Hallo liebes Forum, habe vor ein paar Tagen einen Drucker zerlegt und bin dabei auf ein paar sehr interessante Bauteile gestoßen. Neben Motoren, Schrittmotoren und vielen Schrauben bin ich auf ein Bauteil mit der Bezeichnung <<KPC 2294V - 0>> gefunden, schon nach einer kurzen Recherche wurde mir ein Bauteil mit der gleichen Bezeichnung als Power Supply vorgeschlagen. Das von mir gefundenen Bauteil ist aber definitiv kein Power Supply. Foto im Anhang... Ich tippe eher auf eine Art optischen Sensor, weil ein Plastik Band mit sehr dünnen schwarzen Streifen in gleichen Abständen durch den Sensor verläuft. Möglicherweise könnte er die Gleichstrommotoren steuern, da es sonst nur einen Schrittmotor für den gesamten Drucker gibt. Meine Frage an Euch: Kennt jemand dieses Bauteil und könnt Ihr mir sagen ob ich richtig liege oder komplett daneben. Wenn Ihr noch wisst wie man den Sensor in eigene Projekte integriert wäre ich euch sehr verbunden. Freundliche Grüße Frederik
Hi > Neben Motoren, Schrittmotoren und >vielen Schrauben bin ich auf ein Bauteil mit der Bezeichnung <<KPC 2294V >- 0>> gefunden, Das ist die Bezeichnung der Platine, nicht des Bauteils. Das heißt anders. >Ich tippe eher auf eine Art optischen Sensor,... Doppelte Lichtschranke. MfG Spess
Das ist ziemlich sicher eine Gabellichtschranke. Nimm mal nicht die auf dem Board aufgedruckte Nummer, sondern suche auf dem Teil durch das der Streifen durch geht nach einer Bezeichnung. Ansonsten hat dieses Ding vermutlich 4 Anschlüsse. 2 sind von einer (Infrarot-)Leuchtdiode auf der einen Seite und 2 von einer passenden Fotodiode auf der anderen Seite.
Der Streifen da drin ist mit feinen Strichen versehen, anhand derer der Druckkopf positonsbestimmt werden kann. Ist also eine Lichtschranke oder ein Optokoppler
Vielen Dank! Die Sensoren haben zwar 6 Anschlüsse, aber mal schauen ob ich da noch was raus bekomme, dann sollte es ja auch ein leichtes Sein, den Sensor in eigene Projekte zu integrieren. Freundliche Grüße und einen schönen Abend Frederik
Frederik R. schrieb: > Die Sensoren haben zwar 6 Anschlüsse Es ist möglich, dass zwei Lichtschranken in einem ganz bestimmten Abstand drin sind. So kann die Steuerung die Bewegungsrichtung des Druckkopfes feststellen. Sowas: http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0098/0900766b80098493.pdf
spess53 schrieb: > Doppelte Lichtschranke. Wieso doppelt? Ich sehe eine Gabellichtschranke - wo ist die zweite? Wo gibt es die und warum? Versetzt, als Inkrementalgeber? Nur so, aus Interesse ...
Dieter F. schrieb: > Ich sehe eine Gabellichtschranke - wo ist die zweite? Wo gibt es die und > warum? Nur so, aus Interesse ... Shau mein post oben ins Datenblatt
Dieter F. schrieb: > Wieso doppelt? > > Ich sehe eine Gabellichtschranke - wo ist die zweite? Wo gibt es die und > warum? Versetzt, als Inkrementalgeber? Nur so, aus Interesse ... Das nennt sich Encoder Lichtschranke
Wenn ich mal so einfach unterstelle, dass der Drucker weis was er tut, so ist ein einfaches Streifenband, zur Positionserkennung sicher ausreichend. Wäre das nicht der Fall, so könnte zusätzlich eine Richtungserkennung nicht schlecht sein, um zu erkennen, ob er nicht aus "Versehen" rückwärts gedreht hat;-)
Sebastian S. schrieb: > Wäre das nicht der Fall, so könnte zusätzlich eine Richtungserkennung > nicht schlecht sein, um zu erkennen, ob er nicht aus "Versehen" > rückwärts gedreht hat;-) Hallo Basti! Ein einfaches Streifenband ist ausreichend, um sowohl Abstände genau zu messen als auch die Richtung zu detektieren. Die Schlitzräder in alten Kugelmäusen hatten auch nur ein einfaches Schlitzmuster. Jedoch sind in den Mäusen ebenso wie im Druckersensor zwei Fototransistoren verbaut, die gegeneinander um die halbe Streifeenbreite versetzt sind. Es ergibt sich ein Gray-Code aus dem sich Richtung und Schrittzahl wie bei einem Drehencoder abtasten lässt.
Bei 600dpi hätten die Transistoren dann einen Abstand von (1/600) /2 /2 * 25,4 = 0,01 mm
batman schrieb: > Bei 600dpi hätten die Transistoren dann einen Abstand von (1/600) /2 /2 > * 25,4 = 0,01 mm Nicht unbedingt, hängt vom Druckkopf ab. Dieser kann mit einem Viertel der Strichmuster-Auflösung positioniert werden. Z.B. bei 0,1mm Strichen mit 0,1mm Abstand hat das Maßband eine optische Auflösung von 0,2mm, durch das Auswerten der Flanken von zwei minimal versetzten Lichtschranken kann die Position auf 0,05mm bestimmt werden und zusätzlich gibt's die Richtung.
Stimmt, also der Transistorabstand entspricht logischerweise dem Pixelabstand. 1/600dpi *25,4 = 0,042 mm.
Nein, muss nicht. Er kann um ganze Striche plus dem halben oder viertel versetzt sein, denn es ist egal, an welchem der Striche auf dem Band die Unterbrechung stattfindet. Wichtig ist nur, dass der Versatz zwischen den Lichtschranken passt. Solder
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