Diese Geräte vereinigen zwei Eigenschaften, die du nicht brauchst.
Eine einstellbare Spannung braucht man fast nie. Gebraucht werden
Standardspannungen 3.3, 5.0, usw. V, Strom idR 1 A.
Und dann ab und zu eine Quelle mit 5 A, meistens 12, 24 oder (selten) 48
V.
Beides kann man recht einfach haben. Die einstellbaren Spannungen kann
man mit Linearreglern bereitstellen. Die Leistungsquelle kann man per
Trafo und Gleichrichter und Elko selbst fertigen.
Von den 160 €, die du ausgeben willst, ziehe 30 ab für einen
Leistungstrafo mit 2 Sekundärspulen (12 V 2*5 A)also 120 VA.
Für weitere 30 € bekommt man ein Schaltnetzteil, aus dem man per
Linearregler eine einstellbare Spannung erhält.
Spare also 100 €!!
Gruss
Robert
R. F. schrieb:> Eine einstellbare Spannung braucht man fast nie.
Das würde ich so nicht verallgemeinern.
Ich drehe z.B. gerne die Spannung etwas hoch oder runter um die
Auswirkung von Spannungsveränderungen auf meine Schaltung zu
untersuchen.
> Gebraucht werden> Standardspannungen 3.3, 5.0, usw. V,
Die braucht man vermutlich häufiger als andere Spannungen, aber nicht
ausschließlich.
> Strom idR 1 A.
Das finde ich deutlich zu pauschal.
Wenn ich eine Schaltung ausprobiere, habe ich mir vorher Gedanken über
die Leistungsaufnahme gemacht. Und ich stelle am Labornetzteil jetzt
genau den maximal zu erwartenden Strom ein, nicht irgendwas was grob
drüber ist wie z.B. 1 A, sondern z.B. 80 mA.
Wenn das Netzteil dann in die Strombegrenzung geht, stimmt entweder
meine Schaltung oder meine Rechnung nicht. Beides ein guter Grund
genauer zu Untersuchen was los ist.
Das hat schon vielen Halbleitern das Leben gerettet.
Zur eigentlichen Frage des TO: ich finde 2 einzelne Netzteile flexibler
beim Aufstellen. Oft fehlen bei den Dual-Modellen auch Bedienelemente
oder Anzeigen die dann miteinander kombiniert sind. Auch Reparieren ist
einfacher bei Einzelnetzteilen, da man beide miteinander vergleichen
kann.
Aber 2 einzelne sind meist teurer als ein Doppelgerät. Und bessere
Doppelnetzgeräte haben oft auch Funktionen wie synchronisiertes Ein- und
Ausschalten.
Dann ist auch noch die Frage nach dem Platz und den Steckdosen.
Zwei Geräte sollten zusammenschaltbar sein.
Gut wäre auch eine Track Funktion.
Hier mal was aus der etwas gehobeneren Klasse:
http://www.batronix.com/versand/labornetzteile/DP832.html
Wenn du gerade mit dem Basteln so richtig anfangen willst, gib mehr für
ein gutes Netzteil aus, das brauchst du immer.
@ R. Freitag (rfr)
>Eine einstellbare Spannung braucht man fast nie. Gebraucht werden>Standardspannungen 3.3, 5.0, usw. V, Strom idR 1 A.
[ ] Du hast Ahnung von Elektronikentwicklung.
>Von den 160 €, die du ausgeben willst, ziehe 30 ab für einen>Leistungstrafo mit 2 Sekundärspulen (12 V 2*5 A)also 120 VA.>Für weitere 30 € bekommt man ein Schaltnetzteil, aus dem man per>Linearregler eine einstellbare Spannung erhält.
[ ] Du kennst den Unterschied zwischen einem guten Labornetzteil und
einer Bastlerlösung.
>Spare also 100 €!!
Spare dir lieber deine unqualifizierten Kommentare.
Aus der Beschreibung:
"Stabilisiert und kurzzeitig kurzschlussfest.
Mit Strombegrenzung und ist kurzzeitig kurzschlusssicher.
Ununterbrochener Einsatz: max. 8h"
Also ich würde mir ein Netzteil kaufen wollen das mehr als 8h hält ;-)
Gruß Anja
R. F. schrieb:> Eine einstellbare Spannung braucht man fast nie. Gebraucht werden> Standardspannungen 3.3, 5.0, usw. V, Strom idR 1 A.
Wenn es ein Ranking für überflüssige Kommentare gäbe wäre deiner ganz
oben dabei.
PS: Die Regelfunktion an meinen Netzteilen ist eine der wichtigsten
Funktionen überhaupt.
Anja schrieb:> Aus der Beschreibung:>> "Stabilisiert und kurzzeitig kurzschlussfest.> Mit Strombegrenzung und ist kurzzeitig kurzschlusssicher.> Ununterbrochener Einsatz: max. 8h">> Also ich würde mir ein Netzteil kaufen wollen das mehr als 8h hält ;-)>> Gruß Anja
sieh es mal so herum:
Das ist eine Benutzer-Schutzfunktion. Damit der Arbeitstag nicht
unendlich wird, achtet das Gerät darauf, dass der Benutzer eine Pause
nach 8 h einlegt.
D.h. die Funktion sorgt also für work-life balance .-)
scnr.
Hallo,
die Frage nach einem guten Netzteil ist nur schwer zu beantworten.
Jeder hat verschiedene Schwerpunkte die das Netzteil abdecken soll.
Der eine braucht mehr Strom, ein anderer höhere Spannungen.
Ein Netzteil sollte schon einstellbar sein, und zwar für Strom- und
Spannung.
Bei der Einstellung über ein Poti sollte es Regler für das Feintuning
geben.
Eine schnell einsetzende Strombegrenzung halte ich für sinnvoll.
Die oben erwähnte Trackingfunktion bei Dualnetzteilen ist ebenfalls eine
gute Funktion.
Wo liegt denn dein Schwerpunkt ?
Siehe Dich mal nach guten gebrauchten Netzteilen um.
Gruß
Jörg
"Ununterbrochener Einsatz: max. 8h"
Max. heißt dann wohl, dass das Gerät mir auch schon viel früher
abrauchen oder den Dienst verweigern kann?
Und Geräten mit der Typenbezeichnung "Labornetzgerät" kann man
eigentlich auch nur vertrauen.
Ein tolles Teil!
Alex Bormann schrieb:> Nun ist die Frage ist es besser 2 getrennte Geräte zu haben oder ein> Dual-Gerät?
Hallo Alex!
Seit etwa 3 Wochen nutze ich das gleiche Gerät zuhause
für verschiedene Anwendungen.
Das Gerät ist für diesen Preis TOP!
Ganz besonders schätze ich die Möglichkeit:
1. 0-60V einstellbar wenn in Serie geschaltet.
2. Als +-Doppelnetzteil für OP-Anwendungen.
An deiner Stelle würde ich es kaufen!
(Habe es bei eBay für 139€ Sofortkauf gekauft)
Hoffe, Dir geholfen zu haben!
Gruß!
Die Angabe kurzzeitig kurzschlussfest und maximal 8 h Dauereinsatz sind
schon verdächtig. Es ist aber nicht ungewöhnlich das die billigen LNGs
sehr auf Kante genäht sind und entsprechend ggf. auch mal bei vollem
Strom versagen können und auch den vollen Strom nicht bis zur angebenen
Spannung liefern.
Bis etwa 3 A vermutlich Ok darüber dann halt mit Risiko. Wie man den
Strom auf maximal 3 A begrenzt wird leider nicht verraten.
Ich bin inzwischen überzeugt davon, mehrere Netzteile zu brauchen :)
Mein Lieblingsgerät ist ein Agilent 0-15V 3A, reicht für vieles und ist
schön schnell & genau.
Danach kommen zwei Voltcraft 30V 3A Geräte für alle möglichen
Anwendungen, aufgerüstet mit besserer Referenz und 10 Gang Potis.
Erstaunlich nutzlos ist das Schaltnetzteil 30V 15A, das nehme ich nur
für geprüfte Schaltungen, die ihre Testphase rum haben und jetzt mehr
Dampf in den Leistungsteil lassen dürfen.
Auf der Liste steht noch ein Gerät mit 75 oder 120V, wenn mehr LED
Projekte kommen. Das machr ich bisher mit den Voltcraft Kisten, worüber
aber die Strombegrenzung unglücklich ist.
> Dual-Netzgerät
Kommt drauf an WOZU. Wenn bei einer Zwillings-Kaffeemaschine eine Hälfte
kaputt ist, wandert sie auch auf den Müll.
Zur Bastler-Erstausstattung reicht ein billiges 15V 3A Labornetzteil MIT
gut einstellbarer Strombegrenzung (um unnönötigen Schaltungsrauch zu
vermeiden). Dann kann man sich nach Bedarf steigern.
Man sollte bei unbekannten, neuen Geräten jedoch unbedingt nachprüfen,
ob böse Spannungsspitzen vorkommen, die z.B. beim Abschalten die
Testschaltung killen könnten! Interessant ist auch, ab welchem Strom
lärmende Lüfter einsetzen.
Hallo,
Gestern gab es hier ein paar Bilder von irgendeinem mobilen Netzteil mit
USB dran.
Wo ist das hin. Wer hat das gelöscht. Brauche Typ und Link wo es das
gibt?
RP schrieb:> Wo ist das hin.
Das war kommerzielle Werbung von Pinsonne. Da die Leute nerven (und
teils für ihren Spam auch noch uralte Threads ausbuddeln und sie auch
nicht zum ersten Mal auffallen hier), ist es gelöscht worden.
Wenn du bei denen kaufen willst, geh' auf ihre Webseite.
p.s.: Diskussionen über die Forenpolitik bitte nicht hier im Thread
führen, sondern im „Webseiten“-Unterforum.