Auf dem Papier kann sich ja die Zeichnung nicht verändern. Und sie kann sich erst recht nicht mit dem Zustand des realen Relais auf Deinem Tisch verändern. Das wäre Zauberei. Bei den "normalen", "einfachen" Relais, sprich den "monostabilen" Relais ist das einfacher. Sie haben durch die Mechanik immer einen "Ruhezustand". Den kann man zeichnen und er stimmt für jedes (nicht-defekte) Relais, das Du stromlos auf den Tisch bekommst. Aber bei einem bistabilen Relais ist das anders. Falls es in einer Schaltung eingebaut ist (oder war) kann man nicht wissen, in welcher Stellung des Relais zuvor der Strom ausgeschaltet wurde. Auch achtet in der Fabrik niemand darauf in welcher Stellung das Relais ist, wenn es in den Laden kommt. Was Du in den Datenblättern der bistabilen Relais siehst leitet sich von der Darstellung der monostabilen Relais ab. Man zeichnet eine Stellung, also a). Und das wiederum leitet sich von den Zeichnungen der Schalter ab. Es gibt solche Relais und Schalter mit mechanischer Ruhestellung und solche bei der sie beliebig ist, weil eben die Mechanik den Schalter nicht in eine bestimmte Stellung zwingt, sobald er nicht mehr betätigt wird. D.h. Du kannst von einem bistabilen Relais, genau wie von einem Umschalter der in beiden Stellungen stehen bleibt, sobald er losgelassen wird, nicht erwarten, dass es/er in einer bestimmten Stellung steht.
Hallo zusammen, ich werde mich heute Abend melden um zu berichten habe eine Panne mit meinem Wagen... ich habe euch nicht vergessen
Lurchi schrieb: > Na Jimmy? Was hast Du inzwischen gemacht? hallo lurchi, ich habe seitdem nichts anderes gemessen, habe ja auch so ziemlich alles gemessen was es zu messen gibt :) Lurchi schrieb: > Aber bei einem bistabilen Relais ist das anders. > Falls es in einer Schaltung eingebaut ist (oder war) kann man nicht > wissen, in welcher Stellung des Relais zuvor der Strom ausgeschaltet > wurde. dann kann nie genau sagen ob ein bistabiles Relais defekt oder intakt ist? es sei den es ist durchsichtig und man sieht in welcher stellung sie sind. Da dieses bistabiles Relais aber sehr Ordentlich klickt wenn ich Spannung anlege, werde ich davon ausgehen das es Ordnung ist, habe in dieser Schaltung wo das Relais verbaut jede Menge defekter dioden gefunden. Vielleicht bekomme ich die Platine ja auch wieder zum Laufen wer weiss.
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