Hallo.
Würdet ihr bei einer Anlage eine zentrale 5V Versorgung einbauen und die
5V zusammen mit den 12V und 24V verteilen oder jeweils an jeder
Komponente einen kleinen eigenen DCDC Wandler installieren?
Leitungslängen wären bis ca 8 Meter.
Strombedarf auf 5V ca ca 10-15 A.
Bei 12 und 24 V habe ich zentrale Spannungsquellen, bei 5 V ist das mit
dem Spannungsabfall aber schon kritischer. Allerdings könnte man auch
5,3 V oder so nehmen um es auszugleichen.
Moin,
Nicht mal in einem 19" Einschub mit Backplane wuerde ich freiwillig eine
zentrale 5V Versorgung bei 10-15A einbauen, sondern die 5V dort
erzeugen, wo ich sie brauche.
Und 19" << 8m ...
Gruss
WK
Moin,
Tom schrieb:> Die einzelnen Teile brauchen natürlich keine 10-15 A, maximal 2,5> A.
Schon klar. Trotzdem wuerde ich das nicht machen. Ok, wenn da nur
irgendwelche Heizwiderstaende dranhaengen, waer's wurscht. Aber bei
Elektronik, die 5V mit z.b max. +-5% haben will, macht eine zentrale
Versorgung nur Aerger und im Endeffekt hoehere Kosten als viele kleine
Wandler.
Gruss
WK
Tom schrieb:> Die einzelnen Teile brauchen natürlich keine 10-15 A, maximal 2,5 A.
Trotzdem ist da (12V - 5V) * 2,5A, das will auch entsprechend gekühlt
werden.
Wir sind auch dazu übergegangen, im Gerät nur +24V zentral bereit zu
stellen. Und jede Platine erzeugt sich die benötigten Kleinspannungen
selber. Z.B. +-12V mit TSR 1-24120, TME 1212S
Einfachnetzteile sind deutlich günstiger und weniger fehleranfällig, als
Mehrfachnetzteile. Und man hat auch weniger Probleme mit Erdschleifen.
Tom schrieb:> Würdet ihr bei einer Anlage eine zentrale 5V Versorgung einbauen und die> 5V zusammen mit den 12V und 24V verteilen oder jeweils an jeder> Komponente einen kleinen eigenen DCDC Wandler installieren?> Leitungslängen wären bis ca 8 Meter.> Strombedarf auf 5V ca ca 10-15 A.Ich würde definitiv keine 5V/15A über so lange Strecken schicken, wenn
ich es vermeiden könnte. Wobei die wichtigere Frage eigentlich ist, ob
die aus den 5V gespeisten Geräte(?) denn überhaupt damit klarkommen, daß
sie eine gemeinsame Masse haben. Oder damit daß sie ein paar 100mV
Versatz in der eigentlich gemeinsamen Masse haben.
Das ist nämlich in vielen Fällen das ausschlaggebende Argument gegen
eine zentrale Niederspannungsversorgung.
Die Standardbegründung, warum man für längere Strecken lieber höhere
Spannungen überträgt, kennst du ja. Der Rest ist Abwägungssache.
Moin,
Marc V. schrieb:> Trotzdem ist da (12V - 5V) * 2,5A, das will auch entsprechend gekühlt> werden.
Niiiiiiemand hat die Absicht Linearregler einzusetzen. ;-) (also
hoffentlich)
Gruss
WK
Nunja, es geht darum, dass ich in meinem Wohnwagen 5V Anschlüsse für das
ganze Geraffel installieren will, welches den USB Anschluss als
"Netzteilanschluss" verwendet, und dann entsprechend USB Stromanschlüsse
einbauen.
Ich kann nun natürlich einen zentralen 10-15 A Schaltregler setzen, oder
in jede Anschlusskonsole einen eigenen 2,5 A Regler einbauen.
Moin,
Was ist deine Strategie? Langsam scheibchenweise mit weiteren
Einzelheiten zu deinem Problem rausruecken und warten ob/bis sich die
Meinung der Anderen veraendert?
WK
Tom schrieb:> Ich kann nun natürlich einen zentralen 10-15 A Schaltregler setzen, oder> in jede Anschlusskonsole einen eigenen 2,5 A Regler einbauen.
Letzteres. Ersteres ist Unfug, Du willst ja kein fahrendes
Kupferbergwerk bauen.
Tom schrieb:> Allerdings könnte man auch 5,3 V oder so nehmen um es auszugleichen.
Wie würdest du sicherstellen wollen, dass immer der gleiche Strom fließt
und auf allen Leitungen der gleiche Spannungsabfall auftritt?
Tom schrieb:> Ich kann nun natürlich einen zentralen 10-15 A Schaltregler setzen, oder> in jede Anschlusskonsole einen eigenen 2,5 A Regler einbauen.
Für USB ist das schon sportlich.
Wenn du guckst, was so ein kleiner DC/DC-Wandler kostet und dagegen den
Kupferpreis setzt, dürfte die Entscheidung klar sein.