Hallo zusammen, Der PC und 2 APs gehen über TP-Link Powerline Adapter ins Heimnetzwerk. Nun hat sich in den letzten 2 Jahren wiederholt erwiesen, dass die Leute da ordentlich gepfuscht haben (oder gute Arbeit geleistet, wie mans sieht), denn die Geräte sind echte Elko-Killer. Kaputt geht jedes mal das gleiche Bauteil, nämlich ein dicker 1500µF 6.3V Elko. Inzwischen habe ich den bei allen 4 Adapter, die ich im Einsatz habe, schon jeweils 2-3 mal ausgetauscht. Jedesmal gegen wirklich hochwertige 35V 105°C Low-ESR Typen von Würth und Panasonic, aber selbst die quittieren nach einigen Monaten den Dienst und laufen aus. Lustigerweise habe ich 2 verschiedene Hardware-Versionen (TL-PA211(EU)1.2 und 2.1). Bei der 2.1 sind zusätzlich Kühlbleche auf die ICs montiert. Geholfen hat diese Maßnahme natürlich nix, denn ein Hitzeproblem gabs nie. Da weiß man auch nicht ob man lachen oder weinen soll... Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie ich da längerfristig nachbessern kann, von anderen Adaptern mal abgesehen. Ansonsten hab ich mich wenigstens aufgeregt grins ;-) lg, couka
Ich würde vorschlagen, parallel zu den Elkos noch Kerkos zu schalten, ich nehme dafür mit gutem Erfolg sowas wie 100-220nF/50V, die die ärgsten Spitzen von den Elkos fernhalten und als SMD auch gut unter die Platine geklatscht werden können. Ich habe von den 220nF einige Säcke, deswegen nehme ich immer die. Aber es sollten auch andere Werte gehen (alles so zwischen 47nF und 470nF). Die Elkos müssen dann nicht so viel hochfrequente Spitzen verknusen, denn das wird von den Kerkos übernommen.
Welche Möglichkeiten außer Überhitzen und Überspannung gibt es denn ein Kondensator zum schnellen altern zu bewegen? Eventuell ist ja dein Low-ESR type für diesen zweck nicht geeignet, weil die restliche Schaltung mit dem hohen Strom ein Problem hat. Wenn der Kondensator kaputt geht und keine Überspannung beteiligt ist, sollte man nicht die Ursache beim Kondensator und nicht in der Schaltung suchen?
Peter II schrieb: > Eventuell ist ja dein Low-ESR type für diesen zweck nicht geeignet, weil > die restliche Schaltung mit dem hohen Strom ein Problem hat. > > Wenn der Kondensator kaputt geht und keine Überspannung beteiligt ist, > sollte man nicht die Ursache beim Kondensator und nicht in der Schaltung > suchen? Auf die Idee könnte man kommen, wenn die 4 originalen, nicht-Low-ESR Caps überlebt hätten. lg, couka
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