Hallo, ich habe momentan ein kleines Problem. Ich habe hier ein "Gerät", das ich nicht öffnen kann, ich aber resetten muss. Nach Anleitung hat das Gerät einen Anschluss, der sowohl Seriele Schnittstelle ist, als auch Reset "Knopf". Also man steckt einen Stecker rein und der löst den Reset aus. Leider fehlt der Stecker und ich versuche nun herauszufinden, welcher Kontakt denn der Reset-Kontakt ist. Und genau hier ist momentan mein Problem. Ein Reset-Kontakt ist in der Regel ein Active-Low Pin. Also muss ich die Leitung auf GND ziehen, damit der Reset ausgeführt wird. Nun zum Problem. Wie kann ich mir sicher sein, dass die Leitung, die ich gerade auf GND ziehe nicht irgendein Power Rail ist und ich damit einen Kurzschluss verursache? Im Grunde müsste ich ja die Leitung über einen Widerstand auf GND ziehen, wobei der Widerstand wieder größer sein muss, als der Pull-Up Widerstand.
1. Erstmal rausfinden wo GND ist. Evtl besteht verbindung zur Batterie, Versorgung oder Gehäuse. 2. Pins mit einer positiven Spannung von 1,8, 3,3 oder 5 Volt suchen 3. Versuchen die Pins "vorsichtig" mit verschiedenen Widerständen auf Masse zu ziehen. Die Spannung sollte mit sinkendem Widerstand auch immer deutlich kleiner werden - Falls nicht: Power-Rail gefunden und Finger weg :) 4. Alle Übrigen dann nacheinander relativ niederohmig auf Low legen - Zur Sicherheit vielleicht nicht mit mehr als 100 Ohm. Der interne PullUp sollte deutlich größer sein und dann nicht mehr stören.
Stefan P. schrieb: > 4. Alle Übrigen dann nacheinander relativ niederohmig auf Low legen - > Zur Sicherheit vielleicht nicht mit mehr als 100 Ohm. Der interne PullUp > sollte deutlich größer sein und dann nicht mehr stören. Wieso mit 100 Ohm. Ich dachte da gleich an mehrere k. Bei 100 Ohm habe ich fast nen Kurzen, wenn ich eine Power-Rail treffe.
Was ist für Dich denn Power-Rail? 5 V, 12 V, 100 V? 5 V und 100 Ohm ergibt wieviel mA?
Mathias B. schrieb: > Ein Reset-Kontakt ist in der Regel ein Active-Low Pin. Also muss ich die > Leitung auf GND ziehen, damit der Reset ausgeführt wird. Vermutung ohne Inhalt. Kann richtig sein, aber genausogut falsch (verbauter Resetbaustein, Transistor zwischen externem und internem reset o.ä.). Oft wird ein echter Reset auch nur ausgelöst, wenn ein externer Reset eine gewisse Zeit anliegt, kurzes rumfummeln bewirkt nichts) Vielleicht wäre es zielführender, wenn du sagst was "Gerät" tatsächlich ist.
Also erst einmal Danke an Alle, ich hatte tatsächlich Erfolg. Der Anschluss hatte einige Pins, die ich nicht identifizieren konnte, habe die jetzt nicht durchgemessen. Auf jeden Fall hatte ich zwei Leitungen mit +5V und zwei mit -5V, was mir relativ hoch erschien. Und eine Leitung mit 3.3V. Ich habe diese Leitung dann versucht mit einem Widerstand auf GND zu ziehen. Ich weiß nicht wieso, aber mein Modell war, dass ich einfach nur einen Widerstand brauche, der kleiner ist als der Pull-Up Widerstand, damit mehr Elektronen abfließen, als über den Pull-Up nachkommen. Mein Denkmodell war allerdings falsch, da sich das Teil wie ein Spannungsteiler verhält. Weil es eben auch ein Spannungsteiler ist! Jedenfalls habe ich dann einen 47 Ohm Widerstand genommen (nachdem 2,2k und 560Ohm nicht funktioniert haben) und habe dann tatsächlich einen Reset ausgelöst. H.Joachim S. schrieb: > Vermutung ohne Inhalt. Kann richtig sein, aber genausogut falsch > (verbauter Resetbaustein, Transistor zwischen externem und internem > reset o.ä.). Oft wird ein echter Reset auch nur ausgelöst, wenn ein > externer Reset eine gewisse Zeit anliegt, kurzes rumfummeln bewirkt > nichts) Tja, wie du siehst, war die Vermutung ja richtig. Und wieso? Weil man die Taster genauso ansteuert. Und ja, der Reset wurde nur nach einiger Zeit ausgelöst, ja und. Dann war die Leitung länger auf GND.
Mathias B. schrieb: > Auf jeden Fall hatte ich zwei Leitungen mit +5V und zwei mit -5V, was > mir relativ hoch erschien. Relativ zu was? Vielleicht waren das Standard RS232-Leitungen? Vielleicht haben die Pins am Stecker sogar Nummern. Was soll eigentlich immer diese Geheimniskrämerei?
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