Lt. Datenblatt soll bei einem L78L33 der Eingang mit 0,33µF und der Ausgang mit 100nF beschaltet werden. Was würde passieren, wenn man den Eingangskondensator von 0,33µF auf 1µF erhöht. (habe z.Zt. keine 0,33µF SMD Kondensatoren vorrätig)
Mehr ist normalerweise kein Problem wenn nicht explizit erwähnt. Am Eingang schon gar nicht, Ausgang ist tendentiell kritischer.
Gast
#4589932
Dein Besorgnis ist etwas übertrieben, es werden nur geringfügige Veränderungen in der Regelung stattfinden, die für den Baustein fast unrelevant sind. siehe pdf im Anhang! Also ohne Bedenken 1uF ist OK!
Gast
#4589936
Hallo Wolle G. Höhere Kapazitätswerte am Eingang sind problemlos. Kritisch hingegen sind höhere Kapazitätswerte am Ausgang. Dadurch könnte dieser zu Schwingen beginnen. Gruss Limi
Hallo, > wolle g. schrieb: > Lt. Datenblatt soll bei einem L78L33 der Eingang mit 0,33µF und der > Ausgang mit 100nF beschaltet werden. diese Beschaltung wird als minimal notwendig angesehen, damit der Regler stabil arbeitet. > Was würde passieren, wenn man den Eingangskondensator von 0,33µF auf 1µF > erhöht. (habe z.Zt. keine 0,33µF SMD Kondensatoren vorrätig) Am Eingang kannst du jeden beliebigen größeren Wert einsetzen, aber man sollte dabei auch den ESR im Blick haben. Ein Keramik-C mit niedrigen ESR ist immer zu empfehlen. Wenn dann z.B. auch noch ein Elko mit paar hundert uF in der Versorgung hängt, kann das nur gut sein. Aber auch am Ausgang ist es erfahrungsgemäß sehr unkritisch, wenn da deutlich größere Kapazitäten von paar 10uF dran hängen. Diese Regler sind sehr gutmütig. Ich habe noch nicht erlebt, dass das so ein Regler Probleme macht. Gruß Öletronika
Versuch einer Zusammenfassung: Eingangskapazitätswerte, die höher als im Datenblatt angegeben sind, haben keinen negativen Einfluss. Spannungsteiler schrieb: > siehe pdf im Anhang! m. E. gehören diese Empfehlungen zu einem Schaltregler und nicht zu einem LDO an alle vielen Dank.
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