Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kernspannungen für das Compute Modul


von Fragensteller (Gast)


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Hallo,
ich suche einen Regler der mir aus 5V 3.3V macht.
Wenn ich den gesamten Stromverbrauch zusammenrechne komme ich auf 2,375 
A .
Könnt ihr da etwas empfehlen?
Zudem muss ich für das RAM 1,8V erzeugen, laut Angabe des Herstellers 
braucht man mindestens 250mA.
Soll ich hier lieber einen Linearregler oder einen Schaltregler 
verbauen?
Die 250mA sind das absolute Minimum.
Ich habe bei einem Linearregler die Angst das dieser zu viel Wärme 
produziert.

Vielen Dank im voraus :)

von Jim M. (turboj)


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Fragensteller schrieb:
> ich suche einen Regler der mir aus 5V 3.3V macht.
> Wenn ich den gesamten Stromverbrauch zusammenrechne komme ich auf 2,375
> A .

Das ist entweder ein fetter Linearregler mit etwas Kühlung oder ein 
Schaltregler. Wir kennen Deine sonstigen Bedinungen nicht gut genug.

Fragensteller schrieb:
> Zudem muss ich für das RAM 1,8V erzeugen, laut Angabe des Herstellers
> braucht man mindestens 250mA.

Wenn die aus den 3V3 gemacht werden, ist das ein kleinerer Linearregler. 
Dem könnte man mit einer Si Diode in Serie wärmetechnisch etwas unter 
die Arme greifen.

von Fragensteller (Gast)


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Ich habe mir jetzt den LM2576S rausgesucht.
Ein Schaltregler der mit maximal 3A belastet werden kann.
Wenn ich den Linearregler hinter den Schaltregler packe gibt es dann 
kein zeitliches Problem?
So gesehen hätte der Prozessor dann schon Strom und das RAM noch nicht.
Das werden vielleicht nur ein paar millisekunden sein.
Ich weiß jetzt nicht in wie weit das ein Problem ist.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Fragensteller schrieb:
> Ich weiß jetzt nicht in wie weit das ein Problem ist.

Wo sollen wir's herwissen? Wir wissen ja noch nicht mal, was du da 
bestromen willst. Vielleicht irgendwas CPU-artiges mit 3.3V und 
(DDR2?-)RAM mit 1.8V. Da kann man mal mutmassen, dass das CPU-artige mit 
DDR2-Interface auch noch weiter Corespannungen braucht, bzw. die sich 
vielleicht selber erzeugt. Und natuerlich gibts da je nach Chip 
Anforderungen fuer's Power-up und -down sequencing. Die reichen von: 
Voellig wurscht - bis zu: Die Spannungen muessen genau in dieser 
Reihenfolge an- und in jener Reihenfolge abgeschaltet werden, sonst 
rauchts (OK, das wird dann wissenschaftlicher ausgedrueckt). Datenblatt 
lesen macht da meistens schlauer.

Gruss
WK

von Fragensteller (Gast)


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Ich baue das Basis Bord für ein Raspberry Pi Compute Modul.
Laut Fondation sollen am besten alle Spannungen gleichzeitig anliegen.
Alternativ wenn es nicht anders geht sollte man mit der höchsten 
beginnen.
Sonst gibt es keine weiteren Infos über das Power up.
Das erste Raspberry Pi Modell hatte auch keinen Schaltregler sondern nur 
Linearregler.

von Aussätziger (Gast)


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Dergute W. schrieb:
> für das Compute Modul

Es gibt nur eines, und das kennt auch jeder.

Sozusagen ein Geflügeltes Wort.

Ich fühle mich diskriminiert. Ich kenne das nämlich nicht.

von Fragensteller (Gast)


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Entschuldigung,
das Compute Modul ist eigentlich nur ein Raspberry Pi in Form eines 
DDR2-SODIMM.
http://www.heise.de/make/meldung/Raspberry-Pi-als-Industriemodul-2165193.html

von Kaj (Gast)


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Aussätziger schrieb:
> Ich fühle mich diskriminiert. Ich kenne das nämlich nicht.
Kein Grund zur Panik :)

https://www.raspberrypi.org/products/compute-module/

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Fragensteller schrieb:
> Laut Fondation sollen am besten alle Spannungen gleichzeitig anliegen.
> Alternativ wenn es nicht anders geht sollte man mit der höchsten
> beginnen.

Naja, dann koennte das ja passen, mit dem Schaltregler von 5 auf 3.3 und 
danach dem Linearregler von 3.3 auf 1.8.

Die Foundation - ist das der Laden, wo Michael Knight arbeitet? :-D
SCNR...

Gruss
WK

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