Moin Community, ich hab zwar eigetnlich Ahnung von Elektronik, allerdings schon zu lange aus dem Thema raus. Ich möchte gerne einen Raspberry Pi im Auto verbauen. Dazu möchte ich überprüfen ob der Motor läuft oder nicht (Zünd-Plus Ja/Nein). Das Signal am Raspberry Pi sollte nicht größer als 5V sein, daher habe ich mir gedacht (zur Sicherheit) bastel ich einen Transistor vor. Um die ganze Sache möglichst einfach zu machen, hab ich kurzerhand den angehängten Aufbbau gemacht. Alle Widerstände habe ich kurzerhand mit 10k dimensioniert. U-Plus und U-Zünd sind 12V bzw. U-Zünd natürlich auch 0V wenn der Motor aus ist. Kann ich das so machen oder durfte man am Emitter nichts anschließen? Ich brauch ja nur ein Signal für die Steuerung, also keinerlei Belastung oder sonst was. Müsste ja dann der Transistor eigentlich ab können.
Nen Optokoppler is natürlich sicherer, aber hab ich nich da, wollte gernen nen Transistor verwenden und nich wieder extra was kaufen. Hab so viel Zeug hier.
Sören K. schrieb: > Dazu möchte ich > überprüfen ob der Motor läuft oder nicht (Zünd-Plus Ja/Nein). Damit wirst du nicht feststellen können ob der Motor läuft. Allenfalls dass der Zündschlüssel herumgedreht (aktiv) ist.
>wollte gernen nen Transistor verwenden
Zwei Widerstände und vieleicht ne Z-Diode dazu tuns auch.
Frickelfritze schrieb: > Sören K. schrieb: >> Dazu möchte ich >> überprüfen ob der Motor läuft oder nicht (Zünd-Plus Ja/Nein). > > Damit wirst du nicht feststellen können ob der Motor läuft. > > Allenfalls dass der Zündschlüssel herumgedreht (aktiv) ist. Ja, schon klar :) Mir reicht es zu Wissen dass der Schlüssel gedreht ist, das mit dem Motor war natürlich quatsch. Ich hätte noch 4v7 Zehnerdioden da. Heißt ja bei 4,7V in Sperrichtung lässt sie durch, aber wie hoch ist die belastbar? ... Ich muss wirklich mal wieder mehr Elektrotechnisches machen. Edit: Aufbau so wie angehängt? hab dann ja Ca. 4V hinter der Z-Diode. Den zweiten Aufbau, der erste is natürlich non-sense.
Kann mir mal irgend jemand erklären, warum so viele Leute immer Bipolartransistoren in Kollektorschaltung (=Emitterfolger) verwenden wollen, wenn eigentlich eine Emitterschaltung angebracht wäre?!? Das scheint ein Phänomen allgemein umsichgreifendes Phänomen zu sein. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht so etwas sieht...
Die ständige "Angebrachtheit" der Emitterschaltung ist für mich auch ein Phänomen. :)
Sören K. schrieb: > Aufbau so wie angehängt? hab dann ja Ca. 4V hinter der Z-Diode. > Den zweiten Aufbau, der erste is natürlich non-sense. Das ist beides Nonsens. Beide Schaltungen haben nur ein Eingangs- aber kein Ausgangssignal (man könnte Stub dazu sagen). In der einen Schaltung hängt eine Diode einfach so in der Luft, macht also nichts ausser unterhaltsam da zu hängen und Platz zu verbrauchen.
Michael S. schrieb: > Kann mir mal irgend jemand erklären, warum so viele Leute immer > Bipolartransistoren in Kollektorschaltung (=Emitterfolger) verwenden > wollen, Nun, speziell wenn man LED (-Anzeigen) treiben will, braucht man so oder so noch einen Vorwiderstand. Da kommt es auf die etwas höhere Basisschwellspannung nicht an. Dafür spart man sich den Basisvorwiderstand.
Harald W. schrieb: > Nun, speziell wenn man LED (-Anzeigen) treiben will, braucht man > so oder so noch einen Vorwiderstand. Da kommt es auf die etwas > höhere Basisschwellspannung nicht an. Dafür spart man sich den > Basisvorwiderstand. Ja, in diesem speziellen Falle sehe ich das ein, sofern die Versorgungsspannung groß genug (bzw. die LED-Flussspannung klein genug) ist. Im vom TO vorgestellten Falle würde ich aber einen NPN in Emitterschaltung betreiben. Kollektorwiderstand von C an +3.3V (vom Raspberry), dann stimmt der Ansteuerpegel gleich. Eingangssignal über Vorwiderstand auf die Basis, evtl. noch einen Widerstand von B nach GND und fertig. Natürlich invertiert diese Schaltung im Gegensatz zu der vom TO gezeigten. Das kann man ja aber in der Software berücksichtigen. Vorteile gegenüber der Schaltung des TO: weniger Widerstände, Ausgangspegel stimmt, Übertragungsverhalten der Schaltstufe ist steiler.
Sören K. schrieb: > Kann ich das so machen Kannst du, ist aber merkwürdig. Dein rPi wird mitGND an Masse des Fahrzeigs hängen und hoffetnlich eine KFZ tauigliche Stromversorgung haben (Zigarettenanzünderadapter oder so). Da reicht zur Erkennung ob an Klemme 15 Batteriespannung anliegt ein einfacher Vorwiderstand. Klemme15 --100k--|pRi Digitaleingang Will man hochfrequente Störungen ahalten noch gefiltert von einem Kondensator Klemme15 --100k--+--1k--| rPi Digitaleingang | 10nF | Masse Der rPi glaubt dann, an Klemme 15 läge Spannung an, wenn die Spannung dort über 0.8V von Masse entfernt ist. Will man den Schaltpunkt lieber bei 6V, benutzt man einen Spannungsteiler Klemme15 --100k--+-----+--1k--| rPi Digitaleingang | | 15k 10nF | | GND GND Die Schaltungen sind sicher gegen positive und negative Überspannungen bis 10000V, halten also alles aus was im Wagen so kursiert.
Danke MaWin. Dachte es gibt hier mehr Gehaltvolle Antworten bzw. Antworten die einem Möglichkeiten aufzeigen und nicht einem erzählen was man alles falsch macht wenn man eine Option dar legt und Fragt ob das korrekt ist. Frickelfritze: Entschuldigen, ich hab an der Diode vergessen zu bezeichnen dass dort der RPi hin soll. Hängt natürlich nicht in der Luft.
Sören K. schrieb: > Das Signal am Raspberry Pi sollte nicht größer als 5V sein, Ich habe 3,3V in Erinnerung.
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