W.A. schrieb:
> egbert schrieb:
>> Bei der von Dir gewünschten Bildgröße ergibt eine Anbindung über eine
>> "langsame" serielle Schnittstelle wie I²C/SPI wenig Sinn: 800x600x2..3
>> (800x600 Pixel x 2 oder 3 Bytes pro Farbe) entspricht einer Datenmenge
>> von 960 KB bzw. 1,4 MB.
>
> Du weißt, dass I²C und SPI sehr verschieden sind, insbesondere auch
> bezogen auf die Taktgeschwindigkeit?
Ja, das weiß ich sehr wohl.
Nichtsdestotrotz dauert die serielle Übertragung eines 16 Bit
Datenwortes bei den möglichen Taktraten des Zielsystems (dazu gleich
mehr) länger als die parallele.
Beim "einfarbigem Füllen" von Bildschirmbereichen sind bei dem genannten
ATMega mit 16 MHz bei vorgeladenen Pixel/Farbregister und Autoincrement
des Display-Adresseregister mit der Kombination aus SBI/CBI á jeweils 2
Taktzyklen Füllraten von 4 MP/S "'drin".
Mit SPI sind max. CPUCLK/2 möglich, also 8 MHz. Da dann aber wieder
Pixeldaten übertragen werden müssen liegt die Füllrate bei bestenfalls
512 kP/S.
Die Diskussion über I²C erübrigt sich m.E.
>> Da kannst Du dem pixelweisen Bildaufbau zusehen,
>> selbst im 16 Bit Parallelmodus ist ein ATMega mit 16 MHz hart an der
>> Grenze des erträglichen.
>
> Von ATmega mit 16 MHz hat hier keiner etwas geschrieben. Der ARM6 auf
> einem Arduino Due mit seinen 84MHz hätte da deutlich mehr in der
> Hinterhand.
Von einem Arduino Due hat auch keiner 'was geschrieben und für Arduino
gilt mWn "Arduino = ATMEGAxxx mit max. 16 MHz".
> Vielleicht soll es aber auch gar kein reines Graphikdisplay sein,
> sondern ein komplettes Terminal, dass selber über die nötige
> Rechenleistung und Speicher verfügt, um das Bild zu generieren.
>
> Who knows ...
Exakt. Die Beschreibung lässt viel Raum für Interpretationen.
Deshalb auch der zweite Link zu einem "intelligentem Display".