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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik China-BME280 Problem


Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ein Bekannter und ich haben hier ein paar BME280-Breakout-Boards aus 
China.
Wenn wir diesen glauben, sind wir in viel zu trockener und zu warmer 
Luft breits dem Tode nahe. Zum Glück stimmt der Luftdruck, sonst wäre es 
noch schlimmer...

Alle Module zeigen ca. 2-3 Grad zuviel an, Eigenerwärmung sollte es 
eigentlich nicht sein, Unterschiede zwischen forced- und normal-Mode 
sind nicht erkennbar, bei einer Messung und 60s Pause sollte 
Eigenerwärmung keine Rolle spielen.
rel. Feuchte ist generell ca. 12-15% zu niedrig, selbst wenn man die 
Verfälschung durch die falsche Temperatur berücksichtigt, sind es 10-12% 
zu wenig.
Luftdruck passt bei allen dagegen gut.

Hat jemand da schon mal Erfahrungen mit gesammelt?
Eine wirkliche Referenz für Feuchte habe ich natürlich nicht. Es laufen 
hier aber seit über 6 Jahren mehrere Sensoren mit FOST02 (SHT11-Nachbau) 
von HopeRF, die sicher auch keine Ausgeburt an Genauigkeit sind.
Da liegt aber die Abweichung untereinander bei 3-4% und die Werte sind 
realistisch.

Ich glaube in einem Altbauzimmer eben eher Werte um die 50% als 30-35%.
Mit einem DHT11 habe ich mal ähnliche Erfahrungen gemacht.

Die Berechnungsformeln in den benutzten Bibliotheken für die BME280 sind 
1:1 aus dem Datenblatt von Bosch übernommen, Rechenfehler den ESP8266 
(Datentypen) können es auch nicht sein, ein Mega328 liefert mit den 
Bibliotheken die gleichen Werte.

Vielleicht hat ja jemand die BME280 in Bemutzung oder ein Original von 
Bosch und man könnte mal die Kalibrierungswerte vergleichen, ob die 
völlig abweichend sind.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Couka R. (Gast)
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Ich kenne zwar FOST02 nicht, aber ich kann dir versichern, dass DHT11 
echte Schätzeisen sind. Daran würde ich die Genauigkeit von den BME280 
nicht festmachen.

lg, couka

Autor: Eugen Stall (eugen_s)
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Ich hab mittlerweile 10 BME280 mit verschiedenen Libraries und 
verschiedenen Arduinos untersucht: alle ca. 3°C zu hohe Temperaturwerte. 
Dementsprechend stimmen natürlich auch die im Sensor berechneten 
Feuchtewerte nicht.
Luftdruckmessung ist o.k.

Siehe auch diese Diskussion:
http://homematic-forum.de/forum/viewtopic.php?f=31...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich habe einen BME280 inzwischen mit ESP8266 versehen und in 
Sensorgehäuse gepackt.
Steht seit gut 2 Wochen auf dem Balkonboden. Nach gurt 2 Tagen hatte 
sich der BME280 offenbar akklimatisiert. Gemessen wird z.Z. alle 2 
Minuten eine Messung, per MQTT rausgeschikct und wieder schalfen gelegt.
Die Kombination mit der Luftbewegung scheint eine Rolle zu spielen.
Temperatur +- 1 Grad zum Fost02, Feuchte jetzt stabil +- 3% zum Fost02.
Luftdruck ist sowieso ok.

Ich brauche auch keine sonderlich genauen Werte, ist nur Spielerei.
Abweichungen von -20% und mehr bei der Feuchte zu meinen anderen 
Sensoren war aber eben sehr fragwürdig.

Gruß aus Berlin
Michael.

Autor: Flip B. (frickelfreak)
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viele feuchtesensoren sind empfindlich ggü lösemitteldämpfen. Da reicht 
eventuell ausdünstung aus dem verpackungsmaterial, um den sensor zu 
vergiften. Oder ein kurzer waschgang der platine in lösemittel.

Autor: Arc Net (arc)
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Rekonditionierung nach Datenblatt vorgenommen?
Trocknen bei 120 °C und < 5% rH für 2 h
Rehydrierung bei 70 °C und 75% rH für 6 h
bzw. die Alternativen
Trocknen bei 120 °C und < 5% rH für 2 h
Rehydrierung bei 25 °C und 75% rH für 24 h
oder
Ohne Trocknen bei 25 °C und > 40% rH für min. 5 h

Die 75% rH kann man sich problemlos zuhause basteln:
Gesättigte Kochsalzlösung ergibt etwa 75% rH bei 25 °C
Andere Kalibrierpunkte z.B. gesättigte Magnesiumchloridlösung ~33% rH 
oder Lithiumchlorid ~11% rH
Übersicht rH vs. Temperatur einiger gesättigter Lösungen:
http://www.omega.com/temperature/z/pdf/z103.pdf

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

@Arc Net (arc): nein. Meine bedien BME280 sind auf 
China-Breakout-Boards.
Egal, wie die Chinesen gelötet haben, die mehr als 25 Grad bei > 40% 
Feuchte hatten sie spätestens hier für mehr als 5 Stunden ohne daß sich 
die Feuchte-Werte der Realität angenähet hätten.
Außerhalb der operating area dürften sie auch auf dem Weg zu mir kaum 
gewesen sein.

Insofern bleibt es für mich zumindest etwas rätselhaft, weshalb der 
Sensor unbdingt "ins Frei" wollte.

Die im Moment angezeigten 39% rel. Feuchte passen jedenfalls durchaus 
zur Realität und dem Wetter. ;)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Eugen Stall (eugen_s)
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Arc N. schrieb:
> Rekonditionierung nach Datenblatt vorgenommen?

Hab ich alles schon gemacht, weil ich vermutete, daß beim Reflow-Löten 
des Moduls durch Temperatur oder Dämpfe eine Veränderung der Eichung 
möglicherweise erfolgt ist.

Hat bezüglich der Temperaturwerte aber gar nichts gebracht.

Kann es denn sein, daß in China vielleicht irgendwelche Fakes also 
Nicht-BOSCH-Sensoren verbaut werden??

Bei Google hab ich dazu bisher nichts gefunden.
Offensichtlich finden sich alle irgendwie mit dem Phänomen ab :(

Autor: Dirk K. (dekoepi)
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Eugen S. schrieb:
> Offensichtlich finden sich alle irgendwie mit dem Phänomen ab :(

Oder haben eine derartige Abweichung nicht. Mein BME280 aus China stimmt 
von den Werten recht gut mit Si7021 und DHT22 überein; selbst mit 
analogen Schätzeisen. Abweichung ist <1°C, Feuchte gegenüber 
verlässlichen Si7021 <5%.

Autor: Physiker (Gast)
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Michael U. schrieb:
> Eine wirkliche Referenz für Feuchte habe ich natürlich nicht.

Was heißt "natürlich"?

Setzt dir doch ein paar Kalibrierlösungen an, das ist nicht unbedingt 
sooh viel Aufwand.
http://www.pharmpro.com/article/2012/10/saturated-...
https://www.mikrocontroller.net/attachment/158775/...
https://shop.bb-sensors.com/out/media/Operation_ma...

L. Greenspan, NIST, 1976.
Humidity Fixed Points of Binary Saturated Aqueous Solutions
http://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/jres/81A/jresv81A...

Autor: Mario Geiger (maestro)
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Hab auch einige BME280 im Einsatz, den ersten hatte ich vom Reichelt die 
anderen dann auch aus China.

Ich habe die Teile aber abgelötet und auf eigene Sensorboards gesetzt. 
Die messen aber identisch wie der vom Reichelt, nur einen 
Luftdruckoffset konnte ich untereinander feststellen.

Im Anhang mal ein Bild vom Funksensor auf dem Balkon, beschattet. Alle 
2min eine Messung.
Lauft nun schon seit 6 Monaten eigentlich problemlos.

: Bearbeitet durch User
Autor: Eugen Stall (eugen_s)
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Mario G. schrieb:

> Die messen aber identisch wie der vom Reichelt

Identisch richtig oder identisch alle mit zu hoher Temperatur ??

Autor: Mario Geiger (maestro)
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Temperatur bei allen gleich, auf dem Balkon zeigt eher ein 
Flüssigkeitsthermometer zu viel an. Verglichen mit einer Uhr mit Temp 
Messung passt er.
Also das die Sensoren zu viel anzeigen sollten ist mir noch nicht 
aufgefallen.

Habe gerade nochmal nachgemessen, auf der Platine wo ein Sensor 
aufgelötet ist habe ich gemessen mit einem Testo 905-T2 28.3°C der 
Sensor auf diesem Board liefert mir 28.57°C

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Also diese Tempabweichung habe ich mit einem Sensor von Reichelt nicht.
Allerdings habe ich einen der 2 gekauften Sensoren beim löten wohl 
gegrillt.
Der zeigte dann nur noch 750hPa an (aber Rest ging) und beim normal mode 
inkl Druck auslesen wurde der Sensor dann über 5 Grad wärmer.
Also vllt verticken die Chinesen mal wieder Zeuch aus der Resterampe.

Da die offizielle Bosch Lib von Github für Augenkrebs sorgt, habe ich 
hier mal eine eigene getippt:
http://fritzler-avr.de/HP/Librarys/BME280_his.php

Autor: Eugen Stall (eugen_s)
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Ich hab mir mal einige BME280 ICs aus China bestellt. Das Kontaktieren 
durch "Anlöten" war nicht ganz einfach, hat aber doch geklappt.

Ergebnis:
Die gemessenen Werte des selbst gelöteten BME280 waren absolut 
realistisch und nicht wie beim fertigen Modul 2 bis 3°C überhöht.Mache 
ich direkt hintereinander eine Messung mit dem selbst gelöteten BME280 
und mal mit dem fertigen BME280-Modul , dann zeigt das fertige Modul 2°C 
zuviel an.

Ich vermute mittlerweile, daß die Module beim Reflow-Löten einfach zu 
heiß werden und dann einen bleibenden Offset haben.

Habe jetzt mal verschiedene Module von verschiedenen Lieferanten 
bestellt, um die zu vergleichen.

Ist schon irgendwie frustierend, ein vom Datenblatt tolles Modul zu 
haben, aber in der Realität doch enttäuschende Ergebnisse zu erhalten.

Weitere Erfahrungen mit dem Modul erwünscht!

Autor: Peter F. aus B. =8:) (loetbrutzel)
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Ich bin froh hier im Forum ein paar Mitstreiter zu finden, die auch mit 
angeblichen BME280 Modulen und deren Messwerten zu tun haben.

Naiv kaufte ich mir eines der angebotenen Breakout-Boards von einem 
deutschen Anbieter. Ich erhielt mit verschiedenen Mikrocontrollern auch 
plausible Ergebnisse über den I2C-Port angezeigt.

Weil die ausgewerteten Temperaturen deutlich zu hoch waren, stolperte 
ich bei meiner Suche über diesen Forumseintrag.

Alle gemessenen Werte sind bei meinem Board Schätzwerte. - Fairerweise 
möchte ich noch keinen Board-Hersteller nennen. - Das Board wurde 
ausdrücklich als BOSCH BME280 beworben. Als ich mir den Chip unter der 
Lupe ansah, war ich mir nicht mehr sicher ob es sich um einen original 
Bosch-Chip handelt.
Das Bild weicht deutlich von einigen Abbildungen der typischen 
Distributoren und auch vom Bosch Datenblatt ab.

Messungen mit einem I2C Baustein von Sensirion stimmen mit den Daten des 
nahe gelegenen Münchener Flughafens überein. - Doch der angebliche 
BME280 scheint nur einigermassen plausible Werte vorzugeben.

Den Reconditioning-Vorgang habe ich bereits durchgeführt, doch ohne 
erkennbaren Erfolg.

Bisher verschwendete ich drei Tage wertvoller Zeit mit dem Baustein und 
werde nun versuchen, mir ein Original bei den einschlägigen Quellen zu 
besorgen. - Glücklicherweise scheint ja die Software kompatibel zu sein 
und ich vermute mal das Pin-Layout ist ebenfalls identisch.

Leider habe ich keine Mikrokamera für ein Bild. - Aber ich will mal 
versuchen etwas Brauchbares als Bildmaterial ins Forum zu stellen.


Allen einen immer feuchten Lötschwamm!

Euer Loetbrutzel

Autor: Peter F. aus B. =8:) (loetbrutzel)
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...kurzer Nachtrag: Ich telefonierte mit dem Board-Hersteller. Er glaubt 
nicht unbedingt an ein Plagiat. Nach seiner Meinung sind die 
3D-Zeichnungen auf dem Datenblatt sowie die Darstellungen der 
Distributoren sind irreführend.

Da muss ich ihm fairer Weise zustimmen. Ich suche den Fehler auch bei 
mir werde meinen Aufbau noch einmal komplett neu gestalten.

Aktuell nutze ich den "Forced Mode" mit jeweils 1x Oversampling bei Temp 
und Pressure. - Das war auch die Vorgabe für Weather-Station-Mode mit 
1/60s Datenauslesen laut Datenblatt.

Lötspitze sauber halten!

:)

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich will mich nochmal kurz melden:
der BME280 ist ja nun seit 3 Wochen auf dem Balkon einquartiert.
Er ist ruhig gebleiben und macht seinen Job immernoch.
Zumindest passen die Werte zu meinen anderen Sensoren mit für mich 
ausreichender Genauigkeit.

Auf dem Bild sieht man am gestriegen Nachmittag gegen 16:00 Uhr das 
Gewitter hier mit Wolkenbruch.
Der Verlauf passt gut zru Realität. Dunkel, Anstieg der Feuchte beim 
Regen, Abfall der Temperatur usw.

Das Verhalten zwischen 07:00 und ca. 10:00 ist dem Standort geschuldet, 
zwar keine direkte Sonneneinstrahlung auf den Sensor, aber die Sonne 
scheint auf den Balkon.

Auf http://www.roehres-home.de/fhem/fhem.png liegt alle 2 Minuten ein 
Bild meiner Anzeige, Balkon/Luftdruck (Höhenkorrektur stimmt nicht 
richtig) und Beleuchtung (BH1750) vom Balkon, die anderen Daten von 
meinen alten FOST02-Sensoren in den Innenräumen.

Ich habe also im Moment für den Preis nichts zu meckern.

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter F. aus B. =8:) (loetbrutzel)
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Hallo Michael,

Respekt, Deine verschiedenen Graphen hast Du elegant umgesetzt.

Der Luftdruck hätte beim Durchgang einer Gewitterfront recht deutlich 
springen müssen. Es könnte aber auch an einer unempfindlichen Skalierung 
des Graphen liegen. Hier sind Sprünge im Minuten oder 5 Minuten Takt 
meist stark unterschiedlich.

Mein BME280-Modul zeigt speziell beim Luftdruck extrem von anderen 
Sensoren abweichende Werte an. Teilweise liegen die Werte gar ausserhalb 
der Spezifikation. Ein Aufbau mit Arduino oder Odroid ändert nichts am 
Ergebnis.

Dennoch ein schöner Kombi-Sensor für die Bastelkiste. - Ich vermute mein 
Sensor ist defekt und werde bei nächster sich bietender Gelegenheit mal 
einen anderen BME280 im Vergleich testen.

Loetbrutzelgruss

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Mein Sensor war mal auf 750hpa festgenegelt und wurde wärmer wenn man 
den Luftdruck sehr oft und mit Oversampling ausglesen hat -> defekt das 
Teil.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Peter F. schrieb:
> Respekt, Deine verschiedenen Graphen hast Du elegant umgesetzt.
damit der Respekt nicht zu groß wird: das richtet man prinzipiell in 
FHEM in wenigen Minuten ein.

> Der Luftdruck hätte beim Durchgang einer Gewitterfront recht deutlich
> springen müssen. Es könnte aber auch an einer unempfindlichen Skalierung
> des Graphen liegen. Hier sind Sprünge im Minuten oder 5 Minuten Takt
> meist stark unterschiedlich.
Der Sensor schickt im Moment alle 2 Minuten, für die Diagramme 
eigentlich fast noch zuviel.
Ist mehr Spielerei mit der Technik, keine Wetterbeobachtung in dem 
Sinne.

> Mein BME280-Modul zeigt speziell beim Luftdruck extrem von anderen
> Sensoren abweichende Werte an. Teilweise liegen die Werte gar ausserhalb
> der Spezifikation. Ein Aufbau mit Arduino oder Odroid ändert nichts am
> Ergebnis.
Der BME280 und der BMP180 sind beim Luftdruck mit meinem alten HP03 
dicht beeinander. Ich blicke auch nicht durch, was irgendwelche 
Webseiten für meine Gegend behaupten. Mal schint es normalisiert auf 
Meereshöhe zu sein, mal der örtlich gemessene Luftdruck. Eine saubere 
Höhenkorrektur habe ich bei mir auch nicht drin.

> Dennoch ein schöner Kombi-Sensor für die Bastelkiste. - Ich vermute mein
> Sensor ist defekt und werde bei nächster sich bietender Gelegenheit mal
> einen anderen BME280 im Vergleich testen.
Möglich ist sicher auch ein Defekt, bei den China-Sachen bestelle ich 
ohnehin bei den Preisen meist 2-3 Stück, schon falls ich einen sprenge. 
;)
Das passiert mir aber prinzipiell sowieso nur dann, wenn kein Ersatz 
greifbar ist und es ja unbedingt noch schnell fertig werden soll...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Peter F. aus B. =8:) (loetbrutzel)
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Mw E. schrieb:
> Mein Sensor war mal auf 750hpa festgenegelt und wurde wärmer wenn man
> den Luftdruck sehr oft und mit Oversampling ausglesen hat -> defekt das
> Teil.

Danke für Deine Bestätigung: Gleiches bei mir. - Wiederholtes Auslesen 
verändert die Werte.

Aber meine Bastelkiste ist da gnädig und beherbergt auch Sensoren 
zweifelhafter Daseinsberechtigung.   =8)

Autor: Peter F. aus B. =8:) (loetbrutzel)
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Hallo Amiga,

> damit der Respekt nicht zu groß wird: das richtet man prinzipiell in
> FHEM in wenigen Minuten ein.
>

Danke für den Tipp, das werde ich bei Gelegenheit ausprobieren.


> Der BME280 und der BMP180 sind beim Luftdruck mit meinem alten HP03
> dicht beeinander. Ich blicke auch nicht durch, was irgendwelche
> Webseiten für meine Gegend behaupten.

Nimm vielleicht den Wert vom nächsten Flughafen (DWD.Webseite). Die 
müssen für die Piloten mit verläßlichen Geräten messen.

> Mal schint es normalisiert auf
> Meereshöhe zu sein, mal der örtlich gemessene Luftdruck. Eine saubere
> Höhenkorrektur habe ich bei mir auch nicht drin.

Die Höhenkorrektur hatte ich auch erst im Sinn, doch für einen festen 
Bezugspunkt wie mein Fensterbrett hätte der Wert nur eine statische 
Korrekturfunktion. Also die Messwerte wären dann auch nicht genauer.


> Möglich ist sicher auch ein Defekt, bei den China-Sachen bestelle ich
> ohnehin bei den Preisen meist 2-3 Stück, schon falls ich einen sprenge.
> ;)

Immerhin funktionierte I2C bei meinem Chip. - Welche Library hast Du 
zusammen mit Deinem Sensor genutzt? Wenn ich mir die Vorgabe von 
Sensortech ansehe, kann an vielen Stellen bei der Umrechnung etwas 
schief gehen, wenn der Datentyp nicht stimmt.
Bisher konnte ich keinen Fehler finden, hatte aber den Code der Library 
auch nur stichprobenartig verifiziert.


> Das passiert mir aber prinzipiell sowieso nur dann, wenn kein Ersatz
> greifbar ist und es ja unbedingt noch schnell fertig werden soll...

Ja, genau so spielt das Bastlerleben  8)


Grüße hoch nach Berlin aus dem sonnigen Süden

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Mir ist grade noch ein Vergleich diverser "Wettersensoren" über den Weg 
gescrollt.
Will ich mal nicht vorenthalten:
http://www.kandrsmith.org/RJS/Misc/Hygrometers/cal...

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Man findet ja (plattformübergreifend) viele Meldungen von Usern die mit 
dem BME280 eine zu hohe Temperatur messen. Vielleicht ist diese Fußnote 
im Datenblatt ja des Rätsels Lösung:
Temperature measured by the internal temperature sensor. This 
temperature value depends on the PCB temperature, sensor element 
self-heating and ambient temperature and is typically above ambient 
temperature

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Der Sensor ist dafür ausgelegt, dass er ne Weile schläft und dann 
sampelt.
Dabei darf mans auch nicht mit dem Oversampling des Drucksensors 
übertreiben.
Oder gar den Sensor im Dauerfeuer abfragen, dann witrd die Temperatur zu 
hoch. Das können auch 2°C oder mehr Temperatur unterschied sein dann.

Bei mir wird er alle Sekunde abgefragt und nur 4x Oversampling des 
Drucksensors, dann wirds nicht zu warm.

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Mw E. schrieb:
> Bei mir wird er alle Sekunde abgefragt und nur 4x Oversampling des
> Drucksensors, dann wirds nicht zu warm.

Das ist bei mir sicher nicht der Fall, selbst mit 1x oversampling liegt 
der Sensor beim Raumtemperatur knapp 2°C zu hoch. Auch Forced mode / 
normal mode / sleep mode machen da keinen Unterschied. Abfrage erfolgt 
nur einmal alle 5 Minuten.
Mein DHT22, BMP280 und die Wetterstation liegen alle dicht beeinander 
(<0,5°C) und nur der BME280 hat die starken Ausreißer nach oben.
Du nutzt wahrscheinlich einen Arduino, oder?
Ich jedenfalls den ESP822 mit nodemcu: 
https://github.com/nodemcu/nodemcu-firmware/blob/d...

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Sebastian R. schrieb:
> Du nutzt wahrscheinlich einen Arduino, oder?
Keine Beleidigungen bitte.

Nutze den BME280 mit ner eigenen Lib mit einem AVR.
Wird derzeit als kleine Wetterstation genutzt.

Autor: Walter Lohmann (charly2)
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Auch meine BM280 zeigen ca. 3°C zuviel an (Orginal BOSCH und 
CHINA-Ware). Als Ref. dienen 3 LM35, der Sht11 und zwei Temp.-Messgeräte 
mit Thermofühler,  die alle die gleiche Temp. anzeigen. Ich messe alle 
Sek. Wenn der BME280 mit einem Ventilator angeblasen wird, sinkt der 
Temp.-Wert auf den der anderen.
Auch der rel. Feuchte Wert ist dann OK.
VG

Autor: Hans Wilhelm (hans-)
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Ich sehe ähnliches Problem bei meinem BME280-USB boards...

Die dinger "sehen" anscheinend die Temperatur vom FR4.

Was lernen wir daraus? Temp-Sensoren die die Lufttemperatur messen 
sollen, sollten ähnlich verbaut werden wie Spannungsreferenzen.

Also her mit der nächsten PCB Rev :)

73

Autor: G. H. (schufti)
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Hi,
ich habe auch "so eine Wetterstation" mit BME280 (China breakout) und 
ESP8266, gemessen wird alle 15min.
Anfänglich hatte ich auch einen AM2321 parallel, aber die Temp. Werte 
passten - Toleranzintervalle berücksichtigt - sehr gut, somit habe ich 
den am2321 entfernt.
Auch bei Luftdruck und -feuchte stimmen die Werte sehr gut mit einer 
offiziellen Station in ca. 2km Entfernung überein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Nicht ganz.
Der Sensor misst sich selbst.

Ich hab den hier auf Lochraster gefrickelt mit Fädeldraht.
Der bekommt keine PCB Temperatur mit und auf dem PCB ist auch nichts was 
heizt.
Umso öfter man den ausließt umso mehr Abweichung.

Also dein PCB muss die Temperatur fernhalten wie bei Referenzen, aber 
auch ne Kupferfläche zur Kühlung vorsehen.

Autor: Hans Wilhelm (hans-)
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Interessante These. Ich dachte ich habe ein Problem mit meiner 
Groundplane...

Wenn ich den Sensor per USB-Kabel anschließe passts, wenn am Laptop, 
dann nicht.

Ich habe daraus geschlossen, dass ich über den stecker und die 
Groundplane mit die Wärme zum Sensor ziehe... Einen Fädeldraht Aufbau 
aber ich natürlich nicht probiert...

73

Autor: Frank (Gast)
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Hi zusammen,

habe heute meinen BME280 (China Ware) über I2C an einen ES8266-12E 
angeschlossen. Der ganze Aufbau befindet sich auf einem Breadboard.

Während der Luftdruck einen guten Wert liefert (im Vergleich zur 
nächsten Wetterstation, 1,5Km), ist die Temperatur um ganze 3 bis 3,5 
Grad zu hoch.

Als Referenz habe ich ein Quecksilberthermometer aus der Chemie, mit 
einer Genauigkeit von 0,5 Grad Celsius, dagegen gehalten.

Etwas ratlos über den schlechten Messwert, bin ich auf der Suche nach 
Erklärung auf diesen Thread gestoßen. Zum einen bin ich beruhigt, dass 
mein BME280 China-Board kein Einzelfall ist, andererseits ist es schade, 
dass eine vergleichsweise einfache Messung, wie die der Temperatur so 
gnadenlos daneben liegt.

Nach einigem hin und her habe ich den BME280 vom Breadboard entfernt und 
mit einem 1,5m langen abgeschirmten Kabel angeschlossen. Jetzt ist die 
Differenz deutlich besser geworden. Es besteht nur noch eine Abweichung 
von 0,9 Grad. Gemessen am Chemo-Thermometer mit 23,1 Grad, zeigt der 
BME280 jetzt 24,0 vorher 26,3. Eventuell stören die hohen Frequenzen des 
ESP8266 in direkter Nähe zum BME280. Abschirmung?

Wäre super, wenn jemand mal den Versuch bei sich nachvollziehen könnte 
und hier berichtet.

Autor: Lukas (Gast)
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Ich habe ach einige China BME280 verwenden, diese habe ich aber auf eine 
eigene Platine gelötet und keine zu hohen Temperaturen. Ich messe 
allerdings auch nur alle 2 Minuten.

Vielleicht heizt der Spannungsregler auf der China Platine die ganze 
Platine auf. Je nach verwendeten Spannungsregler könnte das sich auch 
unterschiedlich auswirken.

Autor: Andreas FY (Gast)
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Ich habe jetzt alle Beiträge gelesen. Die Temperatur ist beim BME 280 um 
ca. 3 Grad zu hoch. Jeder hat hier eine Meinung aber keiner eine Lösung! 
In diesem Forum ist das besonders ausgeprägt.

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Hör ich da ein mimimi?

Die Lösung steht übrigens in diesem THread.

Autor: Martin Wie (martin_ch)
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Hallo zusammen, ich habe auch einen BME280 mit Chinabreakout. Er zeigte 
ungefähr 2 Grad zuviel an.
Da ich ihn direkt an einem ESP8266 betreibe mit 3.3V I2C, habe ich den 
Regler überbrückt. Nun ist er neben einem Laborquecksilber Themometer 
nur noch 0.8 Grad zuviel.
Also erwärmt der Regler die Platine definitiv. Man kann mit dem LDO auch 
einen kleinen Rippel in den Daten sehen. Ohne ist der weg. Nun werde ich 
noch weiter testen und die übrigen 4 ausprobieren.

Gruss Martin

(Der ESP8266 ist mit dem Messagedienst Telegramm verbunden, kann Emails 
per SSL verschicken und schreibt mir die Daten in eine Mysql Datenbank 
von wo ich sie mit Highcharts visualisiere :-)


Interessante Links die ev. schon genannt wurden:
BME280 Absolute Temperature Accuracy
https://www.kandrsmith.org/RJS/Misc/Hygrometers/ab...

Wide range of Hygrometers:
DHT22, AM2302, AM2320, AM2321, SHT71, HTU21D, Si7021, BME280
http://www.kandrsmith.org/RJS/Misc/Hygrometers/cal...

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang (Gast)
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Martin W. schrieb:
> Hallo zusammen, ich habe auch einen BME280 mit Chinabreakout. Er zeigte
> ungefähr 2 Grad zuviel an.
> Da ich ihn direkt an einem ESP8266 betreibe mit 3.3V I2C, habe ich den
> Regler überbrückt.

Warum verwendest du überhaupt einen BME280 Breakout Board für 5V, wenn 
du den Sensor mit 3.3V betreiben möchtest. Sowohl die I2C-Pegelumsetzer 
als auch der LDO sind dann doch ziemlich nutzlos.
Ebay-Artikel Nr. 222496414823

Andreas FY schrieb:
> Die Temperatur ist beim BME 280 um ca. 3 Grad zu hoch.
Wie und womit verglichen. Hast du mal einen DS18B20 direkt mit 
Wärmeleitpaste an den Sensor angekoppelt und dann die Werte verglichen?

Autor: JensM (Gast)
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Das Problem hatte ich auch schon.

Das Problem ist natürlich der Spannungsregler auf der Rückseite der 
Platine.

Der Spannungsregler braucht auch so viel Strom, dass ich ihn schon 
alleine deshalb für ein Batteriebetriebenes Gerät entfernt habe.

Wenn der Spannungsregler überbrückt wird hat er immer noch eine gewissen 
Eigenverbrauch. Deshalb Spannungsregler entfernen und mit externen 3,3 V 
versorgen.

Es gibt auch Chinaboards ohne Spannungsregler und Pegelwandler.

Gruß JensM

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Ihr müsst einfach mal von euren 5V Arduinos, Shields und Breakouts 
wegkommen. 5V ist tot.

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Autor: Martin Wie (martin_ch)
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@Wolfgang
Die Betriebsspannung des Boards wurde angegeben mit 1.8-5V. Also dachte 
ich bin auf der sicheren Seite. Und kann bei Bedarf den Regler auch 
auslassen. Preislich ist's auch kein Unterschied.
Also wo ist das Problem???

@JensM
Habs falsch geschrieben, hab ihn ausgelötet und dann überbrückt

@ Cyblord
Ja gut wenn du das meinst und hier mitteilst, aber das ist hier nicht 
das Thema

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Autor: Lukas (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Ihr müsst einfach mal von euren 5V Arduinos, Shields und Breakouts
> wegkommen. 5V ist tot.

Bei welcher Spannung lässt du denn die Atmega328 mit 16MHz laufen?

Autor: DraconiX (Gast)
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Eugen S. schrieb:
> Ich hab mittlerweile 10 BME280 mit verschiedenen Libraries und
> verschiedenen Arduinos untersucht: alle ca. 3°C zu hohe Temperaturwerte.

Dir ist schon bewusst das dies kein Temperatursensor ist um die 
Umgebungstemperatur zu messen? Das ist der Temp-Sensor des Chips / 
Membrans um den Dew-Point zu berechnen. Der ist naturgemäß in einem 
Halbleiter unter Betrieb immer höher - das ist auch richtig so, und 3° 
kommt da gut hin wenn der BME in seiner Spezifikation läuft (Siehe DB).

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Lukas schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ihr müsst einfach mal von euren 5V Arduinos, Shields und Breakouts
>> wegkommen. 5V ist tot.
>
> Bei welcher Spannung lässt du denn die Atmega328 mit 16MHz laufen?

Gar nicht.
Ich lasse STM32 bei 3,3V mit 48 bzw. 72 MHz laufen.

(10 MHz beim Mega328 würden dir wahrscheinlich in den meisten Fällen 
reichen bei deinen Pups Aufgaben WENN du etwas Skill hättest).

Autor: Lukas (Gast)
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Sorry hatte nicht gewusst das du Trollst, das ist ja jetzt klar, hahaha

Zur Info, Arduinos und Atmega-Boards haben nichts mit deinen "Skills" zu 
tun, lustig.

Autor: Lukas (Gast)
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DraconiX schrieb:
> das dies kein Temperatursensor ist um die
> Umgebungstemperatur zu messen

Der ist auch nicht schlecht, dann lies mal Seite 3 des Datenblatts.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Lukas schrieb:
> Sorry hatte nicht gewusst das du Trollst, das ist ja jetzt klar, hahaha

Hättest du wohl gerne. Aber die Wahrheit tut halt weh.

> Zur Info, Arduinos und Atmega-Boards haben nichts mit deinen "Skills" zu
> tun, lustig.

Es hat etwas mit DEINEN Skills zu tun, ob du den Mega tatsächlich immer 
mit 16 MHz laufen lassen musst. Meist muss man das nicht. Vor allem dann 
nicht wenn man deshalb auf 5V gehen muss. Das macht heute einfach 
Probleme. Praktisch alle modernen Peripheriebausteine und Sensoren 
laufen heute nur noch mit 3,3V. Der einzige Teil wo 5V gut ist, sind die 
ollen LCD Displays. WENN man die einsetzen will, macht man lieber dort 
eine Pegelwandlung.

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Autor: Lukas (Gast)
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Wie dem auch sei, falls ich mal schlampig programmieren will werden ich 
wahrscheinlich auch

Cyblord -. schrieb:
> 48 bzw. 72 MHz

brauchen.

Autor: DraconiX (Gast)
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Lukas schrieb:
> DraconiX schrieb:
>> das dies kein Temperatursensor ist um die
>> Umgebungstemperatur zu messen
>
> Der ist auch nicht schlecht, dann lies mal Seite 3 des Datenblatts.

Nein du bist Lustig, da steht genau das was ich meine:

"The integrated temperature sensor has been optimized for lowest noise 
and highest resolution.
Its output is used for temperature compensation of the pressure and 
humidity sensors and can
also be used for estimation of the ambient temperature."


Wenn du auf den Satz: "also be used for estimation of the ambient 
temperature." rumreiten magst, sehr gerne. Denn dieser Satz ist richtig, 
aber nicht so wie du denkst. Der Satz sagt das er "auch zur Bestimmung 
der Umgebungstemperatur" benutzt werde kann. Unter "optimal
environment" kann man sich nämlich den zu erwarteten Verbrauch und 
einhergehenden Temp-Diff herrausrechnen. Er besagt aber nicht das er die 
reele Umgebungstemperatur wiedergibt. Genauso sieht es im übrigen auch 
mit den SHT Sensoren aus. Sei es die SHTx0/1/5 Reihe - egal.

Wenn du dich ein bisschen mit der Materie: Luftfeuchte, reele 
Luftfeuchte, Temperatur und Taupunktberechnung auskennen würdest. 
Wüsstest du das dies auch Sinn macht.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Lukas schrieb:
> Wie dem auch sei, falls ich mal schlampig programmieren will werden ich
> wahrscheinlich auch
>
> Cyblord -. schrieb:
>> 48 bzw. 72 MHz
>
> brauchen.

Der Unterschied ist, meine Anwendungen erfordern das UND es wird nicht 
mit 5V Versorgung erkauft.

Mit Megas und Tinys kann man so ziemlich alles mit 8 MHz machen.

Aber bis DU mal dahin kommst, gehst noch etwas Wasser den Bach runter. 
Wenn überhaupt jemals. Vor allem bei deiner dummfrechen 
Beratungsresistenz die du hier an den Tag legst.

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Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Mit 3,3V und den neueren AVR gehen sogar locker 12,288MHz.
Son Quarz hat man eh fast immer rumliegen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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DraconiX schrieb:
> Der Satz sagt das er "auch zur Bestimmung der Umgebungstemperatur"
> benutzt werde kann.

Dann hol mal den Englischwörterbuch raus.

> ... can also be used for estimation of the ambient temperature."

"estimation" hat mehr was mit Schätzung zu tun.

Autor: DraconiX (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> DraconiX schrieb:
>> Der Satz sagt das er "auch zur Bestimmung der Umgebungstemperatur"
>> benutzt werde kann.
>
> Dann hol mal den Englischwörterbuch raus.
>
>> ... can also be used for estimation of the ambient temperature."
>
> "estimation" hat mehr was mit Schätzung zu tun.

Meine Güte... es kann sowohl als auch Berechnung heißen. Ja, das sagt 
das Wörterbuch! Estimation kann im übrigen auch Veranschlagung, Ermessen 
und Meinung bedeuten.

Die Aussage dahinter bleibt aber die gleiche, ob es nun Schätzung oder 
Berechnung oder was auch immer bedeuten mag: Der Temperatursensor 
spiegelt nicht die Raumtemperatur wieder, sondern die Sensor- / 
Membran-Temperatur.

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Und daher gehts in dem Fred hier auch darum wie man diese doch 
einigermaßen nah an die Raumtemperatur bekommt.
Auf 0,5°C genau wirds ja hier keiner brauchen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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DraconiX schrieb:
> Der Temperatursensor spiegelt nicht die Raumtemperatur wieder, sondern
> die Sensor- / Membran-Temperatur.
Dann beschwere dich doch nicht, wenn der Sensor die Raumtemperatur nicht 
vernünftig zu fassen kriegt - der Hersteller nennt es eben "Abschätzung 
für die Umgebungstemperatur"

Autor: DraconiX (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> DraconiX schrieb:
>> Der Temperatursensor spiegelt nicht die Raumtemperatur wieder, sondern
>> die Sensor- / Membran-Temperatur.
> Dann beschwere dich doch nicht, wenn der Sensor die Raumtemperatur nicht
> vernünftig zu fassen kriegt - der Hersteller nennt es eben "Abschätzung
> für die Umgebungstemperatur"

Ich hab mich doch nicht beschwert - Lukas hat sich beschwert und 
verharrt auf den Standpunkt das er mit einem BME280 die Raumtemperatur 
messen kann und wundert sich das er einen anderen Wert bekommt als ein 
anderer Sensor. :-D


Wenn ICH die Raumtemperatur messen will nehme ich ein dafür vorgesehenen 
Sensor und mach keine Klimmzüge über ein BME280 / SHT Chip-Sensor.

Autor: Sebastian B. (seb_b)
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DraconiX schrieb:
> Wenn ICH die Raumtemperatur messen will nehme ich ein dafür vorgesehenen
> Sensor und mach keine Klimmzüge über ein BME280 / SHT Chip-Sensor.

Welche denn z.B.?

Die BME280 oder DHTs sind halt günstig und die DHTs werden in jedem 
Wetterstations-Tutorial benutzt.

Also was nimmt man denn wenn man wirklich die Umgebungstemperatur haben 
möchte?

Und, ja. Ich z.B. hätte es schon gern auf 0,1 Grad genau wenns geht - ob 
sinnvoll oder nicht ;-). Auch bei mir zeigt der BME ca. 2 Grad zu viel 
zu drei anderen Sensoren. (DS18B20, DHT22 und 
Billig-Digitalthermometer).

Autor: Lukas (Gast)
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DraconiX schrieb:
> Lukas hat sich beschwert und
> verharrt auf den Standpunkt das er mit einem BME280 die Raumtemperatur
> messen kann und wundert sich das er einen anderen Wert bekommt als ein
> anderer Sensor. :-D

Hab ich was verpasst? Woher hast du das was du behauptest?

Autor: DraconiX (Gast)
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Lukas schrieb:
> Hab ich was verpasst? Woher hast du das was du behauptest?

Stimmt, das war Eugen... Weil hier alles durcheinander geht :-D

Sebastian B. schrieb:
> Und, ja. Ich z.B. hätte es schon gern auf 0,1 Grad genau wenns geht - ob
> sinnvoll oder nicht ;-). Auch bei mir zeigt der BME ca. 2 Grad zu viel
> zu drei anderen Sensoren. (DS18B20, DHT22 und
> Billig-Digitalthermometer).

Ja weil der BME halt keine Umgebungstemperatur angibt, deshalb die +2°.

Wenn du wirklich auf 0,1°C genau messen willst, dann schau dich mal bei 
TSic um, diese sind so genau kalibriert. Selbst DS18B20 und DS1621 sind 
"nur" auf 0,5°C genau. Hier gilt aber auch: Die Genauigkeit erkauft man 
sich halt mit dem Preis. ;-)

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Hab grademal nachgesehen:
Im SHT3x-D Datenblatt versprechense zumindest +-0.3° Genaugikeit (jaja 
typische...)
https://cdn-shop.adafruit.com/product-files/2857/S...

Autor: DraconiX (Gast)
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Mw E. schrieb:
> Hab grademal nachgesehen:
> Im SHT3x-D Datenblatt versprechense zumindest +-0.3° Genaugikeit (jaja
> typische...)
> https://cdn-shop.adafruit.com/product-files/2857/S...

Ich geb es gleich auf :-D Da gibt es schon sehr Beratungsresistente 
Leute - aus dem SHT DB zum Thema Temp-Sensor und Heater:

"Please note: The temperature reading will display the
temperature of the heated sensor element and not
ambient temperature."

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Hät ich mal weiterlesen sollen und nicht nochn Bier aufmachen sollen...

Autor: DraconiX (Gast)
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Mw E. schrieb:
> Hät ich mal weiterlesen sollen und nicht nochn Bier aufmachen sollen...

Ach Quark... Nen Bier geht immer. :-D Und da ist es wurscht ob +/-2° - 
Hauptsache schön kühl! :'D

Autor: Carsten (Gast)
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Moin,

Ich lese den BME280 im Sekundentakt aus, egal ob auf dem Breadboard im 
Büro bei 22°c oder auf der Terasse bei -2°C, nach ein paar Stunden hängt 
die Temperatur sprunghaft bei 37,XX°C. Ein erneutes initialisieren auf 
Zeitbasis hilft nicht, komischerweise ein Reset des Controllers (Mega16) 
schon, was ja im ersten Moment auf das Programm tippen ließe, ich sehe 
aber selbst bei minimal-Code nicht wie das passieren sollte.

Autor: Thomas (Gast)
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Bei meinem BME280 ist die Temperaturabweichung ca. 1 Grad, die 
Luftfeuchtigkeit ist gegenüber meiner Netatmo Station 8% zu niedrig. Der 
BME280 ist an einem ESP32 angeschlossen und wird mit 5V versorgt. 
Abfrage alle 10 Minuten.
Im Datenblatt von Bosch steht, dass der Sensor nur für eine 
Temperaturschätzung geeignet ist. Bestimmungsgemäß wird der Sensor zur 
Unterstützung von Fitness Apps oder als zusätzliche Information für GPS 
eingesetzt. Auf Seite 10 des Bosch Datenblattes steht unten, Fußnote 9, 
dass die Temperatur durch die Erwärmung des PCB üblicherweise über der 
Umgebungstemperatur liegt. Es ist also anzunehmen, dass häufiges 
abfragen den Temperaturwert stärker verändert. Der Sensor selbst hat 
eine bessere Genauigkeit, diese wird mit +/- 0,5 °C bei Raumtemperatur 
angegeben. Also kann man eigentlich die ermittelte Abweichung vom 
gemessenen Wert abziehen, je nach Abfragehäufigkeit.
Der BME680 scheint für eine Wetterstation eher geeignet zu sein, da 
bekommt man wohl bessere Temperaturwerte und auch noch die Luftqualität 
als Information.
Ich hoffe, das trägt zur Klarheit bei.....

Autor: Claus J. (Gast)
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Teilantwort 1 zur ursprünglichen Frage:
Der Temperatursensor wird hier zur Kompensation von unvermeidlichen 
Linearitätsfehlern des Luftdruck- und des Feuchtesensors benutzt.

Teilantwort 2:
Zur einigermaßen korrekten Anzeige der rel. Feuchte und der Temperatur 
sollte so ein Sensor isoliert, also ohne Elektronik, von viel Luft 
umgeben und so eingebaut sein, daß sich an ihm keine 
Kondensationsfeuchtigkeit bilden kann. Das kann dieser kleine 
Komplettchip natürlich nicht leisten, und dafür ist er auch nicht 
gebaut.

Teilantwort 3:
Zur Feststellung eines Meßfehlers muß man entweder ein dafür geeignetes 
Kalibrierthermometer nehmen (ich habe dafür z. B. ein Greisinger GTH 
175/MO) oder ein gutes Quecksilber-Laborthermometer aus dem Fachhandel.

Teilantwort 4:
Will man es genauer, sollte man so ein Laborthermometer an der 
gewünschten Meßstelle anbringen und seine Quecksilberanzeige auf der 
Skala optoelektronisch ablesen und mit dem Arduino die Werte in digitale 
Speicherform bringen. Dafür gibt es verschiedene Ansätze und es ist auch 
nicht ganz einfach, aber genauer geht es kaum.

Teilantwort 5:
Ein Go-Kart ist kein 700000-€-Porsche. Das sollte man nicht verwechseln, 
obwohl man sich nach dem Datenblatt auch in ein Go-Kart setzen und damit 
fahren kann.

So long!
Claus

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