Hallo Zusammen, Ich bin neu hier im Forum. Für ein Projekt an der Hochschule soll ich eine Zeitmesseinrichtung mittels zweier Lichtschranken aufbauen. Vorgabe ist, dass die Lichtschranken kabellos aufgestellt werden sollen. Sie müssen also per Funk miteinander kommunizieren. Ich dachte ich baue das Ganze mit zwei Arduino Uno R3 Boards auf und hänge jeweils ein xBee Shield mit dem xBee Modul dran. Bei den Lichtschranken setze ich auf Reflexionslichtschranken um die Zahl der mit Strom zu versorgenden Teile zu minimieren. Außerdem soll eine Mittelgroße 7-Segment-Anzeige während der Zeitmessung mitlaufen und die Zeit anzeigen. Die Messeinrichtung soll später auch als Anschauungsmaterial für die Vorlesung dienen, sollte daher sowohl im Freien, wie auch in Gebäuden funktionieren. Zunächst mal ist meine Frage, ob die gewählte Komponenten-Konstellation sinnvoll ist. Zwecks yC Programierung habe ich bisher leider nur wenig Erfahrung sammeln können. Ich denke die yC sollten auf jeden Fall bidirektional kommunizieren, um eventuelle Störungen auszugleichen und es nicht zu Informationsverlusten kommt. Ein yC fungiert als Master und gibt die Zeit vor. An ihm wird denke ich die 7-Segment Tafel hängen. Er sendet dem Slave zu welcher Zeit die 1. Lichtschranke durchbrochen wurde, quasi die Startzeit. Am Slave befindet sich dann die Ziellichtschranke und dieser erfasst somit auch die Gesamtzeit. Diese muss dann mittels der Abfrage einer Empfangsbestätigung an den Master gesendet werden. Ich denke dass hier mit einem NTP gearbeitet werden sollte? Die größten Schwierigkeiten werde ich wohl beim Programmieren haben. Speziell bei den Funkmodulen, da ich mit diesen Themen während meines Studiums noch überhaupt nicht in Berührung kam. Kann mir hier jemand ein zwei Tipps geben? Sei es geeignete einfache Literatur oder Informationen anderer Natur. Besten Dank schonmal Grüße H
Welche Genauigkeit ist gefordert? In welcher Entfernung zueinander stehen die Lichtschranken? Welche Zuverlässigkeit wird gefordert? Wegen der Laufzeit des Funksignals wirst du im Slave eine Uhr brauchen, die synchron zum Master läuft. Du erwähnst NTP. Das wird vermutlich etwas umfangreich werden. Aber als Basis ist es brauchbar. Die nRF24L01+ Module solltest du dir auch mal ansehen. Da bekommst du für wenig Geld brauchbare Hardware, die auch simpel anzusteuern ist. Beispiele gibt es hier im Forum etliche.
Georg G. schrieb: > Welche Genauigkeit ist gefordert? In welcher Entfernung zueinander > stehen die Lichtschranken? Welche Zuverlässigkeit wird gefordert? Genauigkeit sollte bei mindestens 1/100 s liegen. Die Lichtschranken solln von Objekten der Größe eines kleinen Businesskoffers durchquert werden und die Entfernung zwischen den Lichtschranken soll mindestens 10 m schaffen. Georg G. schrieb: > Wegen der Laufzeit des Funksignals wirst du im Slave eine Uhr brauchen, > die synchron zum Master läuft. Du erwähnst NTP. Das wird vermutlich > etwas umfangreich werden. Aber als Basis ist es brauchbar. Was wäre denn als einfachere Alternative zu dem NTP für die Uhr denkbar? Georg G. schrieb: > Die nRF24L01+ Module solltest du dir auch mal ansehen. Da bekommst du > für wenig Geld brauchbare Hardware, die auch simpel anzusteuern ist. > Beispiele gibt es hier im Forum etliche Die xBee Module mit der ZigBee Spezifikation war lediglich ein Vorschlag meines Professors. Die fertigen Shields machen es natürlich überaus bequem das ganze zusammen zu stecken.
Fabian F. schrieb: > Was wäre denn als einfachere Alternative zu dem NTP für die Uhr > denkbar? Den Algorithmus von NTP solltest du verwenden, nur nicht das ganze IP Gedöns drum herum.
Verstehe ich das richtig? - Der µC am Startpunkt hat die Start-Lichtschranke und das Zeitnormal. - Dem µC am Zielpunkt meldet den Zieldurchlauf. Ich glaube, hier ist NTP, oder irgendwelche andere Synchronisierung überflüssig! Die Laufzeit von Funkwellen ist bis 300 m unter 1 µs. Allerdings muss die DAUER DES DATENPAKETS samt Entschlüsselung für die Meldung des Zieldurchlauf-Ereignisses herausgerechnet werden. Selbst das könnte wegfallen, wenn du eine Zentrale hast, die einfach nur die Meldungen zweier "dummer" Durchlauf-Erkennungs- Module (mit gleich langen Datenpaketen) auswertet. Wenn aber mehrere Koffer zwischen Start und Ziel unterwegs sind, hast du ein anderes Problem... (Koffererkennung)
Jakob schrieb: > DAUER DES DATENPAKETS samt Entschlüsselung Bleibt die Hoffnung, dass diese Zeit konstant ist und, dass die Übermittlung immer im ersten Versuch klappt. NTP ist so kompliziert auch nicht und damit ist der TO auf der sicheren Seite.
Georg G. schrieb: > Bleibt die Hoffnung, dass diese Zeit konstant ist und, dass die > Übermittlung immer im ersten Versuch klappt Das Problem mit der Übermittlung ist auch der Grund warum die Module bidirektional arbeiten sollen. Das Datenpaket wird so oft gesendet bis der eigentliche Zielsender vom Startempfänger die Antwort bekommt, dass das Datenpaket ordnungsgemäß angekommen und verarbeitet wurde. Jakob schrieb: > Verstehe ich das richtig? > - Der µC am Startpunkt hat die Start-Lichtschranke und das Zeitnormal. > - Dem µC am Zielpunkt meldet den Zieldurchlauf. > Ich glaube, hier ist NTP, oder irgendwelche andere Synchronisierung > überflüssig! Die Laufzeit von Funkwellen ist bis 300 m unter 1 µs. > > Allerdings muss die DAUER DES DATENPAKETS samt Entschlüsselung für > die Meldung des Zieldurchlauf-Ereignisses herausgerechnet werden. Dass das nicht zwangsläufig nötig ist glaube ich auch nicht. Es macht das Ganze aber ein Stück weit stabiler. Das System ist so deutlich weniger Fehler anfällig wie ich meine. Falls nämlich ohne ein Zeitprotokoll mal das Senden eines Datenpakets schief läuft ist die ganze Messung dahin und muss wiederholt werden. Allgemein soll sich aber immer nur ein Objekt zwischen Start und Ziel Lichtschranke befinden.
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