Nach Lärm (db) geregelter Lautstärkeoutput

OP #4601241
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Hallo,

kennt jemand von euch ein bereits fertiges Projekt wo man bei Rasperry 
oder Arduino ein Mikrofon ansteckt und einen Lautsprecher, und der das 
so regelt:

Desto lauter, desto stärker wird der Lautsprecher aufgedreht.
Der soll dann die Musik auf den Pegel des Umgebungslärm einstellen.

Mir ist es lieber laute Musik zu hören, als lauten Straßenlärm :)

Vielleicht schafft er es auch so schnell anzusteuern, das die Musik 
sogar kurzfristige Lärmspitzen übertönt
(extrem lautes Motorrad fährt vorbei, oder sowas).


Schonmal danke und ich bin gespannt :)
Gast #4601251
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>Desto lauter, desto stärker wird der Lautsprecher aufgedreht.
>Der soll dann die Musik auf den Pegel des Umgebungslärm einstellen.

Funktioniert nicht. Wenn die Musik lauter wird wird die Musik
lauter gestellt. Klassische Mitkopplung.
Gast #4601258
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holger schrieb:
> Funktioniert nicht. Wenn die Musik lauter wird wird die Musik
> lauter gestellt. Klassische Mitkopplung.

Aber natürlich funktioniert das. Du musst das Spektrum messen direkt am 
Lautsprecher oder besser noch du errechnest es dir aus der Musik die du 
abspielst, dann im Raum abseits der direkten Sichtlinie des 
Lautsprechers, die Differenz ist dein Hintergrundgeräusch mehr oder 
weniger. Das ist aber nicht einfach so aufzubauen, dass wird garantiert 
sehr sehr kompliziert. :)
Gast #4601262
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Bzw. könntest wenns um Straßenlärm geht den Schall sogar "außen" messen, 
dann die Dämpfung der Wand bestimmen mit offenem/geschlossenem Fenster 
:)

Aber einfache Möglichkeit fällt mir auf die schnelle keine ein ;)

Einfacher ist es wohl Kopfhöhrer mit noise-cancelling Technologie zu 
kaufen.
Gast #4601263
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Roman K. schrieb:
> Desto lauter, desto stärker wird der Lautsprecher aufgedreht.
> Der soll dann die Musik auf den Pegel des Umgebungslärm einstellen.

Blaupunkt und später auch andere Firmen hatten das schon vor Jahren - 
was sage ich - Jahrenden in Autoradios umgesetzt. Da war Audio noch 
analog - ganz ohne Millionen von Transistoren.

holger schrieb:
> Funktioniert nicht. Wenn die Musik lauter wird wird die Musik
> lauter gestellt. Klassische Mitkopplung.

Schlaumeier

Vielleicht sollte die Kiste zu wissen kriegen, was man in den 
Lautsprecher reinfüttert, damit sie das, mit dem entsprechenden 
akkustischen Raummodell umgerechnet, aus den vom Mikrophon empfangenen 
Signalen heraus rechnen kann.
OP #4601268
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Werner M. schrieb:
> Roman K. schrieb:
>> Desto lauter, desto stärker wird der Lautsprecher aufgedreht.
>> Der soll dann die Musik auf den Pegel des Umgebungslärm einstellen.
>
> Blaupunkt und später auch andere Firmen hatten das schon vor Jahren -
> was sage ich - Jahrenden in Autoradios umgesetzt. Da war Audio noch
> analog - ganz ohne Millionen von Transistoren.
>

Weißt du unter welchem Stichwort Blaupunkt diese Technologie gemacht 
hat?
Gast #4601282
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Roman K. schrieb:

> Naja, ist ja nicht so, das das Mikro direkt am Lautsprecher liegt.
> 1 Meter Abstand und das Mikro auf das Fenster gerichtet wird ja wohl
> reichen.

Nein, wird es nicht.

Und selbst, wenn es funktionieren würde: Zurücklärmen ist genauso eine 
Ordnungwidrigkeit wie hinlärmen. Weil nämlich ein unbeteiligter Dritter 
beides einfach nur als Krach empfindet.

Mach' einfach dein Fenster zu, wenn du ungestört vom Strassenlärm Musik 
hören willst oder zieh' auf's Land oder setz' Kopfhörer auf.

Drei simple Lösungen, die allesamt weitaus besser funktionieren werden 
als deine Idee.
OP #4601298
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c-hater schrieb:

> Und selbst, wenn es funktionieren würde: Zurücklärmen ist genauso eine
> Ordnungwidrigkeit wie hinlärmen. Weil nämlich ein unbeteiligter Dritter
> beides einfach nur als Krach empfindet.
>
> Mach' einfach dein Fenster zu, wenn du ungestört vom Strassenlärm Musik
> hören willst oder zieh' auf's Land oder setz' Kopfhörer auf.
>
> Drei simple Lösungen, die allesamt weitaus besser funktionieren werden
> als deine Idee.

Darf man hier im Forum eigentlich irgendwo auswählen, das man Gäste 
keinen Beitrag erlaubt? Da sind so dämliche Antworten dabei, das man am 
liebsten fragen würde ob sie random irgendwo irgendwas blödes 
dazuschreiben.
Gast #4601319
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Darf man hier im Forum eigentlich irgendwo auswählen, dass man
angemeldeten Deppen keinen Beitrag erlaubt? Da sind so dämliche 
Antworten dabei, dass man am liebsten fragen würde ob sie random 
irgendwo irgendwas blödes dazuschreiben.
Gast #4601326
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Roman K. schrieb:
> Darf man hier im Forum eigentlich irgendwo auswählen, das man Gäste
> keinen Beitrag erlaubt? Da sind so dämliche Antworten dabei, das man am
> liebsten fragen würde ob sie random irgendwo irgendwas blödes
> dazuschreiben.

^^ Nein dass ist in dem Forum hier ganz normal. Wenn du öfters hier bist 
wirst du merken dass Freitag abend/Samstag ganze besonders gute Beiträge 
kommen ;)

Wie ich dir oben schon andeutend geschrieben habe, das einfachste System 
ist ws. dass du einen Sensor außen anbringst, also den Straßenlärm misst 
und den Innen nicht, und dann misst (oder einfach probierst) um wieviel 
du nachregeln musst. Fertige Lösungen hierzu sind mir noch keine 
bekannt, aber ich kenne auch nicht das komplette Internet :)
#4601606
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Roman K. schrieb:
> Vielleicht schafft er es auch so schnell anzusteuern, das die Musik
> sogar kurzfristige Lärmspitzen übertönt
> (extrem lautes Motorrad fährt vorbei, oder sowas).

Und wenn draußen ein Flugzeug vorbeifliegt oder beim Gewitter der Donner 
knallt, platzt Dir drinnen das Trommelfell? ;-)

Probiers doch mal mit Noise Cancelling Kopfhörern. Da kannst Du es schön 
leise haben, weil der Umgebungslärm (für Dich) aufgehoben wird.
Gast #4601722
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Roman K. schrieb:
> kennt jemand von euch ein bereits fertiges Projekt wo man bei Rasperry
> oder Arduino ein Mikrofon ansteckt und einen Lautsprecher,

Wieso ein Arduino oder Raspberry ? Das sind die ungeeignetsten Teile für 
den Job.

Die haben weder Mikrophoneingang noch Lautsprecherausgang.

Jeder spannungsgesteuerte Verstärker, wie TDA7052 wäre besser geeignet. 
Da du aber weder Lautsprecherleistung noch Mikrophontyp angegeben hast, 
musst du selbst was passendes suchen.

Dass man eine Lauthritrückkopplung verhindern muss, sollte inzwischen 
klar sein.
#4601916
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jupiter schrieb:
> Mark B. schrieb:
>>
>> Probiers doch mal mit Noise Cancelling Kopfhörern. Da kannst Du es schön
>> leise haben, weil der Umgebungslärm (für Dich) aufgehoben wird.
>
> Bin Brillentraeger, krieg Kopfschmerzen von headsets

Es gibt definitiv Kopfhörer, die man auch als Brillenträger gut tragen 
kann (ich bin selbst einer).

Ich hab hier einen Beyerdynamic DT 770 Pro. Der hat zwar kein Noise 
Cancelling, dämpft aber die Umgebungsgeräusche durch die großen und 
weichen Ohrpolster schon um Einiges ab. Und er trägt sich recht 
angenehm.
#4601923
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Mark B. schrieb:
> Es gibt definitiv Kopfhörer, die man auch als Brillenträger gut tragen
> kann.

Ich hab den Panasonic RP-HTX7AE-R, der ist sehr leicht und daher im 
Andruck sehr gering. Ich bin auch Brillenträger und hab keine Probleme 
damit. Und da er ohrumschließend ist, ist auch das Umgebungsgeräusch gut 
gedämpft bzw. die Umgebung wird nicht gestört. Man kann viel leiser 
stellen, als mit Ohrstöpseln.
Ohraufsitzende Kopfhörer sind dagegen die volle Katastrophe, die 
schmerzen schon nach wenigen Minuten.
InEars passen mir überhaupt nicht. Die schmeiß ich immer gleich weg, 
wenn ich nen MP3-Player kaufe.
Gast #4601963
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holger schrieb:
> Funktioniert nicht. Wenn die Musik lauter wird wird die Musik
> lauter gestellt. Klassische Mitkopplung.

Das muss man natürlich unterdrücken. Ich warne aber davor, ständig die 
Musik hochzudrehen, wegen der Ohren.

Es gibt unter den 50jähigren in Deutschland praktisch niemanden mehr, 
der noch komplett und gut hört. Grund: Diese Generation ist mit Walkman 
gross geworden und hat sich die Ohren kaputt gemacht. Wollte man das mit 
Lautsprechern machen, hätte es immer mal wieder einen gegeben, der einem 
das versagt hat. die Gelegenheiten waren da nicht so da. Deshalb haben 
viele Ältere über 60 z.T. ein besseren Gehör, als die unter 40jährigen.
OP #4609669
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MaWin schrieb:
> Roman K. schrieb:
>> kennt jemand von euch ein bereits fertiges Projekt wo man bei Rasperry
>> oder Arduino ein Mikrofon ansteckt und einen Lautsprecher,
>
> Wieso ein Arduino oder Raspberry ? Das sind die ungeeignetsten Teile für
> den Job.
>
> Die haben weder Mikrophoneingang noch Lautsprecherausgang.
>
> Jeder spannungsgesteuerte Verstärker, wie TDA7052 wäre besser geeignet.
> Da du aber weder Lautsprecherleistung noch Mikrophontyp angegeben hast,
> musst du selbst was passendes suchen.
>
> Dass man eine Lauthritrückkopplung verhindern muss, sollte inzwischen
> klar sein.

Cool das es sowas gibt, danke.

Es wird halt alles mit raspberry umgesetzt, deswegen waren diese kleine 
minipcs mein erster gedanke.

Natürlich geht dieses spannungsgesteuerte Teil noch besser, wenn es ohne 
viel intelligenz sein soll.

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