Redundanzkonzept für Pedalwertgeber

Gast #4589670
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Moin,

beschäftige mich gerade aus privatem Interesse mit dem E-Gas meines 
Fahrzeugs. Da sind zwei Potibahnen drin, die anscheinend gegeneinander 
laufen. Das Motorsteuergerät bekommt also zwei Spannungen, die im 
Leerlauf U_a=0V und U_b=5V sind, um bei Vollgas genau anders herum, 
U_a=5V und U_b=0V.

Ich frage mich jetzt, warum das so ist und ob es einen Vorteil gibt, die 
Bahnen in verschiedene Richtungen zu schalten. Kann man da irgendwie 
besser Fehler erkennen? Wenn ja, warum?

Ich habe mal ein Dokument gelesen, wo für den A320 das Fly-by-wire 
Konzept beschrieben wurde. Dort waren die wichtigen Eingaben immer 
dreifach redundant, was es natürlich einfacher macht, einen Ausfall zu 
erkennen. Es wurde immer der Durchschnitt der drei Sensoren auf den 
Datenbus gegeben, wobei bei starker Abweichung eines Sensors zu den 
anderen beiden dieser Sensor einfach aus der Rechnung rausgenommen 
wurde. Scheint mir wesentlich sinnvoller zu sein, und so viel Aufwand 
wäre eine dritte Schleiferbahn und ein Käbelchen zum Steuergerät jetzt 
auch nicht.
Gast #4589703
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Beim Auto kann man es sich leisten, bei unplausiblen Werten den Motor 
abzuschalten, den niedrigeren der Werte zu nehmen, Standgas oder was 
auch immer. Beim Flugzeug gibt es aber keinen sicheren Zustand, der 
durch Ausrollen auf den Standstreifen erreicht wird. Wenn beim Auto ein 
defektes Gaspedal zwangsläufig immer zu 300 Toten führen würde, hätte 
man dort auch eine Lösung wie im Airbus.


> Kann man da irgendwie
> besser Fehler erkennen? Wenn ja, warum?
Geh mal alle Möglichkeiten von Ader-zu-Ader-Kurzschlüssen und 
Unterbrechungen durch, die ein Marder im Kabel anrichten kann.

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