Ich bin dabei die Leitungen im Haus zu verlegen und möchte Schalter,
Licht, Rollo und Heizung elektronisch steuern können. Ich würde gerne
möglichst auf irgend welchen Funk verzichten können. Bei
Heizungsthermostaten finde ich allerdings nur Batteriebetriebene
Funklösungen. Kennt jemand Thermostate die per Kabel bedient werden
können? Vielleicht sogar bereits verwendet?
Die Lösung heißt: Elektroventil an die Heizung, und Thermostat an der
Türe über den Schaltern. Die Elektroventile sind die gleichen, wie sie
bei Fußbodenheizungen benutzt werden, und werden mit 230V betrieben.
Dazu brauchst du an der Heizung eine Dose zum verklemmen. Nachteil: Es
heizt voll, oder gar nicht. Ich habe diese Lösung bei mir im Bad
gemacht, und bin voll zufrieden damit.....
Diese Antriebe gibt es auch als 24V Version und auch mit 0-10V Eingang.
Allerdings dürfte in den meisten Fällen reichen, wen das Ventil auf und
zu macht.
montagskind schrieb:> Bei> Heizungsthermostaten finde ich allerdings nur Batteriebetriebene> Funklösungen. Kennt jemand Thermostate die per Kabel bedient werden> können? Vielleicht sogar bereits verwendet?
Heizungen regelt man über zunächst erstmal über die Vorlauftemperatur
der Heizkreise. In der inneren Kaskade dann über einen Raumtermostat.
Heizungstermostate haben ihren eigenen Regelkreis, der mittels
Ventilkennlinie an den Wärmegeber angepasst wird.
Das einzige was du "elektronisch" verändern kannst ist der Sollwert
evtl. mit Zeitprogrammen. Es ist richtig, solche DIY-EFH Dinge laufen
normal über Funk (z.B. Danfoss Home Connect). Für eine "richtige GLT"
ist das nix.
Wenn der Regler elektrisch separat sein soll, dann nimmt man einen
stetigen Ventilmotor, entweder mit 24V Antrieb und Stellsignal: 0(4)-20
mA /
- 0(2) -10 V. z.B. Honeywell, Danfoss ABNM, etc...
Von 2-Punkt Ventilen NO oder NC ist abzuraten, da diese die
Vorlauftemperaturregelung ins Schwingen bringen können. Dann regelt die
Feuerung des Gaskessel rauf und runter (= schlechterer Wirkungsgrad)
oder der Wirkungsgrad des Fernwärmewechselers macht beständig auf und zu
(schlechterer Wirkungsgrad).
Motorventile an Heizkörpern macht man normal im Objektbereich nicht. Das
kostet einfach zu viel und bringt nix. Man regelt einfach die
Vorlauftemperatur im Heizkreis und setzt einen Heizungstermostat. Da
kann der Raumnutzer dann dran rumdrehen wie er will. Dank
Vorlauftemperaturregelung kommt beim Raumnutzer nie genug Leistung an um
den Raum auf >22 C zu heizen.
Das Teil von Ebay hat ja bestimmt einen Klasse WAF! :)
Da würde ich mir eher die MAX! Antriebe als Bausatz bei ELV kaufen und
da eine eigene Elektronik reinbauen, wenn man Funk halt nicht mag.
http://www.ebay.de/itm/Stellantrieb-fur-Fusbodenheizung-M30-x-1-5-230V-SH1-/252354247640?hash=item3ac17c3bd8:g:zGsAAOSwVL1WBQZ7
Eigentlich braucht es nur sowas. Das Ding kann man dann mit
Phasenan/abschnitt "dimmen" und mithin einstellen, wie weit das Ventil
geöffnet sein soll. Alternativ wäre auch eine langsame PWM denkbar
(T=15s oder so); dann spart man sich den Phasenanschnitt und kann
einfachste SSRs benutzen. Hab ich auch so im Einsatz. Das geht weil so
ein Ventil mehrere Minuten braucht um den kompletten weg zu fahren.
Enthält einen Wachsmotor, der wartungsfrei ist und im Prinzip ewig
halten kann.
Sebastian L. schrieb:> Motorventile an Heizkörpern macht man normal im Objektbereich nicht. Das> kostet einfach zu viel und bringt nix. Man regelt einfach die> Vorlauftemperatur im Heizkreis und setzt einen Heizungstermostat. Da> kann der Raumnutzer dann dran rumdrehen wie er will. Dank> Vorlauftemperaturregelung kommt beim Raumnutzer nie genug Leistung an um> den Raum auf >22 C zu heizen.
Was ist dass denn für ein schwachsinniger Aufbau? Wenn ich als Nutzer
25°C im Raum will und einstelle, dann sollten auch 25°C erreicht werden!
Dein ganzer post ist ziemlich nutzlos. Eine sinnvolle und individuelle
Heizung der Räume kann man nicht über die Vorlauftemperatur regeln, es
sei denn, man beut für jeden Raum einen seperaten Mischer, was aber
wesentlich teurer ist, als Thermostate. Die Vorlauftemperatur wird in
Abhängigkeit des Gesamtwärmebedarfes (der Außentemperatur) geregelt. Die
Raumtemperatur über Raumthermostate. Wo ist da das Problem?
grundsatz schrieb:> http://www.ebay.de/itm/Stellantrieb-fur-Fusbodenheizung-M30-x-1-5-230V-SH1-/252354247640?hash=item3ac17c3bd8:g:zGsAAOSwVL1WBQZ7>> Eigentlich braucht es nur sowas. Das Ding kann man dann mit> Phasenan/abschnitt "dimmen" und mithin einstellen, wie weit das Ventil
Gibt es denn PWM-Raumtemperaturregler in "fertig" für's heimische
Schalterprogramm (oder auch solo) zu kaufen?
Bei unserer Modernisierung vor einiger Zeit gab's für uns nur die Wahl
zwischen einfachem Zweipunktregler, oder einem KNX/EIB-Stetigregler.
Ersterer mit thermischem Antrieb war zum Vergessen
("Temperatur-Schwingung", nerviges Dehnungsgeknacke wenn 60° Vorlauf
relativ plötzlich einschiesst).
Behelfslösung seit dem - Funkthermostat...
> geöffnet sein soll. Alternativ wäre auch eine langsame PWM denkbar> (T=15s oder so); dann spart man sich den Phasenanschnitt und kann> einfachste SSRs benutzen. Hab ich auch so im Einsatz. Das geht weil so> ein Ventil mehrere Minuten braucht um den kompletten weg zu fahren.> Enthält einen Wachsmotor, der wartungsfrei ist und im Prinzip ewig> halten kann.
Karl schrieb:> Was ist dass denn für ein schwachsinniger Aufbau? Wenn ich als Nutzer> 25°C im Raum will und einstelle, dann sollten auch 25°C erreicht werden!
Solche eine Anlage musst dur dir selber bauen, da jeder HSK DIN 4108 &
4708 Reihen und EN 15251 anwendet.
25 C in der Heizperiode bei Nutzern mit 0,7 clo oder gar 1 clo führen zu
PPD von grösser 20%, auch bei < 1 met.
Klar kann man immer 90C Vorlauf auf die gesamte Anlage fahren. Da kann
der Raumtermostat dann prima regeln. nur: Energieeffizient ist anders.
> Dein ganzer post ist ziemlich nutzlos. Eine sinnvolle und individuelle> Heizung der Räume kann man nicht über die Vorlauftemperatur regeln, es> sei denn, man beut für jeden Raum einen seperaten Mischer, was aber> wesentlich teurer ist, als Thermostate.
Wenn man denn grosse Temperaturdifferenzen zwischen Räumen erhalten will
und kann.
Oft ist der Wärmedurchgang der Innenwände und Decken so gross, dass man
kaum ein Delta-T >2K hinkriegt. Dazu kommen die Wärmeübertragungen durch
die Luft bei offener Tür. Da heizt dann der Wärmegeber des Nebenraumes,
mit entsprechend höheren Rücklauftemperaturen und Effizienzverlusten zur
Folge.
Dem OT mit Bestandsbau sei hierzu ein empirischer Versuch empfohlen.
Wir haben hierzulanden viele Versuche gemacht um die Anforderung an eine
Einzelraumtemperaturregelung aus der Baugesetzgebung zu bekommen. Mehr
als 1-2K Temperaturdifferenz von Raum zu Raum liessen sich im Neubau nur
unter Missachtung des Schallschutzes erreichen.
Lakonisch formuliert: Die effezienteste Form eines
Einzelraumtemperaturregelers bei Wohngebäuden (Neubau <30 kWh/m2/a
Vorsorgungsenergiebedarf) ist 2 Kerzen je Raum vorzuhalten.
und ab 2020 gilt: Energiebedarf eines Neubaus <20 kWh/m2.
> Die Vorlauftemperatur wird in> Abhängigkeit des Gesamtwärmebedarfes (der Außentemperatur) geregelt.
Eben, dann sind wir uns ja einig.
Die Vorlauftemperatur ermittelt man in dem Raum in dem der auf den
Raumwärmebedarf leistungschwächste Wärmegeber installiert ist. Die
Vorlauftemperaturregelung sorgt dafür, dass bei in einem 70/40 Heizkreis
bei +10 C Aussentemperatur vielleicht nur noch 50 C Vorlauftemperatur
sind. Wieviel Leistung ein Heizkörper dabei erbringt, ist der
Heizkörperkennlinie zu entnehmen.
Wer die Regelung Heizungsanlage zu Effizienzgewinn verbessern möchte
sollte zunächst die Vorlauftemperaturregelung optimieren.
Anstelle von Strippen ziehen hat eine Optimierung der Wärmegeber mit dem
Ziel anstelle von 70/40 nur 60/30 zu fahren oft mehr Cost Benefit. Dumm
nur wenn der Kessel zu gross ist.
Jürgen D. schrieb:> Verheizt man bei diesen thermischen Stellantrieben nicht jede menge> Strom um die offen zu halten?
Gira laut Datenblatt: 2 W. Die 2 W werden ja benötigt, es geht nur um
den Primärenergiefaktor.
Warum willst Du die Batteriehersteller nicht auch ihren Umsatz machen
lassen.
Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, sind von außen, motorisch
steuerbare Ventile, ohne Regelung.
Man kann das Ganze aber auch als Vorteil sehen, aber unter dem Strich
kommst Du dann nicht umhin, eine eigene Regelung aufzubauen.
Man sollte dann aber gleich auf die richtige Verdrahtung achten.
Meiner Meinung nach haben die käuflich zu erwerbenden
Heizkörperthermostate einen Riesennachteil: Es gibt keinen Abstand
zwischen dem Temperaturfühler und dem Temperaturfühler. Die Temperatur
im Nahbereich des Ventils hat nur wenig mit der Raumtemperatur zutun.
Mathematik hin Mathematik her.
Beim Eigenbau kannst Du sowohl die Heizkörper- oder Vorlauftemperatur
als auch die Raumtemperatur, erfassen. Für Genauigkeitsfanatiker könnte
sogar die Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur interessant
sein.
Also irgendwie verstehe nun nicht, wie die elektronischen Thermostate
funktionieren sollen, wenn da kein Motor drin ist. Kann mir das irgend
jemand erklähren? Irgendwie muss doch das Ventil hin und her geschoben
werden.
Wir hatten mal ein Batteriebetriebenes Thermostat von unseren Vorgängern
(PEARL Programmierbarer Heizkörper-Thermostat), welches mit viel Rattern
und Lärm seine Dienste tat. Ist somit als erstes rausgeflogen.
montagskind schrieb:> Also irgendwie verstehe nun nicht, wie die elektronischen Thermostate> funktionieren sollen, wenn da kein Motor drin ist. Kann mir das irgend> jemand erklähren? Irgendwie muss doch das Ventil hin und her geschoben> werden.http://www.bosy-online.de/Stellantriebe.htm
Sebastian S. schrieb:> Die Temperatur> im Nahbereich des Ventils hat nur wenig mit der Raumtemperatur zutun.> Mathematik hin Mathematik her.
Wenn überhaupt hat das was mit Physik zu tun, mit Mathematik wenig.
Ich weiss nicht was du willst aber ich kenne einige Wohnungen und in
allen schaffen es die stinknormalen Heizkörperthermostate den Raum
zuverlässig auf Wohlfühltemperatur zu halten.
Man darf halt nicht einen Vorhang vor den Heizkörper samt Thermostat
setzen.
Und das Einsparpotential eines elektronischen ist umgekehrt proportional
zur Dämmungsqualität. Ich habe einen vor 20 Jahren selber sanierten
Altbau, der alles andere als völlig winddicht ist, trotzdem sinkt die
Temperatur im Winter (bei ausgeschalteter Heizung) nicht mehr als 2-4°C
über 8 Stunden. Also dürfte der Gewinn über eine einzeln programmierbare
Nachtabsenkung im niedrigen einstelligen Prozentbereich sein, das kann
ich aber auch über eine Absenkung der Vorlauftemperatur komplett
erreichen.
Sebastian L. schrieb:> 25 C in der Heizperiode bei Nutzern mit 0,7 clo oder gar 1 clo führen zu> PPD von grösser 20%, auch bei < 1 met.
Ganz toll, gibts den Text auch in Deutsch :-p
Sebastian L. schrieb:> Dank> Vorlauftemperaturregelung kommt beim Raumnutzer nie genug Leistung an um> den Raum auf >22 C zu heizen.
Ist natürlich ganz toll, wenn man Räume hat, die nicht dauerhaft genutzt
werden, die man dann aber mal schnell hochheizen will. Klar muss man
nicht 90° Vorlauf fahren, aber auf jeglichen Komfort verzichten nur um
den Vorlauf noch 3°C weiter senken zu können ist genauso Unfug von
Theoretikern.
Diese genau nach Vorschrift eingestellten Heizungen sind dann die, bei
denen die Besitzer/Benutzer den Installateur noch 5 mal antanzen lassen,
bis der genervt die Vorlauftempertursteuerung 5° höher stellt.
Schau Dir mal die HR20 Thermostate an.
Es gibt eine alternative Software (openhr20).
Ich hab mir eine kleine Platine gebaut mit LM2574 Spannungsregler (24VDC
> 3,3V) und einem MAX485 (3,3V RS232 > RS485).
Alle meine HR20 sind parallel geschaltet. Das Sende- Empfangsprotokoll
habe ich so verändert das jedes Thermostat eine eigene Adresse hat und
nur auf Anforderung sendet.
Ergebniss: Keine Batterien mehr, kein Funk alles über Kabel ; )
Ich lese auch die höchste eingestellte Solltemperatur der Thermostate
aus und schicke sie zur Heizungssteuerung als Stellgröße.
MfG Uwe
Der Andere schrieb:> Sebastian L. schrieb:>> 25 C in der Heizperiode bei Nutzern mit 0,7 clo oder gar 1 clo führen zu>> PPD von grösser 20%, auch bei < 1 met.>> Ganz toll, gibts den Text auch in Deutsch :-p
Ja,
siehe:
Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der
Energieeffizienz von Gebäuden - Raumluftqualität, Temperatur, Licht und
Akustik; Deutsche Fassung EN 15251:2007
Das ist dem HSK'er ihm sein Ohmsches Gesetz. (Mist, schon wieder kein
Deutsch)
Uwe B. schrieb:> Schau Dir mal die HR20 Thermostate an.> Es gibt eine alternative Software (openhr20).> Ich hab mir eine kleine Platine gebaut mit LM2574 Spannungsregler (24VDC> 3,3V) und einem MAX485 (3,3V RS232 > RS485).
Hey super :) Das schaut ja genau danach aus, was ich brauchen könnte.
Danke für den Tipp.
Was verwendest du für die Steuerung? In FHEM scheint es so wie ich das
sehe nicht steuerbar zu sein.
Uwe B. schrieb:> Schau Dir mal die HR20 Thermostate an.> Es gibt eine alternative Software (openhr20).>> Alle meine HR20 sind parallel geschaltet. Das Sende- Empfangsprotokoll> habe ich so verändert das jedes Thermostat eine eigene Adresse hat und> nur auf Anforderung sendet.>> Ergebniss: Keine Batterien mehr, kein Funk alles über Kabel ; )
Hallo Uwe,
genau das ist auch mein Ziel - HR20 über Kabel jeder mit eigener
Adresse.
Da es bei mir mit der openhr20 geladenen Version Probleme gibt, kannst
Du mir Deine Version zukommen lassen?
Danke
jan
Sebastian L. schrieb:> Heizungstermostate haben ihren eigenen Regelkreis, der mittels> Ventilkennlinie an den Wärmegeber angepasst wird.
Interessante Aussage.
Wer kennt Heizkörperventilunterteile, bei denen die Ventikennlinie zur
Heizkörperkennlinie passt?
Sebastian L. schrieb:> Karl schrieb:>> Was ist dass denn für ein schwachsinniger Aufbau? Wenn ich als Nutzer>> 25°C im Raum will und einstelle, dann sollten auch 25°C erreicht werden!> Solche eine Anlage musst dur dir selber bauen, da jeder HSK DIN 4108 &> 4708 Reihen und EN 15251 anwendet.>> 25 C in der Heizperiode bei Nutzern mit 0,7 clo oder gar 1 clo führen zu> PPD von grösser 20%, auch bei < 1 met.
Bitte auch auf Deutsch.
> Wir haben hierzulanden viele Versuche gemacht um die Anforderung an eine> Einzelraumtemperaturregelung aus der Baugesetzgebung zu bekommen. Mehr> als 1-2K Temperaturdifferenz von Raum zu Raum liessen sich im Neubau nur> unter Missachtung des Schallschutzes erreichen.
Laienhafte Frage: Wenn ich einen Raum kalt und den Nachbarraum warm
haben will muss ich ja dicke Wände bauen und/oder dick isolieren. Wo ist
das für den Schallschutz nachteilig?
wolle g. schrieb:> Sebastian L. schrieb:>> Heizungstermostate haben ihren eigenen Regelkreis, der mittels>> Ventilkennlinie an den Wärmegeber angepasst wird.>> Interessante Aussage.> Wer kennt Heizkörperventilunterteile, bei denen die Ventikennlinie zur> Heizkörperkennlinie passt?
z.B. Danfoss und all die anderen Hersteller.
Schau dir mal in aller Ruhe deren Katalog für Heizkörperventile an. Da
steht dann immer bei für welchen Termostat das Ventil geeignet ist.
Die Heizkörperkennlinie git es beim Heizkörperhersteller.
Reinhard S. schrieb:> Sebastian L. schrieb:>> Karl schrieb:>>> Was ist dass denn für ein schwachsinniger Aufbau? Wenn ich als Nutzer>>> 25°C im Raum will und einstelle, dann sollten auch 25°C erreicht werden!>> Solche eine Anlage musst dur dir selber bauen, da jeder HSK DIN 4108 &>> 4708 Reihen und EN 15251 anwendet.>>>> 25 C in der Heizperiode bei Nutzern mit 0,7 clo oder gar 1 clo führen zu>> PPD von grösser 20%, auch bei < 1 met.>> Bitte auch auf Deutsch.
och nö bitte EN 15251 lesen.
>>> Wir haben hierzulanden viele Versuche gemacht um die Anforderung an eine>> Einzelraumtemperaturregelung aus der Baugesetzgebung zu bekommen. Mehr>> als 1-2K Temperaturdifferenz von Raum zu Raum liessen sich im Neubau nur>> unter Missachtung des Schallschutzes erreichen.>> Laienhafte Frage: Wenn ich einen Raum kalt und den Nachbarraum warm> haben will muss ich ja dicke Wände
Dick nützt erstmal nix und kostet nur teuer umbauten Raum. entscheidend
ist der Wärmedurchgangswiderstand.
> bauen und/oder dick isolieren. Wo ist> das für den Schallschutz nachteilig?
Um einen vernünftigen Scallschutz hinzukriegen brauche ich
a) eine halbwegs schwere Luftdichte! Lage (2-3 Lagen Gips, der
luftdicht! auf er Rohdecke steht. Der Fertigfussboden muss natürch voll
entkoppelt sein.
b) einen Absorber mit Resonanzfalle (20 mm Mineralwolle hart, mit
50-200mm Luftraum) um den hochfrequenten Anteilen eine Falle zu stellen.
c) eine schwere massive luftdichte Wand (Kalksandsteinmauerwerk, oder
Beton)
min.150mm die den niederfrquenten Anteilen widersteht.
BTW eine blöde Kabeldose und sie hochfrquenten Anteile huschen mit
hindurch.
Umbauter Raum kostet. So sieht man dann die 1-Stein KS-Wand zum Nachbarn
hört alles mit und bekommt seine Wärme. Im EFH ständert man 1*gips und
fummelt 100 mm weiche Wolle da rein.
Zugegem es war missverständlich es geht natürlich beides,
Wärmewiderstand uns Schallschutz, nur zu ganz anderen ökonomischen und
räumlichen Rahmenbedingungen.
Sebastian L. schrieb:> z.B. Danfoss und all die anderen Hersteller.> Schau dir mal in aller Ruhe deren Katalog für Heizkörperventile an. Da> steht dann immer bei für welchen Termostat das Ventil geeignet ist.> Die Heizkörperkennlinie git es beim Heizkörperhersteller.
Leider ist in den Katalogen niemals die Ventilkennlinie
--Durchfluss =(f) Hub-- angegeben. (oder doch?) Sogar Anfragen bei
Herstellern waren bisher erfolglos, da diese Kennlinien als "geheim"
eingestuft wurden oder es wurde erst gar nicht auf die Anfrage reagiert.
In der Regel wird als passend zum Heizköper ein Ventil benötigt, welches
eine gleichprozentige Ventilkennlinie besitzt.
Vorteil: Damit bleibt der Regelkreisverstärkungsfaktor über den gesamten
Hubbereich des Ventils nahezu gleich und fördert auf diese Weise die
Regelgüte.
Deshalb bin ich so "scharf" auf ein zum Heizkörper passendes
Ventilunterteil.(gleichprozentige Ventilkennlinie) Dazu gab es im
Internet mal einen interessanten Artikel, den ich bei Bedarf mal
hochladen könnte.
Also um morgens das Bad für 15 Minuten auf 25 Grad zu pimpen den VL 5°
höher für die ganze Bude zu fahren scheint mir wenig sinnvoll, da tut es
dann auch mal n Heizlüfter für 20 Euronen aus dem Baumarkt.
Was das Temperaturgefälle von Raum zu Raum angeht kann ich das bei mir
im Neubau bestätigen, mit FBH mehr als 2° Delta zu bekommen geht
praktisch nicht oder nur mit unmöglichen Einstellungen von Durchfluss VL
und UWP
hier mal der wichtigste Auszug aus dem oben gen. Artikel
(6.11.2016 17:29)
""Aus regeltechnischer Sicht wäre es optimal, wenn die Krümmung der
Wärmetauscher-Kennlinie durch eine entgegen gesetzte Krümmung der
Ventilkennlinie kompensiert werden könnte. Bezogen auf die vorgenannte
Kennlinie mit a-Wert 0,4 müsste also eine Ventilkennlinie gefunden
werden, die bei 60% Hub einen relativen Volumenstrom von ca.38% bewirken
würde. Resultierend würde dies eine Wärmeübertragung von 60% bei
einem Ventilhub von 60% und damit einen lineareren Zusammenhang zwischen
Ventilhub und Wärmeübertragung ergeben. Die Ventilhersteller bieten 2
Grundtypen von Ventilkennlinien an, nämlich Ventile mit linearer oder
solche mit gleichprozentiger Grundkennlinie.""
Wie eine Ventilkennlinie eines Danfossventils tatsächlich aussieht,
zeigt obige Abb.
Weder linear noch gleichprozentig. Bei nur ca 0,6mm verwendbarer
Hubänderung ist das Ventil wohl kaum zu einer guten stetigen Regelung zu
gebrauchen.
Weingut P. schrieb:> Was das Temperaturgefälle von Raum zu Raum angeht kann ich das bei mir> im Neubau bestätigen, mit FBH mehr als 2° Delta zu bekommen geht> praktisch nicht.
Bei uns in einem größeren Wohnblock (ca 100WE, Dämmung im Jahr 2008)
messe ich Temperaturen von ca. 16° (Schlafzimmer) und 24° (WoZi) also
delta=8K
wolle g. schrieb:> Sebastian L. schrieb:>> z.B. Danfoss und all die anderen Hersteller.>> Schau dir mal in aller Ruhe deren Katalog für Heizkörperventile an. Da>> steht dann immer bei für welchen Termostat das Ventil geeignet ist.>> Die Heizkörperkennlinie git es beim Heizkörperhersteller.>> Leider ist in den Katalogen niemals die Ventilkennlinie> --Durchfluss =(f) Hub-- angegeben. (oder doch?) Sogar Anfragen bei> Herstellern waren bisher erfolglos, da diese Kennlinien als "geheim"> eingestuft wurden oder es wurde erst gar nicht auf die Anfrage reagiert.
Hier mal ein Beispiel für die Danfoss Ra-N Ventilfamilie
http://waerme.danfoss.com/PCMPDF/VDTDC303_RA-N.pdf
Ventilkennlinie -Durchfluss =(f) Hub-- wird natürlich nicht angegeben.
Die Ventilhersteller wollen ja gerne die Regler mitverkaufen. So weit
gehen die Forderungen der Norm nicht und die Hersteller melden sich ja
in den Normenausschuss um genau das zu verhindern.
Das wird dann mit Sätzen wie "RA-N passen zu Danfoss Fühlerelementen RA
2000, RA PLUS und RAW sowie den Designfühlern RAX aus der X-tra
Collection und den thermischen Stellantrieben TWA" abgehandelt.
> In der Regel wird als passend zum Heizköper ein Ventil benötigt, welches> eine gleichprozentige Ventilkennlinie besitzt.
Würde das dann nicht parabolide Ventilkegel bedeuten?
Heizkörperventile haben typisch zylindrische Ventile und sind Bauteile
der 5-10 EUR Klasse.
Ein Parablolid ist nun nicht eine so simpler Körper wie ein Zylinder.
Wäre das nicht Fertigungstechnik aus der Uhrenschmiede für HSLK?
> Vorteil: Damit bleibt der Regelkreisverstärkungsfaktor über den gesamten> Hubbereich des Ventils nahezu gleich und fördert auf diese Weise die> Regelgüte.
Das ist für Feinschmecker.
Sag bescheid wenn du das gefräst hast... :-)
> Deshalb bin ich so "scharf" auf ein zum Heizkörper passendes> Ventilunterteil.(gleichprozentige Ventilkennlinie) Dazu gab es im> Internet mal einen interessanten Artikel, den ich bei Bedarf mal> hochladen könnte.
Hier ist Bedarf.
Den ganzen Käs' mit Ventilkennlinie braucht es zum Glück nur bei
P-Regler. Spätestens wenn der Regler digital implementiert ist, ist es
egal welche Kennlinie das Ventil hat.
Sebastian L. schrieb:>> Dazu gab es im Internet mal einen interessanten Artikel, den ich bei>> Bedarf mal hochladen könnte.> Hier ist Bedarf.
Zwischenzeitlich ist der Artikel schon hochgeladen.
Es handelte sich um "Zusammenspiel Wärmetauscher.... tipps 1-97"
Ich muss morgen die Elektroinstallation vor Ort besprechen(Neubau DHH, 2
Stockwerke + Keller, Gas). Da dachte ich mir, den Thread folgend an
jeden Heizkörper mal Kabel legen zu lassen, um nicht ständig Batterien
wechseln zu müssen und auch auf Funk verzichten zu können. Es sollte
auch irgendeien Daten Leitung
Was haltet ihr davon? Welche Leitungen sollte ich da nehmen?
Es soll einfach als Vorbereitung fürs spätere Aufrüsten sein. Ich möchte
halt im Moment nichts verbauen.
1N 4148. schrieb:> Den ganzen Käs' mit Ventilkennlinie braucht es zum Glück nur bei> P-Regler. Spätestens wenn der Regler digital implementiert ist, ist es> egal welche Kennlinie das Ventil hat.
Das sagt 1N4148.
Kannst Du das an einem konkreten Beispiel näher beschreiben?
Hast Du dazu mal ein Programmbeispiel, um das besser verstehen zu
können?
Wie die Regelkurve eines digitalen Ventilkopfes (Hersteller EOS)
tatsächlich aussieht, ist im Bild "Vergleich mechanischer ...."
erkennbar.
Links stinknormaler analoger Thermostatkopf, rechts digitaler EOS
Funkthermostatkopf.
Schlussfolgerungen kann jeder selbst ziehen!
Sebastian L. schrieb:> Würde das dann nicht parabolide Ventilkegel bedeuten?> Heizkörperventile haben typisch zylindrische Ventile
Wenn man sich die Abb. auf Seite 3 des Datenblattes
http://waerme.danfoss.com/PCMPDF/VDTDC303_RA-N.pdf
ansieht, dann erkennt man als "Ventilkegel" nur einen einfachen
Ventilteller. Diese Konstruktion ähnelt eher einem Gartenwasserhahn und
kann vorzugsweise nur als "Schnellschlussventil" verwendet werden.
Diese Eigenschaften kann man auch aus der weiter oben genannten
allgemeinen Kennlinie ableiten.
Bei einem heute üblichen spez. Hub des Thermostatkopfes von 0,2mm/K darf
das Ventil nur 0,2mm geöffnet sein, wenn, wie oftmals gefordert wird,
das Ventil bei einer Überschreitung des Sollwertes (Raumtemp.) um 1K
geschlossen sein soll.
Übrigens: Es muss in den 70er Jahren Ventilunterteile mit "richtigem"
Regelkegel gegeben haben.
Mich würde mal interessieren, wie der Artikel
"Zusammenspiel Waermetauscher-HK-Ventil tipps 1 97 .pdf" gesehen wird
und ob jemand eine Möglichkeit sieht, einem HK-Ventilhersteller die
Produktion von Ventilen mit gleichprozentiger Ventilkennlinie
schmackhaft zu machen.
Franzis I. schrieb:> Ich muss morgen die Elektroinstallation vor Ort besprechen(Neubau DHH, 2> Stockwerke + Keller, Gas). Da dachte ich mir, den Thread folgend an> jeden Heizkörper mal Kabel legen zu lassen, um nicht ständig Batterien> wechseln zu müssen und auch auf Funk verzichten zu können. Es sollte> auch irgendeien Daten Leitung> Was haltet ihr davon? Welche Leitungen sollte ich da nehmen?> Es soll einfach als Vorbereitung fürs spätere Aufrüsten sein. Ich möchte> halt im Moment nichts verbauen.
Es kommt drauf an, was für eine Installation du da haben willst.
Klassisch, oder EIB (KNX) Bei einer Klassischen Installation, würde ich
an der Türe den Thermostat vorsehen. Der Thermostat kann mit Uhr sein,
oder Mechanisch. Vom Thermostat legt man dann am besten ein Leerrohr zum
Heizkörper. Dort eine Dose, zum Verklemmen setzen. Du kannst dann, die
Heizungsventile von den Fußbodenheizungen benutzen. Die funktionieren
mit normalen 230V. Ich habe das bei mir im Bad so gemacht. (Ist ein
Handtuchheizkörper, und ich wollte da keinen Thermostat haben, der sitzt
bei mir in einer Nische hinter der Waschmaschine.) Nachteil: Die Heizung
kennt dann nur noch zwei zustände: Entweder Voll auf, oder zu....