Hallo, könnt Ihr mir hier vielleicht helfen. Ich habe eine defekte SanDisk MicroSD 16GB wo der Microcontroller defekt ist. Laut einigen Aussagen hat die Karte einen 16 Bit Bus, von dem die Pinouts nicht bekannt sind. Und somit kann man sie nicht Auslesen. Leider sind dort sehr wichtige Daten für mich drauf. Ist das wirklich hoffnungslos oder gibt es da doch noch Möglichkeiten??? Mit dem PC-3000 ist es anscheinend nicht möglich, bzw weil die Pinouts nicht bekannt sind. Zudem kommt das die Daten bei SanDisk ja verschlüsselt sein sollen. Was sagt Ihr??? Danke für Eure Hilfe. Hoffe es ist das richte Forum für das Thema. LG derklotz
Wenn du die SD an einen Linux pc anschliesst, und es kommt kein /dev/sd? dazu, ist es aussichtslos. Andernfalls eine Kopie mit dd_resque erstellen. Wenn SD Karten und USB Sticks anfangen kaputt zu gehen, wird es bei Weiterverwendung exponentiell schlimmer.
Hi, die Karte wird weder im Handy wo sie kaputt ging noch am PC erkannt. Einige Datenretter Firmen sagen mir schon am Telefon das sie bei SanDisk nix machen können mehr. Warum bekommt man da keine Infos vom Hersteller damit die Datenretter arbeiten können. Hat jemand noch eine Idee was ich versuchen kann. LG
Willst du die Karte aufmachen und den Controller auswechseln/ überbrücken??? Oder was hast du vor?
Wenn die Daten so superwichtig sind, greif doch einfach zur Sicherheitskopie! Haste nich? Oha, dann waren die Daten nicht wichtig. Klar, auch ich habe mir schon Daten ins Nirvana geschossen, und auch klar: ich hatte auch keine Kopie.... Was habe ich gelernt? Wenn der SD-Controller zerschossen ist, kannst Du nur den(die) Flashchips auf eine intakte Karte transplantieren. Für Otto-Normalbastler bei einem 16GB-Chip wohl nicht mehr möglich. Bei einer 256MB-Karte (oder nur 128er?) habe ich das mal gemacht, hat Wochen gedauert (Fehlversuche, Lötgebossel und wieder weg gelegt) aber teilweise geklappt (ist Jahre her...). Old-Papa
XXX Y. schrieb: > Hat jemand noch eine Idee was ich versuchen kann. Sandisk in Zukunft vermeiden? Wichtige Daten redundant speichern? Die Flash-Speichermedien mit denen ich bisher Probleme hatte, waren in der Mehrheit Sandisk. Andererseits habe ich noch CF-Karten von Sandisk, die ohne Probleme funktionieren.
Wenn da schon professionelle Datenretter Firmen abwinken wird man da mit selber basteln wohl wirklich nichts. Das man da zur Datenrettung vom Hersteller keine Angaben bekommt wird wohl an den Sicherheitsmechanismen liegen mit denen man die Sticks sichern kann. Könnte man die so leicht übergehen würden sie ja auch nichts bringen.
Du kannst ja mal das Reserve Engineering von der Karte anfangen .... Verschlüsselt auf dem Flash kann ich mir fast nicht vorstellen. Ich denke das Sandisk irgend ein obskures wear leveling nutzt und das schlichtweg völlig undokumentiert und nicht genug Reserve Engineeringed ist... aber da kann ich mich natürlich auch täuschen. Krypto braucht Energie und Rechenleistung(man will ja keine Performance Einbußen haben nur weil die Hardware lahm ist)
Axel S. schrieb: > Die Flash-Speichermedien mit denen ich bisher Probleme hatte, waren in > der Mehrheit Sandisk. Die dürften auch den grössten Marktanteil haben.
Mal ganz davon abgesehen, welcher Controller da drin ist, und wie der Flash daran angebunden ist. Hier ist von einer Micro-SD die Rede, also ein Ding, wo die Dies direkt auf eine hauchdünne Platine gebondet sind und dann das Ganze mit Epoxy vergossen ist. Die Chancen, mit vertretbaren Mitteln überhaupt an irgendwelche internen Signale zu kommen, ohne alles mechanisch auch noch zu zerstören, sind ungefähr bei Null...
XXX Y. schrieb: > Hi, > > die Karte wird weder im Handy wo sie kaputt ging noch am PC erkannt. Ist mit PC Windows oder Linux gemeint? Hast du Daniels Tipp mit Linux probiert? Ich konnte unter Linux zumindest Teile von Daten restaurieren, was unter Windows nicht möglich war.
mh schrieb: > Mal ganz davon abgesehen, welcher Controller da drin ist, und wie der > Flash daran angebunden ist. Hier ist von einer Micro-SD die Rede, also > ein Ding, wo die Dies direkt auf eine hauchdünne Platine gebondet sind > und dann das Ganze mit Epoxy vergossen ist. > Die Chancen, mit vertretbaren Mitteln überhaupt an irgendwelche internen > Signale zu kommen, ohne alles mechanisch auch noch zu zerstören, sind > ungefähr bei Null... Hast recht! Null Chance.... Old-Papa
Hallo, das Problem liegt wohl daran das es ein 16Bit Bus ist und dafür die Pinouts nicht bekannt sind. Normalerweise schleift man die Karte ab bis die Pins frei sind und man hängt die an einen NAND flasher aber hier sei das nciht möglich. Erstaunlich das es doch was gibt was man nciht mahcen kann in der heutigen Zeit und mitteln.
XXX Y. schrieb: > in der > heutigen Zeit und mitteln Na man könnte den Speicher ja der NSA zuspielen und behaupten da währen Anschlagspläne drauf :) Die finden dann schon eine Lösung.
XXX Y. schrieb: So klingt es halt, wenn sich jemand ohne Ahnung wirre Infos aus dem Netz zusammenklaubt. > das Problem liegt wohl daran das es ein 16Bit Bus ist und dafür die > Pinouts nicht bekannt sind. Was das wohl bedeuten mag? 16Bit Bus wofür? Der Speicher wird breitbandiger Angebunden sein. Welcher Bus ist hier gemeint? > Normalerweise schleift man die Karte ab bis die Pins frei sind und man > hängt die an einen NAND flasher aber hier sei das nciht möglich. Klar. Das ist total Default. Einfach abschleifen so ne Micro Karte, die schon vom angucken zerbröselt und dann legt man halt irgendwelche Pins frei, die kennt man ja. Und sicher, man zückt den "NAND-Flasher" und lädt sich die Daten schnell runter. Dateisystem und Wear-Leveling beachtet der Flasher schon mal nebenbei. > Erstaunlich das es doch was gibt was man nciht mahcen kann in der > heutigen Zeit und mitteln. Erstaunlich das manche denken eine Micro SD Karte hätte die Komplexität einer Sparbüchse. Deckel ab und rausholen den Schotter.
XXX Y. schrieb: > Normalerweise schleift man die Karte ab bis die Pins frei sind und man > hängt die an einen NAND flasher aber hier sei das nciht möglich. Da sind keine Pins, nur verdammt dünne Bonddrähte. > Erstaunlich das es doch was gibt was man nciht mahcen kann in der > heutigen Zeit und mitteln. Machen kann man sowas bestimmt, nur eben nicht mit vertretbarem Aufwand.
> Erstaunlich das es doch was gibt was man nciht mahcen kann in der > heutigen Zeit und mitteln. Haste etwa gehofft dass das so ist? Kenn ich von meinen Bekannten. "Backup? Brauch ich nicht. Du kannst mir dann ja helfen wenn die Platte kaputt ist." Dummheit kennt eben keine Grenzen.
XXX Y. schrieb: > Was sagt Ihr??? Nächstes mal ein Backup anlegen. Daten, die nur auf einem Datenträger vorliegen, sind quasi schon halb als gelöscht zu bewerten.
Peter D. schrieb: > Nächstes mal ein Backup anlegen. > Daten, die nur auf einem Datenträger vorliegen, sind quasi schon halb > als gelöscht zu bewerten. Aber nicht doch! Information geht niemals verlohren, sie wird nur transformiert und umgewandelt bis wir sie nichtmehr Lesen können.
wirklich harte freaks da draussen... https://www.youtube.com/watch?v=Isq6lzKpS_8 ... die wollen sogar Geld!
Bernd K. schrieb: > wirklich harte freaks da draussen... > https://www.youtube.com/watch?v=Isq6lzKpS_8 > > ... die wollen sogar Geld! Gehen wird immer was. Nur der Aufwand.... Am heimischen Basteltisch aber schon sehr sportlich! Old-Papa
Das einzige was man prüfen kann ist, ob der Controller noch mit Strom und Takt versorgt wird. Das kann man ggf. auch noch reparieren (mußte ich mal bei einem USB-Stick machen), aber die Teile sind verdammt klein und wenn der Controller selber ne Macke hat, kannste das Ding nur noch wegschmeißen.
Also das Video, Respekt! Aber billig ist das sicher nicht...
Das Verfahren aus dem Video setzt voraus, dass die Leitungen zum Flash Speicher von der Unterseite zugänglich sind. Wenn man Pech hat, sind einige Signal aber auf der anderen,fast gar nicht zugänglichen Seite. Da wäre dann ggf. noch ein entfernen des Controllers eine Chance an die Signal ran zu kommen, ohne den Speicher selbst zu beschädigen / löschen.
Lurchi schrieb: > Das Verfahren aus dem Video setzt voraus, dass die Leitungen zum Flash > Speicher von der Unterseite zugänglich sind. Wenn man Pech hat, sind > einige Signal aber auf der anderen,fast gar nicht zugänglichen Seite. > > Da wäre dann ggf. noch ein entfernen des Controllers eine Chance an die > Signal ran zu kommen, ohne den Speicher selbst zu beschädigen / löschen. Wie im Video zu sehen, sind sehr wahrscheinlich alle Punkte nach unten geführt. Schon um im Produktionsprozess Kontrollmessungen vorzunehmen scheint mir das logisch. An diese Punkte hat der Kollege ja angelötet. Respekt! Old-Papa
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